Würdet ihr ein "Montagsauto" nach Garantieablauf behalten??

    • (1) 15.03.13 - 08:51

      Hallo,

      wenn ihr ein Auto neu gekauft habt, es jetzt gerade mal 2 Jahre alt ist und bereits mehrmals in der Werkstatt war weil irgendwas defekt war und inzwischen größere Reparaturen durchgeführt wurden - würdet ihr das Auto nach Ablauf der Garantie (3 Jahre) behalten oder würdet ihr es verkaufen????

      lg
      masinik

      • Ganz sicher verkaufen wohl.

        Was willst du mit einem Auto, welches schon in der Garantiezeit mehr Reparaturen als Laufzeit hinter sich hat?

        Hinterher ist der Schaden noch größer, wenn niemand mehr die Reparaturen zahlt und du in die eigene Hose greifen musst.

        huhu

        in unserer familie ist auch so ein problem.. es wurde ein auto durch abwrack gekauft.. das auto war neu und und ist gerade mal 3 jahre und hat alle nasen lang was kaputt.. jetzt wird vom hersteller geprüft.. also normal ist es doch nicht..

        nur würde ich ihn an einen händler geben.. sollen die sich mit den kunden danach rumärgern...

        LG

        Verkaufen!

      • Hi,

        das kommt drauf an mit wieviel Verlust ich beim Verkauf rechnen müsste und wie groß die Gefahr ist, dass noch ein paar teure Reparaturkosten auf mich zu kämen.

        Einfach so verkaufen ohne nachzudenken würde ich nicht.

        LG

        Mich würde mal interessieren, um was für ein Fahrzeug es sich handelt.

        Und was für Mängel bisher auftraten.

        • Hallo,
          es handelt sich um einen neuen VW-Sharan.
          Bisher wurde gemacht:

          -wir wurden angeschrieben dass wir einen neuen Dieselkraftstofffilter brauchen
          (VW hat festgestellt dass,.....bla bla, bitte tauschen Sie aus.....)
          -als Räder gewechselt wurden hieß es "gut, dass Sie da sind, bei Ihrem Auto mit der Fahrgestellnummer muss am Motor der Scheibenwischer was getauscht werden...."
          -wir haben eine neue Abgaswechselanlage bekommen
          -als letztes haben wir eine neue Kraftstofffördereinheit bekommen und in diesem Zuge vorsichtshalber auch gleich mal eine komplett neue Heizung

          Meiner Meinung nach etwas viel für ein neues Auto von diesem Hersteller.

          lg
          masinik

          • Das sind doch alles Rückrufaktionen vom Hersteller.

            Das bekommt Ihr auch nach Ablauf der Garantiezeit von VW "gesponsort".

            Und Kulanz bei kleinen anderen Dingen gibt es auch bei regelmäßiger Durchsicht.

            • Nee, Rückrufe waren es keine. Bis auf das eine Schreiben. Als ich dann beim Händler das Wort "Rückruf" in den Mund nahm wurde das gleich abgemildert und es hieß "nein, nur zur Vorsicht, aber ein richtiger Rückruf ist das nicht".

              Und die Kraftstofffördereinheit und die Heizung hatten damit gar nichts zu tun. Da hatte nur unser Auto arge Probleme mit und es hat lange genug gedauert bis die Ursache gefunden wurde.
              (Ich stand nämlich mehrmals heftig qualmend an der Kreuzung/Ampel/wo auch immer, jede Menge Qualm aus dem Motorraum und es hat gestunken wie verrückt)

              lg
              masinik

              • Wenn du einen Sharan wieder verkaufen möchtest, wirst du aber einen hohen Verlust einfahren. Ich würde lieber sicherheitshalber eine Anschlußgarantie machen und das Auto erstmal weiterfahren.

                Bei meinem 3er BMW damals ist der Wert so extrem gesunken, dass es mir ähnlich ging. Ein Verkauf zu diesem Zeitpunkt wäre idiotisch gewesen. Verkauft habe ich ihn dann 2 Jahre später an privat und habe das gleiche dafür bekommen wie man mir 2 Jahre vorher dafür angeboten hat. Übrigens war damals nach Garantieablauf plötzlich Schluß mit Reparturen. Das kann aber auch daran liegen, dass in 2 Jahren so gut wie alles getauscht wurde....#augen

          Sei froh, dass die Rückrufe bei dir durchgeführt wurden.
          Ich hab nen A3 mit 1,4l TFSI (entspricht dem 1,4TSI von VW) Motor. Bei diesem Motor sind gleich drei Problematiken bekannt. Zum einen ist bei vielen Fahrzeugen der Turbolader frühzeitig (alledings noch in der Garantiezeit) verreckt, dann kam es im weiteren Verlauf zu einem Ausleiern der Steuerkette - und das dritte Problem hab ich gerade nicht auf der Platte.
          Ich hatte von diesen Problemen in einer Autozeitung gelesen und schon im Vorfeld festgestellt, dass der Motor beim Starten im kalten Zustand immer "dieselt". Daraufhin wurde der Motor überprüft und es war tatsächlich eine Längung der Steuerkette.

          Die Werkstatt hat dann Kulanzantrag bei Audi gestellt und Audi war zunächst so "freundlich" 70% der Materialkosten zu übernehmen. Der Meister hatte uns allerdings im Vorfeld schon gesagt, dass die Materialkosten in diesem Fall der kleinste Faktor sei, da zum Austausch der Steuerkette aber der komplette Motor auseinander genommen werden müsste, wären die Lohnkosten der höchste Faktor. 1000€ hätte uns der Spaß gekostet - bei einem 4 Jahre alten Auto. Erst durch Nachhaken unsererseits konnten wir Audi überzeugen, dass sie letztlich die vollen Materialkosten und 50% des Lohnes übernommen haben. (So lassen konnten wir es nicht, früher oder später wäre die Steuerkette komplett abgesprungen und der Motor komplett kaputt gewesen)
          Und mein Mann hatte bei seinem BMW schon einmal ähnliches Problem, bei ihm war die Steuerkette komplett runtergesprungen, Motorschaden. Das Auto war gerade ein paar Tage aus der Garantie raus, auch hier war es ein bei BMW bekanntes Problem. BMW wollte damals zunächst gar keine Kosten übernehme, einzig dem Vertriebsleiter des Autohauses ist es zu verdanken, dass meinem Mann dann doch so gut wie keine Kosten entstanden sind (war ein Leasingfahrzeug, der Händler hat an BMW geschrieben, dass mein Mann ein langjähriger Kunde sei (war auch so) und im Begriff wäre, einen Neuwagen zu kaufen, den er unter den Umständen natürlich nicht kaufen würde. Das hat dann gezogen.

          LG

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