Schlechtes Gewissen wegen "Geschenk" ?

    • (1) 05.11.12 - 12:42

      Hallo,

      stellt euch mal vor: Jemand hat vor 4 Wochen etwas gekauft, was 1400 EUR gekostet hat und auch wert ist. Er überlegt sich jetzt, dass er es nicht mehr haben will und inseriert es. Ihr meldet euch, kennt die Person bisher auch nicht. Die Person sagt am Telefon, dass sie gerne 800 EUR dafür haben würde, ihr sagt, dass euch das zu teuer ist, ihr würdet ca. 500 EUR ausgeben wollen. Ihr einigt euch, die Sache mal anzuschauen, vor Ort meint die Person dann, dass sie nur 100 EUR dafür haben will, schließlich habt ihr Kinder und könnt das Geld da sicher gut gebrauchen.

      Nehmt ihr das "Geschenk" an? Legt ihr freiwillig vielleicht noch was drauf? Hättet ihr ein schlechtes Gewissen? Der Verkäufer lebt in einfacheren Verhätnissen und ist sicher nicht reich. Aber er freut sich, wenn die Sache in gute Hände kommt. Trotzdem ist es ja für den Käufer ein großes Geschenk, immerhin 1300 EUR.

      Mich interessieren eure Meinungen!

      mir würde die sache in erster linie faul vorkommen..

      np 1400 € 4 wochen alt, möchte 800€ u dann aufeinmal nur noch 100 €?

      Funktioniert es einwandfrei?

      Ist eine rechnung dabei?

      wenn ja hätte ich kein schlechtes gewissen, du hast 500 vorgeschlagen, der vk möchte nur noch 100, es ist doch seine eintscheidung..

    • "Nehmt ihr das "Geschenk" an? "

      Ja......nachdem ich schwarz auf weiß habe,daß dieses "Geschenk" tatsächlich gekauft wurde.

      Willkommen im Leben!!

      Laß die Finger davon. Das ist nicht legal!

      Ich hätte kein schlechtes Gewissen - ich hätte "Muffensausen", daß demnächst die Polizei oder der Zoll bei mir steht und ich belangt werde.

      Nimm Abstand und laß gut sein!

      #winke

      Hallo,

      im Grunde kommt es ja darauf an, ob auf diesem "Geschenk" eine Seriennummer drauf ist,
      was bei eventuellen Reparaturen dann übel laufen kann, wenn die Ware irgendwo abhanden kam. Auch Waren mit Rechnungen kann man in der Vorweihnachtszeit

      aus mancher Wohnung stehlen, wenn das noch schön ordentlich nach Einkauf verstaut wurde

      Wenn man etwas extrem günstig erwirbt, als genau weiß, das der Wert sehr viel höher ist und man es unmöglich zu dem Preis legal käuflich erwerben kann, kann man wegen Hehlerei belangt werden.

      Innerhalb von 4 Wochen wird eine Ware im Wert von 1400 € nicht so drastisch an Wert verleiren, das man diese nur noch verschenken kann.

      Liegt an dir, ob es dir egal ist.

      Für mich schaut das so aus, als ob da mal schnell Geld auf den Tisch muss.
      Geht jemand so schnell mit dem Preis runter, damit der Interessent seine zogerliche Haltung oder auch Gier direkt verleirt und zuschlagen muss, weil dies so ein Superschnapp ist, dürfte die Sache so was von klar sein....

      1. Nur wenige Menschen aus, wie du schreibst, "einfacheren Verhältnissen" gegen 1400 Euro für etwas aus, das ihnen dann vier Wochen später nicht mehr gefällt.

      2. Niemand bei Verstand würde eine funktionierende Ware nach nur vier Wochen zu einem Bruchteil des Kaufpreises verkaufen. Schon die 800 Euro hätte ich als reichlich niedrig emfunden.

      3. Wenn dann noch Phrasen à la "Sie haben Kinder, geben sie das Geld für die aus." und "Ich möchte, dass ... in gute Hände kommt" kommen, dann stinkt das für mich nach Hehlerei.

      Allgemein: Wenn jemand so auffällig im Preis entgegenkommt, gibt dir das gar nicht zu denken? Würdest du lächelnd 1300 Euro Verlust machen? Oder doch eher 100 Euro Gewinn.

      Pass auf, in Hehlerei-Verfahren trifft es neben denn Dreisten und den Dummdreisten auch oft die Dummen. Naivität ist eine Variante von Dummheit.

      (11) 05.11.12 - 13:21

      Jetzt würde mich doch aber brennend interessieren um welches teure Gut es sich handelt.

      Geht es hier etwa um einen Hund?

      http://www.urbia.de/forum/34-mein-tier-und-ich/4046652-welpe-und-vertrauen-zum-menschen-fragen/25366983

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