Anzeige wegen Beleidigung

    • (1) 21.02.13 - 18:40

      Huhu
      Als ich heute die Post öffnete dachte ich mir mich trifft der Schlag. Die neue Freundin meines ex Freundes hat gegen mich eine Anzeige gestellt in der steht das ich sie in den letzten Wochen als hure schlampe und das ihr ungeborenes Kind nicht von ihrem Partner ( mein ex ) sein soll der tatverdacht gegen mich ist also Beleidigung und übler nachrede. Ich sollte mich zur anschuldigung schriftlich äußern. Dies habe ich auch getan ich schrieb das ich sie werde beleisigt noch übele nachrede gegen sie verbereitet habe und das ich mit ihr überhaupt kein Kontakt habe weder ihre Telefonnummer noch anderes von ihr besetzte. Sie in den letzten Wochen überhaupt nicht getroffen habe und wenn dann nur durch Zufall . Und wenn wir uns mal getroffen haben blieb sie schon von alleine weiter weg stehen da sIE ein persönliches Problem mit mir hat.

      Was wird daraus jetzt? Wir haben beide keine beweise das der andrer es gesagt oder nicht gesagt hat. Sie hat es gemacht weil sie ein große Problem mit mir hat das ist aber zu lang um dies zu erklären weshalb.

      ...die Anzeige wird Fallengelassen.Erstens hast du ihr nicht beruflich in irgendeiner Art und Weise geschadet,also so,dass deine "üble Nachrede" ihre Existenz betreffen würde und zweitens steht Aussage gegen Aussage.
      Da wird gaaaaar nichts passieren-außer das sich die Neue von deinem Ex komplett zum Affen macht ;-)

      lg

    Aussage gegen Aussage....oder wurden Zeugen irrerseits benannt?

    Vergiß es, da wird nichts passieren.

    Lisa

    Normal passiert da gar nix. Mich hat mal ne bekannte mitten im Laden beleidigt vom Feinsten. Ich hatte zeugen und hab sie angezeigt. Mach ich normal nicht und ich hatte sie auch vorgewarnt. Aber schon aus beruflichem Interesse hab ich das "gemeldet" und was war? Gar nüscht is ihr passiert! Und du hast ja nicht mal was gemacht.

***Sie in den letzten Wochen überhaupt nicht getroffen habe und wenn dann nur durch Zufall . Und wenn wir uns mal getroffen haben blieb sie schon von alleine weiter weg stehen da sIE ein persönliches Problem mit mir hat.***

Na was denn nun? #gruebel

Sie muß beweisen, dass es so war. Kann sie es nicht (keine Zeugen), dann steht Aussage gegen Aussage. In dubio pro reo...

LG

Wenn sie keine Beweise oder Zeugen hat, steht es Aussage gegen Aussage und wird fallen gelassen.

  • Was meinst du mit "Aussage gegen Aussage"?

    • Ich denke du weisst ganz genau, was ich damit meine.

      Wenn du auf etwas bestimmtes hinaus willst, dann frag mich doch direkt.

      • Wie kommst du darauf, dass die Anzeige fallen gelassen wird?
        "Aussage gegen Aussage" ist ein sich schon lang haltender Mythos, der mit der gerichtlichen Wirklichkeit nichts zu tun hat.
        Man liest es zwar immer wieder, hier auch, aber es ist definitiv QUATSCH!

        Vor Gericht geht es u.a. um Glaubwürdigkeit von Zeugen, Schlüssigkeit von Aussagen, den Gesamteindruck von Angeklagten und Klägern.
        Der Angeklagte darf immer lügen, Zeugen nie.
        Daher kann man einem Zeugen grundsätzlich immer mehr trauen, als der Aussage des Angeklagten, der ja vielleicht nur seine Haut retten will.

        In diesem Fall wird man also erst mal der Anzeigeerstatterin mehr glauben. Gleichzeitig aber auch hinterfragen, ob sie vielleicht ein Motiv hat die Beklagte in die Pfanne zu hauen. Möglicherweise ist das so, sodass die Aussage der Klägerin auch gelogen sein kann. Vielleicht hat sie aber auch Zeugen, die glaubwürdig sind...

        Wer weiß? Ich nicht und du nicht!

        Ich glaube, wenn man hier zur Einstellung kommt (was nicht unwahrscheinlich ist), dann aus einem ganz anderen Grund:

        Pack schlägt sich, Pack verträgt sich!

        Oder anders:
        Es besteht kein öffentliches Interesse.

        "frag mich doch direkt"
        Ach so: Meinst du vielleicht auch, dass diese Formulierung etwas zu verkürzt und den tatsächlichen Gegebenheiten nicht entsprechend ist?

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