kranken Hund aufnehmen?

    • (1) 30.09.12 - 02:04

      Hallo,

      mein Mann kam eben zu mir und fragte mich, ob wir den kranken Hund seine Schwester aufnehmen würden.

      Sie hat ihn wohl eben per SMS gefragt.

      Der Hund ist total lieb, ihm musste wohl ein Auge entfernt werden, auf dem anderen ist er erblindet, jetzt wurde wohl festgestellt, das er Leukämie hat. Sie hat keine Zeit mehr für den Hund und will ihn entweder zu uns geben oder ins Tierheim geben #augen

      Ich kenne mich mit Hunden nicht wirklich aus, weiß auch nicht, ob und wann ein Hund mit dieser Krankheit eingeschläfert wird, oder wie der Hund damit weiter leben kann.

      Wir sind beide berufstätig, haben 2 Kinder. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Wie gesagt, der Hund ist echt lieb, aber unser Zeit auch begrenzt, und für die Kinder wäre es bestimmt schwierig, wenn sie sich erst an den Hund gewöhnen und er dann verstirbt. Wir haben gerade einen Todesfall in der Familie, und mein Sohn hat schon sehr darunter gelitten.

      Wie würdet ihr denn jetzt reagieren?

      Gruss

      • Hallo,

        ich würde ihr ganz kräftig die Meinung geigen. Das hat irgendwie den faden Beigeschmack "Der Hund ist krank und nun will ich ihn nicht mehr.".

        Selber würde ich versuchen, den Hund irgendwo unter zu bringen, wo er gut aufgehoben ist oder ihn halt selber nehmen.

        Gruß
        Sassi

        ziemlich schofelig von deiner schwägerin sowas, den kranken hund nun abschieben zu wollen.

        wäre ich du, würde ich ihr gepflegt den vogel gezeigt.

        und nein, ich würde den hund nicht aufnehmen, bei aller liebe nicht.
        mit vollzeitjob und zwei kindern würde ich mich keinen kranken hund ans bein binden wollen - nicht wegen des zeitaufwandes und nicht wegen der damit verbundenen kosten.

              • (7) 30.09.12 - 14:34

                Erst hatte ich Deine Frage ja nicht verstanden, aber beim nochmaligen Durchlesen der Antwort, ist mir Deine Frage jetzt doch klar. Die Antwort war etwas missverständlich formuliert.

            (9) 30.09.12 - 15:23

            Das ist doch nicht die Antwort auf meine Frage. Die ergab sich ja gerade wegen dieser Aussage!

            Wenn es nicht wegen des Zeitaufwandes ist und nicht wegen der damit verbundenen Kosten, weswegen würde sie dann den Hund nicht aufnehmen?

            • (10) 30.09.12 - 22:46

              mit vollzeitjob und zwei kindern würde ich mich keinen kranken hund ans bein binden wollen

              ...hat sie oben geschrieben

              • (11) 30.09.12 - 22:51

                Ich kann lesen, was oben steht. Aber das beantwortet doch nicht meine Frage! Immerhin schränkt sie die Aussage ja auch gleich ein, indem sie schreibt, dass es (u. a.) nicht wegen des Zeitaufwandes ist. Also kann der Einwand "Vollzeitjob und 2 Kinder" wohl nicht ausschlaggebend sein.

                • (12) 30.09.12 - 22:54

                  so, weil du so drauf rumreitest:

                  ich würde mit den hund nicht ans bein binden wollen und zwar sowohl aus zeitgründen als auch aus finanziellen gründen.

                  nichts anderes habe ich oben geschrieben, wenn auch etwas mißverständlich formuliert. aber immerhin hat's ja jemand verstanden.

                  jetzt klar für dich?

    Hallo

    für mich liest es so das sie die kosten für den hund umgehen möchte... sorry nicht böse gemeint.. wenn man sich ein tier anschafft dann sollte man auch bis zum schluss dafür gerade stehen..

    ich habe auch nen hund.. und möchte danach keinen mehr.. so lieb wie er ist.. aber mir würde es nie in den sinn kommen meinen hund abzugeben..

    LG

    Bei der Sachlage kann man doch nicht ernstlich darüber nachdenken den Hund aufzunehmen.

