Böse Themen-Liste - SiLoPo

    • (1) 03.02.13 - 12:55

      Hallo,

      hier beim rumsurfen trifft man immer mal wieder auf Themen die sehr aufgebauscht werden, oft aber doch wirklich harmlos sind oder eben ganz persönliche Entscheidungen.

      KiWu z.B. - Frühtest ja oder nein, Alk in der 2. Zyklushälfte,... (wobei dort der Umgangston ja noch meist freundlich ist)
      Schwangerschaft - was man "darf" und was nicht, KS vs. spontan
      Baby - schreien, füttern, stillen,.....
      Kleinkind - Fernsehen, Töpfchentrainig
      Geldfragen aller Art, egal ob jemand "schnorren" will oder es wirklich nötig hat
      Familienmodelle (alle Vollzeit arbeiten oder Vollzeithausfrau oder oder oder)

      Na ja, ich wunder mich halt oft darüber wie sehr hier sich ereifert wird. Kennt ihr noch mehr so böse Themen, damit ich nicht mal irgendwann im Schulkindforum oder so in die bösen Fallen tappe, weil ich arglos eine Frage stelle. Wie ihr merkt, Kinder schlafen, Mann ist unterwegs und Mama hat Langeweile ;-).

      LG

      Hi,

      du hast vergessen:
      * ob du Anspruch auf Hartz 4 hast, weil dir die Arbeit zu viel ist
      * ob du die Erstausstattung fürs Kind vom Amt bekommst
      * ob du es überbewertest, wenn deine Kinder deine Schwiegermama so arg mögen
      * Ab wann du mit Beikost anfangen kannst
      ........

      VG Solania

      • ich ergänze mal zu deinem letzen Satz:

        ob du ab der 6. Woche mit Breikost anfangen kannst und ob man bissche Keks kleindrücken und füttern kann.
        Angedickte Milch, damit das Baby durchschläft sind auch tolle Themen :-D

        • Hihi - schade, dass es vor 40 Jahren noch kein urbia gab....#schein
          Hab ich nämlich bei meinen Kindern recht bald so gemacht, weil es ausgesprochene "Fressmonster" waren, die alle 2 Std ihr Fläschchen wollten - nix Tee - Flasche !
          Verdünnter Grießbrei verschaffte mir dann wenigstens mal 3-4 Std Schlaf.....
          und beide LEBEN NOCH #huepf
          Haben übrigens damals sehr viele Mamis gemacht - die Kinder leben auch noch alle :-p
          Manchmal schon lustig.
          LG Moni

          • Die armen Kinder damals- wahre Überlebenskünstler bei den "Rabenmüttern"#rofl

            Ich denke mal, dass man unterscheiden muss damals war damals und heute ist heute.
            Wissen hat nun mal keinen finalen Aspekt.

            Was heute richtig ist muss morgen nicht mehr richtig sein, und alles was richtig war hatte da auch seine Berechtigung.

            Aber da fehlt es hier einigen an Toleranz.

            Die heutigen Ansichten von "Erziehung" bringen auch viele nicht mehr belastbare Kinder hervor, die es einfach nicht mehr schaffen 45 Minuten lang dem Unterricht zu folgen, ein Spiel von Anfang bis Ende ohne Unterbrechung zu führen usw.

            LG
            Karna

            • "Wissen hat nun mal keinen finalen Aspekt."

              Da gebe ich Dir vollkommen Recht. Bei Enkelmaus Leonie mach ich heute auch einiges anders als bei meinen Kindern vor 35 Jahren - ist ja logisch.

              Aber alles "von damals" war wirklich nicht falsch, z.B. auch die Werte-Erziehung - schön langsam kommen ja die hochpädagogischen Erziehungsratgeber auch wieder drauf....:-p
              Wenn ich heute hier schon lese "mein Kind muss nicht danke und bitte sagen, mein Kind muss nicht grüßen.." Ja verdammt nochmal, irgendwann müssen sie es einfach doch im sozialen Leben -und haben es nie gelernt. Unhöfliche Azubis sind schlicht ein Graus.

              Und Dein letzter Abschnitt stimmt ja auch....leider. Bei Leonie sind wir stur, ein Spiel wird zu Ende geführt - aus die Maus - und 45 min müsste sie stillsitzen auch schon schaffen, wird mit Ausmalen usw. schon geübt (huch wie autoritär :-p)
              LG Moni

          Hallo!

          Schade, dass die Mutter meiner Uroma noch kein Urbia hatte...
          Sie soll ihrem Kind Mohn mit Zucker zum nuckeln und einschlafen gegeben haben.
          Ich stelle mir gerade die Kommentare vor...;-)

        Inzwischen kehren aber sogar einige der 1000 Experten wieder zu den früheren Fütterungsmethoden zurück. Beikost ab dem 5. Monat und dann von allem etwas damit der Körper sich früh daran gewöhnen und Abwehrkräfte bilden kann. War, als ich meinen Großen 2004 bekommen habe, noch undenkbar. Da hieß es so lange wie möglich nur Milch und dann nur Pastinake und Kartoffel und evtl. Karotte.
        Jetzt ist meine Schwester gerade schwanger und lernt oben genanntes. Es ändert sich doch eh alle Naselang wieder etwas insofern höre ich auf mein Bauchgefühl.

        Ich habe als Babie von meiner Mama auch diese Schleimflocken in die Milch gerührt bekommen und lebe noch.

        Ich hab eine Zeitschrift aus den 70ern gefunden, als meine Geschwister klein waren. Die tauchte zwischen alten Büchern auf.

        Abstillen nach spätestens 8 Wochen, weil die Kinder sonst schwere Probleme bekommen könnten.
        Im Krankenhaus wurden wohl Eisbeutel verteilt, damit die Milch gar nicht erst einschießt. Stillen sei nicht nur ungesund sondern schädlich.

        Bauchgefühl unterdrücken kam glaube ich auch vor, als Anweisung.

        Ich denke: bei manchem bin ich sehr froh, dass sich etwas geändert hat.
        Aber manches mache ich so, wie es früher gemacht wurde. Vielleitch nicht aus der Zeitschrift aus den 70ern, sondern eher so, wie es mir von/über meine Großeltern berichtet wurde.

Och ich denke man kann aus JEDEM Thema eine böse Falle machen.
Oft ist es die Art des Beitrages..

Also nur Mut :-D

Und solltest du in eine "Falle " getappt sein, einfach nur lesen und wundern, was man so alles aus deinem text so herauslesen kann und was am Ende für eine Geschichte dabei rauskommt :-D

LG

Top Diskussionen anzeigen