der bvb grabstein

    • (1) 13.11.12 - 18:56

      Bei facebook und den medien läuft es ja auf und runter. Dieser junge der gestorben ist und ein großer bvb fan war. Sein wunsch war wohl ein bvb grabstein. Die kirche will nicht. Aber mal ehrlich muss man so einen stein haben. Reicht nicht ein kleiner stein ball? Muss da so ein wind machen?
      Es ist traurig das er tot ist, aber was da jetzt kommt finde ich übertrieben

      Wie ist eure meinung
      Marcella

      • Sorry aber ich finde den Stein nicht übertrieben, sondern das Gespräch drumherum. Wenn mein Kind sich was wünschen tut, dann will ich es ihm auch erfüllen in so einem Fall. Die Kirche hat in dem Fall auf gut deutsch gesagt was an der Waffel.

        Andere haben 20 Engel auf dem Grab usw.

        Als die Angehörige sonst keine Probleme haben um sich um so ein Mist zu kümmern. Es ist schon schlimm genug was passiert ist. Aber noch nicht nach dem der Stein sitzt bekommen sie Ruhe.

        log

        Ich habe es auch irgendwo in einer Zeitschrift gelesen...traurig das die Kirche sich so verhält...warum kann man den Wunsch der Eltern nicht nachkommen?

        Das ist ja nun alles subjektiv...wer hat zu entscheiden was schön und was nicht schön ist.

        Wie argumentiert eigentlich die Kirche- in der Zeitschrift war nur ein kleiner Artikel-?
        Gibt es nachvollziehbare Gründe die dagegen sprechen?

        Lg

        Ich finde die ganze Story darum zu aufgebauscht. Es geht um ein verstorbenes Kind, und das macht die Sache emotional. Der wilde Mob auf Facebook hat ein neues Opfer gefunden, nachdem ja keiner mehr über die Geschichte mit dem Wendler spricht.

        Ich betrachte es nunmal ganz nüchtern. Ohne Frage, die Eltern haben sehr zu leiden. Mein aufrichtiges Beileid zu ihrem Verlust.

        Allerdings wird hier wieder eine Sache aufgeblasen und niemand hinterfragt Dinge.

        Ganz nüchtern und ohne jegliche Emotion.

        Wiso wurde das Kind auf einem katholischen Friedhof beerdigt werden, wenn weder Eltern mit der Kirche was am Hut haben, noch das Kind getauft wurde. In vielen gemeinden und vorallem Großstädten gibt es doch konfessionslose Friedhöfe, deren Trägerschaft der Gemeinde/Stadt obliegt.

        Weitergehend, öffnet ein solcher Präzedenzfall nicht Tür und Tor. Damit meine ich, wenn jetzt der nächste kommt, zb ein erwachsener der irgendwas anderes draufhaben wöllte, was obszönes, es war ja sein letzter Wunsch... Wo zieht man die Grenze, wem wird ein solcher letzter Wunsch gewährt wem nicht?

        Aber ja, als Mutter würde ich auch alles dafür tun meinem Sohn zu erfüllen...

        Wie gesagt, ich habe das ganze versucht emotionslos zu betrachten, denn voller Wut und hass wild zu argumentieren bringt nichts.

        My 2 Cents

        • Ja es geht um ein verstorbenes Kind und mal ganz ehrlich, jeder in dieser Lage würde sich Hilfe von anderen suchen.

          Ich finde auch nicht, dass diese Thema hochgeschaukelt wird. Es ist wieder mal ein gutes Beispiel warum man sich überlegen sollte aus dem Verein auszutreten und Geld zu sparen!!

          lg

            • Kann man nicht gläubig sein und diese Feiertage traditionell begehen wollen, ohne der Kirche Geld in den Rachen zu werfen?

              aber mit dem geld werden u.a. Mütter finanziell unterstütz für Erstaustattung etc., deren Geld selbst vorne und hinten nicht reicht, es geht in die Seelsorge, was toll ist, da das auch jeder mal brauchen kann wenn eine schlimme Situation eintritt. Und ist es nicht schön seine verstorbenen Angehörigen auf einen Friedhof "besuchen" zu können um zu trauern? Ich bin froh an das Grab meines Papas zu können. Ich finde es schön in eine Kirche zu gehen und eine kerze anzuzünden.

              Und bist du schon einmal in einem Altenheim gewesen und hast gesehn wie sehr sich alte Menschen freuen wenn der Pfarrer kommt da die Angehörigen sonst nur alle paar Wochen auftauchen? Und diese generation ist noch sehr gläubig.

              Warum darf immer alles nichts kosten? In dieser Gesellschaft will immer jeder nur nutzen und haben, aber was dafür tun, vorallem finanziell will keiner.

              Wenn man in einem richtigen Verein ist und alles nutzt, zweifelt doch auch keiner daran, dass man einen Mitgliedsbeitrag zahlt oder man zahlt steuern und hat dafür auch Recht auf Sozialleistungen, ist bei der Kirche nicht anders.

              • Das Geld für die Mütter-Hilfsfonds kommt NICHT aus der Kirchensteuer.

                Für mich ist Kirchen ganz klar nicht, das, was sie zu sein vorgibt. Das habe ich erst neulich wieder erlebt.

                Ich bin noch nie Mitglied der Kirche gewesen und das wird auch so bleiben.

                Dieses Jahr sammelt die Kirche für einen neuen gepflasterten Vorhof mit exklusiven Granitsteinen aus Italien. Ich persönlich nenne das Geldverschwendung und für Verschwendung gebe ich eben ungerne.

                lg

                • sehr wohl geht die Kirchensteuer auch für carritative Zwecke darauf, wenn auch nicht der größte Teil:

                  http://www.erzbistum-koeln.de/erzbistum/bistumsverwaltung/hauptabteilungen/finanzen/kirchensteuer/verwendung/

                  aber steter tropfen höhlt den Stein und Kleinvieh macht auch Mist, oder?

                  Und die schreibst die Kirche sammelt für die Steine.Also ist es doch freiwillig ob man was gibt und ist als Christ nicht verpflichtet. Ist doch nicht verwerflich, wer es nicht gut findet, muss ja nichts geben und kann sich vielleicht für ein anderes Projekt wie Waisenhäuser in armen Ländern entscheiden.

                  Und woher weißt du, dass hier nicht eine EU-Weite Auschreibung stattfand wegen den Steinen? Ist bei Behörden auch so üblich und auch pflicht und das Beste Angebot bekommt den Zuschlag. Daher waren die Steine aus Italien vielleicht das bessere Angebot wie die Steine aus dem Nachbarlandkreis. ist oft auf den ersten Blick nicht zu erkennen ode rzu verstehen.

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