Weit- und Kurzsichtige Brillenträger! Welche Brille?

    • (1) 19.04.06 - 09:23

      Hallo,

      ich werde meine erste Brille bekommen! Da festgestellt wurde, daß ich Weit- u. Kurzsichtig bin, empfiehlt mir mein Augenarzt eine Brille für Nah und Fern. Also, eine Brille mit übergangslosen Einschliff. Mein Optiker gab mir noch Bedenkzeit, ob ich nun eine oder zwei einzelne Brillen haben möchte. Er meint, manche kommen mit der Übergangslosen nicht so gut klar. Nur, wie soll ich mich jetzt entscheiden? Ich habe noch keine Erfahrung mit so einem "Teil"! Ist ja auch mit einer Menge Geld verbunden!
      Für welche Art Brille habt ihr euch entschieden? Wie seid ihr damit zufrieden?
      Vielen Dank schon mal!
      LG
      Eni#sonne

      • (2) 19.04.06 - 10:09

        Das Problem bei den Gleitsichtbrillen ist, den richtigen Einschliffwinkel zu finden. Dazu bedarf es einiger Erfahrung von Seiten des Optikers. Und preisintensiv ist diese Leistung natürlich auch. Da geht halt kein Glas von der Stange. Wenn Du Dich dafür entscheiden solltest, dann spare nicht am Rahmen! Nimm ein Titangestell, da kannst Du relativ sicher vor Bruch sein. Vorteil von 2 getrennten Brillen wäre, dass Du für die Lesebrille auch rahmenlose Varianten nehmen könntest und für die Fernbrille Gläser mit UV-Schutz, die automatisch eindunkeln bei Sonnenbestrahlung (heißt glaube ich Heliomatic).
        Gruß Silly

      (4) 19.04.06 - 12:55

      Es geht nichts über eine Gleitsichtbrille!!!!! Und da kann man auch beruhigt ein "no name" - Glas (das sind keine Billiggläser nur preiswerter) nehmen und nicht unbedingt die teuren Gläser von Zeiss. Ich habe jetzt meine 3. Gleitsichtbrille mit "no name" - Gläsern und anderes kommt mir nicht mehr auf die Nase. Ich brauchte ca. 2 Wochen Eingewöhnungszeit und dann war es gut.

      Es gibt nichts nervigeres, als jedesmal die Brille zu wechseln.

      • Hallo,
        auch dir Danke für deine nette Antwort!
        Kann mir gut vorstellen, daß es nervig ist, wenn man ständig die Brille wechseln muß.
        Liebe Grüße
        Eni

    (6) 19.04.06 - 14:07

    Hallo, Eni,
    ich habe auch lange gezögert, mir eine Gleitsichtbrille anzuschaffen wegen der Eingewöhnungszeit. Es blieb mir aber letzten Endes nix anderes übrig, denn beim Autofahren konnte ich zwar gut in die Weite sehen, aber die Anzeigen am Armaturenbrett nur verschwommen. Da hätten mir zwei Brillen nix genützt. Ich habe seit zwei Jahren eine Gleitsichtbrille und ich kann mich dumm ärgern, daß ich sie nicht schon früher genommen habe. Wichtig ist, daß Du vom Optiker gut beraten wirst, was bei mir der Fall war. Meine Eingewöhnungszeit war allerhöchstens eine Woche. Billig war sie nicht grade, sie hat um die 800 Euro gekostet, aber meine letzte "normale" Brille war fast auch so teuer.
    Ich kann Dir nur zu einer Gleitsichtbrille raten.
    LG
    Linda

(8) 19.04.06 - 16:56

Also ich habe seit zwei Monaten ein Gleitsichtbrille und bin sehr zufrieden. Der Vorteil ist, dass du, wenn du vom lesen aufschaust in der Ferne sofort gut siehst, ohne die Brille zu wechseln.
Mein Optiker hat mir 6 Monate Verträglichkeitsgarantie gegeben, d. h. wenn ich damit nicht klar komme, kann ich die Gleitsichtbrille gegen zwei "normale" wechseln.

  • (9) 20.04.06 - 17:18

    Hallo,
    vielen Dank für deine nette Antwort!
    Werde meinen Optiker auch wegen einer Verträglichkeitsgarantie ansprechen. Ein guter Gedanke!
    Liebe Grüße
    Eni

Hi Eni,
ich schließe mich an: Ich gehe und fahre keinen cm ohne meine schicke Gleitsichtbrille. Ich habe vorher gar nicht gewusst, wie gut ich sehen kann...
Je schmaler die Gläser, desto teurer wird es und bei sehr kleinen "Ausschnitten" ist auch die Eingewöhnung etwas mühsamer. Aber es lohnt sich! Kleiner Tipp: Wenn du gerne im Liegen liest, solltest du dir eine billige Lesebrille zusätzlich machen lassen. Das geht mit einer Gleitsichtbrille nämlich nicht wirklich gut.
Liebe Grüße
Mariella

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