Linkshänder Gitarre

    • (1) 19.12.12 - 09:33

      Guten morgen.

      Gerne würde ich meiner Tochter ( 7 Jahre und Linkshänderin) eine Kindergitarre kaufen.
      Ich selber spiele eine Rechtshänder Konzertgitarre und wenn meine Tochter auf dieser spielt greift sie, wie ein Rechtshänder, die Akkorde mit Links und schlägt mit Rechts an.
      Nun meine Frage: Hat eventuell jemand Erfahrung damit, ob es Sinn macht eine Linkshänder Gitarre zu kaufen?
      Ich stelle mir vor, dass der Rythmus beim Anschlagen mit Rechts schwierig wird ;-).
      Auf der anderen Seite, denke ich dass man, wenn man es so lernt, nie mal schnell auf eine andere Gitarre zurückgreifen kann ( Schule usw.).
      Für Tipps wäre ich dankbar.

      Liebe Grüße

          • Achso. Das hörte sich so an, als könne sie schon ein bisschen was.

            Naja, es macht sowieso Sinn, Instrumente mit dem späteren Nutzer zusammen zu kaufen, also am besten gemeinsam ins Geschäft gehen und testen.

            Meine beste Freundin spielt auch so rum Gitarre (aber eher stümperhaft) und ansonsten Violine. Sie hats nie anders gelernt - Violinen gabs damals noch nicht "andersrum", heute auch nur sehr vereinzelt, einfach weil man im Orchester sonst dem Nebenmann den Bogen ins Auge piekt *g* - und kam immer gut klar. Ist eher Gewohnheitssache.

      Hallo,

      meine Tochter ist auch Linkhänderin und spielt auf einer normalen Konzertgitarre.
      Alizée hat mit 7 Jahren angefangen und hatte noch nie Probleme beim spielen.

      LG
      Simone

    Normalerweise sollte es ausreichen, einfach die Saiten umzuspannen. Also anstatt E,A,D,G,H,E eben die Reihenfolge genau umgekehrt zu setzen.

    Das ist nämlich ansonsten das Gleiche wie bei Tassen für Rechts- / Linkshänder. :-p

    Das stimmt nicht unbedingt, die Bruecke ist naemlich nicht symmetrisch. Ich habe ne Linkshaendergitarre und hatte vorher einfach ne umgespannte alte Rechtshaendergitarre - da besteht schon ein Unterschied.

    Auch waer z.B. wenn du eine Dingensbrett (mir faellt gerade das deutsche Wort dafuer nicht ein - ist meist dunkler und tropfenfoermig um die Gitarre vor Abnutzung zu schuetzen) dran hast, waere das ja wenn du sie umdrehst an falscher Stelle, genauso wie die Aussparung bei cutaway Gitarren.

    (Ich mein sowas hier http://www.amazon.de/Westerngitarre-mit-Cutaway-schwarz/dp/B001M46F7U)

    • Ja....da stimmt schon, allerdings ist es bei den Standardmodellen wirklich kein Problem, die Dinger umzuspannen......selbst schon des öfteren gemacht.....und auch bei speziellen Gitarren, die vom Korpus her definitiv auf rechts ausgelegt sind, ist es gerade wenn es noch gar nicht sicher ist, ob das Kind überhaupt Spass daran hat besser daran getan, eine gute Re-Hand Gitarre zu nehmen (besonders wenn eh schon eine vorhanden ist), als dass so eine Sperrholzquetsche geholt wird, die sich anhört wie mit Drachenschnur bespannte Fischgräten. :-)

      PS: Interessanterweise spielen die meisten Linkshänder auf ganz normalen Gitarren....greifen also wie Rechtshänder mit der linken Hand.

      • Wenn man das kann ist das bestimmt vorzuziehen - ich habs rechtsherum nicht auf die Reihe bekommen, deshalb ging's nicht anders.

        "ist es gerade wenn es noch gar nicht sicher ist, ob das Kind überhaupt Spass daran hat besser daran getan, eine gute Re-Hand Gitarre zu nehmen (besonders wenn eh schon eine vorhanden ist), als dass so eine Sperrholzquetsche geholt wird, die sich anhört wie mit Drachenschnur bespannte Fischgräten. "

        Eben. Das dachte ich mir auch. Und eine gute Linkshänder ist eben nunmal nicht so günstig.
        Vorhanden ist zwar eine Nicht Sperrholzquetsche, aber die ist eben zu groß.
        Die Gedanken, die ich mir mache ist ja nicht das Akkorde greifen ( Das kann ein Linkshänder sicher sogal besser auf einer normalen Gitarre, sondern der Rhythmus später beim Anschlagen mit der "falschen Hand".
        Im Bekanntenkreis habe ich zwei Erwachsene Gitarre spielnde Linkshänder. Beide nutzen normale Gitarren. Der Eine hat überhaupt keine Probleme, der Andere kommt mit dem Anschlagen rechts nie mit. Beide haben aber erst als Erwachsene angefangen zu spielen.

        PS.: Stimmt. In Köln ticken die Uhren anders. Wir haben jetzt keine Vorweihnachtszeit, sondern Karneval ;-)

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