Was passiert dann?

    • (1) 14.04.13 - 14:54

      Hallo erstmal

      Meine Arbeitrskollegin ist total fertig. Sie hat einen Sohn(35) der seit er 16 Drogen genommen hat. Er hat zahlreiche Therapien hinter sich, ohne Erfolg. Hat auch öfters diese abgebrochen. Nimmt immernoch Drogen. Sie hat ihm schon sooft geholfen, essen gekauft, Wohnung aufgeräumt, gewaschen, etc.
      Sie lebt mit ihrem Mann( nicht der Vater) in der Nähe in einem Haus Er lebt von Grundsicherung, da er aufgrund von diverser Psychischer Erkrankungen auch nicht arbeitsfähig ist.Er lebt in einer kleinen Wohnung in ihrer Nähe. Er ist nicht einsichtig und lebt in den Tag hinein mit seinen Drogen. Dadurch und die psychische erkrankung hat er Schreianfälle, wird laut, stört die Nachbarschaft etc. Polizei kommt jedesmal, kann aber nichts tun.
      Nun hat er nach 3 Abmahungen die kündigung der Wohnung bekommen, innerhalb von 2 Wochen, mit Räumungsklage bis Oktober.

      Ihn kümmert das wenig, denkt, das wird schon.

      Nur, wo soll hin, wenn sie ihn rausschmeißen? Meine Arbeitskollegen kann und will ihn icht aufnehmen, da er im Drogenwahn unberechenbar ist und auch randaliert und nur schreit. Wo kommt sojemand unter?
      Oder muss sie ihn aufnehmen?

      • Ganz einfach er wird obdachlos, wenn er sich nicht kümmert.
        Und deine Arbeitskollegin muss ihn nicht aufnehmen.

        LG
        Karna

        • Hallo

          Das Problem wird sein, das ihn keine Wohnungsbaugesellschaft wohl eine Wohnung geben wird. Die erkundigen sich ja auch

          • Das werden sie, aber vielleicht rüttelt das den werten Herrn mal auf.
            Nämlich das sich nicht alles regelt, wenn man nur lange genug wartet.
            Es kann eine Chance für den Sohn deiner Arbeitskollegen sein

            • Hallo

              Das wird er nicht. Er wurde schon mal aus einer anderen Wohnung geschmissen in einer anderen Stadt. Sie hat in dann zu sich geholt, weil sie gedacht hat, es wird besser. Es wird immer schlimmer. Er hat oft kein Geld mehr für essen, dann geht sie für ihn einkaufen etc.

              Sie ist kurz vorm zusammenbruch. Ich würde ihr so gerne helfen.
              Sie hat alles Menschenmögliche schon getan, auch als das damals anfing.

              • Solange Mama Rettungsanker "spielt", wird sich auch nichts ändern.
                Die Mama muss loslassen (auch wenn das Mutterherz blutet) nur so kommt er in die Notlage, die ihn bewegen könnte etwas zu ändern.

          Wenn er droht, obdachlos zu werden, kann die Stadt ihm eine Wohnung zuweisen. Dann kann das städtische Wohnungsbauunternehmen auch nicht dagegen machen.

          Aber dafür, dass die Stadt eine Wohnung beschlagnahmt, müssen schon besondere Gründe vorliegen. Das wäre zu prüfen, ob bei ihm besondere Gründe vorliegen.
          L G

          White (bei einer psychischen Erkrankung KANN dem so sein)

    (8) 14.04.13 - 18:04

    In die Geschlossene, oder eben in Unterkünfte der Stadt für Wohnungslose.

    (9) 14.04.13 - 18:06

    Solche Menschen brauchen mal nen enormen Tiefpunkt, um so eine Krise zu bewältigen.

    Vielleicht rüttelt es ihn auf, wenn er ohne nichts da steht.

