Nachbarskinder

    • (1) 28.04.13 - 22:45

      Hallo ihr lieben,

      Weiß nicht so genau ob es hier hin passt. Wir haben hier bei uns zwei Kids wohnen (15&11). Beide total lieb. Die Eltern haben einige Probleme, Vater Alkoholiker ( war schon mal auf Entzug trinkt aber wieder) Mutter mit dem ganzen Thema überfordert. Die Kids sind ab Freitagabend eigentlich nur noch bei uns. Gehn nur noch zum schlafen abends um elf Heim. Wir haben jetzt schon öfter Ausflüge mit den Kids gemacht jedes mal hatten die Kinder Hunger, weil es nur morgens früh Frühstück gab. Also sind wir mit ihnen unterwegs essen gegangen. Wenn wir Schoppen waren, haben wir den Kids stellenweise auch Klamotten gekauft, weil naja die Klamotten von denen ausgelatscht usw waren. Es ging uns dabei nie ums Geld. Heute der Gipfel: beide Kinder waren mit uns unterwegs und haben insgesamt 20€ mitbekommen. Sie sollten aber von den 20€ ihren Eltern etwas mitbringen für 6€. Sind so gegen 14:00 Uhr los. Die Kinder hatten wieder nur gefrühstückt. Also sind wir dann essen gegangen. Die Kids sind um 18:00 Uhr kurz Heim und wurden gefragt was mit restgeld ist. Der junge hat dann direkt gesagt, das nichts mehr da ist ( er wollte das wir die 14€ behalten, da wir ja regelmäßig essen usw) bezahlen. Der Vater hat ihn dann angemeckert das die Kids das Geld ausgegeben haben und das sie ja auch noch kopiergeld für die Schule brauchen.

      Wie kann man so Kids helfen? Sie fühlen sich daheim nicht wohl und wollen nur noch bei uns sein.

      Den Eltern scheint es egal zusein, das die Kinder ständig bei uns sind und auch Dinge gekauft bekommen.
      Abends wenn sie rüber kommen haben sie immer Hunger.

      Vielleicht weiß ja jemand einem Rat...

      Danke!

      • Hallo,

        es ehrt euch ja wirklich, dass ihr euch so toll um die Kinder kümmert. Aber das kann ja kein Dauerzustand sein, dass ihr sie mit durchfüttern müsst und sogar noch Kleidung für sie kauft.

        Ich würde die Mutter zur Seite nehmen und ihr die Situation mal erklären. Es ist IHRE Aufgabe, dass die Kinder vernünftig zu essen bekommen und ordentlich gekleidet sind. Wenn sie damit so sehr überfordert ist, würde ich mich ans Jugendamt wenden.

        Liebe Grüße

        mh... ich weiß jetzt nicht was Du hören/lesen willst???

        Dass von der Elterlichen Seite nicht viel zu erwarten ist, dürfte ja klar sein!

        Du hast also die Möglichkeit die Kinder weiter Teil - zu versorgen oder dies eben nicht mehr zu tun! Oder aber das ganze eben in die Hände des Jugendamtes zu geben.

        Ich finde es auch löblich, dass ihr Hilfe geleistet habt, in Form von Lebensmitteln und Kleidung - da es nicht selbstverständlich ist!
        Aber entweder ich mache sowas gerne - dann mache ich es! oder ich lasse es!

        Hier sowas zu posten um Riesen Applaus zu ernten und profilieren zu wollen finde ich daneben.
        Denn so wirkt Dein Thread auf mich!
        Auf was anderes "kann" so ein Posting doch gar nicht hinauslaufen....
        schade...

        LG

        • Ich möchte hier nicht gelobt werden oder sonstiges. Ich helfe den Kindern gerne!

          Ich wollte nur mal hören was die allgemeine Meinung ist.

          Wenn ich das Jugendamt Rufe, wissen die Eltern doch das ich es war. Sonst weiß ja keiner was dort angeht.

          Dann dürfen die Kinder bestimmt nicht mehr zu uns und bekommen daheim mächtig Ärger.

        • Wieso KANN dieser thread nicht auf etwas anderes hinaus laufen? Wenn man als Antwortender MÖCHTE, dann KANN dieser Thread sehr wohl auf etwas anderes hinaus laufen, als auf das, was du ihr gerade unterstellst.
          Und es geht nicht immer darum, ob man etwas gern macht, sondern oft auch darum, ob man es sich so, wie es sich entwickelt hat, auf Dauer leisten kann. und wenn man feststellt, dass man es sich so nicht leisten kann, diese Kinder aber nicht einfach ihrem Schicksal überlassen möchte, da sie ja auch Hoffnung in einen setzen, ist es völlig legitim, nach Lösungen zu suchen und zu fragen.
          Schade, dass du DAS nicht verstehst.

