Probleme mit dem Auto fahren nach bestandener Prüfung

Hallo,

ich habe seit letzter Woche meinen Führerschein. Ich fühlte mich vor der Prüfung sehr unsicher. Mein Fahrlehrer meinte ich mache mir zu viele Gedanken und steigere mich in Fehler zu sehr rein. Alles in Allem war ich bereit für die Prüfung, sonst hätte er mich nie zugelassen. Ich hab dann auch trotz ein paar kleiner Fehler bestanden.

Ich bin seit der Prüfung 4 Mal gefahren. 3 Mal davon Kurzstrecke zum nächsten Ort.
Ich fühle mich absolut unsicher, fahre nur, wenn mein Mann mitfährt.

Das Fahrschulauto war ein Diesel, der fuhr schon los wenn ich mit der Kupplung am Schleifpunkt war. Rückwärtsfahren ging komplett über die Kupplung.
Unser Auto ist ein Benziner, 11 Jahre alt. Ich habe Probleme mit der Lenkung, schlage mit unserem Wagen viel zu spät ein.

Beim Anfahren mache ich einen tierischen Krach und komme sehr langsam vom Fleck. Beim Hochschalten gebe ich Zwischengas und beim Runterschalten springt das Auto jedes Mal. Ich gebe mir wirklich Mühe, hab am Anfang geschaut wo der Schleifpunkt ist, aber ich gebe jedes Mla entweder zu wenig oder zu viel Gas.

Beim rückwärts aus einer Parklücke ausparken wäre ich beinahe vorwärts in einen Busch gerollt, weil ich das gar nicht kannte, dass man Gas geben muss beim rückwärtsfahren.

Es ist ein total krasser Unterschied und ich fphle mich wie ein Idiot wenn ich fahre. Ich denke echt ich bin eine Gefahr für die anderen, auch wenn meine Probleme eher beim Anfahren, Rückwärtsfahren und Parken liegen.

War das bei euch auch so schlimm, oder hatte ich bei der Prüfung einfach nur Glück und wäre eigentlich nich gar nicht so weit alleine zu fahren?

Die Prüfung von meinen Mann ist 10 Jahre her und er sagt er erinnert sich nicht mehr richtig an seine Anfänge, aber er glaubt, dass es bei ihm nicht so schief lief.

Ab nächster Woche MUSS ich alleine fahren. Mein Mann fährt ab dann mit der Bahn zur Arbeit und ich fahre unseren Sohn zum Kindergarten und gehe ab Februar selber wieder arbeiten. Morgen und Übermorgen könnte ich theoretisch auch schon alleine fahren, aber traue mir das nicht zu. Ich hab totale Angst davor was falsch zu machen. Zumal ich meinen Sohn im Auto dabei habe. Wenn da was passiert...

Also wie sind eure Erfahrungen da?

Freue mich über Antworten.
LG Sabrina

Sorry aber bleib bitte von der Straße unten. Angst und Unsicherheit zu Beginn ist normal- aber so wie du das schreibst hört sich das nicht mehr normal an.

Entweder du nimmst nochmal Fahrstunden und bittest den Fahrlehrer mit eurem Auto zu üben oder du gehst mit deinem Mann auf den Verkehrsübungsplatz oder sonntags auf nen Parkplatz wo kein anderer unterwegs ist.

Du bist eine Gefahr für die anderen Verkehrsteilnehmer so.

Das ist doch albern, sie brauch die Praxis, die bekommt sie nicht durch einen praxisfernen Übungsplatz.

Naja, ich fahre ja nicht total schlecht oder so. Die meisten Probleme habe ich wie gesagt im Stand. Ich halte meine Spur, ich fahre nicht zu langsam und ich würge Gott sei Dank das Auto nicht ab. Weder an der Ampel noch während der Fahrt.

Ich gucke beim Ein- und Ausparken nach Fußgängern, Radfahrern und Autos. Die Grundlegenden Dinge sind also vorhanden. Mein Problem ist der Kopf. Ich habe einfach das Gefühl, dass ich der einzige Fahränfänger bin der den Motor unabsichtlich so laut aufheulen lässt und der solche Anpassungesschwierigkeiten im ungewohnten Auto hat.
Ich sehe jetzt nicht, wo ich andere gefährde?

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Hallo!

Du mußt einfach weiter fahren. Nur durch Erfahrungen kann man lernen.