    • (10) 14.04.13 - 19:13

      Hallo

      Er hat ja schon soviel durch. Vielleicht hofft er auch, das seine Mutter ihn aufnimmt. Das wird sie definitiv nicht tun. Man kann mit ihm nicht zusammenleben. Sie hat auch Angst. Er klingelt auch Nachts da, wenn er seinen Schlüssel verloren hat, damit er in die Wohnung kommt( sie hat einen Ersatzschlüssel).
      Sie möchte ja gerne eine Betreuung für ihn, aber wenn er sich weigert, kann man da nichts machen. Sie war schon überall, alle sagen, wenn er nicht freiwillig in eine "Anstalt" geht, kann man nichts machen. Erst, wenn er straffällig wird.

      Traurig ist das.

      • (11) 14.04.13 - 20:17

        Oje oje, ich wuerde mich an ihrer stelle an den sozialen Dienst der Stadt wenden,

        und keinesfalls die Betreuung für ihn übernehmen. Denn dann muss sie gegebenenfalls auch Entscheidungen treffen die er nicht für gut befindet. Dann is der Aerger vorprogramiert der ja jetzt schon nicht erträglich scheint.

        Solch einen Betreuungsjob wuerde ich in fachliche Hände geben. Die können das meist besser vor allem weil Sie keinen persönlichen Bezug zu der Person haben.

        weiterhin viel Kraft und alles gute für Deine Kollegin

        • (12) 14.04.13 - 20:24

          Hallo

          Das will sie ja auch, einen externen Betreuer. Aber wenn der Sohn nicht will, kann keiner was machen.Er muss erst straffällig werden. Sie war ja schon bei der Polizei, Ordnungsamt, Sozialer Dienst etc

          Nichts

          • (13) 14.04.13 - 22:45

            Hallo

            Nun ja dann wird Sie ihn wohl oder Uebel laufen lassen müßen. In gewisser hinsicht hat in Deutschland jeder das Recht zu verwahrlosen, solange er keinem andren schadet. Das ist wohl leider tatsächlich so.

            Aufnehmen muss Sie ihn jedoch keines Falles und und unter diesen Umständen wuerde ich ihr auch dringend davon abraten.

(14) 14.04.13 - 20:16

Ich schätze mal das auch Eure Stadt/Gemeinde für "solche Fälle" sogenannte Einfachstunterkünfte hat.

Billigwohnungen oder Container.

Ich würde einen Drogenabhängigen auch nicht aufnehmen wollen und sie muss es auch nicht.

Es könnte höchstens sein, dass sie für einen Teil seiner Kosten aufkommen muss.

Wenn das aber bislang nicht der Fall war, wird es jetzt wohl auch nicht sein.

VG lachris

  • (15) 14.04.13 - 20:59

    Hallo

    Nein, sie musste bisher nichts zahlen. Warum auch? Er ist 35.

    Ja, wir haben hier sowas. Da kommen die ganzen Asylbewerber hin. Das ist aber der Horror da

    • (16) 14.04.13 - 22:43

      Naja, Eltern sind Ihren Kindern zu Unterhalt verpflichtet.

      Wenn sie nicht arbeitsfähig sind (z.B. Drogen, Alkohol, sontige Süchte), dann auch noch im Erwachsenenalter.

      Jedenfalls hat das Sozialamt damals versucht, Geld bei meinen (Ex) Schwiegereltern einzutreiben, nachdem sie bei mir vor Gericht hinten runter gefallen sind.

      Und Einfachstunterkünfte sind bestimmt nicht lustig, aber da kommt man normalerweise auch nicht freiwillig unter. Aber wer sich nichts sucht, muss nehmen was er kriegt. Da kenne ich kein Mitleid...

      • (17) 15.04.13 - 01:32

        "Wenn sie nicht arbeitsfähig sind (z.B. Drogen, Alkohol, sontige Süchte), dann auch noch im Erwachsenenalter."

        So pauschal ist das nicht korrekt. Gerade bei Süchten ist das nicht ohne weiteres der Fall.

        • (18) 15.04.13 - 22:58

          Ich habe ja nicht gesagt, dass es so sein muss, nur dass es so sein kann.

