An alle Arbeitenden Frauen/Mütter .Habt ihr Zeit für euch?

    • (1) 07.02.13 - 05:42

      Gestern hatte eine gute Bekannte Geburtstag und ich habe sie angerufen. wir telefonieren so einmal im Monat oder aller 2 Monate.

      Das Gespräch drehte sich hauptsächlich darum das sie nie Zeit hat und sie einen 36 Stundentag brauche.
      Neben der Arbeit, betreut sie ihre Enkel und macht ihren Haushalt. also jetzt auch nicht viel mehr wie andere auch.

      Jetzt meine Frage. Ich lese ja auch oft, es wird nach der Arbeit gekocht, mit den Hund gegangen, Kindertaxi gespielt, Haushalt gemacht und und und.

      Habt ihr Zeit für Euch???? Also nicht mal 10 Min zwischen 2 Terminen, sondern mal so lange Weile wo ihr mal nichts zu tun habt, wo alles fertig ist zumindest das notwendigste und ihr nicht wisst was ihr mit der Zeit machen sollte und überlegt..., lese ich jetzt ein Buch, schaue ich fern, oder ,oder,oder.

      Oder seit ihr vom Aufstehen bis zum ins Bett fallen komplett ausgebucht?

      VG 280869

      • Hallo,

        das kommt doch auf die eigenen Einstellung an. Wenn ich im Forum Finanzen lese, ob es den Kindern "schadet", wenn die Mama 20 stundne in der Woche arbeiten geht und wie sie dann die Hausaufgaben machen soll, da fällt mir eigentlich ncihts mehr zu ein. Viele Mütter nehmen sich so wichtig, dass es ihnen scheinbar nicht im Traum einfällt, mal jemanden anderes einzubeziehen, der dann die ein oder ander Aufgabe bei kinderbetreuung und Hausarbeit übernimmt.

        Ich habe ausreichend Zeit für mich, wobei ich die Hausarbeit zum Teil auch vertrauensvoll an eine Putzfrau abgegeben habe.;-) Ich arbeite selbst 30 Stunden, mein Mann voll. Würde ich nur 20 stunden gehen, würde ich die Hausarbeit vermutlich komplett allein machen. Gestern abend war ich mit meinen Freundinnen essen, heute abend habe ich Elternkuratoriumssitzung. In der Zeit betreut mein Mann. Wenn ich zu hasue bin, haben wir so ab 20.15 Uhr Zeit für uns.

        Zum Glück konnte ich es meinen kindern abgewöhnen, mich jeden abend stundenlang daneben legen zu müssen, bis sie schlafen. (vllt auch so ein (Un)Ding, dass viele meinen, dass bis ins Grundschulalter tun zu müssen). Und dann haben wir eben Zeit für Fernsehen, Buch etc.
        Wenn ich allerdings lese, dass deine Bekannte, ihre Enkel betreut, dann sage ich für mich ganz klar: Ich freue mich später auf meine Enkel (in der hoffnung, welche zu haben). Ich werde sie gern auch betreuen und zur Not auch mal einspannen. Was ich aber nciht tun werde, ist, sie jeden tag zu betreuen, damit meine kinder ihr Leben möglichst bequem gestalten können. Das fällt aus. Denn wenn ich mal älter bin, dann habe ich mein Soll erfüllt und dann will ich eigentlich nur noch das machen, worauf ich Lust habe. Und vllt ist es das bei deiner Bekannten: sie macht es, weil sie sich verpflichtet fühlt. Und Sachen, bei denen man sich verpflichtet fühlt, gehen einem viel schwerer von der Hand und lassen oft den Eindruck erwecken, man macht den ganzen tag ncihts anderes.

        vg, m.

        Ich arbeite Vollzeit und habe zwei Kinder.

        Mein Mann und ich teilen uns die Arbeit eigentlich ganz gut auf. Tagsüber bin ich zwar im Stress, aber ab dem Zeitpunkt wo die Kinder im Bett sind (19 Uhr) mache ich absolut garnichts mehr. Ich plane mir immer alles so ein, das ich bis 19 Uhr alles erledigt habe, um dann meine 2 - 3 Stunden am Abend zu geniessen.