Am Anfang habe ich mich nie getraut einen bestimmten Berg anzufahren.
Der ist sehr steil und an der Kuppe eine Ampel, dort ist meist Rot und da muß man mit der Handbremse anfahren. Ich hatte immer Angst das ich dem Auto, was hinter mit steht, rauf rolle.

Tja jetzt ist es immernoch nicht meine Lieblingsstrecke, aber ich fahre keine Umwege mehr um dort nicht lang zu müssen.

Trau Dich, Du hast die Prüfung nicht umsonst bestanden und Dein Fahrlehrer hatte auch Vertrauen in Dir.

Fahren, Fahren, Fahren!!!

arielle

Danke für deine liebe Antwort.

So einen Berg haben wir hier auch. Den meide ich bisher auch konsequent. Der Umweg den ich fahren muss um da nicht lang zu müssen ist zum Glück auch nicht sooo lang. 2 Minuten vllt.

Sobald ich los fahre geht es auch normalerweise. Mein Mann hilft mir dann bei so Sachen wie ausparken mit Tipps. Deshalb hab ich so eine Angst ohne ihn zu fahren, auch wenn das vermutlich schon klappen würde.

Es ist echt unglaublich was für einen Unterschied ein anderes Auto machen kann.

LG Sabrina

Angst darfst Du nicht haben.

Du, wenn ich seitwärst einparken muß und es ist eng und mein Mann dabei, dann darf er das gerne übernehmen. Ich kann es wenn ich alleine bin, auch wenn ich dann mal drei Anläufe brauche.#schwitz

Tja auch sehr viele Kilometer und viel Erfahrungen im Straßenverkehr macht keinen fehlerfrei.

Wenn ich mal auf ein anderes Auto umsteigen muß, dann würg ich die auch mal ab.

Ist doch toll das Dein Mann Dich unterstützt, fahrt soviel wie ihr könnt und versprochen bald wird es besser.

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Bei mir war es ähnlich. Ich hatte einen großen VW Passat mit Diesel als Fahrschulauto. Und dann ging es auf Mutterns kleinen Benzin-Fiesta. Ich habe mit meiner Mutter etwas außerhalb geübt - anfahren normal, anfahren am Berg, etc.

Erst als ich relativ sicher war, bin ich allein gefahren. Das ging aber relativ schnell. Nutze die kommenden Tage zum Üben. Du wirst merken, dass du dich relativ schnell an das neue Gefährt gewöhnst.

Dir auch danke für die liebe Antwort.

Wahrscheinlich hast du Recht. Ich hätte nicht gedacht, dass das andere Auto einen so großen Unterschied macht. Zumal mein Fahrlehrer mir noch Mut gemacht hat und sagte, so viel anders ist das auch nicht. Es fühlt sich aber wirklich alles anders an.

LG Sabrina

Hallo Sabrina!
Erst einmal Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Prüfung!
Ja, ich denke schon dass du dich ein wenig zu sehr versteifst. Du hättest die Fahrerlaubnis nicht bekommen, wenn du nicht fahren könntest. Also Kopf hoch: Übung macht den Meister! Jeden Tag ein bißchen mehr, jetzt in dieser Woche heißt es also üben üben nochmals üben. Fahre jetzt bekannte Strecken ab und jeden Tag ein bißchen mehr! Das wird schon! Sag dir einfach: Was muss, dass Muss!!

Alles Gute!

Loli

PS: Vor 20J., als ich meinen Schein bekommen hab, hatte ich auch die Buxen voll;-).

Ich danke dir für deine Antwort. :-)
Ihr macht mir schon ein bisschen mehr Mut hier. :-)

Na schön zu lesen, dass ich nicht die Einzige mit Problemen NACH bestandener Führerscheinprüfung bin#rofl

Ich bin damals von GolfIV und A3 (beides Diesel) auf Golf II umgestiegen :-D

Am Anfang hatte ich mehr Angst als mein Auto und ich glaube nach der ersten Fahrt war es genau anders herum.
Ich glaube mein Auto bekam schon Panik wenn es mich sah#schwitz

ABER wir sind doch noch Freunde geworden#verliebt
Abends wenn die Kinder im Bett waren, der Straßenverkehr ruhiger war, habe ich meine Runden gezogen... und mein Golf und ich freundeten sich langsam an.
Wir hatten einen holprigen Start :-D

Also ab ins Auto, fahre wenn der Straßenverkehr ruhiger ist und lass dich nicht aus der >Ruhe bringen.
Du machst das schon#liebdrueck

Auch dir vielen Dank für deine Antwort.

