ust/mwst bei vorkostenanschlag wegen unfall.

    • (1) 04.02.13 - 19:14

      hallo

      wir hatten gestern einen kleinen autounfall, der andere beteligte trägt die volle schuld.

      heute waren wir bei einer werkstatt um einen vorkostenanschlag machen zu lassen, heute abend hatten wir ihn schon und der von der werkstatt meinte dass nur der netto betrag bezahlt wird vom gegner, bzw der netto betrag verlangt werden kann? stimmt das?

      lg
      babyboom

      • Im Falle der Eigenverschuldung (Vollkaskoschaden) wird von der Versicherung die Mehrwertsteuer definitiv abgezogen...das trifft allerdings nur dann zu, wenn man den Schaden nicht reparieren lässt.

        Ich bin mir nicht 100% sicher, denke aber, dass es bei einem fremdverschuldeten Unfall nicht anders aussieht.

        Hallo,

        wenn du den Schaden reparieren lässt und direkt mit der Versicherung abgerechnet wird, dann zahlt diese auch die MwSt. Solltest du dir den Betrag auszahlen lassen um die z.B. Beule nicht reparieren zu lassen, dann bekommst du nur den Nettobetrag ausbezahlt. So hat es mir meine Versicherung erklärt, da auch ich 2! Unfälle innerhalb von 4 Tagen hatte, ich hatte auch jedesmal KEINE Schuld.

        LG

        • ah ok, dann macht natürlich alles sinn.

          der gegner war sogar bereit die rechnung sofort bar zu bezahlen :-) glücksfall, aber wahrschienlich auch besser für ihn da er so nicht höher kommt bei der versicherung.

          danke für euere antworten
          lg
          babyboom

      Kostenvoranschlag :)

    Mehrwertsteuer wird mittlerweile nur ersetzt, soweit diese TATSÄCHLICH anfällt.

    Lässt Du reparieren mit Rechnung und angefallener Mehrwertsteuer bekommst Du die MwSt. ersetzt.

    Lässt Du nicht reparieren bzw. reparieren ohne Anfall von Mehrwertsteuer ist diese mangels Anfall auch nicht ersatzfähig.

    • Ohne MWSt reparieren zu lassen, wäre dann aber Schwarzarbeit und damit strafbar.

      • Nicht jede durchgeführte Reparatur ist eine Schwarzarbeit.

        Es gibt auch Eigenreparaturen (mit oder ohne Freundes bzw. Angehörigenhilfe).

        Wenn das erfolgt, kann man zum Beispiel gegebenfalls eine Nutzungsausfallentschädigung verlangen. Dazu ist keine Reparaturrechnung notwendig, sondern die Reparatur.

Hallo!

Wenn du den Schaden über den Kostenvoranschlag abrechnest, wird nur der Netto-betrag erstattet, das macht man, wenn man den Schaden nicht unbeding reparieren lassen will (oder mauschelt).
Wenn der Schaden repariert wird, reicht man die Rechnung ein, und die wird dann auch zu 100% übernommen.
Nur: Wer sagt, dass der Gegner die volle Schuld trägt? Ich hatte im September auch einen Unfall, der Schaden war sogar relativ hoch (8000€ + Wertminderung), der Unfallgegner hatte die Spur gewechselt, als ich schon fast auf seiner Höhe war (ich fuhr auf der linken Spur, war beim Überholen) und ist mir in die Seite gefahren (auf Höhe des Vorderrades). Tja, und die gegnerische Versicherung ist der Meinung, der Unfall wäre nicht unabwendbar gewesen (Sprich, wenn ich 100%ig aufmerksam gewesen wäre, hätte ich verhindern können, dass der Depp, der weder geschaut noch geblinkt hat, mir reingefahren wäre) und ich hätte aufgrund des allgemeinen Verkehrsrisikos eine 25%ige Teilschuld. Das machen die Versicherer gerne. Bei mir ist der Anwalt noch dran, aber ich hab wohl keine guten Karten, da ich leider nicht Rechtschutz-versichert bin rät er von einer Klage ab. Und was mich daran besonders ank... ist, dass die Versicherung sich einfach nicht mehr rührt. Mein Anwalt hatte die Unfallschilderung des Gegners angefordert - keine Reaktion. Lediglich dem Autohaus ist mitgeteilt worden, der Netto-betrag wäre an mich ausgezahlt worden, da hatten sie einen Verrechnungsscheck über 100% der Mehrwertsteuer und 100% des Leihwagens, den ich für die Zeit der Reparatur hatte, übernommen. Und meinem Anwalt haben sie über die Zahlung an das Autohaus informiert und gemeint, damit wäre der Schaden jetzt zu 100% beglichen (was nicht stimmt, ich habe von der Versicherung eben nur 75% des Brutto-betrages +75% der Wertminderung bekommen).

LG

  • "Nur: Wer sagt, dass der Gegner die volle Schuld trägt?"

    der gegner selbst, die polizei und selbstverständlich wir :-). es war so, wir fahren in den kreisverkehr, in der nächste aus bzw einfahrt kommt schon einer angedüst (ich vermute sogar zu schnell, habs aber den polizisten nicht gesagt) und zack hats gerummst.

    also war schon mehr wie eindeutig, auch der gegner hat (als er gefragt wurde) gesagt "es ist genau so wie sie -also ich- gesagt habe.

    • Das dachte ich auch, allerdings wollte bei meinem Unfall die Polizei nicht kommen, der Beamte am Telefon hat sich regelrecht geweigert, nen Streifenwagen rauszuschicken. Ich hab angerufen, wurde gefragt, ob es denn notwendig sei, ich habe erwidert, dass es zwar eine klare Situation wäre, dass ich aber schon gerne hätte, dass der Unfall polizeilich aufgenommen würde, er hat wieder gegen gefragt, ob es denn wirklich sein müsste... Das ging so 10 Mal hin und her, bis ich schließlich entnervt aufgegeben hab, zumal der Unfallgegner auch meinte, es wäre doch alles klar... Naja, nun sitze ich mit der Sch... Ich überlege immer noch, ob ich mich über den Kollegen beschweren soll :-[.

      LG

      • #schock das is ja wohl ne frechheit...

        ich muss ja auch sagen, der unfall war direkt vor dem "polizeirevier", die haben knapp 15 min gebraucht zum antanzen lol. schon hammer. nach 10min dachten die kerle (also mein mann und unfallverursacher) sie müssten vom kreisverkehr weggehen bzw woanderst parken um den weiteren verkehr (der immer mehr wurde) nicht weiter zu behindern. naja die polizistin machte schon anfangs etwas dumm weil die ausgangsposition besser gewesen wäre zum aufnehmen. mir wäre da fast rausgerutscht zu sagen dass wir es nur gut meinten da sie zu lange gebraucht haben hahaha.

        aber das in deinem fall ist schon der hammer, ich hätte darauf bestanden! gibts ja nicht sowas.

Hallo

ich hatte letztes jahr vor weihnachten einen Parkplatzunfall.. sind beide rückwerts aus der Parklücke und schon haben wir uns geklutscht... war im toten winkel.
50/50 schuld.. die gegnerische versciherung wollte den kosten voranschlag haben.. wir haben die gezahlten 80 Euro komplett wieder bekommen obwohl wir noch nicht wussten das wir es reperieren lassen.. wir hatten zwar einen schaden von 1200 euro.. aber den würde man nicht sehen wenn man es nicht weiß... und haben uns das geld auszahlen lassen....

wenn du den wagen Reperieren lässt wo du den kostenvoranschlag machen lassen hast.. dann wird die summe von den Reperaturkosten abgezogen..

LG

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