Autoverkauf Motorschaden

    • (1) 18.03.13 - 17:25

      Ich habe unser Auto an unsere "Haus- und Hof-Autowerkstatt" verkauft. Bekannt war ein Schaden an der Lichtmaschine. Darüber wurden wir uns telefonisch handelseinig. Ich habe mit dem Werkstattleiter vereinbart, dass ich ihm den Wagen bringe, bin dann noch am selben Tag mit dem Auto zur Werkstatt gefahren, bin leider liegen geblieben und wurde dann dorthin abgeschleppt. Direkt nach dem Abschleppen hat der Werkstattbesitzer noch auf dem Hof einen Kaufvertrag unterschrieben und den vorher telefonisch vereinbarten Kaufpreis gezahlt.
      Nach fünf Tagen meldet sich nun der Werkstattmeister und will das Auto nicht mehr haben, da es Motorschaden habe. Den hätte ich durch die Fahrt zur Werkstatt verursacht. Was ist zu tun?

      • Hi,

        was steht denn zum Zustand im Vertrag?

        Gekauft wie gesehen? Bastlerfahrzeug? Oder irgendwas zu den bekannten Fehlern?

        Allerdings gehe ich davon aus, dass der Werkstattleiter kompetent genug ist, um direkt eine erste Fehleranalyse zu machen, ggfs. Einschränkungen der Übernahme - und das erst Recht, nachdem der Wagen in seine Werkstatt abgeschleppt wurde (Du hast hier ja nichts arglistig verschwiegen).

        Weiteres Vorgehen würde ich vom Vertrag abhängig machen und erstmal einen Anruf bei der Rechtschutzversicherung tätgen, wie die die Situation sehen (oder beim ADAC nachfragen).

        Gruß
        Kim

        • Der Vertrag ist ein Standardvertrag von mobile.de. Es wurde dort nichts besonderes vermerkt. Telefonisch war der Schaden als "vielleicht Lichtmaschine" angezeigt. Danach haben wir uns auf den Kaufpreis verständigt.

      Sehr lückenhaft Deine hier gegebenen Infos !

      Hattest Du den Werkstattleiter über das Abschleppen informiert oder stand das Auto halt einfach dann auf dem Hof? Sowas könnte dann als arglistig verschwiegener Mängel ausgelegt werden.

      Auch bei Fachkenntnis lässt sich ein Motorschaden nicht so ohne weiteres auf den ersten Blick erkennen, allerdings bei einem telefonisch ausgemachten Preis ohne den Wagen gesehen zu haben (und das war schliesslich vorher !), dürfte sich auch ein Richter die Frage stellen, ob hier nicht einfach von der Werkstatt aus der Preis gedrückt werden soll.

      Im Zweifelsfall würde ich das der Werkstatt auch so sagen, und alles andere mal auf mich zukommen lassen. Ich bin mir recht sicher dass Du nie wieder was hören wirst !

      TJ

      • Lückenhaft? Na ja, ist halt komplex.
        Ich habe natürlich das Auto nicht einfach so abgestellt. Noch von der Autobahn habe ich den Verkäufer informiert, wie der Stand der Dinge ist. Kurz nachdem wir auf dem Hof ankommen, fährt auch er vor, zückt die Geldscheine aus der Hosentasche und unterschreibt den Kaufvertrag.
        Der Wagen war dem Verkäufer nicht unbekannt, da wir seit Jahren schon dort Inspektionen und Reperaturen dort machen lassen.

    Hallo

    Würde sagen gekauft,wie gesehen.
    Du bist ein Normaler Verbraucher. Er hätte vor Zahlung das Auto noch einmal untersuchen können. Sowie eine Probefahrt machen können/sollen

    Denke er hat Pech und will nur den Preis drücken.
    Wenn er meint er will ein Prozess würde ich es drauf Ankommen lassen.

    Denke den der Richter sieht es auch so, dass du als Laie nicht weißt was an den Auto kaputt sein könnte.

    #winke

Was ist zu tun?

Nichts, außer wahrscheinlich die Werkstatt wechseln.

Liegt Dir etwas an der Geschäftsbeziehung, würde ich mit dem Werkstattinhaber sprechen.

Um was für ein Auto mit wieviel km, wie alt und zu welchem Preis reden wir hier überhaupt?

er hat das fachwissen und somit weiss er was zu tun ist.....wenn er nicht sorgfaeltig sein fachwissen einsetzt hat er pech gehabt.....du als laie musst das nicht wissen und da er wusste das das auto auf den hof geschleppt wurde haette er pruefen muessen.......und die aussage vielleicht lichtmaschine heisst nix anderes als...kann auch motor sein......

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