Dieselfahrzeug und Kurzstrecken

Hallo ihr Autokenner!

Da es hier den ein oder anderen gibt, der sich mit Autos auszukennen scheint hier mal eine Frage:
Ich bin auf der Suche nach einem neuen, familietauglichen Auto und mir würde (vor allem auch wegen der Schiebetüren) der VW sharan (bzw. eben der baugleiche seat alhambra) gefallen.
Nun verbrauchen die als Benziener ne Menge und da wir im Jahr mit dem auto ca 20 000 km fahren werden, würde sich wohl auch ein wesentlich sparsamerer Diesel lohnen.

Nun lese ich aber überall, daß dem diesel die ständigen kurzstrecken nicht gefallen.
Ich fahre in aller regel 15 km auf die Arbeit (ein mal quer durch die stadt)- bin also ca 20-30 minuten unterwegs. oftmals halte ich auf dem hinweg noch beim kindergarten und/ oder bäcker an auf dem rückweg geh ich nohmal einkaufen. fahre also die strecke nicht unbedingt in einem stück. Ca. ein mal die woche bin ich auch länger unterwegs - mehrmals ca 10 km am stück- auch wieder stadtverkehr)

ich fahre ca alle 2 wochen eine strecke von 60 km hin und abends wieder zurück (landstrasse, dörfer).
und ca ein mal im monat wird das Auto für eine längere strecke genutzt (100-250 km am stück einfache strecke)

was sagen denn die Experten dazu?
Würde ein Diesel an diesem Fahrverhalten schaden nehmen?
oder ist das ähnlich schädlich auch für einen benziner?

vielen dank schon mal für eure Antworten

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Kurzstrecken sind für einen Diesel besonders Tötlich.

Was du "fahrten" nennst das reicht dem armen armen Auto nichtmals zum warmwerden

Diesel ist absolut nicht geeignet für Kurzfahren.

Das würde ich meinem Benziner nicht zumuten und ich bin schon sehr hart mit ihm

Die 60km alle paar Wochen mal retten dein Auto dann auch nicht mehr, um den Freizupusten

Für deine Situation würde ich empfehlen Kauf dir ein Fahrrad!

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Hallo,

wir haben ein ähnliches Fahrverhalten wie ihr. Wir haben uns im Dezember ein neues Auto gekauft. Uns wurde, nicht nur vom Verkäufer, zu einem Diesel geraten.

Neuere Diesel vertragen heutzutage wohl auch gut kurze Strecken. Und ab und an fahrt ihr ja längere Strecken. Und bei 20.000 Km im Jahr lohnt der Diesel auf alle Fälle.

vg

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im ernst?

hmmm, vielleicht muß ich mal mit ein paar "automenschen" reden- hab leider so gar keinen, der sich mit autos auskennt in meinem bekanntenkreis.
und das internet war mir bisehr nur bedningt eine hilfe.
allerdings wies alles darauf hin, daß mein fahrverhalten eher nix für nen diesel ist.
danke dir!

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ists auch nicht, die findingsda muss hauptsache mal stänkern aber wie dir bereits von mehreren mitgeteilt wurde ist es tatsächlich schädlich da sich alles zusetzt durch den Ruß

Google mein " Diesel und Kurzfahren" da schlackerst du mit den Ohren

http://www.focus.de/auto/news/test-kurzstrecke-ist-gift-fuer-den-diesel_aid_535936.html

http://www.welt.de/motor/article8794513/Fuer-moderne-Dieselautos-sind-Kurzstrecken-Gift.html

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ich fahre seit 26 jahren dieselautos beruflich......ford transit.... hauptsaechlich kurzstrecke in der stadt.....es ist noch kein motor oder sonst was kaputt gegangen....

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hmm stimmt, was fahren denn die ganzen kurriere, mobilen pfelgedienste und co- das sind doch sicher auch in der merhzahl diese- die fahren doch einiges an kilometern im stadtverkehr..

danke dir

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Naja, da ist aber auch die Frage, wie hoch da die Fluktuation ist, oder?

Ich frage morgen mal meinen Kollegen, der war früher Automechaniker.

Und: Schaut ihr auch nach evtl. schon auf Gas umgerüstete Wagen? Das wäre doch auch etwas, oder? Wenn ihr wieder mit Gas fahrt?

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Hallo,

fahre selber einen Diesel, ähnliches Fahrverhalten, eher noch kürzere Strecken zwischendurch.
Bei Kauf haben wir das alles mit dem Autohaus besprochen (ich war auch etwas unsicher), alle ein/zwei Monate sollte eine länger Strecke drin sein, in der man konsequent mind. 30 Minuten über 50/60 km/h fährt.
Ich fahre meinen jetzt fast 2,5 Jahren und es gab noch keine Probleme.

