Tja - das war's mit der Reha. Voll enttäuscht! Silopo!

    • (1) 17.01.13 - 12:31

      Meine Ärztin hat für mich eine Reha befürwortet - und zwar ohne Kinder.

      Da mein Mann im Schichtbetrieb arbeitet und unsere Jüngste nicht ganz einfach ist (Pflegekind mit Macken, die man nicht jedem zumuten kann), ginge eine Kur/Reha für mich nur, wenn mein Mann in der Zeit zu Hause bleiben könnte. Sein Arbeitgeber würde ihn frei stellen, d.h. er bekäme unbezahlten Urlaub.

      Heute war ich bei der KK, um mich mal wegen der finanziellen Seite schlau zu machen. Also - wir würden eine Haushaltshilfe bezahlt bekommen. Wenn mein Mann diesen Part übernimmt wird aber nur ein Satz von 59,00 Euro/Tag bezahlt. Bei ca. 18/19 Arbeitstagen im Monat und als Alleinverdiener für unsere Familie können wir das mal knicken.

      Ich bin echt so voll enttäuscht! :-(

      Suse

      • Hallo,

        dann entscheidet Euch doch für die Haushaltshilfe. Lt. Deiner VK ist Dein jüngstes Kind 7. Da ist es doch tagsüber sicherlich in der Schule/in einer Betreuung. Was ist, wenn Du akut ins Krankenhaus musst? Dann muss das Kind auch anderweitig betreut werden. Kein Mensch ist unabkömmlich.

        LG, Cinderella

        • Die nehmen auf die Schichtarbeit meines Mannes keine Rücksicht. Die Haushaltshilfe müsste z.B. bei Frühschicht schon um 4.30 Uhr hier im Haus sein, bei Spätschicht von mittags bis ca. 21.30 Uhr und bei Nachtschicht die ganze Nacht. Die gehen aber nur von Normalschichtlern aus und bewilligen 3 - 4 Stunden/Tag. Tja...das haut nun mal überhaupt nicht hin. Leider.

          Wie wir das machen würden, wenn ich ins KH käme, weiß ich auch nicht.

          LG
          Suse

          • Das ist natürlich eine blöde Situation.

            Habt Ihr Oma/Opa/Tante/Onkel in der Nähe, die mal einspingen können?

            Wenn sich wirklich keine andere Lösung finden sollte, Deine Gesundheit jedochzunächst an erster Stelle steht, bleiben genau zwei Möglichkeiten:

            a) Dein Mann nimmt unbezahlten Urlaub und ihr gleicht die Differenz aus Euren Rücklagen aus.

            b) Dein Mann nimmt seinen Jahresurlaub.

            Eine dritte Möglichkeit, die mir noch einfällt ist, dass Dein Mann für jeweils die Hälfte der Zeit bezahlten/unbezahlten Urlaub nimmt. So wäre nicht so viel Urlaub verbraucht bzw. die finanziellen Einbußen halten sich in Grenzen.

            Eine Reha bekommt man nicht einfach so, es ist kein Erholungsurlaub. Einer Reha liegt immer ein medizinischer Grund/eine Erkankung zugrunde. Daher finde ich es wichtig, dass Ihr eine Lösung findet, auch wenn es finanziell nicht so günstig ist.

            LG, Cinderella

            • Ja, das ist es ja. Also die Reha wäre schon wichtig. Ich habe vorhin auch echt vor lauter Enttäuschung hier geheult.

              Oma gibt es aber wie schon gesagt...die Kleine ist das Problem. Mal zwei/drei Tage geht das aber dann wirds für Oma zu krass. Das schafft die dann nicht mehr. Ich möchte ja auch nicht, dass sie hinterher reif für eine Reha ist.

              Eine Option haben wir noch offen. Aber wenn die auch nicht greift, dann muss ich mir die Reha wohl wirklich abschminken.

              Ach so - fällt mir gerade ein....ich könnte nochmal beim Müttergenesungswerk anrufen und unseren "speziellen" Fall schildern. Vielleicht haben die noch eine Idee?

              Danke dir, dass du dir Gedanken gemacht hast. #liebdrueck

              LG
              suse

      Nur so als kleine Spinnerei von mir - ich weiß nicht, ob es zu realisieren ist:

      Mit dem AG Deines Mannes kann man offenbar reden.
      Wäre es nicht möglich, Deinen Mann für die Zeit der Reha in einer einzelnen Schicht arbeiten zu lassen anstatt im Wechselmodell.
      Also das er quasi für diese Zeit von morgens bis nachmittags arbeitet?
      So bräuchtet Ihr keine Nachtbetreuung usw und könntet für die Nachmittagsstunden eine externe Haushaltshilfe von der Krankenkasse ins Haus holen, die dann auch von der KK bezahlt werden würde.

      Ginge das? Ich weiß ja nicht, wie lange Dein Mann dann außer Haus wäre aber eigentlich dürfte es dann doch "nur" um 3-4 Std gehen, die Deine schwierige 7-jährige von der Haushaltshilfe betreut werden müsste.

      Wie gesagt, ich weiß nicht ob das für Euch zu realisieren wäre. Ist halt nur so ein spontaner Vorschlag

      Alles Gute.

