Sie stinkt so fürchterlich Seite: 2

            • (26) 07.01.13 - 11:39

              Naja - ich bin eingefleischte "Dörflerin" und sehe in den ganzen Schilderungen einen großen Vorteil: scheinbar verschließt die Dorfgemeinschaft NICHT die Augen davor, dass da irgendwas nicht stimmen könnte. In einer Großstadt sieht es da schon ganz anders aus.
              Obendrein kennt so gut wie jeder jeden - und da kann man schon mal, wie die TE plant, beim Bürgermeister vorbei, weil der die Familie kennt.
              Vielleicht hast Du den Beitrag von ihr nicht verstanden: es geht nicht darum, die Dame von veranstaltungen ausszuschließen, sondern dafür zu sorgen, dass sie so eine Pflege bekommt, wie sie sie auch benötigt.
              Nicht immer gleich auf die Spießigkeit von Dörflern schimpfen (und ja, auch mich nervt es manchmal, dass die Nachbarn besser über mein Leben Bescheid wissen als ich selbst - aber aufgrund meiner derzeitigen Situation stelle ich fest, wie positiv es auch sein kann, dass es dieses gute soziale Netzwerk innerhalb eines Dorfes noch gibt).

              (27) 07.01.13 - 13:06

              Ich komme sogar aus einer großen Großstadt.

              Und wieder mal voll daneben gegriffen - glaubst Du hier sind solche Menschen in ihrem Umfeld kein Thema?!

      (28) 06.01.13 - 23:50

      Hallo!

      Also, Ich bin Altenpflegerin. Und es gibt immer Menschen die sich nicht waschen wollen, nicht gewaschen werden wollen.

      Selbst wenn man Ihnen sagen würde das sie schon riechen, entweder sehen sie es nich ein...werden aggressiv.

      Vielleicht wissen die Angehörigen es selbser, versuchen evt. etwas wegen der Körperhygiene zu unternehmen. Aber was sollen sie tun?

      Mit Gewalt unter die Dusche stellen? Man weiss ja nie die Hintergründe! Warum die Situation so ist.

      Vielleicht ist es den Angehörigen ja auch peinlich, aber vielleicht will die Dame ja trotzdem zu dem jährlichen Kniffelabend. Man kann sie ja auch nicht einsperren!

      LG

      (29) 07.01.13 - 05:53

      >>Ich kann aber auch nicht einfach zu ihr hingehen und entweder sie darauf aufmerksam machen das sie "riecht" oder ihr gar Hilfe anbieten weil das wird kategorisch abgelehnt denn die Familie lebt ansonsten sehr zurückgezogen.>>

      Aber zum Bürgermeister gehen kannst du?

      Dorfmenschen!

      #klatsch

    Dem Bürgermeister melden, dass Person X stinkt bzw. mangelnde Körperhygiene an den Tag legt bzw. die Familie nichts unternimmt?

    Ich glaube, das ist das Impertinenteste, was ich den letzten Jahren gehört habe.

    Unglaublich.

    • (34) 07.01.13 - 09:53

      Ich find das auch daneben. Wuerde mich ggf von dieser dame wegsetzen, aber man kann doch nicht ernsthaft einem alten menschen vorhalten, dass er riecht! Wer so etwas schreibt, der ist meiner meinung nach noch nie mit alten menschen zusammen gekommen und sollte mal einen besuch in einem altersheim unternehmen. Klar, das ist nicht fein, das riechen, aber dafuer koennen die meisten alten einfach nichts. Genauso wenig koennen kinder alter menschen etwas dagegen unternehmen. Hat ein alter mensch erstmal dieses stadium erreicht, sich nicht mehr zu pflegen, dann muss (leider gottes) die umwelt damit zurecht kommen.
      Ich schaeme mich fast ein wenig fremd fuer solch eine intoleranz. Den buergermeister ansprechen, egal wie gut man ihn kennt, ne, das geht gar nicht.

