Das Wohl des Kindes

      • *Und abstrakte Angst vor Folgeschäden allein kann nicht der entscheidende Maßstab sein. Dazu bedarf es ganz konkreter Abwägungen und Wahrscheinlichkeiten. * Für sich selbst darf ein Erwachsener zum Glück selbst entscheiden, oder gibt es da auch irgendwelche Instanzen, die ihn zu einer Behandlung zwingen könnten?

        • Das Kind hat verdammtes Glueck, dass es einen vernuenftigen Vater hat, und gute Aerzte. Die Quacksalber, denen die Frau auf den Leim gegangen ist gehoeren eingesperrt.

          Zum Glueck hat der Richter hier zum Wohl des Kindes entschieden, anstatt es zu einem grausamen Tod zu verdammen, bei dem es wirkungslose Quacksalbertherapien ueber sich ergehen lassen muss.

          Ich finde es ganz furchtbar, wie hier das Leben eines Kindes wegen alternativem Wahnwitz auf's Spiel gesetzt wurde.

    Hallo!
    Ich stimme meinen beiden Vorschreibern zu.
    Ich denke, auch in Deutschland würde für diese konkrete Entscheidung die Elterliche Sorge im Punkt medizinische Sorge/Entscheidungen auf ein Gericht übertragen werden. Hier steht das Kindeswohl über dem elterlichen Willen und der Angst der Mutter.
    Ich denke, hier kann man zb. auch Sektenmitglieder anführen, die ihren Kindern die Rettung durch Blutkonserven untersagen.
    lg julia

hallo,

und wenn das Kind dann stirbt, trotz OP, Strahlen- und Chemotherapie (ich möchte nicht wissen, wie der Kleine gerade leidet, besonders da seine Mama nicht bei ihm ist), können die Halbgötter in Weiß sagen, dass es aber notwendig war.

Anstatt dem Kind und seiner Mutter noch eine schöne gemeinsame Zeit zu geben, in der sich die Tumorreste möglicherweise auch von selbst zurückgebildet hätten.

GLG

  • Genau solche Gedanken hatte u. habe ich auch, nicht bezüglich einer evtl. Tumorresterückbildung, sondern über die u. U. verbleibende Lebenszeit, die ein Kind dann im Krankenhaus verbringen muss

    Die Chance auf vollstaendige Genesung liegt bei seiner Tumor-Art bei konventioneller Behandlung bei 80%.

    Waehrend die Quacksalberei bedeuten wuerde dass er wahrscheinlich noch ca 3 Monate haette, und die mit Leiden.

Da in dem Artikel kaum Fakten stehen, halte ich mich da mit einem Urteil zurück.

Recht geben würde ich den Ärzten wenn es um eine ablehnende Haltung wegen irgendwelcher "Glaubensdinge" gehen würde.

Da aber in keinster Weise erwähnt wurde, ob die Bedenken der Mutter nicht ganz grundlos waren/sind, finde ich den Bericht einfach nur vage und nichtssagend.

Es wäre schliesslich nicht das erste Mal, dass von Ärzten völlig unnötige Eingriffe vorgenommen werden, bei denen einfach nur eine Kräher der anderen kein Auge aushacken will.

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