          Zur TE: Ich würde mal mit den Kids reden, sie sind schließlich schon recht groß und auch verständig. Man könnte mit den Eltern reden, sich aber auch offizielle Hilfe holen (Jugendamt). Aber wie gesagt, dass würde ich schon vorher mit ihnen besprechen.Toll, dass ihr auf andere achtet und ihnen selbstlos helft. Sowas ist nicht die Regel und wenn doch, dann darf man nicht drüber sprechen, wie wir gerade mitbekommen haben.;-)

          vg, m.

          • Danke Mamavonyannick,

            ich möchte den Kindern nur bestmöglich helfen und das heißt natürlich nicht, das ich sie auf lange Sicht weiterhin mit Kleidung und Essen versorgen kann/will.

            Die Kinder könnnen nichts dafür, wie es bei ihnen Zuhause läuft. Es ist traurig mit anzusehen, wie der 15 Jährige jedes Mal hofft, das die Mutter den Vater endlich raus wirft und sich schon Gedanken macht, wie es danach weitergeht. Die Kinder fragen ja auch bereits wie so eine Scheidung abläuft usw.

            Die Situation dort ist nicht so einfach und der Vater überhaupt nicht Einsichtig (Was er sagt ist Gesetz).
            Ich werde mich in den kommenden Tagen mal beim Jugendamt schlau machen, was es für Möglichkeiten gibt.

            Das beste für die Kinder wäre, wenn der Vater auszieht, die Mutter ist keine böse und die Kinder lieben sie überalles aber der Vater.....
            Die Kinder vertrauen uns und erzählen uns alles und ich möchte nicht, das sie für dieses Vertrauen bestraft werden.

            • "Das beste für die Kinder wäre, wenn der Vater auszieht, die Mutter ist keine böse und die Kinder lieben sie überalles aber der Vater....."

              Eine Mutter, die tatenlos zuschaut, wie der Vater die gemeinsamen Kinder misshandelt, ist sehr wohl eine "Böse".

              Und eine Mutter, die mit allem überfordert ist (wie du schreibst), darf auf keinen Fall das alleinige Sorgerecht für ihre Kinder behalten.

              Und wenn die Kinder ihre Mutter über alles lieben, warum verbringen sie dann so viel Zeit bei dir anstatt ihrer Mutter gegen den Vater beizustehen?

          Wenn man als Antwortender möchte?!

          Leider bin ich eben nicht die Person, die schreibt was gelesen werden möchte nur damit wir alle in Love, Peace & Harmony beisammen sind!

          Es ist deutlich rauszulesen, dass die TE sich mit ihrem Text hervorhebt und es definitiv nicht einzig um das Wohl der Kinder geht!

          Offensichtlich hast Du so einiges nicht verstanden, denn es gibt immerhin einige die das ganz genauso sehen wie ich!

          Beste Grüße

          • Vermutlich sind die genauso wenig fähig wie du, das Wesentliche rauszulesen udn interpretieren lieber die eigenen Ansichten mit rein. allein schon die Tatsache, dass dir die te klar schreibt, dass sie sich NICHT hervorheben möchte, sollte dir zeigen, dass du falsch liegst.

            Beste Grüße zurück

            • Genau! Man möchte sich in keinem Fall hervorheben - aber lässt dann den gesamten Text daraus bestehen wie toll man ist, was man alles leistet und wie unfähig die anderen sind #rofl

              Großes Kino

              • Vllt solltest du es anders probieren: Sie hat den Sachverhalt geschildert, damit der User versteht, warum sie ihre Fragen stellt. Du scheinst vor den Fragen aufgehört haben zu lesen, sonst hättest du das verstanden:-)

                Ich habe nie behauptet das ich perfekt bin oder keine Fehler mache ich wollte lediglich die Situation so kurz und knapp wie möglich schildern. Ich hätte das ganze natürlich noch viel länger schreiben können und ins kleinste Detail, das wäre aber zu lang geworden.

                Ich bin auch nur ein Mensch und Menschen machen Fehler....

                Der Größte war wahrscheinlich hier nach Rat zu fragen

    Ich würde die Mutter ansprechen...und für den Fall, dass es so weitergeht, (mit entsprechender Vorankündigung) auch das Jugendamt informieren.

