Geschichte

    • (1) 08.10.12 - 12:50

      Hallo, ich habe mich mal an einer Geschichte versucht. Und möchte mal eure ehrliche Meinung dazu hören. Sie ist allerdings noch nicht fertig:

      Etwas vibriert an meinem Bein. Ich öffne die Augen und weiss nicht, wo ich bin. Ein stechender Schmerz durchdringt meinen Kopf. Ich sehe Betonwände Es ist alles kahl und leer. Durch ein Fenster dringt Licht in den Raum. Ich sehe alles verschwommen und erkenne bloss Umrisse. Es vibriert immer noch. Dann merke ich: es ist mein Handy. Ich nehme es aus der Hosentasche und erkenne eine Nummer. „Hallo?“ „Jane, bist du`s? Hier ist Martina. Hast du verschlafen? Du solltest schon seit dreissig Minuten arbeiten.“ Martina ist meine Chefin. „Ich, ähm, was?“ „Jane. Alles Ok? Oder schläfst du noch?“ Ich merke, wie Sie ungeduldig wird. „Martina, ich habe keine Ahnung, wo ich bin.“ Ich versuche vom Boden aufzustehen, doch ich kann mich nur schwer auf meinen Beinen halten. „Jane, was ist los?“ Sie klingt sehr ernst und besorgt. „Ich weiss es nicht. Das letzte an was ich mich erinnere ist, dass mir James die Pläne erklärt hat, und dann…“ Tränen kullern über meine Wangen „…weiss ich nichts mehr. Ich bin durch die Vibration des Handys erwacht. Ich weiss nicht wo ich bin. Ist ziemlich düster hier.“ In dem Moment entdecke ich die Umrisse einer Stahltüre. „Jane, du machst mir angst.“ „Entschuldige. Ich hab eine Tür entdeckt.“ Ich torkle zu Ihr hin, drücke die Klinke herunter und kann die Türe öffnen. Das Sonnenlicht brennt in meinen Augen, so dass ich mir mit der Hand etwas schatten mache. Ich sehe mich um. Ok, erkennen kann ich nicht viel, doch ich höre eine Durchsage: „Gleis vier bitte Vorsicht, Zugdurchfahrt:“ Daraufhin ist mir klar, wo ich bin. „Martina, ich befinde mich am Bahnhof. Ich bin in etwa fünf Minuten im Betrieb. OK?“ „Ok, Jane. Bis bald.“ Es ist ein Abstelllager vom Bahnhof. Ich merke, dass ich sehr schwach bin. Mein Kopf schmerzt tierisch und in meinem linken Handgelenk pocht es. Meine Beine fühlen sich richtig schwer an, mir ist schrecklich kalt und übel. Wenn ich bloss wüsste, was passiert ist.

      Einige Minuten später betrete ich den Eingangsbereich meiner Arbeitsstelle. An der Rezeption erkenne ich die Umrisse von Martina, welche bereits auf mich zukommt. „Mein Gott Jane, was ist passiert? Komm erst mal mit.“ Sie nimmt mich am Handgelenk und in dem Moment lasse ich einen Tierischen schrei los, sodass Martina mich direkt wieder los lässt. „Mein Handgelenk. Es Schmerzt so.“ Sie öffnet eine Türe und führt mich hinein. Jemand sitzt an einem Schreibtisch. Bloss wer? „Jane, was ist denn mit dir Passiert? Du siehst furchtbar aus.“ „Stephan? Bist du es?“ Stephan ist mein oberster Chef. „Ähm ja. Jane?“ „Entschuldige, aber zurzeit erkenne ich bloss Umrisse. Ich habe keine Ahnung, was passiert ist.“ Ich merke wie mir wieder Tränen in die Augen steigen. „Ok, Jane, wir fahren nun zum Arzt. OK? Mach dir keine Sorgen, das kommt wieder gut.“ „Ich hole das Auto.“ Sagt Martina und verlässt den Raum. Stephan stützt mich beim Verlassen des Betriebes. Im Auto sitzend, wird mir schwindelig. Martina spricht mit mir und redet mir Mut zu, während ich am liebsten im Erdboden versinken würde. Ein paar Minuten später, vor der Notfallstation des Spitals sehe ich plötzlich alles Doppelt. „Martina?“ Sie dreht sich zu mir. „Ja?“ „Martina, mir ist so komisch.“ In dem Moment sacke ich in mich zusammen. „Jane, hörst du mich?“ klingt es dumpf vom Nichts „Jane? Hallo, Jane. Bleib wach, bitte.“ Doch ich kann nicht mehr. Plötzlich ist es Still.