LG Anita

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Wir haben eine Werkstatt und ich kann dir aus der Erfahrung sagen das es einem guten Diesel nicht schaden wird. Die VW Motoren sind mit die Besten und bei guter Pflege (regelmäßig Inspektion) und beachten des Vorglühsymbols (erst starten wenn aus) sollte euer Fahrverhalten kein Problem für den Diesel sein.

Wir fahren 20000km im Jahr mit unserem Golf 6, tägl. 25km eine Strecke zur Arbeit und dann eben zum Einkaufen (10km). Unser Diesel läuft super und hat keine Probleme damit, wir schaffen es sogar das wir den Ölintervall perfekt ausnutzen.

LG Steffi

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Was bedeutet das, den Ölintervall perfekt auszunutzen?

Ich lerne immer gern was dazu. Danke!:-)

White

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Naja also unser hat ja Ölwechsel laut Bordcomputer, bei meinem alten Diesel musste ich trotz Longlife Service immer 1 Mal im Jahr zum Ölwechsel. Hier schaffe ich es jetzt länger.

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Hallo,

ich habe noch nie was anderes als Diesel gefahren.

Erst einen Peugeot 205 (uralt schon als ich ihn 1998 bekommen habe). Überwiegend Kurzstrecke (zur Schule etwa 20 Minuten, zur Arbeit dann später nur noch 10 Minuten), zu Feten am Wochenende dann mal auch Strecken von 30 Minuten und im Urlaub dann gerne auch mal 600km am Stück. Vor der Abgasuntersuchung musste ich immer auf die Bahn, freipusten, sonst ist das Schätzchen durchgefallen. Der Wagen hat mit 320Tsd. km den Geist aufgegeben (2002). Und zwar nicht der Motor, sondern das Lenkgetriebe.
Dann habe ich einen Polo BJ 1996 (2002-2008) gefahren. Den habe ich ähnlich gefahren und dann einem Bekannten für seine Tochter verkauft. Die fährt den Schatz heute noch, auf Kurzstrecke. Aber vorm TÜV mal 30km Vollgas auf der Autobahn muss sein.....
Seitdem fahren wir einen Touran. Meist Kurzstrecke, nur die 2km zum KiGa, dann mal zum einkaufen je nachdem zwischen 3 und 10km. Ich gehe Teilzeit arbeiten, 2x die Woche, da läuft er 25km die Strecke. Seit 2008 nicht einmal ein Problem mit dem Auto (abgesehen von der Klimaanlage, das hat aber wohl nichts mit dem Treibstoff zu tun). Wir fahren 3-4x im Jahr längere Strecken (600-800km).

LG

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#winke
Ich fahre mit meinem Diesel seit 4 Jahren hauptsächlich Kurzstrecken und bis jetzt ist alles tutti. Würde mir da keine Gedanken machen.
Unsere Postboten fahren auch Diesel und nein, sie lassen nicht ständig den Motor laufen. Auch die ganzen Lieferfahrzeuge egal welcher Firmen fahren Diesel. Heutzutage kein Problem mehr.

Gas ect ist natürlich noch günstiger.

LG

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Hallo,

wir hatten in den letzten Jahren einen A3 und zwei Touran als Diesel. Aktuell fahren wir den neuen Sharan (u.a. wegen der Schiebetüren...;-)), ebenfalls als Diesel.

Wir fahren im Jahr ca. 30.000km, unter der Woche fahre ich sehr viel Kurzstrecke (morgens ca. 5km zum Kindergarten, von dort weitere ca. 5km zur Schule, von dort ca. 8km nach Hause, das Ganze mittags noch mal, evtl. zwischendrin noch zum Einkauf halten, zwischen 3 und 6km zum Hundetraining, die Kinder zwischen 3 und 8km zu Freunden bringen usw...) - unsere Autos haben das alle anstandslos mitgemacht.

Die beiden Touran haben wir mit um die 100.000km abgegeben, der A3 hatte über 100.000 gelaufen. Es ist jetzt also auch nicht so, dass die Autos nur ein Jahr bei uns liefen.

Und wie woanders schon geschrieben - der Sharan hat ja "sogar" eine Start-Stopp-Automatik. Wenn er einigermaßen warm ist, schaltet er den Motor von ganz alleine ab - und das macht unserer auch auf den o.g. Strecken, wenn alles passt. Als es sehr kalt war, hat er das nicht gemacht, wenn er auf der Autobahn getreten wurde, macht er es auch nicht, wie es z.B. im Sommer ist, weiß ich noch nicht, wir haben ihn erst seit Dezember. Und während man bei unserem Touran noch auf das Vorglühen achten musste, lässt der Sharan sich erst starten, wenn das Vorglühen abgeschlossen ist.

Also, ich persönlich würde auch bei Eurem Fahrverhalten bedenkenlos einen (neuen) Diesel nehmen.

Viele Grüße, Alex

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ich danke euch allen sehr für eure erfahrungsberichte.
ich bin zwar nach wie vor verunsichert- aber nun habe ich zumindest einige ansatzpunkte, um mal beim ein oder anderen händler vorzusprechen

Danke euch!