    Hallo,

    "Heute der Gipfel: beide Kinder waren mit uns unterwegs und haben insgesamt 20€ mitbekommen. Sie sollten aber von den 20€ ihren Eltern etwas mitbringen für 6€. ...
    ...Der junge hat dann direkt gesagt, das nichts mehr da ist ( er wollte das wir die 14€ behalten, da wir ja regelmäßig essen usw) bezahlen."

    bei all der Hilfe, Aufmerksamkeit und finanzieller Zuwendung, die du den Kindern zukommen lässt - das finde ich nicht in Ordnung, dass ihr 14 € von einem quasi mittellosen Kind angenommen habt.

    Ich lade nicht jemanden, der hungern muss (und nicht freiwillig hungert), zum Essen ein, und lasse mir die Mehrkosten dann im Nachhinein ersetzen.

    Auch wenn die Eltern der Kinder ihre Kinder vernachlässigen und schlecht behandeln - in dieser Sache ist der Vater im Recht. Wenn dir die 14 € so wichtig waren, hättest du dir das Geld von den Eltern direkt holen müssen, aber nich ohne Wissen der Eltern das Geld der Kinder annehmen dürfen.

    "Wie kann man so Kids helfen? Sie fühlen sich daheim nicht wohl und wollen nur noch bei uns sein."

    Wenn sie sich zu Hause wirklich nicht mehr wohlfühlen, dann sind sie sicher dankbar, wenn du das Jugendamt informierst, damit die Kinder aus ihrer Familie rausgeholt werden.

    Allerdings verwundert mich, dass eine 15Jährige nicht andere Mittel und Wege findet, ihrem tristen Zuhause zu entfliehen - 15Jährige sind normalerweise ja mehr unterwegs als Zuhause und hängen am Wochenende auch nicht mit ihren netten Nachbarn, sondern mit ihrer Clique/Freunden ab.

    Auch wäre ich als 15Jährige lieber in ausgelatschten Klamotten rumgelaufen, als mir neue Klamotten von meinen Nachbarn finanzieren zu lassen, da mir das viel zu peinlich gewesen wäre #kratz

    So oder so:
    wenn die Eltern ihre Kinder so vernachlässigen und die Kinder sich bei ihren Eltern sowieso nicht wohlfühlen, dann würde ich auf Hilfe vom Jugendamt setzen.

    LG,
    J.

    • Ich wollte das Geld nicht annehmen. Der Junge hat darauf bestanden, weil es ihm unangenehm ist. Ausserdem sollten die Kinder ja auch was zu essen davon holen. (lt Aussage der Mutter, als sie bei uns war) Der Vater hat das natürlich anders gesehn. Die Familie ist keineswegs Mittellos. Der Vater gibt nur die ganze Kohle für Alkohl, Zigaretten und anderen Blödsinn aus, den er haben will. Die Eltern gehen beide Arbeiten, mittellos sind Sie keinesfalls.Der Vater ist nur der Meinung, das die Kinder zu teuer sind.

      Der 15 Jährige darf nicht zu irgendwelchen Freunden. Er darf nur zu uns, weil der Vater der Meinung ist die Freunde wären alle assozial.

      • "Ich wollte das Geld nicht annehmen"

        Das glaube ich dir natürlich. Trotzdem hast du es angenommen. Ich bin durchaus dazu in der Lage, ein Geldgeschenk eines 15Jährigen abzulehnen.

        "Ausserdem sollten die Kinder ja auch was zu essen davon holen. (lt Aussage der Mutter, als sie bei uns war) "

        Haben sie ja anscheinend nicht gemacht. Da wäre ich als Mutter sauer.

        "Die Eltern gehen beide Arbeiten, mittellos sind Sie keinesfalls."

        Aha, die Mutter verfügt über eigenes Einkommen, ist aber nicht in der Lage von diesem Geld Lebensmittel und Kleidung für ihre Kinder zu kaufen. Ja, ja, der Vater erlaubt es ihr nicht, schon klar - wenn sie wollte, könnte sie den Kindern heimlich Geld geben, damit diese sich Lebensmittel und Klamotten kaufen können.
        Die Mutter ist doch kein Stück besser als der Vater.

        "Der 15 Jährige darf nicht zu irgendwelchen Freunden."

        #rofl

        Na und? Der Junge könnte sagen, er geht jetzt zu euch, und hängt stattdessen mit seinen Freunden ab.

        Sei mir nicht böse, aber was du von den Nachbarskindern und ihren Eltern erzählst, ist einfach nicht stimmig.