Es beruhigt schon, wenn man merkt, dass man nicht die Einzige mit dem Problem ist.

:-)

Da hilt nur eins: üben, üben und nochmals üben.

Such dir einen ruhigen Parkplatz und übe anfahren, immer wieder. Anfahren, rückwärtsfahren, einparken - so lange, bis du beim Gedanken daran keine Schweißausbrüche mehr kriegst.

Ich hab mir damals nach der Fahrprüfung einen alten Ford Fiesta gekauft, der fuhr sich auch anders als der Golf, mit dem ich meine Fahrstunden gefahren war. Ich musste erstmal ein Feeling kriegen für das Zusammenspiel zwischen Kupplung und Gas bei meinem eigenen Auto und so ist das bei dir auch. Sogar als ich jetzt von Ford auf BMW umgestiegen bin, brauchte ich ein paar Tage, bis ich mich umgewöhnt hatte - völlig normal und undramatisch finde ich das und nur tägliche Routine bringt Sicherheit.

Total normal!

Den grössten Fehler, den du nun machen könntest, ist GAR NICHT mehr zu fahren. Oder nur noch von zu Hause zum Aldi und zurück.

Setz dich rein und fahr.

Mir blieb damals keine Wahl, ich brauchte die Karre dringend, weil ich 50km weiter weg gearbeitet hatte. Also gings nach bestandener Prüfung gleich los - volles Programm: Überland, Autobahn, Stadtverkehr. Im Winter. Bravo.
Aber: es war die Beste Übung, auch wenn ich die anderen Verkehrsteilnehmer echt Nerven gekostet habe...

Berganfahren mach ich bis heut nicht gerne, und einparken kann ich nicht...und mit fremden Autos fahr ich wie ein Vollidiot...

Ich habe seit 20 Jahren meinen Führerschein *gg*#rofl

Aktuell mach ich den Motorradlappen. Dann geht das ganze Spiel von vorne los#rofl

Gruss
agostea

>>>Ich fühle mich absolut unsicher, fahre nur, wenn mein Mann mitfährt.<<<

Du solltest allein fahren. Mit deinem Mnn an der Seite willst du es besonders gut machen und setzt dich nur unter Druck. (Wie in der Schule, man hat gelernt, aber kriegt die Antwort nicht raus, wenn der Leher vor einem steht :-)).

Wenn ich dich richtig verstanden habe, klappt das Fahren, nur mit dem Anfahren und Einparken hast du Schwierigkeiten Das kannst du gut allein üben, dabei lernst du am Besten. Das mit dem Lenken ist auch nur Übungssache.

Unsicher ist wohl jeder. Mir war auch mulmig zumute, als ich das erste mal ohne Lehrer gefahren bin.

Aber je mehr du fährst, desto sicherer wirst du. Fahr am besten am Anfang so viel wie nur irgendwie möglich. Nicht gerade direkt in die Großstadt, sondern vielleicht erst einige bekannte Strecken in deinem Ort.

Angst darfst du aber nicht haben. Das musst du unter Kontrolle bringen. Denn Angst forciert Fehler. Gerade, wenn du (wie du sagst) dich sehr in Fehler hinein steigerst.

Auch darfst du unliebsame Situationen nicht meiden, sondern solltest sie erst recht aufsuchen.

Ich habe zu meiner Fahrprüfung seitlich einparken müssen. Das mochte ich schon in der Fahrschule nicht und war entsprechend nervös in der Prüfung. Klappte dann aber sofort im ersten Zug.

Danach habe ich es nie wieder benutzt, weil ich da so unsicher war. Und auf dem Dorf ging das auch immer ohne. Habe mir halt Parklücken gesucht, wo ich quer zur Fahrbahn einparken musste.

Als ich dann hier nach HH gezogen bin hatte ich allerdings das Problem, dass ich das hier anwenden MUSSTE. Allerdings hatte ich das (wegen mangelnder Übung) total verlernt. Ich hatte totale Angst vorm Parken, was dazu führte, dass ich gar nicht mehr gefahren bin, weil ich eben nie wusste, wie ich am Ziel parken muss.

