rechtlich korrekt??

    • (1) 25.01.13 - 17:42

      Hallo, ich hoffe ich bin hier richtig :-)

      Folgender Sachverhalt:

      Gewinn bei einem Gewinnspiel ( ist ein Gutschein ),
      wird bei Ebay zum Verkauf angeboten.

      Verkäufer wird von dem "Verloser" angeschrieben, das er die Auktion sofort beenden soll,
      weil hinten auf dem Gutschein ( Hat der Verkäufer nicht gelesen ) steht:

      Die Veräußerung, sowie Barauszahlung des Gutscheins im Ganzen oder in Teilbeträgen ist nicht möglich.

      Verkäufer soll also Auktion beenden, ( was ja noch OK wäre)
      Aber der Verloser hat auch noch geschrieben das der Gutscheincode mit sofortiger Wirkung ungültig gemacht worden ist.

      Nun meine Frage: Ist das rechtens?
      Darf der Verloser so weit über einen verlosten Gewinn entscheiden?

      Über eine fachkompetete Antwort würde ich ich freuen#schein

      • Find ich immer total toll, wenn jemand sein eigenes Missgeschick so umschreibt, dass andere den Sachverhalt nicht mehr verstehen können. #kratz

        Lass doch diese Umschreibungen und erkläre was du angestellt hast um eine Antwort zu bekommen. Eine FACHkompetente Antwort bekommst du von FACHleuten (im Zweifel vom Anwalt des Vertrauens...)

        #klee

        • Das ist doch eindeutig. #kratz

          Jemand hat einen Gutschein gewonnen
          Benötigt diesen nicht und versteigert diesen bei ebay
          Hotel/ Restaurant/kino was auch immer entdeckt dies bei ebay und schreibt den Verkäufer an, die Auktion zu beenden und Gutschein wird als ungültig erklärt

          TE fragt ob das rechtens ist, dass der Gutschein wertlos ist

    0,5 Beratungsgebühr gem. §§ 2 u. 13 / Nr. 2100 VV RVG

    Wer keine Ahnung hat, sollte es lassen. Die Gebühr 2100 ist für die Prüfung der Erfolgsaussicht eines Rechtsmittels. Ein Rechtsmittel ist z.B. Widerspruch gegen Mahnbescheid, Einspruch gegen Vollstreckungsbescheid, Berufung gegen Urteil usw.

    Die "klassische" Beratungsgebühr wurde abgeschafft; ist jetzt in Par. 34 RVG geregelt.

Fachlich kann ich dich jetzt nicht beraten

Aber wir haben auch mal über ein Gewinnspiel, ein Gutschein gewonnen, diesen haben wir auch bei ebay verkauft. Was ich mit den Gutschein mache kann doch der Verloser eigentlich egal sein.

Dachte immer mit dieser Barauszahlung ist gemeint, das mir der Laden wo ich den Gutschein einlösen kann, keine Barauszahlung gibt.

Wir hatten sogar hingeschrieben in der Auktion das dies ein Gewinn ist aus einen Rätsel, wir haben nicht dran teilnehmen können...Sogar der Gewinnername stand auf den Gutschein, dennoch schien es wohl beim Einlösen keine Probleme gegeben haben.

  • "Was ich mit den Gutschein mache kann doch der Verloser eigentlich egal sein."

    Kann...muss aber nicht. Kommt halt immer auf die Bedingungen des Verlosers an.

    "Dachte immer mit dieser Barauszahlung ist gemeint, das mir der Laden wo ich den Gutschein einlösen kann, keine Barauszahlung gibt."

    Das ist so gemeint: Du kannst z.B. bei einer gewonnen Reise nicht verlangen, dass dir der Wert der Reise ausgezahlt wird. Entweder trittst du die Reise an...oder schaust in die Röhre.

    "Wir hatten sogar hingeschrieben in der Auktion das dies ein Gewinn ist aus einen Rätsel, wir haben nicht dran teilnehmen können...Sogar der Gewinnername stand auf den Gutschein, dennoch schien es wohl beim Einlösen keine Probleme gegeben haben."

    Wenn eine Übertragung des Gewinnes durch den Verloser nicht ausdrücklich ausgeschlossen wurde, dürfte das grundsätzlich unproblematisch sein.

(15) 25.01.13 - 19:58

"Nun meine Frage: Ist das rechtens?
Darf der Verloser so weit über einen verlosten Gewinn entscheiden?"

Schwierige Frage. Hast du den Gutschein im Internet gewonnen? Dann würde ich ggf. mal auf deren Homepage nachschauen, ob du z.B. in den AGB etwas zum Thema findest.

Ob es grundsätzlich möglich ist, einen Gewinngutschein zu "stornieren", kann ich dir leider nicht sagen. Und je nach Wert des Gutscheines lohnt sich halt auch eine anwaltliche Beratung u.U. nicht.

Vielleicht stellst du deine Frage mal in diesem Forum: www.recht.de

Unterforum dürfte in diesem Fall das Verbraucherrecht sein.

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