Ist das denn zulässig?????

    • (1) 18.10.12 - 10:16

      Hallo ihr Lieben, ich habe eine Frage! Es geht um diesen Thread (gerne auch Anwälte bzw Rechtsanwaltsgehilfen):

      http://www.urbia.de/forum/18-trauer-trost/3641295-der-absolute-alptraum-weiss-nicht-wie-ich-das-schaffen-soll/23421603

      Ich habe eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung bekommen!
      Jetzt kam ein Schreiben: "Das unfallanalytische Gutachten kommt zu dem Ergebniss, dass der Unfall für sie unabwendbar war! Ihnen kann somit in strafrechtlicher Hinsicht keinerlei Vorwurf an dem Unfall gemacht werden und das Ermittlungsverfahren gegen sie wird eingestellt!"

      Allerdings will der Anwalt von mir 400 €! Aber ich dachte weil ich ja unschuldig bin, zahlt dies die Gegenseite? Ich hätte ja nie einen Anwalt gebraucht, wäre er mir nicht reingerannt! Ich bekomme grad so das ko.....! :-[ Ich hatte mit diesem ganzen sch... nur Ärger, ich bin in Behandlung, habe Panik beim Autofahren, habe Kosten für Leihwagen (4 Wochen) vorgestreckt, musste ein neues kaufen (war ja auch ein Verlustgeschäft), Kindersitze (waren ja auch kaputt) meine Brille, hatte Fahrkosten ohne Ende etc, pp und dann auch noch dieser Schmarrn! Von der Versicherung haben wir noch nicht einen Cent gesehen! Nach 3!!!!! Monaten!

      Ich habe beim Anwalt ahgerufen aber leider war er auf einem Gerichtstermin! Die Dame am Telefon hat gemeint, dass es natürlich was anderes gewesen wäre, hätte ich vor Gericht gemusst! Im Falle eines Freispruchs hätte die gegnerische Versicherung die Anwaltskosten übernehmen müssen, aber so muss ich das selber zahlen! Das ist doch echt unfair! Kann man da nicht irgendwas machen???? Natürlich habe ich keine Rechtsschutzversicherung, gegen jeden Schmarrn bin ich versichert aber sowas? Nein!

      glg:-(

      • Hallo,

        es ist leider so, daß man seinen Anwalt zahlen muß, wenn bei den Ermittlungen heraus kommt, daß man unschuldig ist.

        Wir hatten so einen Fall auch schon. Sei froh, daß es nur 400 € sind. Bei uns hat sich die Sache ewig gezogen, war psychisch ähnlich belastend, wie das, was Dir passiert ist und hat uns mehrere Tausend Euro gekostet. Wir hatten auch keine Rechtsschutzversicherung.

        Das ist eben unser deutscher Rechtsstaat. #aerger

        LG

        Heike

        Du verwechselst gerade Straf- mit Zivilrecht. Wenn der Anwalt für Dich im Ermittlungsverfahren tätig war, bekommt er natürlich sein Geld dafür, er hat mit Sicherheit eine Einlassung abgegeben und war entsprechend für Dich tätig. Im Zivilverfahren ist es so, dass, wenn Du gewinnst, die Gegenseite Deine Kosten trägt.

              • genau. Dein materieller (Auto, Gutachten und Krams) und immaterieller (Schmerzensgeld u.ä.) Schaden wird zivilrechtlich geltend gemacht.

                • Ja Schmerzensgeld (womit man diesen ganzen Schmarrn ja wieder ausgleichen könnte) gibts ja dann nicht, mir fehlt ja nix, ich habe eben 1 Woche danach Rücken- und Hüftschmerzen gehabt, bin aber nicht zum Arzt weil ich nicht wusste ob das vom Unfall kam! Meine Mama hat gemeint dass es ja auch danach noch auftauchen kann (weil ich eben unter Medikamenten und Schock war), aber ich kann da ja nicht nachträglich hingehen, das muss ja gleich festgestellt werden, aber ich war an dem Tag nicht im KKH! Jetzt wird es zu spät sein!

                  Ich war/bin ja nur beim Psychologen

      Die RAFA deines Anwaltes hat Recht. Du musst die Kosten selbst tragen, da der Anwalt nunmal für dich tätig geworden ist und laut RVG sind ihm dadurch auch Kosten entstanden.

      Was hat der Anwalt denn bereits für dich gemacht? Nur beraten? Oder Schreiben gefertigt? Kopien von Akten? Etc.pp...

      Lg
      paulstanley
      (Rechtsanwaltsfachangestellte)

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