gestern auto verkauft heute konnte nicht abmelden

    • (1) 08.03.13 - 12:45

      Hallo,

      hoffe bin hier richtig. unser zwar wir haben gestern unseren auto verkauft. Haben einen kaufvertrag abgeschlossen. haben den großen fahrzeugbrief und und die schilder bei uns. den kleinen fahrzeugbrief hat der käufer mitgenommen. die zulassungstelle wollte konnte heute nicht abmelden da der kleine brief fehlt. Der käufer sagt er würde es mir in den nächsten tagen zuschicken. was ist wenn der käufer in der zeit unfall baut? Versicherung weiß bescheid wollen angeblich notieren. Warum kann ich nicht ohne den kleinen brief abmelden?

      • Hallo

        wir haben immer im vertrag reingeschrieben das der wagen bis zur abmeldung stehen bleibt.. und nicht gefahren wird.

        bisher hatten wir keine probleme

        aber eine frage? wenn ich ein Auto verkaufe.. dann gebe ich doch alle dazugehörigen unterlagen ab.. dazu gehört auch der Fahrzeugbrief... ohne den brief kann er das auto doch garnicht ummelden/abmelden.

        LG

        in vielen verträgen steht drin, dass das auto spätestens innerhalb von 2 tagen und am besten unverzüglich abgemeldet/umgemeldet werden muss.

        den kaufvertrag der versicherung am besten per fax zukommen lassen und ein kleines schreiben dazu, dass das auto verkauft wurde. Im falles es passiert was, ist die versicherung schon informiert und weiß dann auch, dass ihr den schaden nicht verursacht habt

        Zum ab- oder ummelden braucht man alle Papiere.
        Warum hast Du einen Teil behalten ?

        Hat der Käufer schon bezahlt ?

      • Nur dass ich das richtig verstehe: ihr habt euer Auto verkauft, dem Käufer, Schlüssel, Fahrzeugschein und Auto mitgegeben und wartet jetzt, dass er euch den Fahrzeugschein schickt um sein Auto dann selbst abzumelden - was soll denn der Unsinn???
        Schickt ihr ihm lieber den Bried, damit er dass Auto auf sich ummelden kann - das ist weniger kompliziert!

        Warum macht man solch ein Kuddelmuddel?

        Warum fragt man nicht vorher?

        Zum Auto gehört Brief und Schein (bzw. ZB I und ZB II). Abmelden oder Ummelden geht nur mit beiden Dokumenten und den Schildern!

      • Sorry, aber ich habe schon längere Zeit nicht mehr von so einem lebensfremden Verhalten gelesen. Aber Ihr könnt zumindest froh sein, dass das nicht nur auf Euch, sondern auch auf den Käufer, der sich auf diesen Blödsinn eingelassen hat.

        Eigentlich sollte es nahezu allen Menschen, die ein für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassenes Fahrzeug besitzen, klar sein, dass bei einem Verkauf nur zwei Möglichkeiten im Umgang mit den Fahrzeugpapieren möglich sind:

        1.) Das Fahrzeug ist abgemeldet.

        Dann hat das Straßenverkehrsamt den Fahrzeugschein (in Deinen Worten "der kleine Brief") eingezogen und die Kennzeichen entstempelt (zu Deinem Verständnis: Die Zulassungsplaketten abgekratzt). In diesem Fall wird dem Käufer der Kfz-Brief und der letzte TüV-Bericht ausgehändigt, der als Eigentumsnachweis gilt. Mit dem Brief kann er das Fahrzeug wieder auf seinen Namen anmelden. Der Käufer transportiert dann das Fahrzeug auf einem Anhänger ab oder fährt ihn mit roten Überführungskennzeichen oder lässt den Wagen bis zur Zulassung bei Euch stehen.

        2.) Das Fahrzeug ist noch zugelassen.
        Dann übergibt man dem Käufer Fahrzeug-Brief, Fahrzeug-Schein, Fahrzeug mit Kennzeichen und Zulassungsplaketten und TüV-Bericht. In den Standard-Kaufverträgen, z.B. vom ADAC, steht drin, dass der Käufer sich verpflichtet, das Fahrzeug innerhalb von zwei Arbeitstagen um- oder abzumelden. Eine Kopie des Kaufvertrages kann man dann der Versicherung übersenden, die auf diesem Weg über den Wegfall Eurer Haftung informiert wird.
        Allerdings steht in den Kaufverträgen auch immer drin, dass alle (!) Papiere dem Käufer übergeben wurden. Da Ihr das aber schlauerweise nicht gemacht habt, wird die Verpflichtung zur Ummeldung unmöglich. Interessant ist die Frage, ob in diesem Fall der Kaufvertrag schon rechtswirksam geworden ist.

        Mein Fazit: Ich habe nicht gedacht, dass ich für so einen Fall mal einen Beitrag zur aktiven Lebenshilfe schreiben würden.

        • Danke für den Lebenshilfe-Beitrag.
          Wir werden irgendwann das Auto meines kürzlich verstorbenen Vaters verkaufen müssen, da meine Mutter nicht mal einen Führerschein hat und weder mein Bruder noch ich als Erwachsene je in Deutschland gelebt haben, hätten wir darüber auch nicht Bescheid gewusst.

          LG Irene
          PS: ich gehe mal davon aus, wenn das Auto auf öffentlichem Grund (an der Strasse geparkt) steht, ist sowieso nur Version 2 möglich?

        Meine güte habt ihr nie fehler gemacht. ja wir haben ein anfängerfehler gemacht weil wir uns damit nicht auskennen. Hab mich eigent auf tipps und gute ratschläge eingestellt. aber wie es aussieht habt ihr nie fehler gemacht ..danke an die mir nett und hilfreich genatwortet haben...!

        • Naja bei solchen Angelegenheiten erkundigt man sich aber im Vorfeld wie man sowas abwickelt.

          Nur sind das keine Anfängerfehler...

          Das gehört beim Autofahren zum Grundwissen, so wie man auch weiß das man das Benzin in den Benzinbehälter (kurz: Tank) füllt und nicht etwa in den Behälter für das Scheiben-wisch-Wasser.

          Ich hoffe nur euer Käufer wohnt nicht allzu weit weg und ihr könnt die Papiere persönlich überreichen.
          Wenn irgendwas auf dem Postweg verloren geht, dann könnt ihr es auch nicht einfach so abmelden, dann kommen wieder zusätzliche Kosten auf euch zu.

          Ich wollte das nur gleich dazu schreiben, nicht dass das Dein nächster Beitrag wird...

          LG Mona

      Dein Beitrag ist so nicht ganz richtig!

      Seit 2006 wird auch die Zulassung (hier von der TE kleiner Brief genannt) wieder mit ausgehändigt nach dem Abmelden.

      Darauf vermerkt ist die Außerbetriebsetzung (amtsdeutsch).

      Eine Wiederzulassung ist auch nur bei Vorlage beider Dokumente möglich.

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