          Zum Glück musste ich auch nicht für meinen Exmann zahlen. Er war alkoholsüchtig.

          Aber als das Gericht zu meinen Gunsten entschieden hat, hat das Sozialamt versucht bei seinen Eltern was zu holen.

          Ich habe damals den Kommentar zum BGB (Palandt) ziemlich gut durchforstet um Argumente für meinen Standpunkt zu finden. Gerade im Unterhaltsrecht ist vieles Richterrecht.

          Es kommt auf das Selbstverschulden an. Süchte gelten als Krankeit und Krankheit ist nicht selbstverschuldet. Wenn er sich aber z.B. weigert an einer Therapie teilzunehmen, kann man wohl davon sprechen, dass ihn an seinem Zustand eine Schuld trifft und dann muss man zumindest als Exfrau nichts zahlen. Wie sich das bei Eltern verhält, hab ich mir damals nicht angeschaut...

      (19) 15.04.13 - 08:32

      Hallo

      Der Mann ist 35. Seit er 16 ist, nimmt er wohl Drogen. Ab 18 war er immer mal wieder in Therapie. Er hat zwar da eine Ausbildung gemacht und abgeschlossen, aber nie gearbeitet. Es würde ihn auch keiner einstellen
      Und meine Arbeitskollegin musste nie was zahlen. Trotz Haus, gutem Einkommen und neuen Ehemann, der auch gut verdient.

      Er wird bei der Geschichte keine Wohnungbaugesellschaft finden, die ihn nimmt
      Was passiert eigentlich mit seinen Möbeln? Und persöhnlichen Sachen? Wenn es wirckich zur Zwangsräumung kommt

      • (20) 15.04.13 - 14:23

        "Er wird bei der Geschichte keine Wohnungbaugesellschaft finden, die ihn nimmt Was passiert eigentlich mit seinen Möbeln? Und persöhnlichen Sachen? Wenn es wirckich zur Zwangsräumung kommt"

        Hi,

        die werden dann auf seine Kosten eingelagert.

        Und Deine Kollegin kann ihrem Sohn nur durch eines helfen (eigene Erfahrung mit einer früheren drogensüchtigen Freundin):

        Sie muss ihn fallen lassen - und zwar komplett. Solange sie ihm immer wieder aus der Sch... hilft (einkaufen, sauber machen, nachts parat stehen, Amtsgänge erledigen etc.) wird sich nie etwas ändern. Er wird erst einmal wirklich in der Gosse landen müssen, damit er eine Chance hat, aufzuwachen. ABER: wenn sie sich dafür entscheidet, dann muss sie auch damit rechnen, dass

        - er es nicht schafft
        - er immer wieder bettelnd vor der Tür steht (und sie muss ihn dann ignorieren)
        - er sie uU bedroht (dahilft nur die Polizei)
        - er mit Selbstmord droht (hier hat sie evtl. Chancen, ihn vorübergehend einweisen zu lassen - wg akuter Selbstgefährdung)

        Leicht wird dieser Schritt nicht, wenn sie sich dazu entscheidet. Aber auch alles andere wird nicht leicht - vor allem, da sie Angst vor ihm hat.

        Gruß
        Kim

(24) 14.04.13 - 21:01

Vielleicht ihm in einem letzten Versuch die Pistole auf die Brust setzten. Entweder er geht freiwillig in die Psychiatrie/Entzug was auch immer oder die Mutter/Familie wählt die 110 um einen Selbstmordversuch zu melden. Bei seiner wohl auch aktenkundigenen Drogenkarriere dürfte es auch ihm dämmern dass ihm kein Polizeibeamte glauben würde. LG

  • (25) 14.04.13 - 21:04

    Hallo

    Das Problem ist ja, das er schon 10 mal in der Klinik war. Entweder er unterbriucht oder er wird wieder rückfällig.
    Er will sich einfach nicht helfen lassen. Normal müsste er auf Dauer weggesperrt werden. Aber das wird keiner machen

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