        Am Wochenende nehme ich mir dann auch mal die Zeit mit meinen Freundinnen oder meinem Mann. Meistens dann aber auch erst ab sieben, weil ich es vorher nicht schaffe.

      (5) 07.02.13 - 08:00

      Hallo.

      Ich arbeite 40 Stunden/Woche, habe Partner & Kind + Haus & Garten und habe Zeit für mich.
      Ich schaue, dass bis ca. 20Uhr alles erledigt ist und genieße dann den Abend für mich bzw. mit meinem Partner. Haushalt wird unter der Woche das nötigste gemacht und am WE werden dann Betten bezogen, Bäder geputzt und solche Dinge.
      Klar, vor Geburtstagen oder ähnlichem hab ich auch schon mal einen Abend für Kuchen backen verplant, aber das ist keine Regelmäßigkeit.
      Ich gehe 2x die Woche (genau wie mein Freund) zum Sport, einen Abend schau ich meine Sendungen. Der Rest ist nicht fest verplant.

      Es kommt mittlerweile (Junior ist ja schon 4,5Jahre) auch vor, dass wir auch mal am WE plötzlich den Abend kinderfrei haben oder einen Tag am WE. Da gibt es dann tatsächlich auch mal "Langeweile". Und ich finde es toll! #huepf

      LG,
      Enelya

      Hallo,

      ich habe gelernt, meine Ansichten zu überdenken und habe mir bewusst gemacht: Zeit hat man nicht, Zeit nimmt man sich......

      Es kommt immer darauf an, welchen Anspruch man hat. Ich war früher wesentlich perfektionistischer veranlagt. Im Job musste alles perfekt sein, die Wohnung musste tipp-topp sauber sein, der Partner gut versorgt, ich habe mich immer um alle Nöte in der Familie gesorgt und meine eigenen Bedürfnisse und Wünsche ganz ganz weit hinten angestellt. Das tut auf Dauer aber nicht gut. Jetzt nehme ich mir einfach immer wieder bewusst eine Auszeit, gehe ins Fitness-Studio, zelebriere am Wochenende ein ausgiebiges Frühstück mit frischen Brötchen und einer Zeitung, nehme mir auch wieder Zeit, ein Buch zu lesen, mich gelegentlich mit alten Freundinnen wieder zu treffen etc.

      Dann ist eben nicht sofort die ganze Wäsche gewaschen und gebügelt, hier und da ein Krümelchen auf dem Boden......egal.....mit dieser Einstellung lebt es sich wesentlich entspannter und gesünder!

      Liebe Grüße

    • Ich gehöre nicht zur der Sorte der außer-Haus-arbeitenden. Ich bin in Elternzeit (meine Kleine ist 19 Monate und noch nicht im Kiga, der Große halbtags) und arbeite innerhalb dieser, freiberuflich von zu Hause.

      Ich muss sagen, ich habe momentan wenig Zeit für mich selbst, ich bin wohl aber selbst schuld. Die Kinder sind nicht der größte Stressfaktor, also sie sind normal quirlig, Kinder halt, aber ich hab kein abendliches Stresspotenzial, wie das bei einigen zu sein scheint. Die Kids sind (jetzt im Winter) zwischen 18:00 und 18:30 im Bett und dann ist auch Ruhe.

      Hauhaltstechnisch würde mein Mann mir was abnehmen, aber ich bremse ihn. Ich hab - dadurch das ich eben keinen Arbeitgeber hab, der hinter mir steht - immer das Gefühl, ich muss das zu Hause alles allein schmeißen, obwohl ich ja auch 4-5 Stunden in meinen Job stecke und noch nebenbei studiere. Also Kids, Haushalt, Freiberuflichkeit, Studium, Behördenkram und phasenweise Hilfe bei meinen Eltern wg. meines kranken Vaters - bleibt schon viel an mir hängen. Ich bin nun mit Nummer 3 schwanger und sehr müde und ausgepowert und derzeit machts mir sehr zu schaffen, vor der SS war es kein Problem.

