Zweifel an Nebenkostenabrechnung - Gewerbe

    • (1) 25.03.13 - 19:36

      Hallo,

      ich frage heute mal für meine Mutter.
      Sie hatte bis Mai 2012 ein kleines Geschäft, zum 31.05. ist sie aus den Räumen raus. Es gab bei der Übergabe keine Mängel, der Vermieter war zufrieden.

      Nun hat sie die Nebenkostenabrechnung erhalten. Sie war insgesamt sechs Jahre in den Räumen und hatte immer Heizkosten in Höhe von € 700,00, mal € 20,00 mehr oder weniger.
      Auf der Abrechnung für 2012 sind jetzt Heizkosten in Höhe von € 630,00. Auch mit Erhöhung der Ölkosten ist es schwer zu glauben, dass sie soviel bis Mai verbraucht haben soll. Ihre Zweifel hat sie auch dem Vermieter schriftlich mitgeteilt.

      Der hat nun geantwortet, dass er die sofortige Nachzahlung erwartet und wenn es Zweifel an der Abrechnung gibt solle sie sich an die ISTA wenden, die macht das seit Jahren.

      Wie ist denn das nun? Kann bzw muss meine Mutter sich bei der ISTA erkundigen? Immerhin hat ja der Vermieter den Vertrag mit denen und nicht meine Mutter. Ist er nicht verpflichtet das nachzuweisen?
      Und wie hoch sind die Chancen da was erreichen zu können?

      Über Antwort würde ich mich freuen!

      • kann es sein das bei der uebergabe vergessen wurde die heizung abzulesen und sich die daten auf zu schreiben.....somit hat am jahresende die ista zwar richtig abgelesen und abgerechnet. ....nur bleibt die frage wer hat den rest verbraucht...war das geschaeft wieder vermietet oder stand es leer....da hilft nur eine guetliche einigung mit dem vermieter weil du nicht beweisen kannst wieviel tatsaechlich verbraucht wurde zum ende des mietverhaeltnisses...

        Mit erscheint die Heizkostenrechnung jetzt nicht soooo absurd.

        2012 wurde wenn ich mich recht erinnere noch bis in den Mai hinein geheizt. Es ist also der größte Teil der Heizperiode in der Abrechnung und die Monate Juni-September, in denen keine Kosten anfallen fehlen komplet..

        LG

        Das ist völlig normal.

        Heizkosten werden das ganze Jahr über als Vorauszahlung gezahlt. In den Sommermonaten, wenn nicht geheizt wird, "spart" man quasi für die Wintermonate
        einen Betrag an. Das entfällt in dem Fall Deiner Mutter, da lediglich Vorauszahlungen für die verbrauchsintensive Zeit geleistet wurden, die aber nicht den tatsächlichen Verbrauch decken.

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