Jobcenter Hagen immer alle so unfreundlich??

    • (1) 07.02.13 - 11:22

      Hallo,

      Wir würden gerne nach Hagen ziehen, das liegt von uns aus 600 km entfernt.
      Mein Mann ist schon vor Ort, seit gestern und hat sich dort eine Wohnung angeguckt, die er auch genommen hat, er hat auch Mietangebot bekommen fürs Jobcenter.

      Heute nun war er beim Jobcenter und hat es abstempeln lassen.
      Aber: Er wurde zu so einen Typen geschickt (keine Ahnung mehr wie das hieß, sowas haben wir hier bei unseren Jobcenter nämlich nicht) der war total unfreundlich. Beim reinkommen verdrehte er erstmal die AUgen und in einen genervten Ton fragte er was los sei und war auch so ziemlich unfreundlich.

      Auch sitzen die wohl dort hinter Panzerglas und man wird vom Sicherheitsmann kontrolliert. Auch auf dem klo steht wohl ein Schild "Bitte kein Klopapier mitnhmen". Ich muss ehrlich sagen wir kennen das so gar nicht, wir können immer gleich direkt durch gehen zum Sachbearbeiter oder geben was am Empfang ab, alle sind hier freundlich, auch einen SIcherheitsmann - oder kontrollen gibt es nicht....

      Übers Internet habe ich dann eine Telefonliste gefunden von Mitarbeiter eines Jobcenter der bei uns im Stadtvirtel wäre, in dessen wo wir hinziehen wollten, dieser war auch recht freundlich und konnte wenigstens Auskunft geben, auch sagte er wir müssten noch einen ALG2-Antrag von Hagen mitnehmen und ausfüllen und diese hier wieder persönlich abgeben...

      Dies sagte ich dann auch mein Mann (am Telefon) woraufhin er zurück zum Jobcenter (beim HBF) und dort allerdings bekam er keinen, mit der Begründung das der Umzug erst im Mai wäre... Mein Mann ist also ohne diesen Antrag wieder rausgegangen.

      Und er ist auch etwas genervt, weil das Jobcenter dort so :-[:-[:-[ist.
      Schließlich kann er ja nicht jeden Monat da runter fahren nur um Anträge zu holen, das kostet ja auch fast 200€.

      Mich kotzt es auch irgendwie an da gibt man sich schon Mühe und macht alles wie es das Jobcenter hier erzählte. Wir hatten vor einen Jahr einen Umzugsantrag gestellt, dieser wurde aber abgelehnt, wir wollten hier im Ort umziehen. Unsere Fallmanagerin meinte dann wir sollten lieber weiter weg ziehen, raus aus den Landkreis dann würde sie den Umzug eher genehmigen, da unser jetziges Jobcenter uns dann los wäre und wir aus dessen Arbeitslosenstatistik fallen würde. Bräuchten nur ein Mietangebot + vom anderen Jobcenter einen Schreiben das die Wohnung angemessen wäre.

      Das nämlich echt zum kotzen hier, wir haben nur in unserer Stadt (Schwedt) nur 34000 Einwohner , aber eine Arbeitslosenquote von 24%.

      In Hagen sind mehr Einwohner, aber nur 11 %, wo es dann hoffentlich einfacher wäre einen Job zu kriegen.

      Selbst unser Jobcenter hat schon gesagt, hier gibts keine Arbeit, eine helfen können sie dabei ja auch nicht um Arbeit zu kriegen.

      Wir haben uns schon oft beworben in ganz NRW, doch dann hieß es immer am besten nächste Woche anfangen zu arbeiten, was aber nicht möglich sei. Und 3 Monate warten wollen die auch nicht, dann kommen die AG erst hier wohnen dann wäre es besser. Dann stellen sie nämlich lieber einen ein der schon vor Ort wohnt...

      Ich muss ehrlich sagen es ist ziemlich blöd hier zu wohnen in einer Gegend mit Null Chancen auf eine bessere Zukunft.:-(:-(:-(

      Daher nun meine Frage sind die im Hagen Jobcenter alle so unfreundlich und so genervt?

      • Google doch mal ein wenig:

        Dort werden wohl immer wieder Mitarbeiter bedroht, daher das "Panzerglas"?!

        Hallo,

        meine Schwester hat einige jahre im Jobcenter gearbeitet. Sie ist einige Male angegriffen worden, (mit Stühlen, Tischen, Lochern und Mülleimern beworfen), wurde angespuckt und bedroht.

        Erst kam am Eingang der Metalldetektor zum Einsatz, seit 3 Jahren gibt es nun auch das Panzerglas.

        Unfreundliche Mitarbeiter gibt es leider überall nicht nur im Jobcenter.

        lg

        • Ehrlich? warum machen die Kunden sowas, muss doch ein grund geben? Ich kenne das bei unseren Jobcenter gar nicht so.

          Ich hatte bisher nur eine einzige Auseinandersetzung mitbekommen, da stand der Kunde draußen und die Fallmanagerin saß im Büro. Die (polnische) Kundin wollte das Büro nicht betreten und die mit dieser Frau zusammen arbeiten, irgendwann hat die Chefin davon windbekommen und kam vorbei und hat die Frau mitgenomen.

          • Warum Kunden so etwas machen?

