Probleme mit dem Auto fahren nach bestandener Prüfung

    • (1) 02.01.13 - 12:44

      Hallo,

      ich habe seit letzter Woche meinen Führerschein. Ich fühlte mich vor der Prüfung sehr unsicher. Mein Fahrlehrer meinte ich mache mir zu viele Gedanken und steigere mich in Fehler zu sehr rein. Alles in Allem war ich bereit für die Prüfung, sonst hätte er mich nie zugelassen. Ich hab dann auch trotz ein paar kleiner Fehler bestanden.

      Ich bin seit der Prüfung 4 Mal gefahren. 3 Mal davon Kurzstrecke zum nächsten Ort.
      Ich fühle mich absolut unsicher, fahre nur, wenn mein Mann mitfährt.

      Das Fahrschulauto war ein Diesel, der fuhr schon los wenn ich mit der Kupplung am Schleifpunkt war. Rückwärtsfahren ging komplett über die Kupplung.
      Unser Auto ist ein Benziner, 11 Jahre alt. Ich habe Probleme mit der Lenkung, schlage mit unserem Wagen viel zu spät ein.

      Beim Anfahren mache ich einen tierischen Krach und komme sehr langsam vom Fleck. Beim Hochschalten gebe ich Zwischengas und beim Runterschalten springt das Auto jedes Mal. Ich gebe mir wirklich Mühe, hab am Anfang geschaut wo der Schleifpunkt ist, aber ich gebe jedes Mla entweder zu wenig oder zu viel Gas.

      Beim rückwärts aus einer Parklücke ausparken wäre ich beinahe vorwärts in einen Busch gerollt, weil ich das gar nicht kannte, dass man Gas geben muss beim rückwärtsfahren.

      Es ist ein total krasser Unterschied und ich fphle mich wie ein Idiot wenn ich fahre. Ich denke echt ich bin eine Gefahr für die anderen, auch wenn meine Probleme eher beim Anfahren, Rückwärtsfahren und Parken liegen.

      War das bei euch auch so schlimm, oder hatte ich bei der Prüfung einfach nur Glück und wäre eigentlich nich gar nicht so weit alleine zu fahren?

      Die Prüfung von meinen Mann ist 10 Jahre her und er sagt er erinnert sich nicht mehr richtig an seine Anfänge, aber er glaubt, dass es bei ihm nicht so schief lief.

      Ab nächster Woche MUSS ich alleine fahren. Mein Mann fährt ab dann mit der Bahn zur Arbeit und ich fahre unseren Sohn zum Kindergarten und gehe ab Februar selber wieder arbeiten. Morgen und Übermorgen könnte ich theoretisch auch schon alleine fahren, aber traue mir das nicht zu. Ich hab totale Angst davor was falsch zu machen. Zumal ich meinen Sohn im Auto dabei habe. Wenn da was passiert...

      Also wie sind eure Erfahrungen da?

      Freue mich über Antworten.
      LG Sabrina

      • Sorry aber bleib bitte von der Straße unten. Angst und Unsicherheit zu Beginn ist normal- aber so wie du das schreibst hört sich das nicht mehr normal an.

        Entweder du nimmst nochmal Fahrstunden und bittest den Fahrlehrer mit eurem Auto zu üben oder du gehst mit deinem Mann auf den Verkehrsübungsplatz oder sonntags auf nen Parkplatz wo kein anderer unterwegs ist.

        Du bist eine Gefahr für die anderen Verkehrsteilnehmer so.

          • (5) 03.01.13 - 00:47

            Aber dort lernt sie das eigene Auto kennen und findet raus, wann sie wieviel Gas geben muss und wie der Wagen reagiert beim Lenken. Nur braucht sie nicht die ganze Zeit Angst haben vor den Gefahren im normalen Straßenverkehr. Und wenn sie das Auto erstmal besser kennt, wird sie insgesamt sicherer werden.

        Naja, ich fahre ja nicht total schlecht oder so. Die meisten Probleme habe ich wie gesagt im Stand. Ich halte meine Spur, ich fahre nicht zu langsam und ich würge Gott sei Dank das Auto nicht ab. Weder an der Ampel noch während der Fahrt.

