Steuern für einen fremden Hund??

    • (1) 14.11.12 - 10:02

      Hallo,

      Hatte das schon jmd von euch.
      Wir passen alle paar Wochen auf den Hund einer Freundin auf. Wenn er da ist, dann meistens 1 Woche am Stück. Es ist ein ruhiges Kerlchen den die Nachbarn eigentlich nur sehen wenn wir ihn ins Auto laden um spazieren zu gehen. Dies scheint aber schon zu viel für unsere Nachbarn zu sein und die haben sich jetzt beschwert. Jetzt kommt der Ortsvorsteher an, dass wir Steuern für den Hund zahlen sollen. Natürlich auf ein ganzes JAhr gerechnet und vor allem für das vergangene Jahr auch noch nachzahlen sollen.

      Der Hund ist hochgerechnet villeicht 6 Wochen im Jahr bei uns.
      Hab eine Email an die Verbandsgemeinde geschickt, die schrieb mir dass auch fremde Hunde die REGELMÄSSIG sich im Haushalt aufhalten steuerpflichtig sind.

      Achsoo??? Weiss jemand mehr darüber??

      vlg

      • Also ich würde da nochmal genauer nachfragen. Denn für den Hund werden doch schon Steuern gezahlt. Und nur weil er bei euch ist sollt ihr nochmal zahlen für das gleiche Tier? Hmmm da würde ich mich wie gesagt sehr, sehr genau erkundigen.

        Ela

        Hallo,

        versuche die Hundesternsatzung eurer Gemeinde zu bekommen und schau dort nach ab wann ein Hund steuerpflichtig ist. Die Hundesteuer ist eine Steuer die die Gemeinde festlegt. Das heißt was in der einen Gemeinde möglich ist muss in einer anderen Gemeinde nicht unbedingt auch möglich sein.

        FG blaue-rose

        Sowas habe ich noch NIE gehört und das glaube ich auch nicht.

        LG
        Suse

      • Unabhängig davon wo ich mein Auto parke, zahle ich trotzdem nur 1x die KFZ Steuer.....völlig egal ob ich es selbst fahre, oder jemand anderes.

        Sofern also für den Hund Steuern entrichtet werden, sollte es völlig unerheblich sein, wo dieser sich aufhält.

        Ich zitiere:

        "Die Hundesteuer weist einen starken örtlichen Bezug auf. Dabei kommt es auf das Halten des Hundes in dem Gebiet an, für das eine Hundesteuer erhoben wird. Der tatsächliche Aufenthaltsort des Tieres spielt keine Rolle."

        Weiterhin:

        "Steuerrechtlich wird ein Hund also demjenigen zugeordnet, in dessen Haushalt er aufgenommen ist. Ob das Tier zum Beispiel zur Arbeit, in den Urlaub oder zu Freizeitaktivitäten außerhalb dieses Gebietes mitgenommen wird, ändert nichts daran, dass er trotzdem dort gehalten wird. Das ließ sich auch hinreichend deutlich aus der Gemeindesatzung entnehmen, betonte der 4. Senat. Gegen den Hundesteuerbescheid hatten die Richter also keine rechtlichen Bedenken. (Bayerischer VGH, Urteil v. 26.09.2012, Az.: 4 B 12.1389) "

        Dies bedeutet aber auch im Gegenzug, dass das Tier dem Halter gehört, und dieser die Steuer zu entrichten hat....diese aber nur einmalig, und nicht in jeder Gemeinde neu.

        Hallo,

        ich kann mir nicht vorstellen, dass das richtig ist. Der Hundehalter bezahlt doch Hundesteuer für seinen Hund und wenn ihr auch noch Steuern bezahlen müsstet, wäre das eine Doppelbesteuerung, die nicht rechtens ist.

        Google mal nach "Hundesteuer für Pflegehund", da findet man einiges im Netz.

        LG
        Karin

      • Danke für die zahlreichen Antworten. Ich hab mir sowas schon gedacht, sowas absurdes hab ich nämlich auch noch nicht gehört. Ich würd mal sagen dass ich ein Wörtchen mit dem Ortsvorsteher zu reden hab#aerger

        Hi,

        das hier http://www.vg-saarburg.de/pdfs/satzungen/Hundesteuersatzungen//kirf.pdf

        ist die Satzung für euch.

        Da steht ganz klar folgendes drin, was Dich von der Zahlung / Steuerpflicht entbindet (Punkt 1 + 2):

        Du bist nicht Halter des Hundes, sondern Tierhüter - und Du kannst sicherlich nachweisen, dass der Halter des Hundes diesen bereits versteuert hat.

        Steuerschuldner, Haftung
        (1) Steuerschuldner ist der Halter des Hundes. Hundehalter ist, wer einen Hund in seinen
        Haushalt aufgenommen hat.
        (2) Als Halter gilt auch, wer einen Hund in Pflege oder Verwahrung genommen hat oder auf
        Probe oder zum Anlernen hält, wenn er nicht nachweisen kann, dass der Hund in einer
        Gemeinde der Bundesrepublik bereits steuerlich erfasst ist. Die Steuerpflicht tritt in den
        Fällen des Satzes 1 erst ein, so bald die Pflege, Verwahrung oder Haltung auf Probe
        oder zum Anlernen den Zeitraum von zwei Monaten überschreitet.
        (3) Alle in einen Haushalt aufgenommenen Hunde gelten als gemeinsam gehalten. Halten
        mehrere Personen gemeinsam einen Hund oder mehrere Hunde, so sind sie Gesamtschuldner

        Gruß
        Kim

        wenn man sowas liest/hört,dann bekommt man hass auf die behörde.denn sie versuchen es gerne mal den leuten das geld zu unrecht aus der tasche zu ziehen.

        antworten hast du ja schon bekommen.ich würd auch ein ernstes wörtchen mit denen reden.am besten nimmste gleich die auszüge aus den gesetzen mit und hältst es ihm unter die nase.dann wird er kleinlaut.

        lg

        der hund hat doch eine steuermarke...die gehört ans halsband...jeder kann sie sehen und schon ist die sache erledigt....

        man bezahlt für einen hund auch nur 1 x steuern....

        • Hi,

          bei uns werden keine Steuermarken mehr ausgegeben (obwohl es in den Satzungen für die Hundesteuer anders steht - ich weiß es aber, weil wir seit letztem Jahr einen neuen Hund angemeldet haben)! Man bekommt nur noch eine Steuernummer mitgeteilt.

          Gruß
          Kim

      (12) 14.11.12 - 13:20

      Wer solche Nachbarn hat, braucht keine Feinde. Mir ist doch wumpe wie mein Nachbar wann welchen Hund bei sich hat. Kann nur den Kopf schütteln.

      Dann müßte unserre Hundesitterrin, die eine eigene Huta betreibt und teilweise 14 Hunde zeitglich und manche auch für einige Wochen betreut, für 14 fremde und ihren eigenen Hund Steuern entrichten.
      Halte ich auch für ausgemachten blödsinn.
      Dann dürften wir auch nicht mir unserrem Hund in den Urlaub fahren ohne ihn vorher dort wo wir hinfahren wollen anzumelden.

      Wünsche euch alles gute und starke Nerven.
      Cloti

      (13) 17.11.12 - 19:39

      Frage doch mal, ob man als Babysitter dann auch Anspruch auf Kindergeld hat - egal, ob die leiblichen Eltern schon das Kindergeld bekommen... ;-)

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