    Ich seh kein Problem. Ich habe meine REHA gemacht, als Sommerferien waren. Mein Mann hat sich Urlaub genommen und die Kinder versorgt. Ist echt kein Problem.......

    • Die Urlaubsplanung meines Mannes muss immer bereits im Oktober des Vorjahres stehen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Rententräger einem die Zeitspanne vorgibt, in der die Reha stattfinden muss und nicht umgekehrt. Und in den Sommerferien kann er sich eh nicht so lange frei nehmen, da er sich mit mehreren Leuten, die schulpflichtige Kinder haben, abstimmen muss.

      Ich beneide dich, dass das für dich kein Problem war - bei uns ist es leider eines und zwar eines, dass sich scheinbar nicht lösen lässt. #schmoll

      LG
      suse

      • Das verstehe ich nicht wirklich. Sein AG würde ihm doch unbezahlten Urlaub geben. Kann er da nicht mit ihm reden, dass er eben in dieser Zeit seinen Jahresurlaub nimmt? Dein Mann würde in beiden Fällen ausfallen. Der AG hätte, wenn er ihm den Jahresurlaub gewährt, sogar den Vorteil, dass Dein Mann im Sommer nicht noch mal Urlaub nimmt.

        • Sowohl im Sommer als auch im Herbst haben wir bereits Urlaubsreisen gebucht (und angezahlt). Außerdem MUSS der Arbeitsplatz meines Mannes STETS besetzt sein. D.h., es muss ihn jemand uneingeschränkt vertreten können und das kann nicht jeder Mitarbeiter. Also Urlaub und die Vertretungen müssen zum Ende des Jahres fürs kommende Jahr genau geplant werden. Wenn jemand krank wird oder sonst wie ausfällt dann greift ein komplizierter Notfallplan, in den alle zuständigen Mitarbeiter einbezogen werden müssen. Den werfen die aber nicht an, um die Urlaubsplanung umzustoßen.

          Was aber natürlich möglich wäre, dass ich meine Reha fürs nächste Jahr einplane - das Problem ist aber dann auch wieder die Sache mit den Zeiten. Also wenn wir uns überlegen, ich möchte z.B. im Mai zur Reha und mein Mann plant dann seinen Urlaub - wer weiß, ob der Rentenversicherer mich dann zu der Zeit auch zur Reha schickt. Und ich glaube auch nicht, dass man eine Reha so einfach mal eben aufs nächste Jahr verschieben kann. Oder? Jetzt soll ich los - nächstes Jahr schreibt mir der Arzt die Reha auch vielleicht gar nicht mehr auf?

          Ach - ich weiß nicht...alles doof irgendwie.

          LG
          Suse

          • Kann man denn eine Reha einfach so verschieben?

            Mein Mann musste nach seiner OP bzw. Krankenhausentlassung innerhalb einer bestimmten Zeit die Reha antreten. Im Folgejahr bekam er noch mal eine Reha. Ich weiß nicht, ob er die hätte so weit nach hinten verschieben können.

            Aber erkundige Dich mal, vielleicht geht es ja.

            "Sowohl im Sommer als auch im Herbst haben wir bereits Urlaubsreisen gebucht (und angezahlt)."

            Also, wenn mein gesundheitlicher Zustand so schlimm wäre, dass ich eine Reha bräuchte bzw. mir dringendst eine Reha (unbedingt OHNE Kinder) von meinem Arzt empfohlen werden würde, würde ich ganz sicher nicht mal eine Urlaubsreise buchen, geschweige denn zwei.

            Und wer sich zwei Urlaubsreisen im Jahr leisten kann, sollte problemlos (bei Verzicht auf die zwei Urlaubsreisen) in der Lage sein, 4-6 Wochen ohne das Einkommen des Alleinverdieners über die Runden zu kommen #kratz

            Zumal ich Urlaubsreisen - also die An- und Abreise, nicht den Urlaub vor Ort - auch als recht stressig empfinde und sicher nicht in angeschlagenen, rehabedürftigen körperlichen (oder psychischen) Zustand antreten würde.

            Wo wäre das Problem gewesen, auf die zwei Urlaubsreisen zu verzichten, und das Geld in deine Reha (bzw. den unbezahlten Urlaub deines Mannes und damit verbundenen Verdienstausfall) zu investieren?

            LG,
            J.

            • Ich sagte ja bereits, dass ich an Rheuma erkrankt bin. Und unser feuchtes Wetter macht mir da besonders zu schaffen. Die Urlaubsländer, in die wir reisen, haben eine trockene Luft, die mir die Beschwerden etwas mildert.

              Wir haben die Urlaubsreisen bereits Ende letzten Jahres gebucht - da war von einer Reha noch nicht die Rede.

              Mein Mann hat einen stressigen Arbeitsplatz und Urlaub ist für ihn ein wichtiger Ausgleich. Dass er diesen Ausgleich bekommt ist wichtig, weil er hier der Alleinverdiener ist. Deshalb wird und soll er auf Urlaub auch nicht verzichten.

              Naja - und wer problemlos auf einen Großteil seines Monatsgehaltes verzichten kann, ist wohl wirklich gut dran. Wir können das aber nicht.

              LG

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