        Ich gucke beim Ein- und Ausparken nach Fußgängern, Radfahrern und Autos. Die Grundlegenden Dinge sind also vorhanden. Mein Problem ist der Kopf. Ich habe einfach das Gefühl, dass ich der einzige Fahränfänger bin der den Motor unabsichtlich so laut aufheulen lässt und der solche Anpassungesschwierigkeiten im ungewohnten Auto hat.
        Ich sehe jetzt nicht, wo ich andere gefährde?

        • Wenn Du meinst, niemanden zu gefährden, warum hast Du dann Angst, allein mit Deinem Sohn zu fahren?

          • Naja, ich hab ja geschrieben, das größere Problem ist mein Kopf. Ich mach mir zu viele Gedanken wo ich mir keine machen müsste. Eigentlich weiß ich das, aber ich kanns nicht so schnell ändern. Deshalb wollte ich auch einfach mal hören, wie es anderen nach der Prüfung ging.

            Ich fühle mich sicher genug wenn mein Mann dabei ist, aber wenn ich dran denke allein fahren zu müssen, bekomme ich Angst. Wenn ich meinen Sohn dabei habe, habe ich nicht nur die verantwortung für mich, sondern auch für ihn. Das macht mich einfach nervös, auch wenn ich weiß, dass ich vom Fahren her keine größere Gefahr darstelle als andere Autofahrer auch.

            Ich denke manchmal auch einfach zu kompliziert glaube ich.
            LG

            • Hallo engelchen1989,

              mich würde interessieren, wie es mit der Fahrpraxis bei Dir inzwischen aussieht. Ich hoffe, Du hast nicht (wie ich) mit dem Fahren aufgehört, sondern hast Dich weiter überwunden und fährst weiter unfallfrei!

              Alles Gute,
              traumfee80

      (10) 02.01.13 - 13:02

      Sie hat gerade mal 1 Woche (!) den Führerschein und fährt mit dem eigenen Auto.

      Als ich meinen Führerschein gerade mal eine Woche hatte, hatte ich zwei Fahrten hinter mir mit unserem Auto und ich habe mich hinterher gefragt wie ich es durch die Prüfung geschafft habe. Mein Mann machte mir Mut, dass ich gut fahre und eben halt noch Praxis brauche, aber ich hab mich gefühlt wie der letzte Depp.

      quatsch! Einfach fahren. Ich musste immer durch den berliner Berufsverkehr seit dem 1. Tag Führerschein und wurde die erste Woche permanent angehupt, weil ich zu langsam um Kurven gefahren bin und allgemein langsam vom Fleck kam. #schein

      So ist es eben manchmal. Lieber vorsichtiger als den Macker vom Dienst spielen und sich total überschätzen ;-) Fahrerfahrung hat man erst nach 15000 gefahrenen Kilometern :-)

      LG

      (12) 02.01.13 - 19:03

      Na, man kann es aber auch übertreiben, ihr fehlt es schlicht an Erfahrung! Bist du etwa vom Fahrschulauto ins eigene gehüpft und alles lief glatt?

Hallo!

Du mußt einfach weiter fahren. Nur durch Erfahrungen kann man lernen.

Am Anfang habe ich mich nie getraut einen bestimmten Berg anzufahren.
Der ist sehr steil und an der Kuppe eine Ampel, dort ist meist Rot und da muß man mit der Handbremse anfahren. Ich hatte immer Angst das ich dem Auto, was hinter mit steht, rauf rolle.

Tja jetzt ist es immernoch nicht meine Lieblingsstrecke, aber ich fahre keine Umwege mehr um dort nicht lang zu müssen.

Trau Dich, Du hast die Prüfung nicht umsonst bestanden und Dein Fahrlehrer hatte auch Vertrauen in Dir.

Fahren, Fahren, Fahren!!!

arielle

  • Danke für deine liebe Antwort.