        Der 15Jährige benimmt sich eher wie ein hilfloser 5Jähriger anstatt wie jeder normale 15Jährige solche Verbote heimlich zu umgehen und die Mutter ist (in deinen Augen) keine "Böse" und wird von ihren Kindern über alles geliebt, obwohl sie sich genauso wenig um ihre Kinder kümmert wie der Vater (und das könnte sie, wenn sie arbeiten geht).

        Ich weiß nicht, ob beide Eltern Vollzeit arbeiten, oder die Mutter nur halbtags. Wenn die Mutter Vollzeit arbeitet, sollten die Kinder ja in der Schule ein Mittagessen bekommen bzw. der Schule sollte es auffallen, dass es zwei Ganztagskinder gibt, die aber nicht für ein Mittagessen angemeldet sind und sie auch sonst nichts zum Essen dabei haben.

        Oder aber die Mutter arbeitet halbtags, der Mann ganztags, dann sollte die Mutter in der Lage sein, die Kinder in Abwesenheit des Vaters mit Essen zu versorgen.

        Und wenn der Vater arbeitet, kann sein Alkoholproblem nicht so schlimm sein, dass er deswegen seine Arbeit vernachlässigt, sonst hätte der Arbeitgeber schon längst was unternommen.

        Wie auch immer:
        wenn du weißt, dass die Kinder vernachlässigt werden, dann informiere das Jugendamt. Aber spar dir bitte die Aussage "die Mutter ist ja keine Böse", das stimmt nämlich nicht.

        Und noch eine Unstimmigkeit:
        die Eltern deiner Nachbarskinder werden am Wochenende zu Hause ja auch irgendwann mal was essen wollen (zu Mittag, zu Abend) - Lebensmittel werden sie also besitzen.

        Auch wenn es asozial ist, dass die Eltern nicht dafür sorgen, dass ihre Kinder zu bestimmten Zeiten was essen, sind deine Nachbarskinder alt genug, sich ein Brot zu schmieren oder sich Nudeln zu kochen (zumindest der 15Jährige).

        Soviel zu

        "jedes mal hatten die Kinder Hunger, weil es nur morgens früh Frühstück gab"

        Wenn die Kinder natürlich schon vormittags bei dir klingeln, ist es logisch, dass sie bisher nur gefrühstückt haben. Wenn sie erst nachmittags klingeln, siehe mein 1.Absatz.

        Und anstatt stumpf ausgehungerte Nachbarskinder regelmäßig mit Essen zu versorgen, würde ich die Kinder mal fragen, ob in ihrem Elternhaus kein Brot und Brotbelag vorhanden ist bzw. andere Grundnahrungsmittel, und wie sich ihre Eltern denn ernähren, wenn sie nicht arbeiten und zu Hause sind.

        Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Lebensmittel für das Frühstück so abgezählt sind, dass es zur Mittagszeit nicht mehr für eine 2.Portion Brot o.ä. reicht. Wie gesagt bekommen die Eltern auch irgendwann Hunger und müssen was essen.

        Oder willst du mir jetzt erzählen, dass die Eltern immer auswärts essen (natürlich ohne ihre Kinder) bzw. an deren Kühlschrank/Brotschrank dicke Schlösser hängen?

        Und was ich auch für relativ unrealistisch halte:
        ein 15Jähriger, der freiwillig "Ausflüge" mit erwachsenen Begleitpersonen macht.

        Schon jüngere Jugendliche fangen an, gegen Familienausflüge zu rebellieren, und da hast ausgerechnet du ein 15jähriges Nachbarskind, das so sehr auf Ausflüge steht, dass er sogar welche mit seiner Nachbarin und 11jährigem Geschwisterkind unternimmt? #kratz
        Klar, solche Jugendlichen kann es geben (ich war selber ein Spätzünder und mit 15 noch eher kindlich als jugendlich, aber Betüddeln lassen wollte ich mich trotzdem nicht mehr), aber es ist doch sehr ungewöhnlich.

        • Wieviele 15 jährige kennst du, deren Vater Alkoholiker ist?

          • Ich kannte eine 15Jährige, deren Vater Alkoholiker war, und die hing lieber mit Gleichaltrigen ab als mit Erwachsenen.

            • Und deswegen ist das, was die Te schreibt, jetzt falsch?

              • Hab ich behauptet, dass das, was die TE schreibt, "falsch" ist?

                Klar kann die Story so stimmen, aber dann wäre es der erste 15Jährige, von dem ich gehört habe, der sich nach Familienleben und Ausflügen sehnt und der sich lieber von der Nachbarin bekochen lässt anstatt sich selbst am heimischen Kühlschrank zu bedienen.