            Vielleicht weil sie meinen, einen Anspruch auf eine Leistung zu haben, die ihnen tatsächlich aber nicht zusteht?
            Vielleicht weil sie meinen, dass sie zu Unrecht erhaltene Leistungen nicht zurückzahlen müssen, sondern einfach so behalten dürfen? Oder weil sie eine ihnen zugewiesene Tätigkeit nicht angenommen haben und jetzt mit einer Kürzung ihrer Leistungen rechnen müssen?

            Also die Liste der Gründe, warum Kunden des Jobcenters einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin dort anbrüllen, beleidigen, anspucken, bedrohen, tätlich angreifen oder im schlimmsten Fall sogar töten, ist lang.

      Im Jobcenter unserer Kreisstadt wurde eine Mitarbeiterin erstochen!

      Ich kann das mit dem Panzerglas sowas von verstehen

(12) 07.02.13 - 13:04

Hallo,

in unserer Stadt landen nur Leute beim Jobcenter, die man anderswo nicht gebrauchen kann.

Ich kenne aus zwei Städten einige leider durch die Fremdverwandtschaft persönlich und diese sprechen ziemlich von oben herab von den Leute, die täglich zu ihnen kommen.

Solange keine Qualitätskontrollen durchgeführt werden, dürfte sich daran auch nichts ändern, das zu viele Job Center Sachbearbeiter glauben, ein Mensch erster Klasse zu sein.

Antrag von der Seite der BA downloaden sofern noch vorhanden, ansonsten formlos, reicht auch aus, wenn es die Job-Center auch meistens anders sehen.

Wenn jemand hinter Panzerglas sitzt, hat das meistens einen Grund, vermute hier liegt es an der netten Art des Personals, kein Wunder das man da Angst hat, dass einer durchdreht.

  • Ja klar - und die Sachbearbeiterin in Neuss ist ja auch erstochen worden, weil sie so unfreundlich war und nicht weil ihr Mörder ein Psychopath ist.

    Jetzt musst Du nur noch behaupten, dass die Sicherheitsvorkehrungen angebracht wurden, um die Kunden vor den Sachbearbeitern zu schützen, dann hat der zweite Teil Deines Postings richtig Klasse.

    Du solltest mal das "Glück" haben in der Antragsannahme eines Jobcenters zu arbeiten, dann würdest Du nicht so einen Unfug schreiben.

    • Sorry, aber wenn es schon anfängt das man eine Antragsannahme einrichtet und den "Kunden" Termine vergibt und sie laut Jobcenter nur da, dann und den vom JC ausgegebenen Antrag abgeben dürfen, läuft schon was falsch.

      Den Antrag kann auch der Pförtner entgegen nehmen, oder auf dem Postweg ins "Bermuda-Dreieick-Job-Center" (dann aber besser Einschreiben/Rückschein, oder ZUstellung durch Gerichtsvollzieher) gelangen und muss auch bearbeitet werden, selbst formlos ist der Antrag stellbar.

      Und wenn SBs in Antrags-Annahme-Einrichtungen genauso Gefallen finden an der Rechtsbeugung wie ihre anderen Kollegen, brauchen die sich auch nicht wundern wenn ihnen ein entsprechender Wind entgegen fährt.
      Ich habe das durchaus schon mitbekommen was Leuten bei der Antragsabgabe alles für Märchen erzählt wurden, die zwar schön anzuhören waren, aber dennoch nicht dem Gesetz entsprachen.
      Beim Einzelfall würde ich sogar an Unwissenheit glauben, aber nicht wenn das von mehreren Mitarbeitern kommt, ich weigere mich einfach zu glauben, dass in deutschen "Behörden" soviel dumme Menschen arbeiten dürfen, somit muss also Absicht dahinter stecken.
      Und wenn man mit Menschen zu tun hat, die mit dem Rücken an der Wand stehen und stellenweise schon anfangen den Putz von der Wand zu fressen, dann sollten man sich entsprechend verhalten und nicht noch den Finger in die offene Wunde legen.
      Denn man braucht sich nicht zu wundern, wenn man als SB der Auffassung ist man verwalte im "Amt" sein eigenes Geld und enthält es dem "Kunden" rechstwidrig, weil von Oben die Ansage gekommen ist, wir sparen wo es geht, wer nicht klagt hat verloren, wenn einer dann am Rad dreht.

      Das Problem in diesem Staat ist, im Amt wird gegen Gesetze verstoßen wo es geht, zur Rechenschaft gezogen wird in diesem Staat jedoch keiner von den Rechtsbeugern.

      Aber das wird bestimmt alles noch viel besser werden in diesem Land, wenn Staat, Amtsleitung und Mitarbeiter in JCs, sich nicht ganz gewaltig am Riemen reißen in Zukunft.
      Ich befürchte auch, dass die Mitarbeiterinnen in Neuss, Kaiserslautern und sonst wo, nicht die letzten Opfer ihrer Dienstherren waren.

      Das schlimmste jedoch finde ich, dass etliche SBs in JCs Morgens da rum hocken für einen Hungerlohn und Mittags dann vor der Theke als Kunde stehen, aber dennoch das Spiel Morgens munter mitspielen und sich selbst auf diese Weise prostituieren.

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