Autowerkstatt verlangt plötzlich mehr

    • (1) 04.03.13 - 11:20
      Inaktiv

      Hallo,

      vor kurzem war unser Auto Defekt. Wir haben es zur Werkstatt gebracht. Nach einigem hin und her wurde der Fehler gefunden. Da die Garantie gerade mal um einen Monat abgelaufen war, haben wir noch Kulanz bekommen. Es wurde ein Preis von circa €200 abgesprochen. Wir haben zugesagt. Nun kam vor ein paar Tagen die Rechnung. Diese beläuft sich aber auf €520.
      Ich habe heute mit der Werkstatt telefoniert um nachzuhaken. Raus kam, dass es ein Fehler des Sachbearbeiters war uns den Preis von €200 zu nennen. Er hat sich vertan! Nun gut, das tut mir natürlich leid für ihn. Dennoch sehe ich nicht ein, dass wir den Betrag von €500 bezahlen sollen. Der mündliche Vertrg belief sich auf eine andere Summe. Ich muss dazu sagen, dass es im Vorgeld einige Scherereien gab bzgl. Fehldiagnose etc. Daher bin ich da nun auch hart!

      Wie sehr ihr das? Ich möchte nun - um die Formalitäten einzuhlten - noch ein Schreiben aufsetzen mit der Aussage, dass ich den Betrag nicht zahlen möchte aufgrund dessen, dass mit ein anderer Betrag genannt wurde. Hat jemand eine Idee wie ich das am besten verpacken kann?

      Danke für die Antworten!

                • Sie will 200 zahlen, das Autohaus will 520 Euro.
                  Die Mitte ist doch nicht 260!

                  • Ah ok, wenn man das so rechnet hast du recht, dann wären es 160 € mehr, also 360 € für die TE - richtig?. Aber so meinte ich das nicht, sondern die Mitte des Komplettpreises ;-)

                    • Ich bin eben auch drauf gekommen, was Du meinst :)
                      Hälfte des Gesamtpreises finde ich bisschen frech, es wurden ja sicher Arbeiten im Wert von 520 Euro gemacht.
                      Den Voranschlag so stark zu überschreiten, ist natürlich auch nicht in Ordnung aber die TE hat ja nichts Schriftliches, um die Vereinbarung zu belegen...

                      LG

                      • Sogesehen schon. Da die Werkstatt auch noch aus Kulanz (schreibt man das so #schein) die Arbeit gemacht hat, wäre es nur fair, das hatte ich im Beitrag übersehen.

                        • sorry dass ich mich da einklinke, aber: wenn die Garantie des Herstellers ausgelaufen ist gibt es danach immer noch die Kulanzregelung seitens des Herstellers (spielt auch der km-stand eine Rolle).

                          Somit ist es KEINE Kulanz der Werkstatt!!! Und ich würde dieser auch was Husten ehrlich gesagt....

                          lg, Verena

                          • Ja schon. Was mich nur wundert: wenn die Reparatur über die Garantieversicherung lief, hätte die TE eigentlich gar nichts zahlen müssen. Irgendwie merkwürdig!

                            • Eine Garantieverlängerung/-versicherung ist wieder was anderes, denn diese wird vom Kunden selber bezahlt. Das was ich meine ist so:

                              Teil x kaputt. Werkstatt ist mit Hersteller über System verbunden und gibt Fahrgestellnr. im System ein sowie km-stand und klickt an: Teil X defekt. Das System spuckt dann aus wieviel Prozent der Reparatur vom Hersteller noch übernommen werden.

                              Ich hoffe ich hab das irgendwie verständlich erklären können.... Man kann es am besten erklären, wenn man es wirklich am Bildschirm zeigen kann. Ich habe in einer Vertragswerkstatt gearbeitet und sowas kam öfters vor.

                              (14) 09.03.13 - 22:14

                              Genau so ist. Die Garantie ist gerade abgelaufen, aber durch den niedrigen KM-Stand, gab es Kulanz direkt vom Hersteller des Fahrzeugs. Der Mitarbeiter scheint dies nun falsch berechnet zu haben. Klar, tut mir leid für ihn.
                              Aber es wurde uns ein anderer Preis genannt als nachher gefordert. Da wir eh schon während des Reparaturvorgangs diverse Probleme mit der Werkstatt hatten (die sehen uns so schnell nicht wieder), sehen wir nun auch nicht ein einfach mehr zu bezahlen. Es kam ein mündlicher Vertrag zustande - die Summe wurde noch gegenüber einer 2. Person geäußert - somit ist es dumm gelaufen.