Ich hab mir dann ein Herz gefasst und nochmal eine Fahrstunde genommen, in der ich nur parken geübt habe. Habe mir extra das größte Fahrschulauto geben lassen und hatte einen super netten Fahrlehrer, der sich auch nicht darüber lustig gemacht hat, dass jemand, der schon fast 10 Jahre den Führerschein hat nochmal Stunden nimmt.
Im Gegenteil. Er fand es gut, dass man sich bei Unsicherheiten Hilfe holt.

Mittlerweile parke ich nahezu überall ein und meide auch unliebsame Situationen nicht mehr. Klar bleibt oft ein mulmiges Gefühl, aber das ist ja ok. Übrigens blende ich den umliegenden Verkehr total aus. Also ich schaue natürlich schon, dass ich niemandem rein fahre. Aber ich lasse mich nicht von hupenden Autos aus der Ruhe bringen, sondern parke ganz in Ruhe ein. Auch der noch so geübteste Fahrer macht noch Fehler.

Hi,
meinen Führerschein habe ich schon eine Weile (seit 1993). Ich habe bisher einen Unfall verursacht - rückwärts mit dem eigenen Auto den eigenen Zaun leicht geschrammt :-), der einzige Strafzettel hat mich gelehrt, dass der Samstag ein Werktag ist (und 5 Euro waren natürlich sehr nett vom dortigen Ordnungsamt). Ich habe sicher in einigen Situationen auch mal Glück gehabt, ganz ehrlich, wer lange und viel fährt ohne Unfälle und behauptet, dass NIE Glück im Spiel war - der ist nicht ehrlich.

Ich denke insgesamt, dass ich relativ sicher und gut fahre. Ich nenne es auch sehr defnesiv - andere nennen es langweilig :-). Aber ich bin keine Schnecke, die mit 80 über die Autobahn kriecht und sich wundert, warum die LKW alle überholen. Ok, außer, es sind auch für PKW nur 80 erlaubt - dann wundere ich mich tatsächlich, warum die LKW alle überholen.

Angefangen habe ich so: ich habe mitten in Berlin auf einer riesengroßen Kreuzung im Berufsverkehr das Auto abgewürgt. Das macht Spaß, kann ich dir sagen...ABER: hätte mich mein Vater die Familienkutsche (großen dicken Audi) nicht kurz nach der Prüfung fahren lassen und eben in Kauf genommen, dass wir Opfer von einem Hupkonzert wurden hätte ich die Erfahrung, nach der Prüfung in einer Kleinstadt mal so richtig Großstadt-Verkehrsluft zu schnuppern nicht machen können.

Ich habe fast unser Garagentor gerammt, weil ich an der sehr steilen Auffahrt zu früh das Tor geschlossen habe (Fernbedienung) und dann rückwärts am Berg das Auto abgewürgt habe. Und dann bei jedem Versuch, rückwärts anzufahren bin ich ein Stück vorwärts gerollt und habe mich dem Tor genähert. Und das Auto habe ich wieder abgewürgt. Ich war kurz davor, unseren Nachbarn um Hilfe zu bitten (meine Eltern waren nicht zu hause). Diese Peinlichkeit blieb mir mit vermutlich mehr Glück als Verstand, Vollgas nach hinten und in letzter Sekunde (zwischen Auto und Tor war nicht mehr viel Platz) erspart. Wobei, Beule in Auto und Tor wäre noch peinlicher gewesen...

Ich habe nicht mehr mitgezählt, wie oft ich das Auto (gleiches Problem - Führerschein auf Diesel gemacht, und dann auf Benziner umgestiegen) abgewürgt habe.

Ich denke, es ist relativ normal, was dir passiert. Was dir fehlt ist Übung - das mit dem Verkehrsübungsplatz ist ein sehr guter Tipp. Alternativ zur Not ein leerer Supermarktparkplatz an einem Sonntag (wenn du einen findest, der nicht abgesperrt ist). Das "begleitete Fahren" für Fahranfänger hier scheint sehr erfolgreich zu sein. Du bist zwar nicht mehr 17, aber die Gründe, warum es erfolgreich ist - fehlende Übung, Hilfestellung in schwierigen Situationen, oft Selbstüberschätzung, Unsicherheit...- treffen doch mehr oder weniger auf alle Fahranfänger zu. Also schau, dass du so viel wie möglich fahren kannst mit einem erfahrenen (sicheren :-)) Fahrer an deiner Seite.

Zur Not eben durch die Investition in ein paar Fahrstunden in deinem Auto.