      Kann man etwas so partout nicht ab, sollte man sich selbst fern halten von einer solchen veranstaltung. Aber der jaehrliche kniffelabend, den zu verpassen, ja das geht ja nun auch gar nicht. Sollte man doch besser all diejenigen beseitigen, die ihn stoeren... (Kann sich jetzt jeder aussuchen, wer ihn stoert)

      Hege

      • (35) 07.01.13 - 10:15

        Guten morgen,

        Du hast offensichtlich nicht alles gelesen.
        Die TE möchte der alten Dame helfen, weil sie es schlimm findet, dass nun jeder im Ort über sie redet und sie gemieden wird.
        Letztendlich ist es doch schlimm bei diesem Kniffelabend zu sehen, dass keiner mit der Dame eine Runde spielen möchte und sie isoliert dort sitzt.
        Also war die Idee der TE den Bürgermeister anzusprechen, weil er die Familie persönlich und wohl auch sehr gut kennt. Damit würde kein Fremder von irgendeinem Sozialdienst oder ähnlichem in die Sache "reingezogen". Und die Erfolgsaussichten zum Besten der alten Dame wären dementsprechend höher.
        Anstatt sich über die Dorfmenschen zu mokieren sollte man es doch begrüssen, dass die Sache nicht in die Schublade "Geht mich nix an, ist ja nicht mein Problem" gesteckt wird.
        Eine Verhaltensweise der ich in der Großstadt sehr häufig begegne. Und ich lebe bzw. lebte sehr lange in München. Was meinst Du wie oft ich da beobachte, dass die Leute einfach wegsehen in so mancher Situation?
        Das gibt es sicher auch im Dorf, aber ich finde es unverschämt hier sowohl die Dörfler als auch die Städter über einen Kamm zu scheren und gleich die Klischeekeule zu schwingen.
        Nichts für ungut und einen schönen Tag#winke

        • (36) 07.01.13 - 10:20

          Das seh ich auch so! #danke

          (37) 07.01.13 - 11:40

          Hei,

          Ich hab alles gelesen und auch verstanden, danke der nachfrage.

          Leider riecht meine Oma auch, da kann man nichts machen. Sie wohnt im alternheim, und ja, dort wird sie auch gewaschen ( schon allein der fakt, das ein fremder jemanden waescht, der muss fuer einen alten, gestandenen menschen sehr erniedriegend sein, aber das ist eine andere sache).
          Koennten ich und meine familie meine Oma dazubringen an einem kniffelabend ausserhalb teilzunehmen, und kaeme danach irgendein mensch dahergelaufen und wuerde sich (auch noch bei einem dritten, aussenstehenden) ueber den geruch meiner Oma beklagen, uns womoeglich auch noch vernachlaessigung unterstellen, danke, ich waere bedient.

          Vielleicht sollte man sich diese geschichte auch mal von einem anderen standpunkt aus anschauen.

          Hege

          • (38) 07.01.13 - 13:00

            "Ich hab alles gelesen und auch verstanden"

            Offenbar nicht.

            • (39) 07.01.13 - 14:41

              Was fuern wirklich qualifiizierter beitrag.

              Ruehmlich fuer die TE ein hilfsangebot machen zu wollen, aber dieses kann gewaltig nach hinten losgehen und darueber kann man wohl diskutieren, du allerdings scheinbar nicht.

          (40) 07.01.13 - 16:13

          Und wie würde es Dir gefallen, wenn Deine Oma dann alleine dort sitzt? Dann hat sie sicherlich auch keinen tollen Abend.
          Und die TE will sich ja nicht beschweren und die Dame ausschliessen lassen, sondern helfen.

          Ausserdem gehe ich jetzt mal nicht davon aus, dass Deine Oma so stark riecht wie im Eingangsthread beschrieben?
          Es ist einfach eine sehr schwierige Situation und ich hoffe trotzdem dass alles gut ausgeht.
          Vielleicht nehmen die Angehörigen den Geruch ja auch nicht mehr so schlimm wahr, da sie ja offensichtlich in einem Mehrgenerationenhaus leben und das tagtäglich riechen.
          Ich habe zwei solcher Fälle ebenfalls in der Familie, die Angehörigen die mit den Betreffenden zusammen leben, riechen das auch nicht mehr...
          Also würde ich pauschal auch nicht von Vernachlässigung reden#winke

    (41) 07.01.13 - 11:29

    >>Ich schaeme mich fast ein wenig fremd fuer solch eine intoleranz. <<

    IGNORANZ ist aber auch nicht besser! ;-)

    (42) 07.01.13 - 14:46

    Ich habe im Pflegeheim gearbeitet. Und zwischen "riechen" und "stinken" ist ein himmelweiter unterschied.

