Wofür seid ihr euren Eltern heute dankbar obwohl ihr es damals Mist fandet?

....wenn es schon jede Mengen Umfragen gibt
- dafür, dass ich mit Schwimmen erst aufhören durfte, als ich das goldene Abzeichen hatte
- dafür, dass ich nicht aufs Gymnasium kam, obwohl ich wirklich wollte.

GLG
Miss Mary

Dafür, dass sie immer sich um mich gesorgt haben, obwohl ich die Eltern meiner Klassenkameradin viel cooler fand, die ihr wirklich alles erlaubt haben.

Dafür, dass sie so penetrant drauf geachtet haben, dass wir immer die Zähne gründlich putzen (bis heute noch kein Loch) und dass wir schon früh unseren Haushalt mehr oder weniger selber machen mussten.

Hallo,

Dafür, dass ich mit sechzehn kein tattoo und diverse piercings haben durfte!

Lg

Dafür, dass sie es mir vor 8 Jahren nicht erlaubt haben, zu meiner Urlaubsliebe nach St. Peter Ording zu ziehen.

So hätte ich nicht meinen jetzigen Mann kennen gelernt und hätte somit auch nicht meinen süßen Sohnemann geboren #verliebt

Und dass sie mich vor 5 Jahren davor abgehalten haben, meine Ausbildung abzubrechen. Gott, bin ich ihnen dafür dankbar, weil ich jetzt echt einen richtigen tollen Job habe #huepf

Dafür,dass ich nie ein Pferd haben durfte!#schwitz...da hätte ich gar keine Zeit mehr für.

...aber was zu essen...grins...

;-)

Wofür ich meinen Eltern dankbar bin #schock da fällt mir wirklich nichts ein ... naja, vielleicht dafür dass mich das Leben mit ihnen kreativ und widerstandsfähig gemacht hat.

Und Dinge die ich früher Mist fand und jetzt gutheiße ... nein nichts.

Für gar nichts, ehrlich gesagt. Habe jetzt lange darüber nachgedacht, aber ausser Gewalt (köperliche und seelische) und Gleichgültigkeit kam da nicht viel rüber, echt nicht. Ich fand ihr verhalten damals "Mist" und jetzt rückblickend noch viel mehr.

LG,
Sandra

Das tut mir voll weh, sowas zu lesen... :-(

Ich wünsch dir jedenfalls, dass du trotzdem dein Glück findest und Menschen findest, dich dich liebevoll und aufmerksam behandeln. Wenn das Leben auch noch so sch... angefangen hat - es muss nicht so bleiben. #klee

Sowas ist natürlich riesengroße Scheiße und Kacke vom Allerallerfeinsten #aerger:-[#augen#klatsch! Das darf ja wohl echt nicht wahr sein!!!

Waren denn Deine Eltern NIE für Dich (oder für Euch; falls Du noch Geschwister hast) da, konntest Du/konntet Ihr NIE zu ihnen mit Sorgen, Nöten und Problemen kommen, haben die NIE etwas (Schönes!) mit Dir/Euch unternommen (was ja alles für (GUTE!) Eltern VÖLLIG NORMAL wäre!) - und wie sah es mit Geschenken und Geburtstagsfeiern aus? Gab's das auch alles nicht?#zitter#schock#schock#schock Wie gesagt - kaum zu glauben, was für RABEN(!)eltern es doch gibt (die das Wort Eltern gar nicht verdient haben; RABENeltern jedoch schon!)

Manche Eltern sollten gleich im vornhinein keine Kinder bekommen und haben dürfen!#contra#contra:-[

Gruß

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Also erstmal: Ich bin meinen Eltern für ALLES dankbar was sie je für mich gemacht haben.

Aber ich fand viele Sachen nicht so toll, wofür ich aber heute sehr dankbar bin z.B.:

-Das mein Vater gesagt hat, dass er mich raus schmeißt wenn ich mich mich 18 tättowieren lassen, hätte er das nicht gesagt dann hätte ich jetzt ein Arschgeweih.....

-Das ich helfen musste zu putzen und meine Kleidung ab einem bestimmten Alter selber bügeln musste. Finde es erschreckend wie unselbsständige manche Leute sind.

