das ist doch gesetzeswidrig oder doch nicht

    • (1) 13.03.13 - 10:35

      Hallo,
      eine Frau überschreibt ihrem LG das Haus,um einen Erben nicht auszahlen zu müssen.
      Das ist meines Erachtens gesetzeswidrig.
      Was kann man dagegen tun?
      Gerichtsurteil liegt vor,dass die Frau zahlen muss.Keinen hat es jedoch interresiert,das sie vorher das Haus auf ihren LG überschrieben hat.
      Danke für eure Hilfe
      VG Ina

      • Hi,

        ich versteh irgendwie nur Bahnhof... also da ist Frau X und die besitzt ein Haus...ein geerbtes? Oder ein Haus, welches sie an Person Y vererben wollte? Sie ist doch noch nicht tot? #kratz

        Was muss sie zahlen? Einen Teil, den sie geerbt hat?

        #kratz

        • (das Haus hat sie mit ihrem LG gebaut) kurzer Hintergrund:
          Unser Vater ist verstorben.(Mutter gibt es nicht mehr)
          Erbe also 50: 50.
          Die gute Frau hat das Konto unseres Vaters leer geräumt und einen Kredit von ihrem Haus damit bezahlt.Dann wurde das Haus auf ihren LG überschrieben.Sie hat ja nun nichts mehr.Wovon soll sie denn mein Erbteil zahlen,so ihre Meinung

          • Dein Vater hatte zusammen mit seiner LG ein gemeinsames Haus (beide zu 50 % Eigentümer).

            Ein Testament gibt es nicht.

            Vater verstirbt. Sein Vermögen geht zu 100% an Dich, da Du Alleinerbin bist.

            Habe ich soweit alles richtig zusammengefasst?

            Wie kann denn dann der Erbteil des Vaters am Haus übertragen werden? Das geht doch nur mit Erbschein. Und den bekommt die LG doch garf nicht.

            Oder war das Haus im Alleineigentum der LG? Und der Vater hat sich nur finanziell beteiligt?

            • Nein.Meine Schwester hat mit ihrem LG zusammen ein Haus gebaut.
              Mein Vater hatte kein Haus.
              Als er starb waren wir beide gleichberechtigte Erben.Sie hat sein Konto leer geräumt(Kontovollmacht,falls mal was sein sollte)und hat mit dem Geld einen Großteil ihres Hauskredites abgezahlt.
              Einen Erbschein haben wir beide.Nur als ich meinen beim Nachlassgericht abgeholt habe,war das Konto leer

              • Wer solche Geschwister hat braucht keine Feinde mehr.

                Es geht jetzt also "nur" darum, dass Deine Schwester Geld beiseite geschafft hat und versucht den Regress durch Beiseite schaffen Ihres Vermögens sich vor Regressanspürchen zu schützen.

                M.E. wird das ganze ohne Anwalt ziemlich schwierig werden.

                Wenn Du den Betrag beziffern kannst, dann solltest du diesen nachweislich unter Fristsetzung einfordern. Dann ist Deine Schwester in Verzug und sie müsste die Kosten des Anwaltes ersetzen den Du beauftragst (und letztlich zahlen musst, wenn bei ihr nichts zu holen sein sollte).

                DIr bzw. dem Anwalt wird dann das Anfechtungsgesetz weiterhelfen. Insbesondere § 3

                § 3 Vorsätzliche Benachteiligung
                (1) Anfechtbar ist eine Rechtshandlung, die der Schuldner in den letzten zehn Jahren vor der Anfechtung mit dem Vorsatz, seine Gläubiger zu benachteiligen, vorgenommen hat, wenn der andere Teil zur Zeit der Handlung den Vorsatz des Schuldners kannte. Diese Kenntnis wird vermutet, wenn der andere Teil wußte, daß die Zahlungsunfähigkeit des Schuldners drohte und daß die Handlung die Gläubiger benachteiligte.
                (2) Anfechtbar ist ein vom Schuldner mit einer nahestehenden Person (§ 138 der Insolvenzordnung) geschlossener entgeltlicher Vertrag, durch den seine Gläubiger unmittelbar benachteiligt werden. Die Anfechtung ist ausgeschlossen, wenn der Vertrag früher als zwei Jahre vor der Anfechtung geschlossen worden ist oder wenn dem anderen Teil zur Zeit des Vertragsschlusses ein Vorsatz des Schuldners, die Gläubiger zu benachteiligen, nicht bekannt war.

                Vor der Anfechtung benötiugst Du aber aller Voraussciht einen Titel.
                Als Laie übersteigt dies Deine Fähigkeiten.

                Du solltest also einen Anwalt einschalten.

                Der kann dann auch prüfen, ob das Ganze auch straferechtlich relevant ist und auf dieser Schiene eventuell zusätzlichen Druck aufbauen kann.

                • Ich danke dir vielmals.Einen Titel habe ich.Meine Anwältin hat das nicht für voll genommen oder was auch immer.Auf jeden Fall kam das mit der Überschreibung weder in der Verhandlung noch sonst irgendwo vor.Sie hat mir ,,nur"zum Titel verholfen.

                  • Wenn Du bereits einen Titel hast ist dies doch schon mal ein großer Schritt.

                    Gab es denn schon Zwangsvollstreckungsversuche?

                    Hat die Schwester schon die eidesstattliche Versicherung abgegeben?

                    Bis dahin müsste man die Schwester auch jetzt schon "treiben" können.

                    Ich bin jetzt leider gar nicht firm in Anfechtungen nach dem Anfechtungsgesetz.

                    Diese geht ja wohl ohnehin erst, wenn ein Titel vorliegt (ohne Anspruch auf Richtigkeit).

                    In der Verhandlung zur Erlangung dieses Titels könnte man dann wohl kaum eine Anfechtung aussprechen, weil ja eben wohl der Titel (noch) fehlt.

                    Das ist aber alles ohne Gewähr.

                    Spätestens wenn keine doppelten anwaltlichen Kosten drohen, solltest Du gegebenenfalls einen neuen Anwalt suchen, wenn du zum alten kein Vertrauen mehr hast.

                    Zumindest darüber aufklären inwiefern eine Anfechtung möglich ist oder nicht hätte die bisherige Anwältin eigentlich machen sollen.

                    • Die Gerichtsvollzieherin war mehrmals dort,ohne jedoch jemanden angetroffen zu haben.Es liegt ein Verhaftungsprotokoll vor.Sie macht eine eidesstattliche Versicherung und wurde wieder frei gelassen.Diese fechtete ich an.Daraufhin wurde sie zu mehreren Tausend € verurteilt.Das wird wohl immer so weiter gehen.Ich hab den gazen nachmittag im Net nach einen guten Anwalt gesucht und ich glaube ich habe einen gefunden.er ist auf Erbschaftssachen spezialisiert.
                      Ich wollte ihr auch schon ein Inkassounternehmen auf den Hals schicken.
                      VG Ina

          In welchem Verhältnis steht ihr zu der Dame und dem LG und wie stand Dein Vater dazu?

      Fragen über Fragen.. ;-)

Kommt ganz stark darauf an wie lange vor dem Urteil sie das Haus überschrieben hat, meine da was von 10 Jahren im Hinterkopf zu haben sofern die noch nicht erreicht waren, kann, oder muss die Schenkung rückgängig gemacht werden.

Aber erkundige Dich mal bei einem Gerichtsvollzieher, die sind da eher auf dem aktuellen Stand.

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