    Und es geht nicht darum die Dame als Störfaktor zu beseitigen. Ihr solltet mal richtig lesen bevor ihr die XXX aufreist #klatsch

(44) 07.01.13 - 09:59

Ganz erlich , ich würde gar nichts unternehmen.

Diese Frau hat Familie und sicher riechen sie das auch und werden sicher etwas unternehmen.

Als ich Kind war wohnte bei uns ein Mann der roch fürchterlich aus dem Mund, war er in einem Laden oder Raum mußte gelüftet werden. Natürlich roch man nicht nur den Mundgeruch sondern er stank, jeder ging ihn aus dem Weg. Da wurde von verfaulten Zähnen bis volle Hosen und nie waschen,alles über diesen Mann geredet.

Mein Opa schenkte ihn mal ein paar Stück teure Seife , (er hatte Beziehung zur Seifenfabrik und bekam somit auch oft viel gute Westseife ;-). klingt doof aber alle waren scharf auf solche Seife und haben sie gern genommen. )

Dieser Mann schmiss die Seife meinen Opa vor die Füße und meinte er braucht keine Westseife für seine Krankheit!

Dann kam raus er hatte mit den Magen (was weiß ich nicht mehr) und der Geruch kommt aus dem Magen und nichts hilft. Laut erzählen meiner Großeltern muß der Geruch dann auch aus dem ganzen Körper gekommen sein.
Das ganze ist jetzt über 30 Jahre her,und ich habe gelernt das ich keinen verurteile der riecht.

Ich würde nie jemanden Fremden darauf ansprechen, das hat für mich mit Respekt zu tun.
Wenn jemand an der Kasse vor mir recht riecht, gerade im Sommer ganz schlimm, dann lasse ich einen Abstand und sobald ich aus dem Laden bin ist die Sache wieder vergessen.

Bei engeren Freunden hätte ich kein problem da etwas anzusprechen aber nicht bei Fremden.

VG 280869

Erstmal Danke für die zahlreichen Antworten. Mir ist es langsam zu blöd auf alles einzugehen da die meisten sich ja nicht mal alles durchlesen sondern gleich drauf hauen #augen

Ein paar abschließende Worte:

1. Das ältere Menschen riechen ist mir durchaus bewusst, habe selbst im Pflegeheim gearbeitet u.a. auf der Dementenstation.
Diese Dame hat die Grenze des Riechens schon weit überschritten.

2. Beruht meine Aussage nicht nur auf meiner eigenen Wahrnehmung sondern gut 30 weiterer Leute an diesem Abend. Selbst Taxifahrer weigern sich mittlerweile die Dame mitzunehmen

3. Würde man die Dame so verwahrlost auffinden wäre das Geschrei groß, von wegen warum hat keiner was gesehen/gesagt. Mir geht es nicht darum die Dame zu blamieren sondern evtl. dafür zu sorgen das sie Hilfe bekommt wenn ihre Familie das nicht leisten kann. Man kann auch alte Menschen vernachlässigen nur sieht das leider kaum jemand, bei Kindern holen viele gleich das Jugendamt.

4. Meine Idee mit dem Bürgermeister beruht darauf das er die Familie kennt und als "angesehene Person" vielleicht eher was erreichen kann als ich.

5. Ich bin froh so ein Dorfmensch zu sein wo nicht diese Anonymität der Großstadt herrscht. Ich mache mir halt Gedanken um meine Mitmenschen.

So und nun haut von mir aus noch ne Runde drauf, ich hab mir die passenden Antworten rausgepickt. Für mich ist das Thema an dieser Stelle beendet.

Lg mike-marie

(46) 07.01.13 - 22:08

Hallo,

leider kenne ich das auch. Ich habe vor einigen jahren ein praktikum im Kinderheim gemacht und genau gegenüber war das Altersheim, in dem auch die Oma eines Heimkindes lebte und als sie rüber kam, musste ich wirklich würgen. Sie saß neben mir und der Uringestank war nicht zu ertragen,

Sie war aber auch dement glaube ich und ich weiß nicht, wie die Pflege in dem Heim gehandhabt wird, aber so wie sie roch, wurde sie sicher an dem tag und die Tage davor nicht aufgefordert sich zu waschen bzw, wurde gewaschen.

Machen kann man da nur eines und das wäre die Angehörigen direkt anzusprechen oder die Pflegekraft.

lG germany

Top Diskussionen anzeigen