In ein anderes Auto beim ausparken reingefahren Frage dazu

    • (1) 31.10.12 - 11:50

      hallo,

      ich habe mal eine Frage für eine Kollegin:

      Sie ist auf unseren Mitarbeiterparkplatz in ein Auto von einer anderen Kollegin gefahren.
      Dort wo das geschädigte Auto stand, durfe das Auto aber nicht parken.

      Sie stand direkt hinter dem Auto, sodass man nur schwer rauskommt.

      Haftet sie trotzdem für den Schaden, auch wenn das andere Auto dort nicht parken durfte?

      vielen Dank im voraus#winke.

        • Zunächstmal würde es bei einem Unfall mit einem im Halteverbot stehenden Pkw nie darum gehen, dass der Falschparker alles zahlen muss. Es würde also gar keinen Sinn machen "bewußt" einen Unfall herbeizuführen.

          Außerdem gibt es sehr wohl Fälle bei denen der im Halteverbot parkende Pkw eine Mithaftung am Unfall treffen kann.

          Deine pauschale Begründung ist also leider nicht zutreffend und die "denkweise" gar nicht so lustig wie Du glaubst.

          Man muss sich ganz konkret den Einzelfall anschauen um dies beurteilen zu können.

      Hallo,

      natürlich.

      Sie hätte entweder den Kollegen bitten müssen, weg zu fahren oder sich Hilfe holen müssen.

      GLG

      Hm, auch wenn ich mich hier in die nesseln setze: so ganz sehe ich das nicht, da sollte man sich noch mal genau erkundigen, denn es könnte sein, dass die andere Besitzerin eine Mitschuld trifft!
      Aber ansonsten ist klar: deine Kollegin hätte erst die Fahrerin des anderen Wagens im Parkverbot (?) ausfindig machen müssen.

      • Mitschuld? Wofür? Der Wagen der Kollegin hat gestanden...und ob das im Halteverbot oder sonstwo war, spielt -zumindest für die Beschädigung- keine Rolle.

        Wenn ne Oma bei rot über die Straße läuft, kannst du die auch nicht einfach über den Haufen fahren...das ist noch was anderes, aber zumindest im Ansatz vergleichbar.

        • (11) 31.10.12 - 17:06

          "Wenn ne Oma bei rot über die Straße läuft, kannst du die auch nicht einfach über den Haufen fahren...das ist noch was anderes, aber zumindest im Ansatz vergleichbar. "

          Das ist ein ganz schlecjhtes Beispiel, denn in diesem Fall wird die Oma einen ganz erheblichen Teil der Schuld tragen und der Autofahrer, wenn überhaupt, nur einen Bruchteil.

          Im Fall des Parkremplers trifft den Falschparker jedoch keine Schuld.

          Ich habe auch nicht gesagt, dass es so ist.
          Ich bin aber trotzdem der Meinung - auch wenn die Rechtsprechung etwas anderes sagt - dass jemand, wenn er falsch geparkt hat oder jemanden zuparkt hat und dadurch angerempelt wurde, eine Mitschuld bekommen sollte!
          Schließlich wäre das nicht passiert, wenn er ordnungsgemäß geparkt hätte!
          Aber wie gesagt, das ist nur MEINE Meinung aber das ist ein anderes Thema ;-)

          Ganz so pauschal ist es nicht.

          Je nach Einzelfall kommt auch eine Mithaftung eines Falschparkers in Frage (auch wenn das die Ausnahme ist).

          Dein Beispiel mit der Oma ist im Übrigen gänzlich unpassend.

    ja--sonst dürfte man ja bedenkenlos in alle falsch geparkten wagen fahren ;-)

    War dort ein Schild, wo stand das sie nicht parken durfte?

    Aber selbst wenn, sie hat den Schaden verursacht, sie muss zahlen

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