      - Und? Was meint Ihr? Und hättet Ihr Ideen, wie es weitergehen könnte? Freundliche Grüsse Kaleija

      • Hallo,

        Also erstmal nein ich habe leider keine Ahnung wie es weiter gehen soll

        Aber

        Bitte lass es weiter gehen. Es war gerade so spannend, sodass ich eben auch alles doppelt sah.

        Viel Spaß beim weiter schreiben und lass dann mal wieder etwas hören.

        Viel Glück.

        Lg melli

        Hi

        wie es weiter geht, keine Ahnung.

        Was mir aber nicht so sehr gefällt:

        a.) die Namen werden zu oft erwähnt, wenn die Personen telefonieren oder zusammen sind, muß man den Namen nicht so oft wiederholen
        b.) „Ok, Jane, wir fahren nun zum Arzt. OK? - hier muß das 2te OK? nicht sein, es wurde fest gestellt und aus :-)

        Ansonsten, mach weiter #huepf

        lg

        Hi,

        recht spannend...

        einige Anmerkungen:
        "einen Tierischen schrei los" - sowas gehört nicht in eine Geschichte. Versuche andere, nicht ganz so umgangssprachliche Adjektive zu finden.

        Die Konstellation der Namen ist ungewöhnlich... Jane im Vergleich zu Martina und Stephan.

        Etwas ausführlicher kannst du auch auf die Gedanken der Hauptperson eingehen.

        Viel Spaß noch.

        Gruß
        Beate

      • Hallo

        Ideen habe ich keine wie es weitergeht - allerdings ist alles sehr verwirrend geschrieben. Jane weiß nicht wo sie ist, merkt dann am Zug, dass sie am Bahnhof ist, sie liegt am Boden? Keiner merkt was?
        Sie macht eine Türe auf wo ist sie, es erklärt sich nichts
        Sie kann nichts sehen und trotzdem ist sie 5 Minuten später im Büro.

        Ist alles sehr verwirrend, sorry #hicks

        lg bambolina

        Hallo,

        deine Geschichte beginnt sehr spannend. Ich mag es, wenn eine Geschichte mit einem "Knall" beginnt. :-)

        Solltest du mit dem Gedanken spielen, sie einem Verlag zu schicken, musst du jedoch dringend noch an einigen Baustellen arbeiten:

        1.) ABSÄTZE!

        Du musst deinen Text viel mehr strukturieren. Vor allem die Telefongespräche sind schwer verständlich, weil durch fehlende Struktur undeutlich wird, wer wann spricht.
        Da muss nach und zu jeder wörtlichen Rede ein Zeilenumbruch gesetzt werden.

        2.) Du musst DRINGEND an deinem Ausdruck arbeiten. Sätze wie "ich lasse einen tierischen Schrei los" oder "Das kommt wieder gut" gehen GAR nicht.

        3.) Lass das Rechtschreibprogramm drüberlaufen.

        4.) Du beschreibst zu wenig. In deiner Geschichte passiert alles zack auf zack. Eben noch im Büro, dann im Hospital... das ist zu dünn. Da kommt der Leser nicht mit, es fehlen die Übergänge. Deine Geschichte wirkt dadurch holprig.

        5.) Deine Geschichte ist nicht ganz logisch. Dass eine Person irgendwo aufwacht, nicht weiß wie sie dort gelandet ist und dann in ihren Betrieb fährt... das ist unrealistisch. Glaubwürdig nur, wenn die Person völlig verwirrt ist. Dann müsstest du dies aber näher beschreiben (siehe Punkt 4).

        Zusammenfassend würde ich sagen:

        Schreibe weiter, wenn du Spaß daran hast! #ole
        Wenn dir allerdings so früh die Ideen ausgehen, solltest du dich auf Kurzgeschichten beschränken. ;-)

        LG #winke

      Hallo,

      rein von der Geschichte her würde ich unbedingt mehr lesen wollen.
      Ein paar stilistische Punkte würde ich abändern, wie z.B. einige umgangssprachliche Worte, aber das kann man im Nachhinein immer noch machen, wenn die Geschichte fertig ist.

      Es ist sehr spannend, ich mag es, wenn Bücher so anfangen, weil sie mich mitreißen - ich möchte dann mehr erfahren (so wie bei Dir auch)...

      #pro Halte uns mal auf dem Laufenden!