-Das meine Eltern nicht wollten, dass ich mit irgendjemand zu einer Party fahre und zurück, den sie nicht gut kannten, lieber haben sie mich mitten in der Nacht abgeholt - heute kann ich es voll verstehen, dass sie sich einfach sorgen gemacht haben.

hi

dankbar bin ich auf jeden fall dafür dass meine eltern mir nie was in den a.... geschoben haben. gerade im finanziellen bereich.

lg
babyboom

Dafür dass sie mir finanziell nicht alles hinterhergeworfen haben, ich etwa für die "unverzichtbaren" Designerstiefel nur den normalen Obulus für Schuhe bekam - für den Rest musste ich sparen oder arbeiten.
Deswegen kann ich wohl heute gut mit Geld umgehen...

Ansonsten haben sie mich immer machen lassen und mir fällt sonst nichts ein was ich gehasst hätte.

LG, katzz

Hallo!:-)

Es gibt Dinge, die ich meinem Vater nie verziehen habe. Es war Mist und bleibt es. Ich hatte viel zu wenig Freiheit.

Ich bin beiden Eltern aber unheimlich dankbar, dass sie mich das machen haben lassen, was sie selbst Mist fanden. (Ausser Ausgehen).

- Humanistisches Sprachliches Gymnasium (ich bekam 5 Jahre lang zu hoeren, dass nur Versager auf eine staatliche Schule gehen wuerden). Andere die ich kenne wurden aber mit 14 von ihren Eltern zur Wahl der Schule gezwungen.
Wenn ich es Rueckgaengig machen koennte, wuerde ich allerdings eine Hotelfachschule besuchen. Also hatten im Grunde genommen beide Parteien Unrecht.

- Ich habe monatelang keine Hausaufgaben gemacht, sie haben mein Zeugnis anstandslos unterschrieben. (Aufgeholt habe ich dann von selbst).

- Ich durfte mit 14 mein eigenes Geld verdienen und musste nichts abgeben. Dennoch meinten sie, ich sollte lieber ausruhen oder lernen.

- Studium der Slawistik (Oh Gott, die Russen!). Sie haben es mir voll finanziert (wenn das Geld alle war, bekam ich neues). Bei der Diplomverleihung war mein Vater stolz wie Oskar, man musste meinen, er haette Russland und die dazugehoerigen Russen selbst erschaffen! Klassenkameraden von mir wurden zu einem Studium gezwungen...

Ich bin ihnen dankbar, dass sie mir die Zahnspange finanziert haben (ich fand es aber selbst auch sinnvoll und habe mich nicht dagegen gestraeubt). Leider haben sie mich trotz Skoliose nicht zur Krankengymnastik geschickt, damals war ich aber froh, dass sie es nicht getan haben.#klatsch

Mit meiner Mutter bin ich super zufrieden, sie hat Alles richtig gemacht! Mein Vater hatte selbst so unmoegliche Eltern, dass ich ihm fast Alles verziehen habe.

Wenn ich mich so umgucke, finde ich beide Eltern ueberdurschnittlich gut. Mein Vater ist leider nicht mehr da...

Hallo

Dass ich mir alles selber kaufen muss was aus der Reihe fällt. So habe ich gelernt, dass es ein gutes Gefühl ist alles aus eigenen Antrieb zu schaffen und es wertzuschätzen. Ich habe mir noch nie Geld von ihnen leihen müssen wenngleich ich es jederzeit könnte.

Ne Bekannte bekam alles aber echt alles in den A*** geschoben und kann heute Null mit Geld umgehen. Ein riesiger Berg Schulden und es wird flott weiter konsumiert über das Limit hinaus. Obs jetzt nur daran liegt weiß ich nicht aber es hat sicher seinen Teil zu beitragen.

Ansonsten fand ich außer körperlicher Gewalt und religiösen Zwang nichts Mist was sie von uns wollten. Das Gute übernehme ich für meine Kinder, das weniger Gute lasse ich einfach aus und mache einfach meine eigenen Fehler.

Liebe Grüße

Dafür, dass sie mir sehr wenig Taschengeld gegeben haben, obwohl sie sehr viel Geld hatten.

Dafür, dass ich mir mit Nebenjobs Dinge selber erarbeiten musste. - und so zu schätzen lernte, und lernte, mit Geld umzugehen, auch wenn es mal tierisch knapp ist.

Gruß, liki

Für die Bildung, die ich bekommen habe!

