Menschenkenntnis ....und wie man sich irrt

    • (1) 23.01.13 - 09:00

      Einen guten Morgen an euch alle #winke

      #tasse

      Mich beschäftigt seit einigen Tagen die Frage ob man sich in einem Menschen so sehr irren kann?
      Kennt ihr das Gefühl von einem anderen menschlich,charakterlich so überzeugt zu sein, dass ihr dafür 100% einsteht, euch im übertragenen Sinn die Hand abschneiden würdet?
      Leider stellt sich das genaue Gegenteil heraus .
      Ich hatte schon immer eine wirklich sehr gute Menschenkenntnis ,ein besonderes Gefühl /Gespür wenn es um das einschätzen meines Gegenübers geht. Ich möchte fast schon behaupten einen 7ten Sinn darin zu haben.
      Auf diesen Sinn war schon immer zuverlässig verlass.......bis jetzt.
      Ich hab mich wohl wirklich komplett getäuscht und bin darüber ....ja ...schockiert, fassungslos, bekomme ne richtige Ich-Kriese.
      Zur Zeit bin ich so verwirrt das mein Bauch Purzelbäume schlägt und ich überhaupt nicht mehr weiß was ich nun fühlen soll.
      Ich kann einfach nicht glauben mich so geirrt zu haben .

      Habt ihr euch denn schon mal so geirrt?
      Und war es dann tatsächlich so dass ihr euch in dem Menschen so geirrt habt oder waren es vielmehr die Faktoren(Lebensumstände, Schicksal, ungünstige Zeit ) die diesen Anschein erweckt haben?

      LG

          • (7) 23.01.13 - 10:22

            Kapier jetzt nicht so recht warum du mich so angehst?

            Ich hab doch gesagt dass es um einen Mann ging und ich mich in ihm getäuscht habe, die Geschichte dahinter ist ja wurscht ,würde den Rahmen sprengen. Auserdem weiß ich ja dass ich mich geirrt habe.

            Ich hab diesen Menschen einfach komplett falsch eingeschätzt und hatte gefragt ob sich auch schon andere sooo sehr geirrt haben!?

        Lass mich raten: einen online-fake?

        lg c

(9) 23.01.13 - 09:10

Moin,
ja, absolut - und ich muss gestehen, dass mein Vertrauen in meine Menschenkenntnis noch immer nicht richtig wieder hergestellt ist.

Ganz in Kürze: neue Azubine in einem kleinen Betrieb - von Beginn an freundschaftliches Verhältnis, wandelte sich schon fast zu familiärem Verhältnis (war tatsächlich glatt wie eine kleine Schwester).

Dann musste ich feststellen, dass sie mich schon sehr früh angefangen hat zu belügen (Schuleschwänzen, einige - noch nicht so ganz wichtige Termine - nicht wahrnehmen). Krokodilstränen - private Probleme #gaehn... und ich dumme Kuh bin voll drauf reingefallen.
Dann begannen in der Firma, kleinere Geldbeträge zu verschwinden. Ich hätte für sie die Hand ins Feuer gelegt (und mich dabei bis auf die Knochen verbrannt).. Die Chefin sah das ebenso und aufgrund dessen hat dieses Weibstück uns im Laufe der Zeit einen 4stelligen Betrag abgezogen (genau können wir das gar nicht beurteilen, wir gehen davon aus, dass sie auch ab und an mal aus den Privatportemonaies geklaut hat...).
Tja, eindeutige Beweise hatten wir nie, aber es besteht da überhaupt gar kein Zweifel (mir fiel es wie Schuppen von den Augen, als aus einer abzuschließenden Kasse, zu der wirklich nur wir beide Zugang hatten, 250 Euro verschwunden waren).

Hallo!

Ja leider und zwar in meinem Mann!
Wir sind (noch) seit 13 verheiratet. Ich hätte auch die Hand für ihn ins Feuer legen können!
Aber alles kam leider GANZ anders!