Viele Grüße
miau2

Da hilft nur üben, üben, üben.............

Setz Dich jeden Abend (wenn etwas weniger auf den Straßen los ist) ins Auto und fahre.

Dir fehlt halt noch etwas das Gefühl für die Pedale bzw. den "Schleifpunkt".

Hallo

Du musst fahren fahren fahren! Nach 2 Wochen ist der größte Spuk vorbei! Und dann fahre auch länger Strecken, Autobahnen, nachts usw und vor allem alleine.

Es dauert ganze 7 Jahre bis ein Autofahrer wirklich richtig sicher ist beim fahren da man einiges an Erfahung sammeln muss. Glücklichweise bleibt es meist beim Schrecken und der Erkenntniss, ist doch ganz einfach das alles.

Du kannst auch noch mal ein Fahrsicherheitstraining absolvieren um dein Auto noch besser kennen zu lernen.

Liebe Grüße und gute Fahrt!

Ich kann auch nur sagen, immer wieder fahren.

Bei mir war das auch so, ich hatte immer das Gefühl, drei Autos hinter mir merkt man noch, dass ich Fahranfänger bin. Als ich das erste mal in die Stadt gefahren bin, hab ich mir einen Parkplatz ewig weit weg gesucht, weil ich mich nicht getraut habe, ins Parkhaus zu fahren. Also, das wird schon, einfach ein bißchen Übung.

Herzlichen Glückwunsch zum Führerschein#fest

Ich kann dich total verstehen. Als ich nach der Fahrschule mit dem Auto meiner Eltern gefahren bin, hätte ich schwören können ich war nie bei der Fahrschule.

Alles war anders#zitter

Und ich habe so oft das Auto abgewürgt#schwitz Ich habe doch glatt eine komplette Grünphase vor der Ampel gestanden, weil ich das Auto so oft abgewürgt habe. Was haben die hinter mir geschimpft#hicks

Aber so war das halt. Und die Unsicherheit vergeht schneller als du denkst. Ist alles nur Gewohnheit.

Hallo,

herzlichen Glückwunsch zum Führerschein!

Die Devise lautet: üben, üben, üben! Als ich vom Fahrschuldiesel auf den 12 Jahre alten Benziner meiner Mutter umstieg, dachte ich auch zuerst: Diese Möhre gehorcht mir NIE. :-) Ich war, glaube ich, die ersten Wochen eine Katastrophe. Der Wagen hopste mehr, als dass er fuhr, ich hab ihn unzählige Male abgewürgt und Einparken war ein Horrorszenario.

Ich hab mich davon aber nicht beirren lassen, sondern bin täglich gefahren. Nach ziemlich kurzer Zeit konnte ich buchstäblich merken, wie die Routine sich einschlich.

Heute bin ich die beste und sicherste Autofahrerin, die ich kenne (unverschämtes, aber ernstgemeintes Eigenlob #schein) und fahre super gerne Auto. Die "alte Möhre" hat mir meine Mutter übrigens geschenkt, als sie sich ein neues Auto kaufte, ich fahre sie immer noch, liebe sie heiß und innig und sie gehorcht mir aufs Wort. ;-)

Wenn du wirklich so unsicher bist, dann fahr auf einen Verkehrsübungsplatz und übe dort immer wieder das, was dir Schwierigkeiten bereitet. Dann bleibt dir gar nichts anderes übrig, als es irgendwann zu verinnerlichen.

Viel Erfolg!

Gruß K.

learning by doing

ich hab gleich nach der Prüfung mein auto aus der garage geholt und bin los gefahren (ohne Begleitung). die erste trecke noch ein wenig nervös, aber das hat sich schnell gelegt.

Ich bin von anfang an mit den verschiedensten autos gefahren und hatte eigentlich auch nie ein Problem damit in ein fremdes auto umzusteigen.

Passieren kann immer was, auch wenn du schon 25 jahre den führerschein hättest.

'schnapp dir doch einfach mal das auto, wenn dein sohn andersweitig versorgt ist und fahr für dich ganz allein ein bißchen spazieren. die sicherheit kommt dann schon von allein.

Hallo,

du musst mehr fahren...Wenn die Möglichkeit besteht, dass du öfter als viermal in der Woche fährst, dann mach das. Irgendwann schwindet die Angst dann.
Wovor hast du denn Angst? Es scheint ja eher um das "fremde" Auto zu gehen, oder? Da gewöhnt man sich dran, wenn man eine Weile fährt.

