Warum brauch jedes Kind einen Vater?

    • (1) 04.02.13 - 12:14

      Warum brauch jedes Kind in Deutschland einen Vater?

      Das verstehe ich nicht. Als Vater habe ich nur das recht für Kinder zu zahlen. Eine Mutter kann ihr Kind auch ohne Einwilligung das Vater zur Adoption freigeben. Hat also mit der Geburt des Kindes ihre Pflicht erfüllt!

      Dabei sind doch Mann und Frau laut Grundgesetz gleichberechtigt.

      • Ich verstehe Deinen Beitrag nicht wirklich...wer hat nach der Geburt seine Pflicht erfüllt???

        Als Vater hast Du viel mehr Rechte, als nur zu zahlen. Du musst sie nur durchsetzten!

        • @ paula179

          Klar habe ich mehr Recht das weiß ich auch. Es geht nur darum das nach einen Vater immer gesucht wird warum? Damit er zahlt und ihn nicht das gleiche recht gegenüber seinen Kind eingeräumt wird wie der Mutter.

          Eine Mütter kann ihr Kind ohne Einwilligung des Vaters Frei geben, ein Vater nur mit Einwilligung der Mutter. Warum?

        <<<Als Vater hast Du viel mehr Rechte, als nur zu zahlen. Du musst sie nur durchsetzten!>>>

        Da in Deutschland immer noch eine riesige Lücke klafft zwischen dem was das Gesetz vorsieht, und wie es dann tatsächlich umgesetzt wird, empfinde ich Deinen Kommentar nun doch etwas verhöhnend, auch wenn ich mir sicher bin, dass Du das vermutlich nicht böse gemeint hast.

        • Nein, ich habe es wirklich nicht böse gemeint.

          Ich kenne jemanden, der ein Kind mit einem ONS gezeugt hat und erst von dem Kind erfahren hat, als dieses schon 9 Monate alt war.
          Er hat zusammen mit einem Anwalt alles durchgesetzt, was er wollte (jedes 2. WE hatte er das Kind usw.)

          • So etwas kostet aber viel Kraft, Zeit und Nerven.

            Und selbst wenn das Umgangsrecht erstritten ist, hat man nur wenig Chancen, wenn die Mutter dennoch blockt, denn nur die wenigsten Männer wollen es dann wirklich soweit kommen lassen, dass es auf dem Rücken der Kinder ausgetragen wird....denn dabei gewinnt letztendlich dann niemand mehr !

            • Also irgendwie gehen an Dir die aktuellen Änderungen vorbei, oder ?

              Da war doch grade erst was, von wegen einfach Antrag stellen und ganz und gar ohne Tauglichkeitsprüfung das gemeinsame Sorgerecht erhalten ?

              Streiten fällt also flach, dass einzige was passieren kann, dass Muttern den Vater als unbekannt angibt, aber da kann das Gericht mit einem Vaterschaftstest schon nachhelfen.

              Und wer hat behauptet, dass das Leben leicht wäre ?

              Wenn man sein Kind aufwachsen sehen will dürfte einen das doch ein paar Nerven und etwas Kraft wert sein....

        Böse gemeint habe ich es nicht.
        Aber es ist eine Tatsache das es den Staat und nur den Staat darauf ankommt das jemand für das Kind bezahlt.

        • (10) 04.02.13 - 13:07

          so ein scheiß habe ich selten gelesen.
          Dem Staat kommt es nicht nur darauf an ob der Vater zahlt.
          Warum bekomme ich dann keinen Unterhalt für unsere Schwerbehinderte Tochter?
          Warum kommt er damit so durch und seine totale Verweigerung jemals zahlen zu können?Warum geht es nicht nur mir so?
          Du haust hier Dinge raus aus deinem Frust heraus die aber nicht den Tatsachen entsprechen und versucht so Stimmung zu machen.
          Was eigentlich ist dein Problem?

          • (11) 04.02.13 - 13:23

            ich weiß von einem Urteil hier das so ein Vater wie du ihn schilderst zu einer Haftstrafe verurteilt wurde weil er nicht gezahlt hat.
            Aber warum verweigert er sich total?

