Auto unfallfrei gekauft, aber doch mit Schaden?

    • (1) 23.04.13 - 10:59

      Hallo,

      sorry für die doofe Fragestellung ;-)

      Also, wir haben im September 2011 einen Halbjahreswagen bei einem Vertragshändler gekauft (das Auto lief vorher als Mietwagen in Belgien)
      Im Kaufvertrag wurde festgehalten: *Vorschäden lt. Anlage (im Rahmen der Aufbereitung Stoßfänger hinten instandgesetzt und lackiert; 2 Felgen verschrammt)
      Dem Verkäufer sind auf andere Weise Mängel und Unfallschäden bekannt - nein*

      So, jetzt habe ich Kundendienst, und der Sachbearbeiter meinte, dass vorne links ein Schaden bestanden hat, der repariert wurde. Man sieht (also, er sieht das, ich bin eine Frau ;-) - jetzt sehe ich das auch, aber aufgefallen ist mir das nie), dass die Spaltmaße nicht stimmen, und in der Motorhaube verschiedene Stopsel (keine Ahnung, wie die heißen) nicht die gleiche Höhe haben; er will sich das heute noch genauer (auch von unten) anschauen.

      Der Schaden wurde auf keinem Fall von einem Vertragshändler repariert, da er im Netzwerk nicht vermerkt ist.

      So, jetzt stehen wir da ... wir hätten uns das Auto nie gekauft, wenn wir das gewußt hätten. Haben wir noch eine Chance auf Minderung des Kaufpreises? Weil Rücknahme wird denke ich nicht mehr so einfach, da werden ja die inzwischen gelaufenen km berücksichtigt, oder?

      LG Claudia

      • Es muss ja einen Grund gegeben haben, warum der Stoßfänger instandgesetzt und lackiert wurde - warum habt ihr da nicht schon geschaltet?

        ich kenne mich mit der Rechtslage nicht aus, ich würde einfach mal beim ADAC nachfragen. Der nachweisliche Schaden muss ja auch belegt werden, erst dann kannst du da evtl. was machen.

        Viel Glück!

        • Der angegebene Schaden war hinten, der jetzt aufgetauchte vorne. An der Seite ist alles in Ordnung, die Türen etc passen gut zusammen und das Lackprotokoll ist auch ok ...

          • Schon sehr merkwürdig alles. Ich würde mit dieser Erkenntnis auf jeden Fall den Verkäufer kontaktieren. Blöd nur, dass es schon so lange her ist ... aber den Kaufvertrag habt ihr ja noch. Und wenn ihr von der Werkstatt eine Bestätigung habt, dass das Auto einen Unfall hatte, bleibt nur zu hoffen, dass der verkäufer euch nicht unterstellt, den in den letzten Jahren selbst verursacht zu haben.

      hallo!
      ihr könnt in eine entsprechende werkstatt (also skoda bei einem skoda)fahren und die nummer des wagens auslesen lassen, da müssten alle unfälle verzeichnet sein! das wäre dann auch ein rückgabegrund, wenn der verkäufer es verschwiegen hat!

      lg julia

    Wende dich an den ADAC zwecks Beratung.

    Für die Rechtsfrage ist das Geschlecht des Käufers egal.

    Gruß

    Manavgat

    Es muss nicht unbedingt ein Schaden gewesen sein.

    Es kann durchaus sein, dass aus irgendwelchen Gründen z.B. die Motorhaube vom Hersteller getauscht wurde. Dann stimmen die Spaltmaße auch nicht 100%, weil einfach ein "Fremdteil" verbaut wurde.

    Wenn die Haube vom Hersteller getauscht wurde, dann muss das nicht unbedingt als Schaden im System auftauchen.

    Bei meinem Mann wurden Motorhaube und Heckklappe vom Hersteller getauscht. Die Spaltmaße stimmen auch nicht mehr. Wir hatten aber keinen Schaden, sondern Korrosion unterm Lack.

    "Dem Verkäufer sind auf andere Weise Mängel und Unfallschäden bekannt - nein*"

    Erkundigt euch ggf. bei einem Anwalt, ob das rechtliche Relevanz hat. Sollte es an dem sein, werdet ihr dem Verkäufer, von dem ihr den Wagen gekauft habt, nix können...

    Wenn das fast 2 Jahre lang niemandem aufgefallen ist, dann kann es so schlimm nicht sein.

    Mietwagen haben immer eine gewisse Negativhistorie, weil gerade bei Autos aus dem Ausland nichts wirklich zurück verfolgt werden kann. Dafür habt Ihr ordentlich Geld zu nem Neu- bzw. Vorführwagen gespart!

    Euer verkaufender Händler wird davon sicher auch nichts gewusst haben, sonst hätte er das neben den anderen Vorschäden ja ganz sicher auch erwähnt.

    Da die Gewährleistungsfrist lange vorbei ist, sehe ich hier keinen Anlass, irgendetwas forden zu können.

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