      Lg Melle

      Find ich gut!
      Wie es weitergehen könnte? Hm...keine Ahnung!
      Mich würde nur interessieren, was passiert ist :-)

      (11) 08.10.12 - 14:50

      Spannend ich wil mehr.......

      Ähm ich bin bei lesen immer Gedanklich weiter und ich dachte jetzt im KH kommr raus das ihr Drogen ins Glas gekippt wurden und jetzt spinne ich mal weiter,.......sie wurde verfolgt und rettete sich in dem Abstelllager.
      Im nachhinein kommen die Gedanken wieder und sie erinnerte sich das sie sich mit jemanden aus dem Internet verabredet hatte und etwas trinken war.

      Sie könnte aber auch mit einenKollegen verabredet gewesen sein....

      VG 280869

      Ist mir zu abgehackt.

      Soll wohl dem Spannungsaufbau dienen, als auch chaotisch und hektisch rüberkommen, was auch gelingt, aber nicht dazu dient dass ich wissen will was danach passiert.

      Hier und da mal ein Absatz und weniger Rechtschreibfehler wären ebenfalls von Vorteil.

      Geschmäcker sind allerdings verschieden wie ich einer anderen Antwort entnommen habe.

      Mein Fall ist aber weder der Schreibstil, noch die "Story" selbst.

    hmm

    weitergehen vielleicht so:

    jane wird wieder in einem kahlen raum wach...gefangen, erinnert sich an die situation mit martina auf dem weg zum kH, weiß aber nicht, was dann passiert ist... unter dahinter steckt am ende martina, die etwas mit janes mann hat und jane foltert und versucht die sache geheim zu halten, währenddessen janes mann ihr langsam auf die schliche kommt

    #winke

    (15) 08.10.12 - 15:44

    So, hier mal die Überarbeitung und fortsetzung:

