Umzug=Heimweh????

    • (1) 12.02.13 - 23:44

      Nabend zusammen,

      Bald steht mein Umzug an. Zum ersten Mal verlasse ich meine Heimatstadt. Falls ihr das auch mal erlebt habt, wie hat es am neuen Wohnort geklappt und wie habt ihr euch integriert? Hattet ihr vielleicht sogar Heimweh? Was habt ihr dagegen getan? Ich hab Angst vor Heimweh weil ich Sowas von früher kenne aus der Kindheit....mein neuer Wohnort liegt aber nicht weit weg...aber trotzdem....freu mich zu hören wie es bei euch so war....

      LG

      • Ich bin mit dem ersten Umzug gleich von der Schweiz nach London gezogen, wegen Universität. Im Jahr war ich nur dreimal in der Schweiz, meistens zwischen zwei Tagen und zwei Wochen. Die Besuche haben natürlich geholfen - denn, was ich am meisten vermisst habe, ist anständiges Brot und die Natur. :-D
        Ich würde dir raten rauszugehen und und den neuen Ort zu erforschen, positive Erfahrungen schaffen. Das funktioniert gut, wenn man Kulturprogramme wahrnimmt oder bei kleineren Ortschaften einem Verein beitritt. Die Gewöhnung hilft dir richtig anzukommen, ebenso der Kontakt mit anderen Leuten. Da es nur ein Umzug innerhalb des Landes ist, wirst du wenigstens nicht mit einer anderen Regierung, anderen Systemen konfrontiert.

        Skype hilft sehr gut, wenn du Familie und Freunde vermisst, meine Oma hat zum Beispiel auch Skype installiert und ich habe meistens Sonntagabend mit ihr gesprochen.

        Ich würde auch empfehlen, dich um eine Einrichtung zu bemühen, in der du dich sicher und wohl fühlst. Schau', dass du dir ein paar Strategien zurecht legst, wenn ich traurig war und etwas Geld über hatte, habe ich mir einen Iced Chai Tea Latte gegönnt oder bin spazieren gegangen - zu Wissen, was hilft, beruhigt.

        Ich hatte vor allem zu Beginn eine gewisse Hass-Liebe mit London (Es ist halt anders dort zu leben, als dort nur Tourist zu sein.), das hatte aber nichts mit Heimweh zu tun. Nur, jetzt... mittlerweilen betrachte ich sowohl die Schweiz, als auch London als Heimat und vermisse beides gleichermaßen, wenn ich nicht da bin - was heißt, da ich mich nicht teilen kann, dass mein Herz immer ein bisschen entzwei ist, weil es für beides schlägt. :-)

        Für mich war es ein absoluter Kulturschock!

        Von Limburg, also einer Stadt von ca. 35.000 Einwohnern in ein Eifel Kuhkaff mit mehr Kühen als Einwohnern. Von den 200Enwohner muss man noch 50 abziehen weils ein Altenheim ist.

        Ich war 12 und somit die einzigste Jugentliche, die nächstjüngeren waren 25 und somit hockte ich tierisch allein da.

        Es liegen 200km dazwischen, also kein Katzensprung :-(

        Ich bin so oft es geht nicht hier sondern in Limburg bei Omi, würde am liebsten endgültig da weg aber versuche mal nen geborenen eifler die grenze ausserhalb des ortschilds schmackhaft zu machen#aerger

        Wenigstens hat er sich dazu breitschlagen lassen in ne stadt zu ziehen die trotzdem noch in der eifel liegt, so haben wir beide was von

        Guten Morgen,

        ich bin schon sehr oft in meinem Leben umgezogen. Dreimal jeweils sehr weit. Ich hatte immer etwas Heimweh, konnte mich aber jedes Mal gut integrieren.

        Das liegt an jeden selbst. Wenn du offen bist, wird dir das auch gelingen.

