Totestrafe, Zwangskastration und anderes....

    • (1) 28.02.13 - 13:14

      Hallo an alle Urbianer und Urbianerinnen,

      ich bin gerade zufällig über Facebook auf eine Seite gestoßen, welche die o.g. Strafen bei Sexualtriebtätern fordert. Ich habe mir als nochmal Gedanken darüber gemacht und muss einmal etwas loswerden und um eure Meinung bitten.

      Ständig liest man "ab mit dem Schwanz"(verzeihung für den Ausdruck), Zwangskastration, die Perversen müssen genauso leiden wie die Opfer usw. ... zum einen mal finde ich es ein Unding diese Taten auf das Geschlecht "Mann" zu beschränken...es gibt auch weibliche Sexualstraftäter und das nicht mal selten!

      Oder solche Statements: Vergewaltigung ist das schlimmste Verbrechen an einem Kind oder einer Frau...
      Es ist auch für einen Mann ein sehr schlimmes Verbrechen!

      Dann zu dem Thema Todesstrafe blabla.... Was soll das? Es macht uns zu nichts besseres, wenn wir zu solchen Mitteln greifen! Mal davon abgesehen, dass es nicht unser Recht ist zu urteilen, was dieser Mensch wert ist und was nicht....
      Ich möchte die Straftäter nicht verteidigen aber ich finde man sollte nicht alle über einen Kamm scheren. Die Rate der psychisch erkrankten Triebtäter ist sehr hoch und diesen Menschen MUSS geholfen werden. JA, die Unterbringung in staatliche Einrichtung, sei es Gefängnis, psychatrische Klinik oder andere, sind wahnsinnig teuer und wir bezahlen das Geld ABER ist es nicht das Recht jedes Menschen egal an was er erkrankt ist Hilfe zu bekommen?

      Es gibt mittlerweile Einrichtungen, in welchen sich Menschen, die an einem starken Sexualtrieb leiden und WISSEN, dass sie Straftäter werden könnten oder sogar schon geworden sind, melden und um Hilfe und Zuflucht bitten können. Doch mal ganz ehrlich, wer traut sich das schon, wenn die Gesellschaft solche abartigen Fantasien in der "Vernichtung" derer, die eventuell gar nichts dafür können, weil sie einfach krank sind.

      Wissen wir, was der Straftäter selbst in seiner Kindheit mitmachen musste, was er für Erfahrungen machen musste? Nein, und deswegen finde ich sollte man nicht urteilen.

      Ja, Menschen müssen vor Straftätern geschützt werden, egal ob Kind oder Erwachsener keine Frage. Ja, ich verstehe die Angst vor allem bei Eltern, die um ihre Kinder fürchten, auch das ist natürlich und verständlich und um Gottes Willen ich bin nicht dafür, dass diese Menschen noch weiterhin "frei" sind ABER es muss sich gekümmert werden.

      Aufklärung, Möglichkeiten sich "Outen" und Hilfe erfragen zu können, verstärkte Maßnahmen beim Schutz der Opfer.
      Viele Dinge dürfen keine TABUS mehr sein! Man muss offen über Neigungen und andere Dinge REDEN dürfen. Natürlich muss es Grenzen geben und es ist selbstverständlich, dass ein Pädophiler(Beispiel) seine Vorliebe NICHT ausleben kann und hier denke ich muss es anfangen, dass man reden darf!

      Wäre es nicht einfacher, wenn ein Mann/eine Frau offen sagen würde ich stehe auf Kinder? Dann wüssten wir welche Menschen wir um uns herum hätten und könnten anfangen zu helfen. Und man kann helfen.

      So, ich hoffe ich habe mich nicht zu missverständlich ausgedrückt. Nochmal: Ich verteidige nicht die Straftäter und ihre Taten und ich bin auch nicht dafür, dass man diese Menschen mit Samtpfoten anpackt ABER es gibt meiner meinung nach immer auch eine andere Seite!

      Es werden jetzt bestimmt ein paar Steine fliegen aber um ehrlich zu sein, ich will diese Diskussion hier beginnen und Meinungen hören.

      Liebe Grüße
      Sunrise008

      • ui, du schmeißt so viele dinge in einen topf, die kann man gar nicht zufriedenstellen analysieren, darüber philosophieren.

        geistig kranke menschen/straftäter
        kastration
        todesstrafe
        freiwilliges sich stellen von tätern
        psychiatrie
        gesellschaftliche verantwortung
        moralvorstellungen.

        wo soll man denn da anfangen dir zu antworten?

        deine gedanken scheinen auch zwar vertändlich, aber wild aneinandergereiht zu sein.

        ordne sie doch mal für dich selber udn stelle eine argumentationskette zusammen.

        du ziehst eine schlussfolgerung auf grund der und der gründe und unterstützt diese durch weitere argumente.

        ergo: ich bin gegen eine zwangskastration/todesstrafe weil ...., denn.... .
        und dann kann man darauf eingehen.

        aber so ist mir das gerade ein wenig zu mühselig.

        wobei das thema immer wieder sehr aktuell und vor allem auch wichtig ist diskutiert zu werden.

        lg

        Hallo

        Zitat : Wissen wir, was der Straftäter selbst in seiner Kindheit mitmachen musste, was er für Erfahrungen machen musste? Nein, und deswegen finde ich sollte man nicht urteilen.

        Da habe ich kein Mitleid, oder habe ich dadurch jetzt ein Frei Brief ?
        Wurde vom 6 - 16 Lebensjahr Sexuell Missbraucht , was kam vom Gericht Bewährung

        Wenn einer Meine Töchter anfasst , der Brauch kein Richter mehr . Schwanz ab und ........
        Da Beruhigen mich auch 300 Jahre Knast nicht

        Zitat : Dann zu dem Thema Todesstrafe blabla.... Was soll das? Es macht uns zu nichts besseres, wenn wir zu solchen Mitteln greifen!

        Finde ich schon, habe hier noch die Nachfolgen von Francos Zeiten ( seine Gesetze) mit erlebt, und schade das in solche Fälle die Todesstrafe 1995 Abgeschafft wurde

        So das ist meine Meinung

        Saludo Mela

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