    Etwas vibriert an meinem Bein. Ich öffne die Augen und weiss nicht, wo ich bin. Ein stechender Schmerz durchdringt meinen Kopf. Ich sehe Betonwände. Es ist alles kahl und leer. Durch ein Fenster dringt Licht in den Raum. Ich sehe alles verschwommen und erkenne bloss Umrisse. Ich muss auf dem Boden liegen, denn es ist ein harter, kalter Untergrund. Es vibriert immer noch. Dann merke ich: es ist mein Handy. Ich nehme es aus der Hosentasche und erkenne eine Nummer. „Hallo?“ „Jana, bist du`s? Hier ist Martina. Hast du verschlafen? Du solltest schon seit dreissig Minuten arbeiten.“ Martina ist meine Chefin. „Ich, ähm, was?“ „Jana. Alles Ok? Oder schläfst du noch?“ Ich merke, wie Sie ungeduldig wird. „Martina, ich habe keine Ahnung, wo ich bin.“ Ich versuche vom Boden aufzustehen, doch ich kann mich nur schwer auf meinen Beinen halten. „Jana, was ist los?“ Sie klingt sehr ernst und besorgt. „Ich weiss es nicht. Das letzte an was ich mich erinnere ist, dass mir Jonas die Arbeitspläne erklärt hat, und dann…“ Tränen kullern über meine Wangen „…weiss ich nichts mehr. Ich bin durch die Vibration des Handys erwacht. Ich weiss nicht wo ich bin. Es ist ziemlich düster hier.“ In dem Moment entdecke ich die Umrisse einer Stahltüre. „Jana, du machst mir angst.“ „Entschuldige. Ich hab eine Tür entdeckt.“ Ich torkle zu Ihr hin, drücke die Klinke herunter und kann die Türe öffnen. Das Sonnenlicht brennt in meinen Augen, so dass ich mir mit der Hand etwas Schatten mache. Ich sehe mich um. Erkennen kann ich nicht viel, doch ich höre eine Durchsage: „Gleis vier bitte Vorsicht, Zugdurchfahrt:“ Daraufhin ist mir klar, wo ich bin. „Martina, ich befinde mich am Bahnhof. Ich bin in etwa fünf Minuten im Betrieb. OK?“ „Ok, Jane. Bis bald.“ Es ist ein Abstelllager vom Bahnhof. Doch, wieso bin ich hier. Ich taste mich ab. Mein Handy hab ich noch. Meine Kleider hab ich auch an. Aber irgendetwas fehlt. Dann wird mir klar: Meine Handtasche.
    Ich laufe um das Gebäude und erkenne auf dem Parkplatz die Umrisse meines Autos. Zumindest ist das noch da. Mich an das Auto lehnend, um mich etwas zu sammeln, sehe ich auf dem Boden meine Autoschlüssel. Somit war mir klar, dass ich gestern Abend hier sein musste. Daneben lag mein Ohrring. Erst jetzt merke ich, dass mein Ohr blutet. Der Ohrring wurde rausgerissen. Was war gestern nur los?
    Langsam laufe ich den Hang hinunter in meinen Lehrbetrieb. Ich merke, dass ich sehr schwach bin. Mein Kopf schmerzt tierisch und in meinem linken Handgelenk pocht es. Meine Beine fühlen sich richtig schwer an, mir ist schrecklich kalt und übel. Mir geht ständig durch den Kopf, was gestern bloss passiert war.
    Einige Minuten später betrete ich den Eingangsbereich der Arbeitsstelle. An der Rezeption erkenne ich die Umrisse von Martina, welche bereits auf mich zukommt. „Mein Gott Jana, was ist passiert? Komm erst mal mit.“ Sie nimmt mich am Handgelenk und in dem Moment lasse ich einen schrecklichen Schrei los, sodass Sie mich direkt wieder los Lässt. „Mein Handgelenk. Es schmerzt so.“ „Entschuldige bitte.“ Sie öffnet eine Türe und führt mich hinein. Jemand sitzt an einem Schreibtisch. Bloss wer? „Jana, was ist denn mit dir passiert? Du siehst furchtbar aus.“ „Stephan? Bist du es?“ Stephan ist mein oberster Chef. „Ähm ja. Jana?“ „Entschuldige, aber zurzeit erkenne ich bloss Umrisse. Ich habe keine Ahnung, was passiert ist. Bloss dass meine Handtasche fehlt.“ Ich merke wie mir wieder Tränen in die Augen steigen. „Ok, Jana, wir fahren nun zum Arzt. Mach dir keine Sorgen, das wird wieder gut.“ „Ich hole das Auto.“ Sagt Martina und verlässt den Raum. Stephan stützt mich beim Verlassen des Betriebes.
    Im Auto sitzend, wird mir schwindelig. Martina spricht mit mir und redet mir Mut zu, während ich am liebsten im Erdboden versinken würde. Das ausgerechnet mir das passiert. Ich bin erst seit etwa zwei Monaten an einer Zusatzlehre in diesem Betrieb und nun das. Die Handtasche rutscht in meinen Gedanken in den Hintergrund. Vielmehr geht mir durch den Kopf, dass meine Lehrmeisterin mich ins Spital fährt und ich vermutlich schrecklich aussehe. Meine Kleider sind schmutzig. Verschmiert mit Blut und Schmutz. Zudem fallen nun gleich zwei Personen aus. Ich mag nicht mehr…
    Der Wagen kommt zum stehen und reisst mich aus meinen Gedanken. Wir befinden uns vor der Notfallstation des Spitals. Ich erkenne, wie mich Martina mit einem sehr speziellen Blick ansieht. Voller Sorge und Angst. Beim Verlassen des Autos beginnen meine Beine zu zittern. Meine Atmung wird schneller und ich spüre meinen Herzschlag im ganzen Körper. Während Martina zum Schalter geht, um mich anzumelden, setze ich mich auf einen Stuhl und warte. Plötzlich sehe ich alles Doppelt. Das Atmen fällt mir schwer. „Martina?“ rufe ich. Sie dreht sich zu mir. „Ja?“ „Martina, mir ist so komisch.“ Plötzlich wird es Dunkel „Martina, wo bist du?“ Ich spüre Ihre Hand an meinem Arm „Bitte lass mich nicht los!“ „Jana, was, “ In dem Moment falle ich vom Stuhl. Martina kann mich gerade noch so auffangen. „Jana, hörst du mich?“ klingt es dumpf aus dem Nichts. „Jana? Hallo, Jana. Bleib wach, bitte.“ Doch ich kann nicht mehr. Plötzlich ist es Still. Kälte umgibt mich. Es fühlt sich an, wie wenn man in einem Kühlschrank sitzt.

