Was für ein (Drogen-) Experiment !

    • (1) 03.11.12 - 14:51

      Hi !

      Gerade bin ich auf folgendes "Experiment" gestoßen:

      http://bryanlewissaunders.org/drugs/

      Bryan Lewis Saunderns hat während einer elftägigen Phase die unterschiedlichsten Drogen konsumiert und sich dabei selber porträtiert.
      Die Bilder finde ich stellenweise sehr erschreckend, aber auch sehr interessant.

      Ich habe mit Drogen außerhalb von Nikotin, Alkohol und THC keine Erfahrung (deshalb, weil ich einfach Angst davor habe durchzuticken, hängenzubleiben...)und finde ich diese Art von Selbstversuch ziemlich bescheuert.

      Wie denkt ihr denn darüber ?

      Ist das Kunst ?
      Wie wirken die Bilder auf euch ?

      Was haltet ihr im allgemeinen von der Aktion ?

      Ich bin gespannt :-).

      Liebe Grüße,

      vam-pir-ella

      • (2) 03.11.12 - 15:19

        Huhu,

        Naja, der Mann hat definitiv Talent. Auf mich wirken die Bilder so, als hätte er die verschiedenen Techniken sehr bewusst eingesetzt, um das Erlebte darzustellen. Für mich sieht es NICHT so aus, als waren die verschiedenen Techniken das Resultat des Drogeneinflusses. Sprich: Die Inhalte halte ich für gesteuert, aber sie bringen seinen Drogenzustand sehr gut rüber.
        Kunst ist es. Was ich davon halte? Wenn es ihm Spass macht, darf er das gerne tun. ;-) Ich find die Bilder generell gut, egal, was dahintersteckt. Aufhängen würde ich sie mir nicht, aber ich finde, dass er sehr gut zeichnen/malen kann.

        Muss man den Typen irgendwie kennen?

        LG

        Hanna

        • Hi Hanna !

          Das finde ich interessant.
          Vielleicht hat er die Zeichnungen NACH dem Rausch angefertigt. Also, so wie er sich während dem empfunden, gesehen hat.
          Er muss ja auch einen Begleiter gehabt haben. Ansonsten hätte er das Zeichnen ja evt. auch "vergessen" können.

          Als Warnung könnte man es durchaus auch auffassen. Ich zumindest möchte mich SO ! nicht empfinden und zeichnen müssen...

          #winke

      Hallo

      Etwas selbstzerstörerisch

      Interessant das ich das Portrait nach Absinth furchtbarer finde

      Als das nach chrystelmeth

      Mmh

      Interessant auf jeden fall

      Ich hoffe er nimmt das nicht immer als kreativ Schub

      Interessant find ich die Kreativität nach Schlafentzug

      Da kommt keine Droge ran

      Lg

    Hallo

    Puh,krasse Sache#schock.
    Ich finde den Versuch an sich ziemlich bescheuert.
    Aber eins habe ich festgestellt-Marihuana und Hasch scheint ein ziemlich lustiges Zeug zu sein denn diese Bilder strahlen was richtig freundliches aus#hicks .
    Sie sind so bunt und positiv und gefallen mir am besten#schwitz.
    Bei manchen Bildern sieht man richtig das er auf einem Horrortrip war#gruebel.
    LG D.

    Da kann ich mich Hanni eigentlich nur anschließen. Finde auch, der er gut malen kann, teilweise sehr gruselige Bilder dabei.

    Für mich kommt es aber auch nicht unbedingt so rüber, als ob er alle Bilder unter Drogeneinfluss gemalt hat. Gerade die Bilder mit dem Hasch/ Marihuana finde ich irgendwie, naja, sehr "einfach" gestrickt. Muß man gerade eine Pflanze malen, wenn man bekifft ist oder aussehen, wie ein Reggae-Typ? Ich weiß ja nicht #kratz
    Ich muß ehrlich zugeben, dass auch ich mal gekifft habe und habe aber keine Pflanzen im Kopf gehabt oder dachte, ich wäre einer von der Insel #gruebel (Was natürlich nichts heißen muß)

    Was ich davon halte? Jedem das Seine sag ich da nur ;-)

    LG

    Hallo

    Hat ihm sein behandelnder Arzt nicht mal irgendwann nen Vogel gezeigt?

    Ich finde es bescheuert egal wie das Ergebnis aussieht. Drogen zerstören unwiderbringlich Gehirnzellen.

    Liebe Grüße

    • "
      Ich finde es bescheuert egal wie das Ergebnis aussieht. Drogen zerstören unwiderbringlich Gehirnzellen.

      "

      Damit hast du natürlich recht.

      Trotzdem haben viele Künstler (z.B Picasso) bewußtseinserweiternde Substanzen konsumiert. Ob sie ohne diese "Mittelchen" genauso genial gewesen wären kann man nicht wissen...

      Liebe Grüße !

      • Es kann sich jeder selbst so viel zerstören wie er mag. Ob das dann nun eine Bereicherung ist oder nicht kann man bei Kunst sowieso nicht sagen. Wenn andere vor Farbklecksen stehen und staunen kann ich nur den Kopf schütteln und denke an die Kinderzeichnungen an meinem Kühlschrank.

        • Kinder sind noch frei von zwängen und Spannungen der geselltschaft

          Darum fällt ja so oft der Spruch "das kann ja mein Kind besser malen "

          Nich die Technik macht ein Bild so spannend sondern die Seele
          Und nur wer frei ist kann seine ganze Seele in seine Kunst legen

          Just my two Cent

          Lg

          • Ich verstehe nicht viel von Kunst und hatte nie das Bedürfniss meine Seele in etwas zu legen was abstrakt ist und andere dazu animiert darüber zu philosophieren oder zu interpretieren. Wenn ich was zu sagen habe weil ich mich unbedingt mitteilen möchte benutze ich hochdeutsch. Deshalb habe ich wenig Verständnis für solche Aktionen wie Drogen nehmen um die Nebenwirkungen künstlerisch auszudrücken. Aber wie gesagt, über Kunst soll man nicht streiten.:-)

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