Wie würdet ihr reagieren?

    • (1) 12.02.13 - 08:55

      Guten Morgen!

      Ich habe mal eine Frage zu einer Situation,wie sie gerade bei uns verlaufen ist:

      Vergangenen Donnerstag bekam mein Kind einen Brief von der Sparkasse,daß von seinem Konto eine Lastschrift mangels ausreichender Deckung nicht eingelöst werden konnte und dadurch Rücklastschriftgebühren i.H.v. 1,50€ entstanden sind.
      Es sei dazu folgendes erwähnt: Ich habe dieses Konto erst vor Kurzem angelegt,mein Kind bekommt 10,-€ monatlich darauf per DA überwiesen. Die missglückte Lastschrift sollte 83,-€ betragen und von einem Lernstudio Barbarossa - der Oberknaller daran:

      Mein Kind wird diese Woche 2 Jahre!!!!

      Demnach haben wir also absolut gar nichts damit zu tun.
      Ich also in der örtlichen Stelle angerufen und gefragt,was das soll und man die 1,50€ zu ersetzen hat.Wie das Leben so spielt,will keiner was davon wissen #aerger

      Gut,ich bin dann Tags darauf zur SPK und habe einen Kontoauszug gezogen ( mache ich nur selten!!),um einen Beleg in der Hand zu haben. Dann der Schock: Es wurden am gleichen Tag NOCHMALS 41,50€ von dem Konto abgebucht!!!
      Ich werde gleich direkt zur Filiale und den Betrag stornieren lassen und zusehen,daß zukünftig von diesem Konto keine Lastschriften möglich seien.

      ABER: Es werden erneut Gebühren auftreten und mein Busgeld,welches ich zahlen muss,um zur SPK zu kommen...wer ersetzt mir das???
      Würdet ihr den Verein direkt anzeigen oder/und zum Rechtsanwalt damit gehen?

      Danke!

          • Schön, dass ich dir was zum Lachen geben konnte #augen
            Man geht ja nicht gleich von kriminellen Handlungen aus sondern von einem Irrtum und den kann die Bank schließlich nachvollziehen, irgendetwas müssen die ja schriftlich haben!

            • Du weißt schon, dass pro Tag Millionen, wenn nicht Milliarden Lastschriften durchgeführt werden?

              Glaubst du wirklich, da sitzt jemand da und kontrolliert, ob Firma xyz übrhaupt von Konto abc abbuchen darf?

              Eine Lastschrift erteile ICH einem anderen (Unternehmen, Verein, was auch immer). Das heißt ICH habe die Unterlagen und das Unternehmen hat die Unterlagen. Die Bank nicht. Was soll die auch damit?

              Gibt jemand (wie in diesem Fall) die Lastschrift zurück (weil unberechtigt), dann entstehen bei der Bank Gebühren. In diesem Fall durch Nichtdeckung des Kontos. Die TE muss sich jetzt also mit der Firma auseinander setzen und das Geld zurückfordern. Die Bank hat damit herzlich wenig zu tun!

              Die Banken haben jedenfalls nix schriftlich. Was auch? Die haben nur den Auftrag eines Unternehmens ausgeführt. Wer solch einfache Vorgänge nicht versteht, sollte die Finger von Onlinebanking lassen. Das meine ich Ernst (ist nicht böse gemeint! #sorry )

      • Normalerweise nicht, aber trotzdem passiert es.

        Meinem Vater wurde letztes Jahr von irgendeiner Lottogewinnspiel Firma, wo er noch nie mit was zu tun hatte, Geld abgebucht. Die hatten, Gott weiß woher, seine Kontodaten! und haben dann einfach dreist was abgebucht!

        Nein, das stimmt so nicht ganz.

        Es gibt Lastschriften mit Einzugsermächtigung. Die Einzugsermächtigung liegt aber nur dem Empfänger der Gutschrift vor und die Bank hat nicht zu prüfen, ob die nun wirklich vorliegt. Dies wäre ja auch u´nmöglich, bei den Mengen, wo man mittlerweile mit der Karte gezahlt wird.

        Deshalb hat auch der Kunde die Möglichkeit, unrechtmäßigen Lastschriften zu widersprechen. Er hat auch die Rechtmäßigkeit seiner Abbuchungen zu überprüfen.

        Dann gib es noch Lastschriften mit Abbuchungsauftrag, welcher dann der Bank vorgelegt werden muss. Dies wird aber von den Banken ungerne gemacht, weil ja vor jeder Abbuchung überprüft werden muss, ob der Abbuchungsauftrag vorliegt. Diesen Lastschriften kann man auch nicht widersprechen.

      Das stimmt so nicht und wäre auch nicht praktikabel.
      Überleg mal, wie oft Du per Lastschrift allein im Geschäft zahlst!

    Das ist so nicht ganz richtig.

    Man unterscheidet bei Lastschriften zwichen Einzugsermächtigungen und Abbuchungsaufträgen.

    Eine Einzugsermächtigung erteilt man nur dem Zahlungsempfänger (zum Beispiel der Telekom). Zieht dieser Geld von deinem Konto ein, kannst du innerhalb von 8 Wochen die Lastschrift zurück gehen lassen (z. B. weil der Betrag falsch ist).

    Einen Abbuchungsauftrag erteilt man dem Zahlungsempfänger und informiert gleichzeitig die Bank/Sparkasse, dass dieser berechtigt ist, Geld vom Konto abzubuchen. Sollte man dann mit einer Abbuchung nicht einverstanden sein, muss man sich an den Zahlungsempfänger wenden und das mit ihm klären. Die Bank bleibt dabei außen vor und man kann diese Lastschrift nicht einfach zurück geben, wie bei einer Einzugsermächtigung.

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