      Ich versuche gerade einen neuen, auf die SS angepassten, Rhythmus zu finden; ich brauche definitiv mehr Zeit für mich. Wobei... Urbia hält mich auch echt ab in letzter Zeit. Aber irgendwie scheint mich das zu entspannen. Naja.

      VG

      Hallo,

      heute habe ich jede Menge Zeit für mich, trotz Vollzeitjob. Meine Kinder sind aus dem Haus.;-)

      Zeit für mich hatte ich aber auch früher schon. Ich hatte auch zu dieser Zeit einen Vollzeitjob, habe immer gearbeitet. Als ich noch mit meinem Ex-Mann zusammen war, haben wir uns gegenseitig Freiräume geschaffen. Da hatte ich dann auch mal einen Abend frei, bin mit Freundinnen ins Kino, Kaffee trinken, shoppen gegangen oder mal in die Sauna. Oder er war am Wochenende mal einen Tag mit den Kindern unterwegs, da konnte ich dann auch mal zu Hause nur entspannen. Umgekehrt hat das für meinen Ex-Mann natürlich auch gegolten, dass er seine Freiräume hatte.

      Nach der Trennung wurde es etwas schwieriger, als ich dann allein erziehend war. Aber auch da hatte ich Zeit für mich. Nämlich alle 14 Tage das komplette Wochenende, wenn die Kinder bei ihrem Vater waren.

      Ich kann nicht wirklich nachvollziehen, dass es Frauen gibt, die rund um die Uhr beschäftigt sind und niemals Zeit für sich haben.

      LG, Cinderella

      Hi,
      ich bin alleinerziehend, arbeite 85% und habe jetzt ehrlich gesagt mehr Zeit für mich, als vor der Trennung (da habe ich "nur" 24 Stunden / Woche gearbeitet, jetzt 34).

      Ich mach es wie die meisten anderen, der Tag gehört den Kindern, der Abend mir. D.h. ab 20 Uhr wird maximal noch Wäsche gehängt oder gebügelt, ansonsten lese ich, schau fern oder telefoniere.

      Jedes zweite Wochenende habe ich komplett von Freitag bis Sonntag kinderfrei und nutze diese Zeit zum "Krafttanken".

      LG
      Nina

      Ich bin alleinerziehend und arbeite 75%.

      D.h., ich geh 4 Tage Vollzeit und hab einen Tag der Woche frei - so jedenfalls die Theorie.

      Manchmal find ichs echt anstrengend aber irgendwie krieg ichs hin. Bei mir bleibt auch mal was liegen, das ist mir egal.

      Abends nach acht ist Mamazeit - sofern ich von der Arbeit zurück bin - da entspanne ich auf dem Sofa und lasse Arbeit Arbeit sein.

      (11) 07.02.13 - 09:01

      Ich arbeite 35 Stunden/Woche, 2 Kinder, Kerl daheim *gg*, vorher paar Jahre alleinerziehend und Vollzeitarbeitend.

      Ich hab schon Zeit für mich, habe aber festgestellt, dass ich oftmals einfach mein Zeitmanagement nicht im Griff habe. Dann kollidieren Termine, mein Haushalt kollidiert mit mir und überhaupt bekomme ich dann die Kurve nicht mehr....
      Das liegt schlicht daran, dass ich vom Typ her einfach ein wenig....schusselig bin...weit entfernt vom Perfektionismus und irgendwie immer auf mehreren Baustellen unterwegs - um dann am Ende die Hälfte zu vergessen.#augen

      Dann passierts halt doch schonmal, dass ich abends um 22 Uhr noch mit dem Wäscheberg kämpfe oder mir morgens kurz vor Ultimo einfällt, dass ich noch schnell Schulhefte unterschreiben muss, wärend mein Glätteisen im Bad schon am Siedepunkt kocht....

      Naja. also ja: Ich als berufstätige und Kinderhabende Frau, habe schon Zeit für meine Bedürfnisse....ich muss nur bisschen an meiner Organisation arbeiten...#schein

Top Diskussionen anzeigen