Parkplatzunfall

    • (1) 19.10.12 - 18:57

      Hallo!
      Wie in der Überschrift schon zu lesen ist habe ich dazu mal ein paar fragen.

      2 Arbeitskolleginnen wollen nach feierabend vom Parkplatz fahren.
      Die Parkplätze sind schräg angeordnet, so das jeder vorwärts einparkt und folglich auch alle rückwärts ausparken müssen.

      Die eine behauptet nun sie war schon in der Parkplatzmitte und wollte vom Parkplatz fahren und hat aber nochmal angehalten weil sie gesehen hat das die andere gerade rückwärts ausparkt.
      Gehupt hat sie angeblich auch (hat nur niemand gehört und in dem ausparkenden Fahrzeug saßen 2 Personen.
      Die Ausparkende ist dann leicht gegen ihr auto gefahren.

      Sie haben dann beide geguckt und gesehen das an dem Fahrzeug, was schon in der Parkplatzmitte war, das Nummernschild eine ganz leichte Beule ist.

      Heute morgen kam die eine dann zur anderen und will nun ein neues Nummernschild haben.

      Angeblich gehört das Auto ihrem Freund und mit einer Minibeule im Kennzeichen kommt man nicht durch den Tüv #rofl
      Es handelt sich um 2 alte Fahrzeuge.

      Muss die Ausparkende das Kennzeichen bezahlen?
      Sie ist sich noch sehr unsicher und will natürlich auch keinen Stress.

      Mal ganz davon abgesehen das ich das absolut lächerlich finde.
      Direkte Zeugen gibt es weiter keine.

      Gruß
      Arkti

      • Hallo,

        wie es rechtlich ausschaut, weiß ich nicht, ABER sie hat nun mal diesen Unfall herbeigeführt (was sie ja sicher bemerkt hat), ein Kennzeichen kostet nicht die Welt, auch ein Parkplatzrempler kann teuer werden. Wie das nun mit dem TÜV ausschaut, weiß ich auch nicht, kann es mir aber schwer vorstellen, wenn man mal so schaut, wie viele mit leicht beuligem Nr-schild rumfahren, gehört habe ich sowas auch noch nicht #kratz
        Aber jetzt nur auf das Recht zu pochen, könnte die Arbeitsbeziehung der beiden sicher negativ beeinflussen, sie hat den Schaden verursacht, von daher denke ich, rein moralisch, sollte sie das Kennzeichen übernehmen und gut ist.

        LG Anita

        • Nunja sie hat uns ja heute um Rat gefragt, die eine sagte dann schon ja wenn du zahlst dann aber nur gegen Vorlage der Rechnung.

          Als sie der Geschädigten das mit der Rechnung sagte kamen sofort Ausreden
          " Ja das dauert aber noch lange bis ich mal Zeit habe zum Straßenverkehrsamt zu fahren"

          Klingt für mich eindeutig nach "Ich will mir das Geld in die Tasche stecken.
          Das finde ich unter Kollegin einfach nur armselig.

          Dementsprechend tendieren wir inzwischen zu nichts zahlen.

          • OK, zahlen würde ich auch nur gegen Vorlage der Rechnung. Für Schaden, den ich verursacht habe, zahle ich natürlich, aber zu verschenken hat sicher keiner was und verarschen lassen würde ich mich auch nicht, denn ihr habt schon Recht, es klingt verdächtig nach etwas extra haben wollen.

            LG

            • Warum soll denn eine Rechnung vorgelegt werden?
              Wenn die TE schuld an dem Schaden ist und danach klingt die Schilderung, muß sie den Schaden regulieren und es bleibt der Unfallgegnerin überlassen, ob sie repariert bzw. Ersatz kauft oder nicht.

              LG

              • Den Schaden den man suchen muss.

                Sorry aber das ist doch lächerlich.

                Wenn sie doch angeblich gestanden hat warum guckt die denn zu wie man leicht ihr Auto berührt, anstatt ein Stück zurückzufahren?

                Die Aussage von ihr das man mit einer leichten Beule nicht durch den Tüv kommt ist genauso lächerlich.

                Vor allem wer sagt uns denn das die Beule im Nummernschild nicht schon vorher da war?
                Sie kann ja viel behaupten.
                Ihre Behauptung angeblich gehupt zu haben scheint ja auch nicht zu stimmen, denn die anderen beiden sind nicht taub.

                Die Unfallverursacherin ist wirklich eine ganz nette und liebe frau mit der man sicherlich über alles reden kann, aber warum soll sie völlig überzogene 50 Euro auf den Tisch legen?

                • Sie hätte auch die Polizei rufen können und kann die Sache einem Anwalt übergebven, das wäre nicht angenehmer und schon gar nicht günstiger.
                  Dann müßte ein Gutachten erstellt werden und ein Kostenvoranschlag (vielleicht hat sie zwei linke Hände und kann das Kennzeichen gar nicht selbst austauchen?) gemacht werden und eine Werkstatt reibt sich die Hände.
                  Uns ist schon mehrfach jemand rückwärts ins Auto gefahren und wir konnten nicht schnell genug reagieren und selbst rückwärts flüchten. Wie soll das auch so schnell funktionieren? Sie hätte anhalten müssen, registrieren, dass die andere Fahrerin nicht guckt, Rückwärtsgang einlegen, sich dann selbst nach hinten absichern und zurücksetzen....
                  Warst Du schon mal in so einer Situation? Man ist so überrascht, dass sogar das Hupen etwas dauert!