Ich habe meinen Führerschein seit einem Jahr und bin zwanzig Minuten nach der Prüfung in einem Benziner knapp 50km gefahren (durch eine Großstadt). Vier Tage später bin ich zu meiner Oma gefahren, die 150km entfernt wohnt (und auch wieder 150km zurück). Ja, das Auto war ungewohnt und ist mir auch ständig abgesoffen. Ein mulmiges Gefühl hatte ich die ersten Tage...vorallem hatte ich "Angst" vor der Reaktion anderer Verkehrsteilnehmer, weil ich wirklich an jeder zweiten Ampel stehengeblieben bin :-P .
Aber weißt du was...ich bin trotzdem gefahren, weil ich wusste, dass ich mich daran gewöhnen werde. Ich bin vom ersten Tag an mindestens ca 50 km tägl. gefahren und nach ein paar Tagen waren die anfänglichen Probleme schon verschwunden.

Meine Schwester (seit September Führerschein) war auch eine Schissbuxe und hat sich sehr schwer getan mit dem eigenen Auto. Für sie war es so schlimm, dass sie nach ein paar Tagen aufgeben und nicht mehr fahren wollte. Wir haben sie genötigt, doch zu fahren. Sie hat sich dann auf einem Feldweg ganz in Ruhe mit dem Auto vertraut gemacht und hat nochmal das Schalten (hoch und runter) und das Anfahren geübt...und das nicht nur einmal, sondern täglich. So war auch ihre Angst ganz schnell vergessen. Auslöser für diese Angst war übrigens, dass sie vor lauter Aufregung mitten auf der Kreuzung das Auto abgewürgt hat und dann auch nicht mehr weggekommen ist, weil sie nicht bemerkt hat, dass sie den dritten Gang eingelegt hat. Sie wurde dann von der Kreuzung geschoben - inzwischen kann sie darüber lachen :D ...ich habe sofort gelacht, als sie es erzählt hat (dafür hat sie über mein erstes Blitzerfoto gelacht, obwohl mich das über 500€ gekostet hat...das Foto war aber auch misslungen...puh).

Schnapp dir deinen Mann und fahrt Feldwege auf und ab...das hilft dir bestimmt! Keine Angst - es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!

LG und Gute Fahrt!

Ich habe seit 20 Jahren den Führerschein und kann bis heute noch nicht richtig rückwärts seitlich einparken. Diese Einparkmethode ist und bleibt für mich ein graus.

Und weißt Du was, ich schäme mich deswegen auch nicht, denn niemand ist perfekt.

Ansonsten kann ich Dir nur raten, Dich so oft wie möglich ins Auto zu setzen und zu fahren. Am besten noch, direkt in der Stadt im Berufsverkehr ( frühs und abends ) denn da bekommst Du die meiste Praxis was anfahren, bremsen und kuppeln betrifft.

Viel Glück und Kopf hoch. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Geht mir auch so.
Führerschein seit 1991 - aber rückwärts, seitwärts parken ist mir irgendwie ein Rätsel. Hatte auf nem Golf gelernt, unser damaliges Familienauto war ein alter Mazda Kombi. Der hatte also quasi 3 Fenster an jeder Seite und ich wusste nicht, wo ich da nun den "Fixpunkt" setzen soll.
Wir wohnen aber sehr ländlich, Parkplatznot gibt es nicht und es ist immer eine Lücke da, in die man vorwärts einparken kann.
Ich fahre bis auf eine Schramme von unserer Gartenmauer seit 1991 unfallfrei und habe bisher 2 Strafzettel bekommen. Einmal wegen Überschreiten der Parkzeit und einmal war ich nen Tick zu schnell.

Ich kann die TE aber verstehen.
Vom Fahrschulgolf mit Servolenkung auf unseren betagten Kombi war es für mich eine totale Umstellung und ich war am Anfang mit Sicherheit eine Art Verkehrshindernis.
Mein Vater laberte immer was von Fahrpraxis erhalten, hat sich aber geziert, mir das Auto zu geben (war unsere einzigstes damals).

Mittlerweile kann ich auf schneebedeckter Straße in Österreich mit oder ohne Ketten montieren fahren, fahre vollbeladen nach Italien in Urlaub, etc.
Aber es hat lange gedauert und mein Fahrlehrer hat aufgrund meiner anfänglichen Unfähigkeit (ich hab das mit dem Kuppeln nie kapiert) schon einen Berufswechsel in Erwägung gezogen...
Ich bin auch bei der ersten praktischen Prüfung gleich mal durchgerasselt.