    Wer trägt denn die Kosten für die Augenop? Übernimmt das noch Deine Schwester und nach der OP würdest Du Dich kümmern?

    Oder läd sie Dir den Hund MIT anstehender OP und den damit verbundenen Kosten auf den Hals? Das ist für mich schon ein großer Unterschied.

    Ich gehe mal davon aus, dass der Hund schon ein älteres Semester ist, oder? Tatsache ist, dass ein leukemiekranker und dazu noch blinder Hund im Tierheim jämmerlich eingehen wird. Es gibt ganz wenige Menschen, die ein Herz für solche armen Kreaturen haben. Schau mal, selbst DU überlegtst ja schon, einen bekannten Hund aus der Familie aufzunehmen. Warum sollte das ein Fremder machen?

    Dazu kommt dann sein Blindheit. Das finde ich am allerschwierigsten. Blinde Tiere brauchen zwingend eine ruhige, verlässliche und vor allem eine gewohnte Umgebung. Unruhige Kinder und ein ständiger Ortswechsel sind für solche Tiere eine Katastrophe.

    Da Du sagst, dass er leukemiekrank ist, ist zu erwarten, dass der Hund nur noch eine geringe Lebenserwartung hat. Blutkrebs ist meistens sehr aggressiv und wenn der Hund keine Chemotherapie bekommt, lebt er sicherlich keine Jahre mehr. Da reden wir wahrscheinlich eher von Monaten.

    Meine ganz persönliche Meinung zum Handeln Deiner Schwester ist: beschämend. Mir tut der Hund sehr leid, dass er jetzt, wo er alt und krank ist, plötzlich ein Klotz am Bein ist und entsorgt werden muss.

    ICH könnte es niemals übers Herz bringen, so einen Hund ins Tierheim zu geben. Für mich wäre es eine Selbstverständlichkeit, dem Tier in den letzten Monaten seines Lebens noch eine schöne Zeit zu bereiten. Die Kosten der OP kann schön Deine Schwester tragen, aber es muss doch möglich sein, dem Tier zu helfen!

    Vielleicht könnt Ihr ja alle zusammen Eure Zeit ein wenig für den Hund opfern, damit ihm das Tierheim erspart bleibt?

    Ich wünsche dem kleinen Kerl alles Gute.

    minimöller

    Hi,

    na das ist ja nett von Deiner Schwägerin. #augen

    Ich würde wohl folgendes machen;

    zuerst würde ich mit der Schwägerin die Kosten klären.
    Falls Du ihn ihr abnimmst, soll sie sich an Tierarztkosten beteiligen.
    Sie weiß sicher genau, welche Kosten da auf DFich zukommen können, sie soll das mitfinanzieren.
    Das wäre für mich mal ein wichtiger Punkt.

    Was die Familie betrifft;
    ich würde mich mit allen an einen Tisch setzen und das genau besprechen.
    Auch würde ich den Kindern nicht (im positiven Sinne) sagen, dass wir evtl. einen Hund bekommen (froi froi froi) sondern das eben ein krankes Tier Betreuung und Hilfe benötigt, bis es sterben muss.
    Ganz einfach die Karten klar auf den Tisch legen.
    Es muss gesagt werden, dass er über kurz oder lang sterben wird.

    Ich bin der Meinung, dass ein verstorbenes Haustier immer traurig ist.
    Doch sehe ich in dieser Angelegenheit auch die Chance für Deine Kindern,
    in eine großen Sache zu wachsen und zu reifen.

    Ganz wichtig - wie gesagt - alles genau besprechen.
    Wer geht mit dem Hund raus, ist jeder bereit evtl. erbrochenes weg zu putzen, ist das Futter - sind die Medikamente bezahlbar.....

    Ich würde ihn wahrscheinlich nehmen.

    Euch die richtige Entscheidung. #winke

    Ich würde es niemals zulassen, dass ein so krankes Tier ins Tierheim abgeschoben wird. Der Hund wird dort weder die nötig Zuwendung noch vielleicht auch zu wenig zu fressen bekommen. Wir hatten einen Hund aus dem Tierheim zu Hause aufgenommen, sie hatte es nie gelernt, dass sie nicht ums Fressen "kämpfen" musste - und das war ein durchaus seriöses Tierheim, aus dem wir sie da hatten. Wie will das dann erst ein blinder und kranker Hund machen?