                  Die Schuld scheint hier doch eindeutig, da käme ich nicht mal auf die Idee, zu diskutieren und zu handeln, schon gar nicht einer Kollegin gegenüber!

                  LG,

                  W

                  • Wenn sie selber zu dumm sein sollte hat sie KFZ Mechaniker in der Familie, die haben ihr vor kurzem noch die Bremsen neu gemacht.

                    Sie hätte anhalten müssen?
                    Angeblich stand sie ja schon.
                    Absichern war unnötig denn es waren die letzten beiden Autos auf dem Parkplatz.

                    ich käme nicht auf die Idee bei so einer Kleinigkeit einer Kollegin Geld aus der Tasche zu ziehen.

                    • "Wenn sie selber zu dumm sein sollte hat sie KFZ Mechaniker in der Familie, die haben ihr vor kurzem noch die Bremsen neu gemacht."

                      Witzbold.
                      Wenn die andere Dame schuld am Unfall ist, muß die Geschädigte sicher nicht selbst rumbasteln, wenn sie nicht will!
                      Ja, sie HAT anhalten müssen und schon das kostet incl. Reaktionszeit Sekunden, die die Kontrahentin zum Rückwärtsfahren genutzt hat....

                (10) 20.10.12 - 17:22

                "Die Aussage von ihr das man mit einer leichten Beule nicht durch den Tüv kommt ist genauso lächerlich."

                Das ist richtig...und dennoch hat sie Anspruch auf Regulierung des Schadens.

                "Vor allem wer sagt uns denn das die Beule im Nummernschild nicht schon vorher da war?
                Sie kann ja viel behaupten."

                Dann soll die beschuldigte Kollegin es ihrer Versicherung melden...die werden das schon -vermutlich durch einen Gutachter- klären lassen.

        (11) 20.10.12 - 17:25

        "Nunja sie hat uns ja heute um Rat gefragt, die eine sagte dann schon ja wenn du zahlst dann aber nur gegen Vorlage der Rechnung.

        Als sie der Geschädigten das mit der Rechnung sagte kamen sofort Ausreden
        " Ja das dauert aber noch lange bis ich mal Zeit habe zum Straßenverkehrsamt zu fahren"

        Klingt für mich eindeutig nach "Ich will mir das Geld in die Tasche stecken.
        Das finde ich unter Kollegin einfach nur armselig."

        Sie braucht keine Rechnung vorzulegen, denn letztendlich ist es IHRE Sache, ob sie den Schaden reparieren lässt oder nicht. Der Anspruch besteht trotzdem.

        "Dementsprechend tendieren wir inzwischen zu nichts zahlen."

        Findest du das weniger armselig?

        (12) 21.10.12 - 08:07

        Du und deine Kollegen, ihr seid vieles, aber ganz bestimmt nicht nett!

        Vielmehr seid ihr der Beweis dafür, dass man wirklich wegen jedem kleinen Pisselsschaden die Polizei rufen sollte!

        Es wurde etwas beschädigt und der Verursacher muss für den Schaden aufkommen. Was gibt es da zu diskutieren?! Ob der Geschädigte noch hätte hupen oder rückwärts fahren können, ist völlig unerheblich!

        *Dementsprechend tendieren wir inzwischen zu nichts zahlen.*

        Aha. Müsst ihr aber! (wer ist eigentlich "wir"?)

        Aber gut, lasst es. Dann wird die Geschädigte sich mit der Polizei in Verbindung setzen, einen Gutachter hinzuziehen, das Ganze wird um ein Vielfaches teurer und deine "Kollegin" in der Versicherung hochgestuft. Glückwunsch! #freu

        Und anschließend rennt ihr wahrscheinlich durch den Betrieb und erzählt überall, dass die Kollegin wegen eines Minischades einen Riesenbohei gemacht hat. #augen

        Boah, wer so NETTE Kollegen hat, braucht echt keine Feinde mehr!

        LG

Hallo,

der ein Wagen stand, der andere fuhr auf.
Wer Schuld hat, liegt auf der Hand.

Ich würde auch keine Delle am Wagen haben wollen - egal wo und wie alt das Fahrzeug ist.

Und deshalb zu streiten, ist affig: http://www.nummernschild-online.de/18578.html

Bezahlen und gut. Würde mich schämen, deshalb zu diskutieren. Ist ähnlich wie bei Spielschulden - Ehrensache!

vg

  • Habe gerade noch was geschrieben, das hatte ich vergessen zu erwähnen.

    Desweiteren hat sie die Delle nicht am Fahrzeug sondern am Nummernschild.
    Abschrauben, ausbeulen fertig.
    Das ist absolut minimal, so das sich das abschrauben und ausbeulen nichtmal lohnen würde.

(15) 19.10.12 - 19:27

Bei dem Sachverhalt überlegt man nicht sondern zahlt.

1. Arbeitskollegen
2. Sie fuhr rückwärts, dass heißt schuld ist sie zumindest immer (auf jeden Fall nicht unerheblich)
3. Ein Nummernschild kostet nun wirklich nicht viel. Da zackert man auch nicht rum und sucht nach einem Mitverschulden um 12,50 zu sparen

Trotzdem, sollte die Zahlung vorsorglich ohne Anerkennung einer Rechtspflicht erfolgen.

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