Diskussion mit heiklen Thema - wie hättet ihr reagiert?

    • (1) 05.11.12 - 11:21

      Hallo,

      ich habe gerade eine unschöne Diskussion hinter mir und ich weiß nicht so Recht wo hin ich das posten kann.

      Weil mich eure Meinung dazu Interessiert - ich möchte auf keinen Fall jemand damit zu nahe treten oder provozieren!

      Also es fing an mit einen Bild, das möchte ich nicht zeigen.... Zu sehen war ein Behindertes Kind mit einen Spruch. Andere mit Schwarzen Humor fanden das urwitzig - nur ich absolut nicht.

      Ich gab ihn zu wissen das ich sowas absolut nicht tolerien kann das man sich über sowas lustig macht. Dann sagte er was wo mir der Kragen platzte: "sollten doch eine Abtreibung nach der Geburt legalisieren" mit der Begründung das er kein Behindertes Kind aufziehen möchte bzw. sterben sehen will. Und das man kranke Pferde doch auch erschießt...

      Für mich ist das ganz klar Mord - nur weil man etwas nicht will oder ertragen kann.

      Wie hättet ihr auf so einen Spruch reagiert?

      #zitter
      Schoko24

      • Hallo!

        Auch wenn ich das Foto nicht kenne, hätte ich bestimmt genauso reagiert wie du!

        Ich finde, es gibt Grenzen, worüber man sich lustig machen kann und dazu gehören definitiv Behinderte!

        LG, k.

        Ich hätte meinem Gegenüber mittgeteilt, dass er sich soeben menschlich disqualifiziert hat und ich mich von ihm distanziere.
        Solche Menschen mit solchen Ansichten haben in meinem Leben nichts zu suchen.

        Natürlich kann man seine Meinung darüber haben ,aber ich muss nicht mit jedem Menschen und jeder Meinung Umgang haben.

        Ist halt seine Meinung. Zwar krass ausgedrückt, aber eine Meinung. Die sollte man genauso respektieren. Mich hätte mehr der Hintergrund seiner Aussage interessiert. Wenn Menschen so reagieren, kommts ja nun nicht selten von ungefähr.

        Gruss
        agostea

        • das ist doch quatsch.
          ein schwesrt behindertes kind darf im mutterleib getötet werden. ich schreibe absichtlich getötet udn nicht abgetrieben. sibald es geboren ist, darf es nicht legal euthanasiert werden. warum ist die geburt hier eine grenze, die solche gegenteile provoziert?

          im grunde geht es hier dwrum zu beurteilen, was ein lebenswertes leben ist und was nicht. und bei der betrachtung im falle eines schwesrt behindertes kindes darf die familie dieses kindes nicht fehlen. das leid, dass die oflege dieses kindes der familie bringt. die bürde, die es ab da dann zu tragen hat.
          denn nicht die ärzte, nicht der staat, nicht die krankenschwester muss diese bürde tragen und täte es wohl freiwillig.

          das es schwer ist zu beurteilen welches leben lebenswert ist udn welches zu viel leid bedeutet (für das kind in erster linie und in zweuter für die familie), steht nicht in zweifel. aber warum sollte man nicht versuchen dies zu tun? ist es besser einen menschen und dessen familie mit leid zu erdrücken, wiel man christliche moralvorstellungen von der heiligkeit des lebens aufrevht erhalten will? wil man angst hat, geht man diesen weg, dann geht die gesellschaft zu grunde moralisch?

          die machenschaften der nazis sind da eine ganz andere sache und der vergleich mit dieser diskussion nicht angebracht. da sie auf völlig unterschiedlichen grundlagen basieren.

          lg

          • 1. ging es um ein behindertes, nicht um ein schwerst behindertes Kind
            2. habe ich nirgendwo was von Nazis geschrieben
            3. kenne ich die Diskussion zur Tötung nach der Geburt - diese ist aber eine philosophische, mit dem Hintergrund wann der Mensch ein Mensch wird. Von einer praktischen Umsetzung redet ja keiner

            Ansonsten gehe ich aber eh mit Deiner Meinung konform.

            • du hast recht, es wurde nicht spezifiziert, welche behinderung das betreffende kind hat. aber da der bekannte von sterben sehen sprach, habe ich angenommen, dass es hier um schwere behinderungen geht.
              und du hast auchn recht, dass du nicht von nazis geredet hast. ich habe den fehler begangen, dass ich von anderen usern, die dne direkten vergleich zogen, auf dich übertragen habe, als du genozid geschrieben hast. allerdings ist die parallele da ja nun auch nicht wegzureden.
              ich glaube peter singer versteht das ganze durchaus praktisch. er bringt praktische beispiele und deutet nicht nur an, was er für eine richtige umsetzung halten würde. und ich persönlich finde das ganze sehr interessant. die diskussion zumindest.

      (15) 05.11.12 - 20:20

      *Mich hätte mehr der Hintergrund seiner Aussage interessiert. Wenn Menschen so reagieren, kommts ja nun nicht selten von ungefähr.*

      Dich interessiert, weshalb für einen Menschen ein behindertes Kind getötet gehört wie ein krankes Pferd?

      Welche Hintergründe vermutest du denn hinter dieser Aussage?
      Ich bin ehrlich: Mir fallen nur gruselige ein!

      Und was genau findest du an einer solchen Meinung respektabel?

      LG

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