Glatteisunfall

    • (1) 20.03.13 - 05:21

      Guten Morgen,

      meine Schwiegermama ist gestern früh beim Gassigehen praktisch vor ihrer Haustür auf Glatteis ausgerutscht und hat sich das Sprunggelenk 3 fach gebrochen:-(
      Es war zwischen 7:00 und 7:30 Uhr, es war nichts geräumt oder gestreut. Sie hat das Eis auch nicht gesehen , da Schnee drauf war...

      Die Frage, die sich jetzt aufdrängt, nachdem sich jetzt die Aufregung und der Schreck gelegt haben ist, hätte nicht geräumt sein müssen? Inwieweit kann man den Vermieter belangen?
      Sie hatte zum Glück ein Handy bei und konnte ihre Nachbarn rufen... Jetzt liegt sie nach erfolgter OP im Krankenhaus.

      Würde mich mal einfach interessieren, wer auch so einen Fall kennt oder selbst betroffen ist.

      Und wie wir handeln sollten/können..
      Vielen lieben Dank für eure Antworten!

      LG
      Sara

            • (5) 20.03.13 - 09:04

              Hallo,

              sie ist Mieterin , große Wohnungsbaugesellschaft mit eigenem Räumdienst.

              Aber gestern ist hundertpro garnicht geräumt worden, und es besteht Räum-und Streupflicht von 7-20 Uhr. Und man sieht auf dem Foto, was sie kurzvorher gemacht hat, daß definitiv garnichts gemacht wurde. Sie hat das Foto nur gemacht, weil ihr kleiner Hund im Schnee versunken ist.

              #winke

      hallo!

      findest du das menschlich in ordnung? ... sollte man mal drüber nachdenken.

      liebe grüße und gute besserung an deine mutter
      hopsdrops

      • ?

        Wenn ICH - trotz Räum und Streupflicht vor meinem Haus nicht räume und jemand kommt zu Schaden, dann kann man mich haftbar machen.

        Sieht das Gesetz nunmal so vor. Hat mit menschlich nichts zu tun.

        Wie menschlich in Ordnung?

        Es hat ein Räumdienst die Pflicht, sie werden dafür bezahlt. Wenn sie es nicht machen, kommen sie ihrer zu bezahlenden Dienstleistung nicht nach.

        So seh ich das. Und meine Schwiegermama ist fast 71, und der Bruch , den sie sich zugezogen hat, ist nicht ohne.

        #winke

        • hallo!

          ich kann verstehen, dass deine mutter sich einen bruch zugezogen hat, der nun ja auch zweifelsfrei behandelt werden wird. dass sich die kasse die kosten dafür vom vermieter erstatten lässt, finde ich ebenfalls vollkommen nachvollziehbar.

          es liest sich nur sehr nach "mal gucken, was wir da noch rausholen können" und das ist der punkt, den ich etwas sonderbar finde. es geht hier nicht darum, dass jemand mittags um 12 nicht gestreut hat, sondern vermutlich handelt es sich hierbei um eine zeitliche verschiebung um wenige minuten. firmen ist es oftmals gar nicht möglich, pünktlich zu streuen, da im zweifel der geneigte mieter schimpfen würde, wenn sie nachts um 4 ihre arbeit anfangen. dazu stellt sich natürlich auch die frage, ob es zur der zeit noch schneite, ob wirklich nicht gestreut war, wie spät es tatsächlich war etc.

          na ja, sollte es dir um schmerzensgeld für deine mutter gehen (was ich durchaus verstehen könnte, wenn es eben wirklich mittags und somit fahrlässig nicht gestreut gewesen wäre), nimm dir einen anwalt. der regelt dann alles weitere für dich.

          gute besserung an deine mutter
          hopsdrops

          • Hallo,

            nein, darum geht es garnicht.

            Meine Schwiegermutter ist mit einer Unfallversicherung und allem möglichen ganz gut für Privatunfälle abgesichert.

            Eigentlich geht es einfach um die Tatsache, wenn zukünftige Unfälle verhindert werden können, weil der Räumdienst mal an seine Pflichten erinnert wird, dann ist das schon viel Wert, da dort viele ältere Menschen wohnen .

            Meistens ist es doch so, daß erstmal was passieren muss, bevor man wieder so sensibilisiert wird, daß man auch handelt.

            Danke für die Genesungswünsche#winke

            Genau so sehe ich es auch. Hier gehts nur darum etwas rauszuholen. Ist nicht jeder auch für sich selbstverantwortlich? Vorher noch mit Hund und Handy rumhampeln, dann hinfallen und andere zur Kasse bitten. Wäre erst mal festzustellen, was sie für ein Schuhwerk trug. Weiterhin wäre zu sehen, ob sie einem ziehenden Hund überhaupt gewachsen ist, bzw. diesen halten zu können. Es gibt genügend Gerichtsurteile zum Thema Schuwerk. Wie gesagt, es gibt auch so etwas wie Eigenverantwortung. Nicht immer gleich nach anderen schreien.

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