    So einen Berg haben wir hier auch. Den meide ich bisher auch konsequent. Der Umweg den ich fahren muss um da nicht lang zu müssen ist zum Glück auch nicht sooo lang. 2 Minuten vllt.

    Sobald ich los fahre geht es auch normalerweise. Mein Mann hilft mir dann bei so Sachen wie ausparken mit Tipps. Deshalb hab ich so eine Angst ohne ihn zu fahren, auch wenn das vermutlich schon klappen würde.

    Es ist echt unglaublich was für einen Unterschied ein anderes Auto machen kann.

    LG Sabrina

    • Angst darfst Du nicht haben.

      Du, wenn ich seitwärst einparken muß und es ist eng und mein Mann dabei, dann darf er das gerne übernehmen. Ich kann es wenn ich alleine bin, auch wenn ich dann mal drei Anläufe brauche.#schwitz

      Tja auch sehr viele Kilometer und viel Erfahrungen im Straßenverkehr macht keinen fehlerfrei.

      Wenn ich mal auf ein anderes Auto umsteigen muß, dann würg ich die auch mal ab.

      Ist doch toll das Dein Mann Dich unterstützt, fahrt soviel wie ihr könnt und versprochen bald wird es besser.

(19) 16.07.13 - 11:59

Wie schon geschrieben ist ein Übungsgeländer der richtige Platz für dich. Sachen wie anfahren und "richtig Einlenken" müssen einfach sitzen bevor man am Straßenverkehr teilnimmt. Dafür ist eigentlich die Fahrschule da um solche Dinge zu vermitteln.

Darf ich fragen wie alt du bist?

Bei mir war es ähnlich. Ich hatte einen großen VW Passat mit Diesel als Fahrschulauto. Und dann ging es auf Mutterns kleinen Benzin-Fiesta. Ich habe mit meiner Mutter etwas außerhalb geübt - anfahren normal, anfahren am Berg, etc.

Erst als ich relativ sicher war, bin ich allein gefahren. Das ging aber relativ schnell. Nutze die kommenden Tage zum Üben. Du wirst merken, dass du dich relativ schnell an das neue Gefährt gewöhnst.

  • Dir auch danke für die liebe Antwort.

    Wahrscheinlich hast du Recht. Ich hätte nicht gedacht, dass das andere Auto einen so großen Unterschied macht. Zumal mein Fahrlehrer mir noch Mut gemacht hat und sagte, so viel anders ist das auch nicht. Es fühlt sich aber wirklich alles anders an.

    LG Sabrina

Hallo Sabrina!
Erst einmal Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung!
Ja, ich denke schon dass du dich ein wenig zu sehr versteifst. Du hättest die Fahrerlaubnis nicht bekommen, wenn du nicht fahren könntest. Also Kopf hoch: Übung macht den Meister! Jeden Tag ein bißchen mehr, jetzt in dieser Woche heißt es also üben üben nochmals üben. Fahre jetzt bekannte Strecken ab und jeden Tag ein bißchen mehr! Das wird schon! Sag dir einfach: Was muss, dass Muss!!

Alles Gute!

Loli

PS: Vor 20J., als ich meinen Schein bekommen hab, hatte ich auch die Buxen voll;-).

Na schön zu lesen, dass ich nicht die Einzige mit Problemen NACH bestandener Führerscheinprüfung bin#rofl

Ich bin damals von GolfIV und A3 (beides Diesel) auf Golf II umgestiegen :-D

Am Anfang hatte ich mehr Angst als mein Auto und ich glaube nach der ersten Fahrt war es genau anders herum.
Ich glaube mein Auto bekam schon Panik wenn es mich sah#schwitz

ABER wir sind doch noch Freunde geworden#verliebt
Abends wenn die Kinder im Bett waren, der Straßenverkehr ruhiger war, habe ich meine Runden gezogen... und mein Golf und ich freundeten sich langsam an.
Wir hatten einen holprigen Start :-D

Also ab ins Auto, fahre wenn der Straßenverkehr ruhiger ist und lass dich nicht aus der >Ruhe bringen.
Du machst das schon#liebdrueck

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