Einzelheiten erspare ich mir!
Das Bauchgefühl ist wirklich sehr übel,da gebe ich dir Recht!

LG ;-)

(11) 23.01.13 - 09:38

Oh ja das Gefühl kenne ich nur zu gut. Der Vorfall ist bei mir auch noch nicht so lange her. Allerdings muss ich sagen, dass ich für den Moment kaum noch Vertrauen in meine Menschenkenntnis und teils auch in andere Menschen habe, nach dem mir endlich aufgefallen ist was eigentlich Sache ist.
Es ist manchmal doch hart die wahre Natur eines Menschen raus zu finden...

Ich fühle mit dir ;)

Schönen Tag euch allen

1. Menschen unterliegen Irrtümern, sind nicht perfekt.

2. Wahrnehmung ist subjektiv und selektiv.

3. Wirklichkeit wird aus subjektiven und selektiven Eindrücken konstruiert.

4. Es gibt "eigentlich" keine Trennung von Denken und Fühlen im Gehirn.

Auch wenn es uns so vorkommt.

Bauchgefühl...ist nicht immer "richtig", auch wenn es uns so vorkommt, weil... (1-4)

lg die hinterwäldlerin

(13) 23.01.13 - 10:09

Hallo,

bei meinem Ex hat mich meine Menschenkenntnis getrogen.

Ich war überzeugt davon, dass er der Mann ist, mit dem ich eine glückliche Familie haben kann und bis ins Alter zusammen wäre. Zumal er selbst vor unserer Heirat von einer Frau wegen eines anderen verlassen wurde und das nur schwer verkraftet hat.

3 Jahre vor dem Ende unserer Ehe hat er ein Verhältnis mit einer jungen Frau angefangen, die er kurz nach unserer Scheidung geheiratet hat. Den Kontakt zu meiner Tochter hat er komplett abgebrochen.

Man kann sich also irren. Das hat auch nichts mit ungünstigen Zeiten oder Lebensumständen zu tun. Als ich meinen Ex kennenlernte hatte ich einen guten Job und war sehr zufrieden mit mir und meinem Umfeld.

Am Ende hat er all das ins Gegenteil verkehrt. Mir ist außer meiner Tochter nichts Positives aus dieser Zeit geblieben.

GLG

(14) 23.01.13 - 10:15

Hallo,

das ging mir jetzt schoon dreimal so.

Bei mir aber immer mit Freundinnen die ich im Nachhinein falsch eingeschätzt hatte.

Ich bin jetzt schon mehrfach verletzt worden, sodass ich schon gar keine Freundschaften mehr aufbauen will.

LG TIna

(16) 23.01.13 - 10:32

Hallo!

Ja, auch ich habe mich schon sehr in Menschen getäuscht...!

Bei manchen im Nachhinein vorhersehbar, HÄTTE ich auf mein Bauchgefühl gehört!

Bei Anderen widerum war es ein Schlag vor's Gesicht... :-(

Mittlerweile habe ich nur noch lose Bekanntschaften, so kann ich nicht mehr enttäuscht werden.

LG, k.

(17) 23.01.13 - 11:01

Hallo,

früher war es ziemlich leicht, mich mit einem "du bist mir ja sooooo sympathisch und wir liegen ja total auf derselben Wellenlänge"-Getue reinzulegen.

Heute würde ich misstrauisch reagieren, wenn mir eine neue Bekannte ziemlich schnell mit solchen Sympathiebekundungen kommen würde. Aber da ich neue Bekannte ja auch nicht dafür bestrafen wollen würde, dass ich früher schlechte Erfahrungen gemacht habe, würde ich irgendwann mal auch neuen Bekannten vertrauen und eventuell reinfallen.

Nur hoffentlich nicht mehr bei zu offensichtlich vollkommen übertriebenen Sympathiebekundungen ;-)

Übrigens habe ich nur mit Frauen schlechte Erfahrungen gemacht. Männer habe ich immer als geradlinig erlebt.