    Ich würde auch der Schwester gehörig die Meinung sagen. Solche Menschen wären für mich gestorben und das meine ich im wahrsten Sinne des Wortes so. Ich würde den Hund zu uns holen, ihm seinen Lebensabend so schön wie möglich gestalten und mit der Schwester kein Wort mehr reden, weder bei Familienfeiern noch bei einem zufälligen Treff auf der Straße. Sie bräuchte dann auch nicht zu Krankenbesuchen vorbeikommen.

    Huhu,

    ich habe den Kontakt, wie unten geschrieben, eh schon vor langem abgebrochen. In unsere Wohnung darf sie seitdem eh nicht mehr ;)

Hallo nochmal,

ich habe den Kontakt zu meiner Schwägerin vor 2 Jahren abgebrochen, das liegt daran, dass sie sehr selbstverliebt, egoistisch und hysterisch ist. Sie hat zur ganzen Familie, also auch ihren Eltern, ein sehr angespanntes Verhältnis. Ich könnte es jetzt mehr ausbauen, das würde aber zu weit gehen.

Sie selber hat den Hund vor ca. 5 oder 6 Jahren übernommen, da ihre Freundin ausgewandert ist und den Hund nicht mitnehmen konnte. Damals war sie selbstständig und konnte Hund und arbeit gut kombinieren.

Wir hatten den Hund, trotz schlechtem Kontakt, mal für 1,5 Wochen hier. Sie war im Urlaub, wir haben ihn gehütet. Zeitlich war es schon sehr schwierig.

Die OP hat der Hund schon hinter sich, aber es werden bestimmt noch viele Arztbesuche kommen.

Mein Problem ist, dass ich den Hund schon sehr mag, er ist ein ganz lieber, aber uns würde auch die Zeit fehlen, auf der anderen Seite finde ich die Vorstellung, dass er ins Tierheim kommt, schrecklich. Es tut mir sehr leid.

Laut ihr, kommt der Hund nicht alleine zum Futter - und Getränkenapf, nicht, weil er es körperlich nicht mehr schafft, aber er findet ihn einfach nicht, da er, wie gesagt, erblindet ist. Das würde ja bedeuten, dass immer jemand da sein muss, dass können wir aber gar nicht leisten.

Wir haben vor 3 Jahren ein Kaninchen aufgenommen, sie war auch krank. ( Hat sich in der Herkunftsfamilie eine bakterielle Entzündung im Auge eingefangen ) Ich habe sie damals sofort abgeholt, ihr musste leider auch ein Auge entfernt werden, auf dem anderen kann sie nur noch sehr schlecht sehen. Das war damals schon sehr teuer. Sie ist heute ein glücklicher Hase, wir sind froh, sie gerettet zu haben. Die Herkunftsfamilie hätte die OP damals nie gemacht. Wir sind froh, sie hier zu haben, aber sie benötigt auch nicht so viel Zeit wie ein kranker Hund, sprich wir können auch ohne Problem arbeiten gehen und uns Abends mit ihr beschäftigen. ( Sie hat auch einen Spielpartner, ist also nicht ganz alleine)

Gruss

  • Hallo.

    >>> Laut ihr, kommt der Hund nicht alleine zum Futter - und Getränkenapf, nicht, weil er es körperlich nicht mehr schafft, aber er findet ihn einfach nicht, da er, wie gesagt, erblindet ist. Das würde ja bedeuten, dass immer jemand da sein muss, dass können wir aber gar nicht leisten. <<<

    Nein, das bedeutet nicht, dass ihr ständig da sein müsst - das Tier braucht zu seinen Fressenszeiten einfach nur Hilfe und ein Napf Wasser sollte in der Nähe seines Platzes sein - der Hund wird eh vorwiegend schlafen, wenn ihr außer Haus seid.

    Arbeitet Ihr denn beide Vollzeit?

    Alternativ könnt Ihr ja nach einer Pflegestelle für den Hund schauen - Tierheim wäre unmenschlich und wenn Du das zulässt, bist Du nicht viel besser als Deine Schwägerin.

    LG

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