                              Das Auto haben wir wieder.
                              Nun wird mit der Werkstatt diskutiert wie wir weiter vorgehen. Unter anderem ist auch der Hersteller des Fahrzeugs an der Sache dran, da der ganze Reparaturvorgang und die weitere Abwicklung nicht wirklich rund gelaufen sind.

                              Danke für eure Meinungen!

                              (15) 10.03.13 - 11:57

                              das ist sehr gut dass an dem ganzen Vorgang auch der Hersteller schon dran ist, scheint ja wirklich einiges schiefgegangen zu sein. ICH würde ehrlich gesagt es auch nicht einsehen plötzlich einen sehr viel höheren Betrag zu zahlen als vorher besprochen.

                              Klar, Fehler macht jeder mal, aber selbst eine Werkstatt hat Handlungsspielraum und sollte eine kundenfreundliche Lösung anstreben!

                              Ich drücke euch die Daumen, dass es nicht zu lange dauert bis die Sache erledigt ist.

                              lg, verena

                  360 Euro...?!? #kratz

                  Ich war in Mathe nie gut... #schein

            Das fuchst mich jetzt!
            Also ich meine das so: vereinbart waren - fälschlicherweise - 200 €. Die Rechnung sieht jetzt aber 520 € vor. Die Mitte wäre also bei mir 260 €, wenn sich die TE und das Autohaus den Betrag teilt.
            Meinst du was anderes? Das beschäftigt mich jetzt echt ;-)

            • Hallo,

              520,00€ (Rechnung AH) ./. 200,00€ (vorher genannter Betrag) = 320,00€

              davon die Hälfte = 160,00€

              200,00€ (will TE zahlen) + 160,00€ (die Hälfte vom Rest ) = 360,00€

              Verstanden?

              LG

(21) 04.03.13 - 12:27

die werkstatt hat sich an den preis zu halten den sie genannt hat auch wenn mündlich war ist ein werkvertrag zustande gekommen......

ihr als kunden könnt nix dafür wenn der mitarbeiter doof ist .......

wenn die das auto nicht raus rücken ohne das ihr bezahlt habt immer vermerken

----zahlung erfolgt unter vorbehalt der rückforderung----

und dann das geld schriftlich zurück fordern.

  • (22) 04.03.13 - 18:59

    verweigert die Kfz Werkstatt bei Zahlungsangebot des vereinbarten Preises die Herausgabe deines Autos Polizei holen und dein Eigentum durch die Polizei sichern.

    Die Kfz Werkstatt kann wenn sie der Meinung ist mehr Geld als vereinbart zu fordern ja selbst den Klageweg beschreiten. Warum sollte ich das tun unter dem Zahlungsvermerk " unter Vorbehalt"? Das wäre sehr dumm.

    • (23) 04.03.13 - 21:20

      was hat die polizei mit zivilrecht zu tun...gar nix....die werkstatt hat ein pfandrecht und muss das auto ohne bezahlung nicht heraus geben.....

      • (24) 05.03.13 - 19:44

        Hier geht es um das Eigentumsrecht. Um dieses Recht wahrnehmen zu können kann die Polizei um Hilfe gebeten werden.

        Die Kfz Werkstatt kann kein Pfandrecht geltend machen wenn es die Verhältnismäßigkeit übersteigt und die Kfz Werkstatt unbegründete Forderungen erhebt die weit über dem vereinbarten Preis stehen. Wäre so etwas möglich, würde die Betrügern Tür und Tor öffnen.

        Die Kfz Werkstatt muss in diesem Fall das Auto heraus geben. Zumal es sich hier offensichtlich um unbegründete Vorteilsnahme der Kfz Werkstatt handelt.

        • (25) 05.03.13 - 20:36

          wenn man zivilrechtlich was zu klaeren hat dann entscheidet ein richter und kein polizist.....und das pfandrecht steht jeder werkstatt zu......

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