Kleingärtner im Schrebergärten / Kolonierleiter hier?

    • (1) 24.03.13 - 17:08

      Hallo ihr lieben,

      mich hat es "erwischt", ich bin nun Kolonieleiterin unserer Kleingartenanlage.
      Mehr oder weniger zwangsweise, da keiner dieses Amt machen wollte und sonst unser Kolonieheim hätte geschlossen werden müssen.

      Mein Frage an euch:
      Wie bekommt ihr die Leute zusammen?

      das alle in der Gemeinschaft mal etwas zusammen machen? Bzw die Leute überhaupt zu irgendwelchen Gemeinschaftsaktionen bringen kann, sei es Gemeinschaftsarbeit oder Feste.

      Das Problem, was seit längeren in der Kolonie besteht, ist das immer nur ein paar vereinzelte Leute sich zusammen tun, meist die alt eingessenen.
      Hat man auch bei der Kolonieversamllung gesehen, von 60 Gärten waren gerade mal 19 Leute anwesend.

      Ich bin so ziemlich das jüngste Mitglied in der Kolonie und ich befürchte bzw mache ich mir selber ein wenig den Druck das man wieder eine "große Gemeinschaft" wird. :-p

      Her mit euren Ideen/ Anregungen :-)

      Vielen lieben Dank schon einmal vorab.
      Vera

      • hallo,

        wir haben einen kleingarten und ich muss dir sagen: ich will keine große gemeinschaft. wir haben genug freunde, familie, etc.
        wir haben den garten für usn als familie und nicht, um in die schrebergartengemeinschaft einzutreten. unsere hecken sind immer genau so hoch, wie erlaubt, damit nicht alle rein schauen können.
        wer also nicht kommen will, den werdet ihr auch mit tollen aktionen nicht vom hocker reißen können.

        lg

        • Solche Einstellungen machen die Schrebergartengemeinschaften heutzutage leider kaputt.
          Gemeinschaft heiß ja nicht das man jedes Wochenende irgendwelche Feste feiert.

          Als Kind habe ich früher immer gerne mit anderen Gartenkindern gespielt.
          Alles was in der Gartemnanlage möglich war.
          Meine Eltern waren immer aktiv bei Festen und es waren tolle Feiern.
          Ist alle möglich trotzt Familie und Freunden.

          • das ist ja serh nett, was du da beschreibst.
            aber für uns ist es momentan einfach so nicht möglich. unser gartenverein hat einen altersdurchschnitt von gefühlten 65 jahren. und die (zumeist herren) gartenfreunde haben genau vorstellungen davon was wie wann wo zu sein hat. regeln über regeln, sehr typisch kleingartenverein. und da vergeht einem leider der sinn für die gemeinschaft.
            das nächste kind im gartenverein, hmm, ich glaub genau eins kenne ich. alle anderen haben enkelkinder. aber nicht mit ihm garten;-)

            zudem ist unser leben einfach voll genug durch andere dinge. arbeit, sportliche aktivitäten des kindes, andere hobbies. so sind wir sehr gerne unterwegs. und das passt nicht ganz zusammen mit dem bild, dass unsere gartennachbarn von einem guten schrebergärtner haben...

            lg

            • Hallo,

              auch bei uns ist das durchschnittsalter etwa mitte 60 und nur die "alten" sind immer anwesend.
              Es ist halt schade das die jungen, zwar den Garten haben möchten, sich aber nicht an der Gemeinschaft beteiligen möchte.
              Und Gewisse regeln gehören halt dazu :)

              Bei uns gibt es defintiv mehr als einen Garten mit Kindern und wie ich schon schrieb, ich will ja gar nicht das man immer jedes Woche im Vereinsheim steht. Aber die paar Feste die es dann gibt, da kann man ja zumindestens einmal vorbei gucken.

              • na was heißt an regeln halten. klar halten wir uns dran.

                ich dachte anfangs, dass dieses chliché des kleingärtner wohl übertrieben sei. aber wir haben unseren garten mitten unter den prototypen des kleingärtners.

                diese pflanze sollte ich bitte wegmachen,wenn die streut, habens alle in ihren gräten, warum ich auf den wegen nicht unkruatgift nehme, geht viel schneller, warum ich keine ordentlichen beetumrandungen mache, ich sollte meinen rasen öfter mähen, und überhaupt solltenj wir öfter im garten sein...
                sorry, aber da vergeht mir die lust auf gemeinsame feste:-)

      • Hallo,

        danke für deine Antwort und Meinung.

        Aber wenn man einen Schrebergarten hat, gehört ja ein Stück Gemeinsamschaft/ zusammen sein dazu.
        Ich will ja gar nicht das man jedes Wochenende irgendetwas macht. Aber die festen "Terminen/ Veranstaltungen" sollte man sich doch als Pächter wenigstens kurz blicken lassen.

        LG

    Ich bin quasi mit Schrebergarten groß geworden, meine Eltern hatten immer einen.
    Auch heute hat meine Mutter immer noch einen.

    Einen Kolonieleiter gibt es hier aber nicht, nur einen Vorsitzenden und den sogenannten Festausschuß :-p

    Gemeinschaftsarbeit ist hier Pflicht.
    Jeder Garten muss eine gewisse Anzahl an Stunden pro Jahr leisten.
    Dafür werden Termine gewählt wo man sich dann eintragen/anmelden kann.

    Feste/Aktivitäten die mir jetzt spontan einfallen sind:
    1 mal pro Monat Sonntag Frühschoppen
    Grünkohlessen

    Tanz in den Mai
    Picknick oder Sommerfest
    Erntedankfest

    Alles immer gut besucht.

    Gruß
    Arkti

    • Hallo,

      danke auch dir für deine Antwort und Meinung.

      Ich bin auch in einem Garten groß geworden :-)

      Ich habe den Garten von meinen Großeltern vor knapp 7 Jahren übernommen und die hatten ihn 30 Jahre.
      Und früher war auch einiges mehr los.

      Es gibt nicht allzu viele "junge" Leute. Der größteil ist halt in dem Alter meiner Großeltern.

      Dann wäre ich bei euch die Vorsitzende :)
      Gemeinschaftsarbeit ist eigentlich auch Pflicht, wer die Sollstunden nicht leistet, muss sie ende des Jahres bezahlen. Sind 10,- p. Stunde. und 8 sind Pflicht.

      Das mit dem eintragen ist bei uns auch so.

      Frühschoppen ist bei uns jeden Sonntag, aber auch da ist es schon schwieirg Personal für die Theke zu finden.
      Grünkohl/ Wurst essen gab es früher auch.
      Dieses Jahr sind aktuell folgende Veranstaltungen geplant: Komposttag mit den Nachbar Kolonien, Flohmarkt im Mai, Sommerfest im Juni, Vereinsfest (vom Bezirksverband) im Juli.

      Es kommen halt immer die gleichen und die neueren Leute lassen sich selten bis gar nicht blicken....

      LG

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