Fast-Unfall, Folgen?

    • (1) 15.10.12 - 18:45

      Hallo,

      ich bin am Freitag durch einen uneinsichtigen Verkehrsteilnehmer fast in einen Unfall geraten.

      Wollte mit meiner Tochter zum Einkaufen, gleich nach Ortsausgang eine leichte Rechtskurve, sah ich jemanden, diese schneiden. Im Scheitelpunkt der Kurve war er immer noch auf meiner Spur. Erst auf mein Hupen reagierte er, wich nach rechts aus, ich auch, geriet auf den Seitenstreifen und mein Wagen begann zu schlingern. Ich bekam ihn in Griff und hielt erstmal an.

      Kurze Zeit später kam er zurück. Er fuhr wohl erstmal weiter, war außer Sichtweite und drehte wohl um.

      Nach meinem Meckern hin, sah ich, daß ich ihn kannte. Er entschuldigte sich und sagte, er käme von der Nachtschicht (um halb elf!!!!) anstelle von 7 uhr und wäre wohl eingenickt.

      Ich zitterte und schaffte es nichtmal die Polizei zu rufen.

      Ich weiß, daß er nur einen Ort weiter wohnt, ihm war der Schrecken anzusehen. Ich sagte ihm, er soll vorsichtig nach Haus, wenn Schaden an meinem Auto ist, sag ich ihm bescheid. Morgen stellt sich nun raus, ob was an meinem Auto ist.

      Natürlich kann ich ihm durch ne Anzeige ne Lehre erteilen.

      Bringt es was?

      Ich arbeite selber in Nachtschicht, habe auch meine Grenze kennengelernt, wo der Sekundenschlaf beginnt.

      Er hat selber Kinder, und um ein Haar wäre ich am Baum gelandet.....
      Was würdet ihr machen?

      Danke und LG

      • (2) 15.10.12 - 19:06

        Hallo

        Was willst du denn Anzeigen?

        Man hauptsache ich kann jemanden einen auswischen.

        Was ich machen würde

        Nichts

        • (3) 15.10.12 - 19:35

          Ich rede hier nicht von auswischen.

          Hätte ich die Polizei gerufen, hätte er zumindest ein Ticket bekommen, wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

          Außerdem wäre es ihm auch jederzeit möglich gewesen, kurz mal anzuhalten und kurz ein Nickerchen zu machen oder sein Auto stehen zu lassen, ich arbeite als Taxifahrerin.

          Außerdem sinkt irgendwann die Grenze, wo es für einen normal ist, übermüdet ans Steuer zu gehen.

          Alle quatschen immer nur vom Alkohol, aber daß die Müdigkeit genauso gefährlich ist.......

          Außerdem will ich ihn davor bewahren, weiterhin müde ans Steuer zu gehen, sich und andere zu gefährden und einen richtigen Unfall zu bauen.

          • (4) 15.10.12 - 19:40

            Die Gefährdung mußt du erstmal beweisen.

            Hätte es gepaßt wenn du nicht auf den Seitenstreifen gefahren wärst?

            Er wich ja nach deiner Beschreibung rechtzeitig aus.

            Wenn ich jeden Anzeigen würde hätte ich keine Zeit mehr zumm arbeiten.

            Ich bin Busfahrerin

            • Du vemischst aber da einiges.

              Beweisbarkeit ist eine andere Baustelle. Die kommt erst ins Spiel, wenn es darum geht, ob eine Verurteilung erreichbar ist.

              Die Frage der Beweisbarkeit braucht doch die TE nicht zu kümmern.

              Sie muss für eine Anzeige überhaupt nichts beweisen.

              Der StA müsste das allenfalls machen um zu einer Verurteilung zu kommen.

              Und stell dir vor. Es gibt manchmal sogar Geständnisse.

              Zur Klarstellung:
              ich sehe hier nicht zwingend die Notwendigkeit einer Anzeige um den Fahrer eine Lehre zu erteilen.

              Deine Ausführungen sind aber um zu einer angemessenen Lösung zu kommen vollkommen unbrauchbar.

        Was man anzeigen will?

        Den Verstoß gegen die StVO was denn sonst?

        Es kommt je nach konkretem Sachverhalt sogar MÖGLICHERWEISE eine Straftat in Betracht!

        Und Du fragst ernsthaft, "was" man anzeigen kann?

        Die Frage kann allenfalls lauten "ob" man dies anzeigen soll und ob dies nachweisbar ist.