Gruß

Manavgat

für das Vorlesen und Vorsingen, für das gesunde Essen, dafür dass ich meine Meinung sagen durfte, dafür, dass ich Regeln brechen konnte und meine Mutter erstmal gefragt hat, was ich mir dabei gedacht habe (und mir auch zugehört hat) - bevor ich Hausarrest bekommen habe.

Dafür dass sie mir beigebracht hat, dass ich für niemanden die Beine breit machen muss, so lange ich das nicht will, und dass es kein Lebensziel ist, den Männern gefallen zu wollen.

Sie hat mir beigebracht, dass man nicht lügen soll und dass man sich selbst treu bleiben soll und aufrichtig durchs Leben gehen soll.

Sie hat mich die Freude am Garten und an der Natur gelehrt und mir auch beigebracht, dass die Werbung lügt und ich nicht alles glauben soll, was im Fernsehen gezeigt wird.

Also grundsätzlich, dass man immer auch auf die inneren Werte achten muss und dass es nichts nützt, wenn die Wohnung sauber ist, wenn dabei aber die Seele schmutzig ist.

Ach ja, sie hat mir beigebracht, dass ich vor Wahlen die Parteiprogramme durchlesen soll.

Ansonsten auch regelmäßiges Zähneputzen und Zahnarztkontrollen.

Ich bin dankbar, dass mich meine Eltern als Führerscheinneuling, die 100km zu meinem Freund NICHT haben fahren lassen!

Klar fand ich das damals total blöd;)

lg finchen

...daß sie mir beigebracht haben, daß ich für alle meine Handlungen und Entscheidungen selbst verantwortlich bin.
Ich fand es früher furchtbar ungerecht, daß ich für jeden Mist selber den Kopf hinhalten mußte und bei allen anderen kamen immer die Eltern und haben es geregelt.
Andererseits durfte ich aber auch schon sehr früh alle wichtigen Entscheidungen selber treffen.

Und daß sie mich lange von jeder Party o.ä. immer selber abgeholt haben, auch wenn es ihnen noch so sehr gestunken hat, mitten in der Nacht durch die Gegend zu kutschieren (und mir das unglaublich peinlich war;-)).

:-D

Und daß sie mich lange von jeder Party o.ä. immer selber abgeholt haben, auch wenn es ihnen noch so sehr gestunken hat, mitten in der Nacht durch die Gegend zu kutschieren (und mir das unglaublich peinlich war).

Diesen Satz habe ich vor kurzen ähnlich von meiner Tochter(20) gehört

Es kam noch der Satz dazu,.. Ich hatte immer angst, ihr könntet sagen ich soll allein heimkommen..

Ich WAR meinen Eltern dankbar für das alles was ich durfte, ich hatte keine Grenzen durfte machen was ich wollte und hatte den goldenen Löffel im Allerwertesten.
Damals fand ich es schön aber heute bin ich dankbar dafür das ich diese Fehler bei meinen Kindern nicht mache. Zeit ist eben mehr Wert wie Ged.

Dankbar bin ich meinen Omas und Opas und meinen Schwestern, sie haben gemacht was ich heute bin.Damals fand ich das nicht so toll und war eine riesengroße Zicke.

Heute bin ich laut meiner 3 Kinder die allerbeste Mutti der Welt und das von pubertierenden Zicken zu hören, ist schon was Wert.#verliebt

VG 280869

Hallo,

ich bin meinen Eltern für gar nichts dankbar.

Für Gewalt, Alkoholismus und Gleichgültigkeit muss man nicht dankbar sein.

Meine Kindheit war die Hölle.

Aber meiner Oma (mütterlicherseits) bin ich dankbar, dass sie immer für mich da war und mich auch aufgenommen hat. Leider ist sie viel zu früh gestorben.

Lg Heike

Hallo Heike,

auch für Dich finde ich es sehr, sehr schade und traurig, dass Deine Kindheit und Jugendzeit SO verlaufen ist :-(#zitter#schock.

<<Für Gewalt, Alkoholismus und Gleichgültigkeit muss man nicht dankbar sein.>>
Genau - DAS muss man ja wohl überhaupt nicht!#contra#contra Und da kann auch jeder sehr, sehr gerne den biblischen Spruch; von wegen; man solle Vater und Mutter EHREN; stecken lassen!#klatsch#augen WENN sich die Eltern den Kindern gegenüber auch so verhalten, DASS man sie auch ehren KANN; ist dieser Spruch mit Sicherheit gedacht, aber mit Sicherheit NICHT, wenn dies alles NICHT der Fall ist - so wie bei Dir und noch 2 Benutzerinnen hier.