            Ich zahle für meine kinder und bin froh wenn ich sie sehen kann was allerdings nicht so oft ist wie ich es mir wünsche. Muss am WE arbeiten und die Entfernung ist auch sehr weit ca 4 Std. Autofahrt.

            Es geht mir rein um die Möglichkeit und nichts anderes. Ist das so schwer zu verstehen?

            • Aber die Möglichkeit kann man doch schaffen, wenn es beiden Seiten wirklich wichtig ist, oder nicht?

              Was hindert Dich daran, eine Arbeit näher an Deinen Kindern zu suchen, wenns Dir wirklich wichtig ist?
              Was hindert Dich daran, alles menschenmögliche zu tun und zu kämpfen?

              (13) 04.02.13 - 16:48

              Also,erst mal zahlt und will er nicht zahlen da er seinen Behinderte Tochter am liebsten tot sehen will,ja das ist leider so.
              die Möglichkeit das deinen Ex einfach euer Kind zur Adoption frei gibt gibt es in Deutschland nicht.
              Das geht nicht so ohne weiteres .

        Ich hatte mit meinem Beitrag eigentlich "Paula" gemeint.

        <<<Aber es ist eine Tatsache das es den Staat und nur den Staat darauf ankommt das jemand für das Kind bezahlt. >>>

        Selbst wenn der Staat augenscheinlich eine gewisse Gleichgültigkeit an den Tag legen mag....bzw. durch zT. lange Verfahrenswege der Eindruck als solches entstehen mag, möchte ich Deine Aussage dann so doch nicht einfach stehen lassen, bzw. bestätigen.

        Korrekt ist, dass man als Vater um mehr kümmern muss, wenn man als gleichgestelltes Elternteil anerkannt werden möchte, als dies eine Frau machen müsste. Dies ist leider wirklich oftmals mit viel Zeitaufwand und Nervenstärke verbunden, zum Teil auch mit finanziellen Mehrbelastungen ausserhalb der eigentlichen Unterhaltszahlung.

        Fakt ist allerdings wirklich, dass selbst bei durchgesetzten Gerichtsurteilen auf Umgangsrecht, Frauen sich oftmals einfach nicht daran halten und "treiben" was sie wollen, weil sie kaum Schwierigkeiten befürchten müssen, ihnen keine Nachteile entstehen, und viele betreffende Frauen auch wissen, dass die betreffenden Väter irgendwann ihre Bemühungen einstellen werden, wenn sie merken, dass die Frau dauerhaft wirklich nur noch auf Durchzug schaltet, und der "Dame" mit Vernunft gar nicht mehr beizukommen ist.

        Insofern ist es letztendlich dann doch oft so, dass sich viele Männer nur noch als zahlende Esel sehen, und nicht als Vater, obwohl sie diesen "Job" gerne übernommen hätten.

        • Zitat:

          "Korrekt ist, dass man als Vater um mehr kümmern muss, wenn man als gleichgestelltes Elternteil anerkannt werden möchte, als dies eine Frau machen müsste. Dies ist leider wirklich oftmals mit viel Zeitaufwand und Nervenstärke verbunden, zum Teil auch mit finanziellen Mehrbelastungen ausserhalb der eigentlichen Unterhaltszahlung."

          Woran erkennst du solches?

          Fakt ist nun mal, dass es noch nicht so lange her ist, dass der Mann die alleinige Verfügungsgewalt für die Kinder hatte.

          Das Pendel schlug kurze Zeit mehr in Richtung der Frauen aus.

          Solange beide Seiten sich weigern von sich aus die Pflichten gegenüber den Kindern zu erfüllen, bevor man auf seine Rechte pocht, wird es immer wieder Konfliktpotential geben.

          Diejenigen die sich als zahlende Esel sehen entpuppen sich mehrfach als beleidigte Leberwürste, die es als Kinderentzug bezeichnene nur weil die Frau das Baby nicht frei Haus liefert, mit gepackter Windeltasche und Bedienungsanleitung.

Top Diskussionen anzeigen