Da will man mal helfen....

    • (1) 11.12.12 - 17:02

      Eben noch weihnachtsdeko geshoppt und auf dem heimweg seh ich eine alte Frau auf der Straße ausrutschen und stürzten.

      Ich sofort angehalten, wollt hin und ihr helfen und schlag die tür zu und hab den daumen noch in der Tür #heul#heul

      So konnte ich ihr auch nichtmehr helfen und wir musste erstmal ein anderes Auto anhalten damit die ihr aufhelfen#schmoll

      Alles okay, Frau gings gut und mein Daumen ist so dick und blau nach den 5minuten das ich im auto sitz und den schlüssel nichtmehr gedreht bekam.
      also raus, beifahrersitz, schlüssel drehen, zurück und dann erstmal heim bei männe ausheulen

      scheiss tag heute#schmoll#schmoll#schmoll

      • #fest....

        ...und ich war so lieb und habe beim Nachbarn öfters Schnee geschippt...haben es vor 9.00 Uhr nicht geschafft #schein. Dann kommt er um 16.00 Uhr nach Hause....wieder ein paar cm Neuschnee...ich habe leider sein Auto nicht gesehen und habe fleißig seinen Bürgersteig frei gemacht...während er vorm TV saß....
        Ab Morgen auch nicht mehr#rofl...und wenn er nicht in die Einfahrt kommt, weil der Schneeschieber alles vorgeschoben hat#ole suuuper egal.

        Lisa

        #liebdrueck geb ich dir Recht,aber mann muss das beste draus machen;-)

        Heute Kita Personalmangel und der ewige Stress..:-[
        dann wichtiger Termin wurde abgesagt:-(
        yeap und dann noch ein Verdacht auf was neurologisches bei meiner Tochter#zitter

        aber ihr Herz ist ok :-)
        Heilpädagogin auch alles supi:-)
        und ich hab tolle Nachbarn

        also schönen Abend
        #winke
        Chris

        Ja, das Leben ist immer mal wieder scheisse.

        Bei mir gab es heute einen vergifteten Hund, der eine Nacht lang brauchte, um qualvoll zu sterben und der nun - erlöst - in der Restmülltonne liegt.

        Der Besitzer (ein alter, kranker Mann) hatte das Geld für den Tierarzt nicht und weint bitterlich. Damit ist er jetzt ganz allein.

        DAS ist Armut und das macht mich traurig. Erstens hätte er seine Hündin gern zum Arzt gebracht, damit dieser sie zügig hätte einschläfern können, zweitens hätte er sie lieber in der Praxis gelassen, als sie in den Müll zu werfen.:-(

        Geh mal zum Arzt mit dem dicken blauen Daumen, nicht, dass der gebrochen ist.

        Gute Besserung

        White

        • Er hatte das Geld für den Tierarzt nicht, woher weiß man dann, dass die Hündin vergiftet war?

          Er hätte sie lieber in der Praxis gelassen, was wahrscheinlich besser gewesen wäre, darf man Tierkadaver doch nicht im Hausmüll entsorgen...

          Aber Glückwunsch zur blühenden Phantasie!

          d-g

          • das ein tier an vergiftung verendet merkt man, ein grausiger qualvoller tod da brauchts kein medizinstudium um das zu erkennen :-(

            Vielleicht kann man den Hund ja auch zusammen mit dem armen alten mann einen platz suchen und begraben (den Hund) er würde sich über die anteilnahme sicherlich freuen

            • es gibt eine Menge Todesarten für ein Tier, die nicht Vergiftung sind.
              Woher weiß der arme alte Mann, dass sein Hund vergiftet worden ist, war doch kein Geld für den Tierarzt da?
              Und wieso kennst du den alten Mann und seine Hündin, schrieb doch wbp über diese Angelegenheit?

              Beste
              d-g

              • Wenn vor der Haustür des Mannes Morgens ein Stück Hackfleisch liegt, das da sonst nie liegt, er aber nicht schnell genug reagieren kann, um dem Tier das Fleisch wieder aus dem Mund zu holen, dann kann er vage vermuten, dass der Tod, der wenige Stunden danach qualvoll eintritt, mit diesem Stück Fleisch zusammen hängt. In Norddeutschland wurden so unzählige Hunde vergiftet.
                Er war nicht beim Tierarzt, er hatte nämlich kein Geld dafür. Der nächste Tierarzt liegt einen Stadtteil weiter, der alte Mann kann Nachts nicht mit dem Taxi oder der Strassenbahn und einem sich erbrechenden Hund dorthin fahren. Er wird auch nicht umsonst von Sozialarbeitern besucht. Er hat kein Telefon, er hat nie Geld, weil er es versäuft. Das ist sicher seine eigene Schuld, aber das hilft dem Hund nun auch nicht mehr.
                Und wenn er sich nicht anders zu helfen weiss, dann hat er den Hund eben in die Mülltonne gelegt. Ich werde den Hund dann nicht zwei Tage später aus dieser Tonne wieder herausholen.

                So viel zur blühenden Phantasie oder deinem eingeschränkten Horizont.

                L G

                White

            Weisst du, der Hund liegt seit Tagen im Müll, wenn dieser nicht bereits abgeholt wurde. Ich MÖCHTE ihn da nicht mehr herausholen. Er hatte diese eine Nacht lang erbrochen, Blut und Mageninhalt eben.

            Da ist dann meine Grenze erreicht.

            Ich tröste den Mann, ich höre ihm zu, aber ich hole den Hund nicht aus der Tonne, nein.

      Ich habe häufig die Erfahrung gemacht, dass Armut sich auch darin äußert, dass betroffene Menschen nicht in der Lage sind, sich selbst zu helfen!

      Der Mann hätte herumtelefonieren können, ob ein Tierarzt seinem Hund unentgeldlich hilft.

      Er hätte Nachbarn um Hilfe bitten können, ihn zum Tierarzt zu bringen (mit dir redet er ja offenbar auch!)

      Er hätte das Tier an einem stillen Ort in der Natur begraben können.

      Aber wirklich, das ist Armut: Keine Idee von der eigenen Selbstwirksamkeit zu haben!
      Solchen Situationen hilflos ausgeliefert zu sein!

      Das ist sehr traurig. :-(

      • Er ist alkoholkrank, hat ein schweres Hüftleiden und keine Freunde im nahen Umfeld. Armut, Alter, Krankheit, das macht einsam.
        Wäre der Hund noch "erreichbar" gewesen, hätte ich mich darum gekümmert. Aber aus dem Müll wollte ich ihn nicht mehr holen. Das ist ihm wohl vor ein paar Tagen geschehen, ich bin nur ein Mal die Woche dort.

        Traurig aber, dass einem gleich unterstellt wird, man habe sich diese Geschichte ausgedacht. Nur, weil sie nicht in den Kopf anderer Menschen passt.

        Nein, damit meine ich nicht dich.

        L G

        White

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