LG,
J.

(18) 23.01.13 - 11:31

Ich hab überhaupt keine Menschenkenntnis. Stell ich immer wieder fest. Ob Männer oder Frauen, völlig egal.

Naja. Ich zieh meine Bilanz und bin inzwischen auch gar nicht mehr so erpicht darauf, Freundschaften wahnsinnig zu pflegen oder mich zu bemühen. Am Ende bringts nix. Wie man es macht, ists eh verkehrt#augen Ausnahmen gibt es natürlich, aber die sind echt abgezählt.

Ich konzentriere mich auf meine Familie. Hab ich genug mit zu tun *gg*

Gruss
agostea

  • (19) 23.01.13 - 11:53

    Ja. Das geht mir auch so - also dass ich feststellen musste, dass ich eine 6 in Menschenkenntnis verdiene.

    Aber: ich lasse mich trotzdem immer wieder neu auf Menschen ein. Ist einfach immer wieder interessant, was dabei heraus kommt.Und hinterher weiß man immer mehr. Man muss nur eine gewisse innere Distanz wahren, dann kann jede Erfahrung, ob positiv oder negativ, einen bereichern und schlauer werden lassen.

    Diejenigen, die mich so abgelinkt haben, das sind im Grunde sehr arme Menschen, weiß ich heute. :-)

    Liebe Grüße
    Suse

    • (20) 23.01.13 - 13:56

      Ganz klar - neue Leute kennenlernen ist spannend. Wegen meiner Erfahrungen würde ich jetzt auch nicht zu einem Eremiten mutieren, dafür bin ich viel zu kontaktfreudig:-)

      Aber ich hänge mich nicht mehr rein. Emotional wahre ich Distanz, ich mache mir weniger "einen Kopp", lege weniger Wert darauf, ob ich "genug Einsatz" zeige oder nicht.

      Das ist halt meine Konsequenz. Damit fahre ich allerdings auch recht gut. Für mich. Mein Umfeld ist zuweilen erstaunt bis konsterniert - sind sie doch anderes von mir gewohnt *gg* eben immer vollen Einsatz, immer Zeit, wenn ich gebraucht werde, immer parat, immer da. Nö, keine Lust mehr. :-)

      Gruss
      agostea

      • (21) 23.01.13 - 15:29

        Ich finde es nicht schlimm wenn Freundschaften enden.Mit dem sich Verbiegen hört man halt irgendwann auf.
        Erzwingen kann man sowieso nichts.

        • (22) 24.01.13 - 10:08

          So ist es wohl. Eine Erkenntnis, die ich gewonnen habe im letzten Jahr. Und es ist auch ok so. Es kommen neue Menschen dazu, andere gehen halt.

          Wenn Freundschaften anfangen, eher zu belasten, muss man was ändern. Dann ist es aber auch irgendwie nie eine richtige Freundschaft gewesen...*überleg*

          • (23) 24.01.13 - 11:55

            <<<Dann ist es aber auch irgendwie nie eine richtige Freundschaft gewesen...*überleg* <<

            Würde ich nicht so sehen.
            Alles hat seine Zeit auch manche Freundschaften.Man fand sich halt gut, bis man sich sehr gut kannte----------oder es war eine Art Zweckgemeinschaft in ähnlichen Lebensumständen oder.............

            • (24) 24.01.13 - 12:33

              Hm...ja, da hast du auch sicher Recht mit. Hab ich so nicht gesehen. Irgendwie denk ich immer, eine RICHTIGE Freundschaft hält ein Leben lang...wie eine Ehe im Bestenfalle *gg*...

              Ne, aber da hast du Recht. Anscheinend gibts echt ein Verfallsdatum.

              • (25) 24.01.13 - 13:07

                <<eine RICHTIGE Freundschaft hält ein Leben lang...wie eine Ehe im Bestenfalle *gg*...<<<

                und das ist schon DIE Aufgabe schlechthin...........#schwitz

Top Diskussionen anzeigen