        Im Sommer ziehe ich auch 500 km weit weg und lebe nun schon 16 Jahre hier. :-( Ich freue mich aber total auf den Neuanfang. Natürlich werde ich meine Freunde hier vermissen.

        Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass wahre Freunde solche Entfernungen überstehen. Ich habe nicht viele Freunde, aber dafür sehr liebe und aufrichtige.

        Also....ich wünsche dir eine aufregende Zeit im neuen Wohnort. Das wird sicher schön. :-)

        Liebe Grüße

      • In der ersten Nacht in der neuen Wohnung wird geheult, danach neugierig weiter gemacht.

        Das die Kurzfassung. :-)

        Ich bin viel umgezogen, meistens über grosse Entfernungen, jedes Mal fiel der Abschied schwer, aber der Neuanfang ist das, was zählt. Wie bereits gesagt wurde, gute Freundschaften bestehen auch über Entfernungen hinaus.

        Der Mensch passt sich an das Neue an, es sei denn, er ist dazu nicht bereit.

        Ich werde in absehbarer Zeit wieder umziehen, ich freue mich schon darauf, und ich werde dennoch traurig sein um den Abschnitt, den ich damit hinter mir lasse.

        Aber das ist okay, das ist für mich der Lauf der Dinge.

        Ich habe mich über den Arbeitsplatz/Studienplatz oder über die Kinder integriert und über das neue Umfeld (die neuen Nachbarn gleich freundlich und offen gegrüßt, das Gespräch beim Einkauf im Stadtteil gesucht etc.).
        Vereine sind eigentlich nicht so mein Fall, aber das ändert sich auch gerade. :-)

        Wichtig war für mich immer, mein neues zu Hause so einzurichten, dass ich mich rundum wohl fühle. Wenn dann mein Umfeld noch fremd war, war meine Wohnung doch schon vertraut.

        L G, nur Mut und viel Vergnügen auf dem Weg in das Neue!

        White

        Huhu,

        ich wohne wahnsinnige 14 Km von meinem Elternhaus entfernt *lol*...wir haben hier ein nettes Haus, sehr nette Nachbarn ( wenn man von den zwei Nieten absieht ..aber naja..man kann nicht alles haben), mein Sohn hat sich auf der Grundschule hier immer sehr wohl gefühlt, wir haben hier Bekannte, mein Mann wohnt seit 22 Jahren hier, ich jetzt seit bald 11 Jahren.

        Tjoa...dieses Jahr gehts zurück in die Heimat und ich bin froh wenn ich wieder da bin.

        lg

        Andrea

      • Hallo

        Als Kind in ich nie Umgezogen

        Mit mein Mann von Hessen nach Bayern ( Unterfranken) dann ein großer Sprung nach Spanien

        Das war am Anfang schwer, das man seine Freunde nur alle Paar Jahre sieht

        Haben uns hier aber in den vielen Jahren ein neues Leben Aufgebaut, neue Soziale Kreise ...... usw

        So das uns nichts mehr fehlt

        Saludo Mela

        Hallo,
        ich bin in meinem Leben schon sehr oft umgezogen. Mit 21 ging ich von einer sächsischen Grosstadt nach Boston (USA) um da ein Jahr als AuPair zu arbeiten. Nach dem Jahr kam ich zurück und da mir vorher schon klar war dass es da keine Arbeit für mich gibt und mir es da auch irgendwie zu klein war zog ich nach einem Monat nach München. Wegen einer Liebe die ich dort fand zog ich mit diesem Mann nach Mainz da er beruflich wechselte. Als das in die Brüche ging zog ich nach Wiesbaden, dann wieder nach Mainz und vor einigen Jahren dann an den Fusse des Taunus. Ich habe mich bisher immer überall sehr wohl gefühlt und bin der Meinung dass das sehr wohl an einem selbst liegt. Ich kann nicht behaupten das Menschen an verschiedenen Orten grossartig anders sind. Heimweh hatte ich nie..
        Herzlichen Gruß!
        Britta

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