Hallo Sabrina,
oh man, da kommen Erinnerungen hoch. Mir ging es genauso wie dir. Zunächst bin ich nur mit meinem Mann gefahren, dann musste ich zur Arbeit alleine fahren, über eine Schnellstraße durch die ganze Stadt, ich bin damals 1000 Tode gestorben#schwitz

Dann habe nie auch noch so dumme Sachen gemacht, aus Unsicherheit und bin bis heute froh, dass da nie was passiert ist. Allerdings ist mir in der Phase auch aufgefallen, dass andere Autofahrer aus Ungeduld auch nicht immer hilfreich waren.

Ich bin jeden Tag ins Auto und habe geübt, geübt und nochmal geübt. Heute nach 7 Jahren fahre ich total sicher und bin so froh, dass ich den Führerschein gemacht habe. Nun durfte ich fast ein Jahr aus gesundheitlichen Gründen nicht fahren, man, das ist mir schwer gefallen. Aber seit dem 1.1. 2013 darf ich wieder und es ist, als wenn ich nie aufgehört hätte#huepf

Ich würde mir an deiner Stelle zunächst sichere, bekannte Straßen und Wege suchen und so nach und nach erweiterst du dein Fahrradius von alleine.Wirst schon sehen, das klappt schon:-) Erfahrene Autofahrer vergessen gerne, dass sie auch mal angefangen haben. Und ob du mit Fahrlehrer fährst oder alleine ist vom Gefühl her ein krasser Unterschied. Mein Fahrlehrer hat immer gesagt, ich bringe dir die Grundbasis bei, aber die Fahrpraxis hinterher ist auch noch eine harte Schule, recht hatte er.

Alles Gute,
Anna

Hallo,

Du MUSST alleine fahren, alles andere macht Dich nur noch unsicherer. Nutze jede freie Minute und gib Gas - Übung macht den Meister.

LG
si

Achja, so bin ich auch mal gefahren #schein In der Fahrschule mit nem Diesel und dann 4 Jahre garkein Auto mehr. Als ich meins kaufte zockelte ich mit 50über die Landstrassen und es kam mir so unheimlich schnell vor

Ich nahm anfangs auch nicht mein Kind mit, man weiss ja nie.

Mittlerweile fahre ich viel und gerne und das auch zügig, denke in 2 Monaten hast du den dreh raus und wirst sicherer :-)

Wobei mir das aufheulen vom Motor auch noch passiert beim Anfahren bei sehr steilen bergen oder an Kreuzungen die sich leicht bergauf befinden.
Passiert halt #schein

Mein Mann (fährt seit 25 Jahren unfallfrei) meinte neulich, dass es selbst ihm noch so geht, dass er mit einem fremden Auto mindestens eine Stunde durchgehende Fahrt braucht, um esrichtig gut zu beherrschen.

Es ist IMHO völlig normal, dass es am Anfang hakt und ruckelt und du solltest a) nicht zu viel von dir erwarten, denn dann bist du b) ruhiger und kannst dadurch schneller zur sicheren Fahrerin werden.

Oder du schaust mal nach einem Fahrtraining für Frauen beim ADAC z.B., zu dem du dann euer Auto mitnehmen kannst.

LG
Ch.

Wenn du ab nächster Woche allein fahren musst dann rate ich dir jetzt den Tank vollzumachen und zu fahren fahren fahren. Man gewöhnt sich an ein Auto, jedes reagiert etwas anders egal ob im Vorwärts- oder Rückwärtsgang.

Du schaffst das, halte durch , ich verspreche dir in 5 Jahren lachst du drüber wie Ängstlich du jetzt grad bist.

LG

die#bla

PS: Ich hatte tierische Angst vor Kurven nach der Prüfung. Dann hab ich einen Tag lang im großen Einkaufszentrum das Parkhaus auf und ab genutzt um das Kurven fahren zu üben. Parkschein ziehen 5 Etagen in Spirale hoch und dann 5 wieder runter. Gott sei dank war damals ne halbe Stunde frei Parken so dass ich nicht völlig arm aber dafür etwas sicherer war :-)

üben, üben, üben, dann klappts auch mit dem Benziner ;-)
lg c