    Ich sehe mich um. Alles ist Dunkel. In der Ferne leuchtet ein Lichtstrahl. Ich fühle mich so komisch, so frei. Die Schmerzen sind weg. Langsam gehe ich auf das Licht zu. Es ist ein sehr schönes Licht. Es blendet nicht und schmerzt auch nicht in den Augen. Es strahlt irgendwie eine Wärme ab. Je weiter ich auf es zugehe, desto mehr erkenne ich Umrisse von Menschen. Es sind alles Personen, die viel zu früh die Welt verlassen haben. Ein Gefühl von Freude durchdringt meinen Körper. Die Freude sie zu sehen. Sie lächeln mich an. Ich bleibe kurz stehen und drehe mich um. Auch auf dieser Seite erkenne ich Personen, die in der Dunkelheit stehen. Es sind meine Freunde, Familie und Arbeitskollegen. Gehe ich einen Schritt zum Licht, verschwinden Sie im Schatten. Gehe ich zurück, verschwinden die Personen im Licht. Ich befinde mich im Zwiespalt. Was soll ich nur tun?
    „Jana, Jana, Jana...“ Höre ich aus dem nichts. Es ist mein Name. Doch woher kommt er? Ich schliesse meine Augen, um mich besser konzentrieren zu können. Doch es geht nicht immer wieder höre ich Ihn. „Jana, Jana…“ Als ich meine Augen wieder öffne, befindet sich wieder nur Dunkelheit um mich. Das Licht ist weg, die Menschen auch. Ich falle auf die Knie und beginne zu weinen.
    Immer wieder höre ich meinen Namen… Ich vergrabe mein Gesicht in den Händen und schliesse die Augen. Ich will das ganze einfach nicht wahrhaben.

    Plötzlich spüre ich etwas Warmes auf meinem Unterarm. Dann streicht es durch meine Haare. Als ich die Augen öffne, ist alles sehr hell. Ich liege in einem Bett, Martina steht neben mir und streicht mir durch die Haare. „Jana, wie geht es dir? Jage mir bitte nie mehr einen Solchen schrecken ein. Sie drückt den Knopf, damit der Arzt kommt. „Was ist passiert?“ frage ich mit zittriger Stimme. „du Bist zusammengeklappt und dann einfach nicht mehr Aufgewacht. Die Ärzte haben dich soweit untersucht und verarztet. Dein Handgelenk ist verstaucht und dein Ohrring hat dir jemand aus dem Ohr gerissen. Sie haben dir noch Blut abgenommen für Tests, wieso du keine Erinnerung hast und so. Ich habe bei dir zuhause Angerufen, aber noch niemanden erreicht. Aber sag, wie geht es dir?“ Ich fühle mich wie in Trance. „Es geht. Ich fühle mich ziemlich schwach und müde.“ „Hast du noch irgendwelche Schmerzen?“ Gerade als ich Antworten will, kommt der Arzt ins Zimmer. „Guten Tag, mein Name ist Weber, ich bin der Oberarzt. Frau Strub, wie geht es Ihnen? „Ich fühle mich ziemlich schlapp. Schmerzen habe ich im Moment zwar keine mehr, nur ein Pochen im Handgelenk.“ „Das ist eine ganz normale Reaktion. Ihr Handgelenk ist Verstaucht und durch den Heilungsprozess pocht es etwas.“ „Wissen sie schon, weshalb Sie keine Erinnerung hat?“ „fragt Martina. Gebannt warte ich auf die Antwort. „Nun es ist so, dass wir die Substanz Lysergsäurediethylamid, kurz LSD, in ihrem Blut gefunden haben. Wir vermuten, dass es Ihnen Verabreicht wurde, um sie wehrlos zu machen. Es sind jedoch keine Anzeichen für sexuelle Handlungen vorhanden. Sie haben einen Schutzengel gehabt. Da hätte schlimmeres passieren können.“ „Kommt meine Erinnerung je wieder zurück?“ „Das können wir nicht genau sagen. In den meisten Fällen bleibt die Erinnerung allerdings meistens weg.“ „Und wann kann ich wieder nach Hause?“ „Wir möchten Sie gerne noch über Nacht zur Beobachtung hierbehalten.“ Ich atme tief durch. Martina sieht mich mit grossen Augen an. Wir haben zwar ein sehr enges Verhältnis aber dennoch war es mir sehr unangenehm. Der Arzt verabschiedet sich und verlässt das Zimmer. „Kann ich Irgendjemanden anrufen, damit du nicht alleine bist?“ fragt Sie mich. „Ich mach das schon. Habe ja das Handy bei mir. Aber danke dir.“ „Kann ich dich alleine lassen?“ „Ja, ich möchte sowieso gerne etwas schlafen.“ „Ok, Jana. Aber wenn irgendetwas ist, ruf den Arzt oder ruf uns an. Ja?“ „Ok, mach ich. Danke für deine Hilfe.“ Als sie das Zimmer verlässt spüre ich, wie mir wieder Tränen über die Wangen kullern.

    ...fortsetzung folgt...

    Besser als der erste Teil?

    Mfg Kaleija

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