Märchenrätzel

    • (1) 02.01.13 - 11:14

      Hallo, wer hatLust mir das mal zu lösen?

      Es war einmal ein Mädchen, das hatte so leuchtend rotes Haar, dass es jeden an einen Fliegenpilz erinnerte, weswegen es von aller Welt "Rotkäppchen" genannt wurde. Eines Tages begab es sich, dass die Mutter das Mädchen zu sich rief. "Mein liebes Kind, lauf geschwind zum Großmütterlein in den Wald hinein. Doch sei auf der Hut, nicht jede Kreatur tut gut!" "Ich pass schon auf, liebe Frau Mama. Ich nehme mir die Tüte Smarties mit, damit markier ich meinen Weg, für den Fall, dass du mir folgen musst.", sprach's und hüpfte fröhlich pfeifend davon. Doch noch ehe sie den Wald betrat, hielt sie inne. Sie hörte ein Wimmern vom Waldrand her. Und da jemand der weinte, nicht gefährlich sein kann, schaute sie mal nach. Als sie um die dicke Eiche schaute saß da eine Prinzessin. "Aber warum weinst du denn?" "Ach weißt du, ich habe am Schloss Halt gemacht und gefragt, ob ich eine Nacht dort verbringen könne. Schließlich bin ich eine Prinzessin und so unter seines Gleichen sollte man sich doch helfen. Aber weil ich vom Regen so durchnässt war, wollte mir die Königin nicht glauben und lies einen Turm aus Matratzen herrichten, in den sie 35 Nadeln gesteckt hatte, um mich zu testen" "Und, Test bestanden?" "Ja klar!" "Und warum weinst du dann?" "Na frag mal, wie sich mein Rücken nach so einer Nacht anfühlt" "Ach wein doch nicht, begleite mich auf meinem Spaziergang zur Großmutter, ein wenig Bewegung wird deinem Rücken gut tun." Die Prinzessin zögerte nicht lange und schloss sich Rotkäppchen an. Plappernd und Smartiesspur legend schlenderten sie tiefer in den Wald. Es dauerte nicht lang, und sie hörten schon wieder ein Schluchzen. Als sie um das Gebüsch blickten, saß da ein Hase und weinte jämmerlich. "Sag, warum weinst du denn so?" fragte das Rotkäppchen. "Ich habe eine Wette verloren!" jammerte der Hase. "Aber das kann doch nicht so schlimm sein!" "Das Verlieren ist ja gar nicht so schlimm, aber ich habe gegen den Igel verloren. Es war, als wär er 3mal da! Ich hatte einfach keine Chance." "Wein nicht länger", sagte da das Rotkäppchen, "komm mit uns. Wir bringen dich schon auf andere Gedanken!" Und so gingen sie zu dritt weiter. Nach wenigen Metern hatte der Hase seinen Kummer schon vergessen und herzte mit den Mädchen mit. Als sie so vor sich hin liefen, kamen sie am Haus des Schneiders vorbei, in dem es jubelte. Und als sie schon vorbeilaufen wollten, schaute ein gewitzter kleiner Kerl aus dem Fenster und schrie "Juhu, 25 auf einen Streich!" Die drei Freunde machten große Augen und fragte nach, was er denn meine. "So viele Fliegen habe ich mit einer Handbewegung an die Wand geklatscht." Da wurden die Augen noch viel größer." "Willst du nicht mit uns kommen", fragte das Rotkäppchen, "damit bist du der Brüller auf Omas Party!" Da überlegte der Schneider nicht lang und schloss sich den dreien an. Zu viert setzten sie nun ihren Weg fort. Und während sie so liefen, kamen sie an eine Wiese die vor lauter Blumen in allen Farben nur so leuchtete. Sie beschlossen, der Großmutter einen bunten Strauß mitzubringen. Unter einer besonders großen Blüte fanden sie ein zartes kleines Mädchen, dass still vor sich hin trauerte. Rotkäppchen nahm die Kleine behutsam auf ihre Hand und fragte: "Was machst du denn für ein langes Gesicht?" "Ach weißt du," schluchzte das daumengroße Ding "ich wohnte bisher bei einer lieben Maus, doch da muss ich raus. Und nun soll ich in eine WG mit 4 Maulwürfen ziehen. Doch ich weiß nicht, wo ich sonst hin kann!" "Komm doch mit uns, wir besuchen die Großmutter. Dort ist bestimmt auch ein Plätzchen für dich!" Dankbar nahm das zierliche Wesen das Angebot an, setzte sich auf Rotkäppchens Schulter und weiter ging die Reise. Als sie tiefer in den Wald hineinkamen, hörten sie in einem Dickicht erneut ein Wimmern. Als sie nachsahen, fanden sie einen großen Wolf, der sich vor Schmerzen krümmte. "Sag, was fehlt dir denn?", fragte das Rotkäppchen besorgt. Der Wolf jammerte: "Mir liegt mein Frühstück wie ein Stein im Magen. 9 Geißlein waren wohl doch zuviel." "Weißt du was", sagte da das rothaarige Mädchen, komm doch mit uns mit, wir gehen zu meiner Großmutter. Die hat bestimmt auch den Jäger eingeladen, der dir Erleichterung verschaffen kann!" In dieser Hoffnung raffte sich der Wolf auf und schloss sich den fünfen an. Zu sechst gingen sie weiter und so manche Prüfung mussten sie noch bestehen, ehe sie am Pfefferkuchenhaus der Großmutter ankamen. Rotkäppchens Mutter hatte bereits die Kaffeetafel vorbereitet. Und auch Omas langjähriger Freund, der Jäger, war schon da. Er erlöste flux den Wolf und die Geißlein und schon konnte die Party beginnen. Alle feierten ausgelassen, und wenn sie nicht gestorben sind, dann feiern sie noch heute.

      Ups, ich glaube, hier ist einiges durcheinandergekommen.

      Sucht, die falschen Zahlen und setzt sie der Reihe nach zu zusammen. Die letzten Zahlen ergeben sich aus den nachstehenden Fragen:

      Frage 1: Wie viele Märchenfiguren sitzen letztendlich am Kaffeetisch?

      Frage 2: Und wie viel Märchen sind hier durcheinander geraten?

      Wenn du mir sagst was ein "Rätzel" ist sage ich dir die Lösung für die zwei Fragen am Ende des Textes.

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