Des Weiteren ist es natürlich auch sehr, sehr schade und traurig:-(#heul#schock, dass Deine Oma so früh gestorben ist (weiß ja nicht, wie alt sie war und wie alt vor allem DU warst?)

Gruß

Hallo,

meine Oma ist gestorben als ich 13 Jahre alt war. Sie wurde nur 68 Jahre alt.

Ich erinnere mich sehr gerne an sie und wenn ich bei ihr war, war ich glücklich. Sie war der wichtigste Mensch in meinem Leben.

Ich habe mir damals schon geschworen, dass ich alles anders mache und es ist mir gelungen. Ich habe eine gut bezahlte Stelle, eine super Ausbildung, einen tollen Mann und zwei wundervolle Töchter. Meine Schwiegereltern sind super lieb. Meine Schwiegermutter ist meine beste Freundin.

Den Kontakt zu meinen "Eltern" habe ich abgebrochen. Von Verwandten weiß ich, dass mein Vater sehr krank ist, aber es ist mir echt egal. Meine Kinder kennen sie nicht.

LG Heike

Dafür, dass ich die ersten Lebensjahre bei meinen Großeltern aufwachsen durfte und später jede Ferien dort verbingen konnte. Sonst gibt es da nichts.

Meinen Großeltern bin ich für vieles dankbar, sie waren großartige und liebevolle Menschen.

Grüße

Hallo,

Ich bin meiner Mutter dankbar, dass sie mich auf ein Gymnasium geschickt hat, in denen nicht mit Haken und Ösen gekämpft wurde, Rücksichtnahme und Toleranz unter den Schülerinnen und zwischen Schülerinnen und Lehrern die Regel war, vielleicht weil es eine katholische Schule war (und das war nicht ganz leicht, weil wir evangelisch sind).

Und dass mir meine Eltern als Teenager (außer beim Essen) alle Freiheiten eingeräumt haben, die ich alle ungenutzt verstreichen ließ, da ich lieber zu Hause war, um ein Buch zu lesen.

Und dass sie mir, als ich 18 wurde, den Führerschein bezahlt hat.

GLG

Also es gibt vieles wofür ich meinen Eltern dankbar bin! Aber was ich damals für Mist hielt, halte ich auch heute noch für Mist! Ich seh es heut nur aus einem anderen Blickwinkel. Heißt, ich weiß, meine Eltern haben immer ihr Bestes gegeben, auch wenn eben das Beste was sie geben konnten, oft nicht genug für mich war!

Aber unterm Strich bin ich ganz gut geraten ;-) Auch wenn der eine oder andere Knacks vorhanden ist!

lg

Hallo

Auf alle fälle das gleiche wie bei dir, mit dem gymnasium. Ich hatte in der 4. Klasse ein durchschnitt von 1,6 . Also gut genug aber meine eltern haben damals entschieden das ich zur mittelschule gehen sollte.es war die richtige entscheidung. Aufn gymnasium wäre ich knallhart unter gegangen. Noch dazu gibts in sachsen das G8 ja schon immer. Ich hätte es nicht geschafft.

Lg yvonne

Ich bin meinen Eltern sehr dankbar, dass sie mich und meine Brüder zur Selbständigkeit und zu Verantwortungsgefühl erzogen haben! :
Damals fanden wir es alle drei doof: Mit 10 wurde angefangen uns das kochen beizubringen, mit 12 mussten wir Wäsche machen, irgendwann auch auf die jüngeren GEschwister aufpassen, Bügeln mit etwa 14, Haushalt und Putzen von Anfang an. Wir haben uns alle drei Studium und Ausbildungsplätze selbständig gesucht und selbst finanziert.

Bequem war meine Kindheit nicht, aber meine Eltern haben das nicht getan um uns zu ärgern oder weil sie selber faul wären. Nein, meine Brüder und ich waren früh selbständig und kommen auch mit Schwierigkeiten klar. Wenn die Kacke am Dampfen ist waren meine Eltern IMMER für uns da!