Justiz unterstützt Kriminalität in Berlin

    • (1) 26.10.12 - 19:47

      Wie ich schon geschrieben habe, die Aufklärungsquote der in Berlin statt findenden Kriminalität durch die Berliner Polizei beträgt ganze 14,6 %. Aber selbst dieser schwache und mühsame Erfolg wird durch die lasche Justiz wieder zunichte gemacht. Auf diese weise wird die zunehmende Kriminalität in Berlin begünstigt. Das fahren in den U- und S Bahnen in Berlin ist inzwischen zu einem gefährlichen Risiko durch die brutalen Totschläger geworden. Und jetzt auch auf öffentlichen Plätzen, wie unlängst am Alexanderplatz. In mühevoller Kleinarbeit hat die Polizei zwei weitere Totschläger ergreifen können, jedoch der Haftrichter lässt diese zwei die dringend Tatverdächtig sind wieder frei. Begründung: Haben ja einen Wohnsitz und feste Bindung zu ihrer Familie. So auch geschehen gegen den brutalen U-Bahn Treter, „ man dürfe dem jungen Menschen nicht seine Zukunft verbauen“, so der Richter. Der Treter geht im offenen Strafvollzug tagsüber weiter zur Schule , albert auf dem Pausenhof rum und raucht Zigarette so als wäre nichts geschehen. Das ist nicht nur für die Berliner Polizei, das ist auch ein Schlag ins Gesicht gegen das Schutzbedürfnis der Bevölkerung vor solchen gefährlichen Totschlägern. Da wird ständig von falscher Abschreckung geredet, nein, eine solche Behandlung Jugendlicher Gewaltverbrechen ist eher eine Ermunterung. So nach dem Motto, „ was soll mir schon passieren „.

      Wer mehr darüber nachlesen möchte :

      http://www.bz-berlin.de/tatorte/alex-mord-freilassung-sorgt-fuer-empoerung-article1570785.html

      • Dass man im offenen Vollzug tagsdüber zur schule gehen kann (und es auch sollte, denn Bildung führt zu weniger Kriminalität) ist doch normal, es ist ja ein OFFENER Vollzug. Das heißt, dass man einen geregelten Tagesablauf hat und abends oder nachmittags in der JVA eingeschlossen wird. Das ist das Konzept eines offenen Strafvollzugs. was daran jetzt merkwürdig sein soll, ist mir nicht klar.

            • So ein Thema polarisiert sehr und eine "vernünftige" Diskussion ist einfach unmöglich.

              Nobilty hat Recht, es ist wie ein Schlag ins Gesicht für die Opfer und Polizisten, aber andererseits hat einfach jeder Mensch seine Rechte und sie müssen für alle gewährt werden. Und da eine Balance zu finden und alle zufrieden zu stellen ist unmöglich

              Gruß

                • Ich glaube nicht, dass man die Berliner Bevölkerung oder dass die Berliner Bevölkerung gegen irgendwenn aufhetzt.Eine derartige Argumentationsrichtung ist völlig irrelevant. Und einen Berliner der nichts weiter tut als die zunehmende brutale Kriminalität in Berlin anzuprangern zu verunglimpfen wie du das machst zeugt von grenzenlosem Unsachverstand und mangelhafter Kritik- und Diskussionsfähigkeit.

            mit ihm zu diskuttieren macht überhaupt keinen Sinn....ich denke da ist das Thema noch egal

    Hallo,

    ich bin wahrlich kein Anhänger unserer absoluten Herrschaft in Bayern. Aber ich glaube nicht, dass sowas in Bayern vorkommen würde. Hier wird viel härter durchgegriffen und ich finde das auch gut.

    Ich finde es schrecklich, dass man immer nur die Position der Täter in den Mittelpunkt rückt. Die Opfer und deren Familien werden komplett außen vorgelassen. Das ist das, was mir an unserer Rechtspolitk massiv stört.

    LG Leah

    • diese aussage finde ich immer so berauschend. dann mach doch mal vorschlaege, wie man die opfer besser stellen koennte. was wuerde den verletzten, vergewaltigten, den hinterbliebenen der getoeteten helfen. was koennte der staat tun, damit diese sich besser fuehlen. ernsthafte vorschlaege bitte.

      pete

      • Hallo, wo bekommen denn die Opfer viel Hilfe vom Staat ? Wenn des bestimmte Organisationen für Opfer nicht geben würde, wären viele Opfer sehr aufgeschmissen.

        Und weißt Du, wenn ich mir vorstelle, ich auf einem Bahnsteig von Wahnsinnigen getreten, in den Bauch, in den Kopf, wenn ich mir das nur anseitsweise vorstelle, dann bleibt mir schon die Luft weg. Und danach muss ich die Strafen erteilen. Ich kann nicht einen Vergewaltiger nach 2 Jahren schon wieder rauslassen, das Opfer ist ein Leben lang krank deswegen. Da stimmt einfach das Verhältnis nicht.