    (7) 15.10.12 - 19:12

    nichts - noch al mit dem Schrecken davon gekommen ..... Glück gehabt....

    (8) 15.10.12 - 19:31

    Hi,

    da hätte ich aber viel zu tun, das ich bei jedem Schrecken jemanden Anzeigen würde oder bei jeder Vollbremsung, oder.......

    ES IST NICHTS passiert. Und " was wäre wenn" kann man nicht anzeigen.

    Ihr seid beide mit dem Schrecken davon gekommen und fertig.

    Und so eng kann es gar nicht gewesen sein, wenn man dann noch die Reaktionszeit zum Hupen hat.
    Wenn das wirklich sooooo eng ist, reiß ich den Wagen um und hupe nicht noch erst.#kratz

    Sekundenschlaf übermannt einen den kann man nicht immer planen.
    Ich kam mal ganz normal aus dem Büro und auf einmal war ich soooo müde - ohne das was war - und habe es nur bis Müh und Not nach Hause geschaft.

    Lisa

    (9) 15.10.12 - 20:31

    Echt, ich finde Dich UNMÖGLICH.

    (10) 15.10.12 - 21:35

    Hallo,

    Wenn ich deinen ersten Beitrag lese würde ich dir sogar im Falle eines Unfalls eine Mitschuld einräumen.

    "Wollte mit meiner Tochter zum Einkaufen, gleich nach Ortsausgang eine leichte Rechtskurve, sah ich jemanden, diese schneiden. Im Scheitelpunkt der Kurve war er immer noch auf meiner Spur. "

    Du hast gesehen das er die Kurve schneidet, aber deine Fahrt fortgesetzt. Wäre es nicht sinnvoll gewesen so weit wie möglich nach Rechts zu fahren und anzuhalten?

    Ich möchte aber trotzdem sein verhalten nicht entschuldigen.

    FG

    was sollte denn am auto sein#kratz

    und ganz ehrlich- er kam zurück und hat sich entschuldigt-warum willst du ihm eine lehre erteilen

    hattest du noch nie einen fehler im strassenverkehr gemacht????

    was ich machen würde
    die sache vergessen!!!!!

    lg dany

(13) 15.10.12 - 22:31

Hallo,
Ich glaube Gerne das du n Wahnsinns Schreck bekommen hast und Vorallem Angst um das leben deiner Tochter hattest.

Ich glaube fast jeder kommt mal in so eine Lage. Ich selbst war auch in einem fast Unfall verwickelt, allerdingst hat dr andere Verkehrsteilnehmer (n Opa) mit Absicht gehandelt. Und das war auch so heftig das ich ihn angezeigt habe. Aber nur Weils unfassbar /gefährlich war.

Aber das wurde auch fallen gelassen. Mich hat der Gedanke nur beruhigt das er deswegen erstmal Post bekommen und somit vielleicht n Schreck bekommen hat :-)

Ich würde sagen beruhige dich, auch wenn es schwer fällt und nimm seine Entschuldigung an. Jeder kann in seine Lage kommen. Da wird einem nur selbst immer wieder bewusst, wie sehr man aufpassen sollte und das man nicht mal Schuld haben muss.

Ich würde nichts unternehmen, künftig aber selbst auch beizeiten meine Fahrweise an die meiner "uneinsichtigen" Kontrahenten anpassen. Statt zu hupen und abzuwarten, hättest Du ja gleich bremsen und langsamer ausweichen können, als Du bemerkt hast, dass der engegegenkommende Fahrer die Kurve schneidet!

Eine Anzeige nach diesem Vorfall käme mir nicht in den Sinn und dürfte auch nichts bringen oder hast Du außer Deiner Tochter Zeugen für den Vorfall?

Gruß,

W

Also wirklich!!!!

Passiert es dir echt sonst NIE, dass jemand was Gefährliches, Gefährdendes oder einfach Unrechtes tut und damit sich und andere in Gefahr bringt, aber es passiert nicht "wirklich" was, alle kommen mit dem Schrecken davon und derjenige läuft Gefahr, das nächste Mal einen ähnlichen Fehler zu machen?

Ich fahre jeden Tag mit dem Fahrrad auf Arbeit, 9 km durch die Stadt. Wenn ich SO EINEN AUFRISS machen würde wie du, müsste ich täglich circa 2 Leute (Autofahrer, andere Fahrradfahrer, vor allem radelnde Schüler!!!) anzeigen!

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