Als Friseurin selbständig machen (gerne auch "Nageltanten")

    • (1) 26.01.13 - 10:15

      Hallo zusammen,

      ich hoffe von euch hier hat jemand (eigene) Erfahrung?

      Es geht um meine Friseurin. Sie ist mit ihrem Chef und dem Salon nicht mehr zufrieden und ärgert sich inzwischen mehr, als sie Spaß am Job hat. Nun ist es so, dass sie den Job macht, weil sie nicht zu hause sitzen möchte. Finanziell bräuchte sie es eigentlich nicht. Die Kinder sind aus dem Haus, das Eigenheim ist abbezahlt, ihr Mann verdient gut und sie hat gut geerbt. Das aber alles nur nebensächlich. Sie ist nicht meine Freundin, sondern wirklich nur meine Friseurin. Aber mich interessiert das Thema auch, und vielleicht kann ich ihr eure Antworten auch weiter geben.

      Wie funktioniert das, zwar nicht mehr angestellt zu sein, aber trotzdem den Beruf weiter zu machen? Sie könnte sich vorstellen, ihre Stammkunden weiterhin zu versorgen und eben dann bei den Kunden zu hause die Haare zu schneiden. Ebenso z.B. zu Hause Hochzeitsfrisuren zu stecken o.ä...

      Was sie nicht möchte (und kann) ist einen eigenen Salon auf zu machen. Einen Meistertitel hat sie auch nicht.

      Hat von euch vielleicht jemand Ahnung, ob und wie das rechtlich gehen kann? Die Nageltanten die das "privat" machen müssen das doch auch anmelden irgendwo- müsste doch das gleiche Prinzip sein.

      #danke euch

      • da muss sie dann ein Gewerbe anmelden gehen bei der Stadt oder der Gemeinde.

        Es gibt allerdings Sonderreglungen für Berufe und als Friseurin müsste ihr da die Handwerkskammer auskunft geben können, ob sie z.Bsp. einen Meister braucht.

        lg

        Hallo

        soweit ich weiß muss nen gewerbe als 1 man firma gemacht werden.. einnahmen müssen versteuert werden... nen meisterbrief brauchst du normal nur wenn du jemanden ausbilden möchtest..

        LG

        Gewerbe beim Gewerbeamt des Rathauses anmelden und als "mobile Hausfriseurin" arbeiten. Braucht sie nur die Friseur-Ausstattung und eben ein Auto.
        Ordentliche Buchführung ist klar, denn das Finanzamt will seinen Anteil. Wieviel sie Gewinn machen kann, ohne Steuern bezahlen zu müssen usw. da sollte sie einen entsprechenden Kurzkurs bei der Handwerkskammer, Innung o.ä.belegen. Inwieweit sie friseurspezifische Vorschriften beachten muss, weiß ich nicht. Hygiene usw ? Keine Ahnung. Wird ihr ebenfalls ihre Innung sagen können.
        LG Moni

          • Natürlich hat jeder Kunde das Recht sich seinen Frisör frei zu wählen aber theoretisch darf sie keine Kundendaten "mitnehmen" oder nutzen. Die Stammkunden müssten also quasi "zufällig" darauf kommen dass sie ihre Dienste nun frei anbietet...schwierige Situation.

            • naja, Frisöre....stellen ja auch Mitarbeiter an auch in der Hoffnung, hier den Kundenstamm mit " einzukaufen".
              Ist bei jedem Vertriebler....so, außer es ist vertraglich geregelt, das man x Monate nicht in diesem Geschäftsbereich tätig sein darf oder beim Wettbewerber anfangen darf.

              Sie darf halt im Geschäft die Kunden nicht abwerben aber Stammkunden bekommen das ja eh mit.

              Lisa

        Sie hat als sie da angefangen hat ihren Kundenstamm schon "mitgebracht" aus dem vorherigen Salon. Und da sind einige bei, gerade ältere, die ihr über die Jahre die Treue gehalten haben und die auch so sagen, dass sie zu keinem anderen gehen.

        Ich denke das ist in dem handwerk normal.

        #herzlich

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