        Und ja, mir ist schon klar, dass die Taten auf Grund der höheren Strafen nicht zurückgehen, dafür braucht man schon was anderes. ABER: Vielleicht werde ich den Opfern ein bisschen gerechter, wenn ich in das Strafmaß deren Schmerz, Pein, Ängste etc mit einbringe. Klar macht das die Tat nicht ungeschehen, es gibt auch keine Gerechtigkeit in solchen Straftaten.

        LG Leah

    (12) 27.10.12 - 08:50

    " Aber ich glaube nicht, dass sowas in Bayern vorkommen würde. Hier wird viel härter durchgegriffen und ich finde das auch gut."

    In anderen Ländern (keine Bundesländer) wird noch härter, viel härter durchgegriffen. Da ist's auch nicht besser. Im Gegenteil.

    Begreift es endlich mal und diskutiert über andere Ansätze. Jugend- und Sozialarbeit, was weiß ich.

    Aber hier im Forum gibts immer nur den gleichen Schmonz (bis auf die üblichen Ausnahmen).

    • Hallo,

      dass ich die OPfer und deren Qualen in den Vordergrund stelle, hat doch nichts damit zutun, dass man nicht Jugend- und Sozialarbeit ausbauen sollte. Klar, der Staat sollte schon viel früher mit Prävention anfangen, im Kiga, in der Schule etc. Da kann sehr viel gemacht werden, aber es kostet Geld und das wird halt für Prävention nicht gerne ausgegeben. Erst wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, dann muss man bestimmte Kosten übernehmen, was wahrscheinlich unterm Strich mehr kostet als Prävention. Das stelle ich nicht in Frage.

      ABER: Wenn eine Frau vergewaltigt wird und der Täter nach 2 Jahren wieder rauskommt, ist das ein Hohn für die Qualen, die die Frau erlitten hat.

      Ich möchte einfach, dass man die Opfer bei der Festsetzung der Strafen viel mehr berücksichtigt.

      Klar weiß ich, dass durch höhere Strafen die Kriminalität nicht zurückgeht, da muss man andere Wege einschlagen, die aber Geld kosten.

      LG Leah
      PS: Weißt du, ich habe auch schon mit kriminellen Jugendlichen gearbeitet und wenn ich dann gesehen habe, wie manche Richter bei Wiederholungstätern nur Arbeitsstunden erteilt haben und ihnen noch mit hochherhobenen Zeigefinger gesagt haben, das machst du aber nicht mehr......., da hätte ich mich echt übergeben können. Die Jugendlichen haben dann zum Richter gesagt, klar machen wir nicht mehr, kaum waren sie draußen, haben sie über ihn gelacht.

>>In mühevoller Kleinarbeit hat die Polizei zwei weitere Totschläger ergreifen können,...<<

Ich wohne ja nun ziemlich weit von Deutschland entfernt, doch selbst ich habe mitbekommen, daß die Ergreifung der beiden Täter nicht durch die Polizei erfolgt ist, sondern sie sich im Beisein ihrer Anwälte selbst gestellt haben.

Und das ist einer der Hauptgründe, wieso der Richter keine Veranlassung gesehen hat, die beiden Jugendlichen einzusperren. Er sieht in diesem Fall keine Flucht- und/oder Verdunklungsgefahr.

Es ist schon erstaunlich, daß wie Weglassen einer Tatsache für ein völlig falsches Bild unter der Bevölkerung sorgen kann und bevor man das nächste Mal sich über irgendeinen Zeitungsbericht aufregt, sich überlegen sollte, ob er so überhaupt der Wahrheit entspricht. So jedenfalls wiegelt man nur den Mob auf.

Viele Grüße
Trollmama

P.s.: Meine persönliche Meinung zu diesem Fall ist, daß ich es trotzdem nicht nachvollziehen kann, daß der Haftrichter die beiden Jungendlichen auf freien Fuß gesetzt hat. Hier mangelt es dem Richter eindeutig an Fingerspitzengefühl: Oder wie würde er sich wohl fühlen, wenn es um seinen Sohn gegangen wäre und ihm würden die Mittäter frei und wohl möglich noch gut gelaunt in der Stadt begegnen?

  • Deine Darstellung stimmt nur im letzteren Teil. Vorausgehend war der starke öffentliche Druck und die erstmalig in Berlin hohe ausgelobte Belohnung für die Ergreifung dieser Totschläger. Als ein erster Erfolg durch die Ergreifung eines ersten Täters der Berliner Polizei gelungen war es im Grunde nur eine Frage der Zeit wann auch weitere Täter ermittelt werden konnten. Insofern war es nichts weiter als ein geschickter Schachzug sich mit Hilfe eines Anwaltes selbst zu stellen um so eine möglichst gute Bewertung seiner Person zu erreichen. Das hat funktioniert. Also bitte !!

    Die Berliner Bevölkerung als Mob zu bezeichnen ist eine absolute Frechheit von dir.

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