                Und ich habe in meiner Kindheit einige Kinder/Jugendliche gekannt, die aus schwierigen familiären Verhältnissen kamen - die sind alle relativ früh selbständig geworden und haben sich abgenabelt, keiner hat Familienanschluss bei außenstehenden Erwachsenen gesucht, und wenn dann höchstens bei Familien ihrer gleichaltrigen Freunde.

                Und wenn die TE sich schon so fürsorglich gibt, dann sollte sie die Kinder weit vor 23 Uhr nach Hause schicken. Unter 16Jährige sollten um 22 Uhr zu Hause sein, erst Recht ein 11jähriges Kind.
                Wenn es schon die Eltern nicht interessiert, dann sollte es die TE interessieren, die in dem Moment freiwillig die Aufsichtspflicht für ein 15- und ein 11jähriges Kind übernommen hat.

                Du siehst die TE als edel und selbstlos an.
                Ich sehe die TE (wenn die Story so stimmt) als gutmeinend, aber schlecht machend an.

                Sie hätte schon längst eindringlich mit den Eltern reden sollen, dass sie ihre Kinder nicht vernachlässigen dürfen. Bei Nicht-Reaktion der Eltern eben auf das Jugendamt verweisen und sich beim Jugendamt melden.

                Sie hätte hinterfragen sollen, warum die Kinder "immer" hungrig sind bzw. warum sie angeblich nur Frühstück zu Hause bekommen.

                Sie sollte dafür sorgen, dass die Kinder zur Abendbrotzeit zu Hause sind anstatt sie bis 23 Uhr zu beherbergen.

                Und in Anbetracht der Tatsache, dass die TE auf berechtigte Einwände (na, aber ein 15Jähriger ist aber alt genug, dass er nicht hungern müsste, wenn er nicht zu bequem wäre, sich selbst zu Hause ein Brot zu schmieren) nicht eingeht, glaube ich, dass die TE nur hören wollte, wie toll ihr Engagement doch ist.

                Denn wenn die Kinder wirklich ernsthaft vernachlässigt werden, dann muss man nicht nachfragen, was man tun sollte - die Antwort "Jugendamt benachrichtigen" liegt in dem Fall doch auf der Hand.

                • dann ist es eben der erste 15 jährige. Du kennst weder den Jungen noch dessen Kühlschrank. Du weißt weder, ob der kühlschrank gefüllt ist, noch ob es dem Jungen vorrangig einfach um die Zuwendung geht, die er bekommt.

                  und sicher gibt es ein paar Dinge, die die Te anders machen sollte oder könnte. aber die Frage könnte auch hier sein, warum fürsorgliche Eltern es dulden, dass ihre kinder bis 23 uhr unterwegs sind. scheinbar interessiert es die eltern aber nicht wirklich bzw. legen sie keinen wert darauf.

                  und nein, es geht nicht darum,d ass ich die TE als "edel und selbstlos" ansehe, sondern nur darum, dass ich das, was sie schreibt, erstmal als gegeben hinnehme. Ich muss nicht anfangen, alles in frage zu stellen. ich finde es richtig, wenn man sie auf fehler hinweist, wie z.B. mit dem geld, aber das ich mich jetzt daran hochziehen muss, nein, das nützt mir nichts udn ihr im übrigen auch nicht.
                  und was sie hätte tun sollen - tja, der idealfall liegt eben nciht immer vor. da gibt es verschiedene gründe, warum das so ist. aber auch hier versuche ich mich einzufühlen udn zu verstehen, warum andere menschen die dinge anders machen, ohne, dass sie sich derart an die wand gedrückt fühlen oder sie in die "täter"-rolle gedrängt wird.

                  und woher du weißt, dass dem jungen zu hause die möglichkeit offen steht, sich ein brot zu schmieren, erschließt sich mir nicht. udn das ist kein berechtigter einwand, sondern theoretisch völlig egal, warum er das macht. selbst wenn er es nur macht, weil er es schön findet, dass sich jemand um ihn kümmert und ihn umsorgt. denn das soll es geben, auch wenn du scheinbar keine menschen kennst, die sich gern umsorgen lassen.

                  • "und woher du weißt, dass dem jungen zu hause die möglichkeit offen steht, sich ein brot zu schmieren, erschließt sich mir nicht"

                    Ich weiß es nicht, deswegen habe die TE gefragt, ob ihre Nachbarn die Lebensmittel wegsperren. Komischerweise antwortet sie nicht auf solche Fragen.

                    "auch wenn du scheinbar keine menschen kennst, die sich gern umsorgen lassen. "

                    Unsinn.
                    Ich kenne nur keine 15Jährigen, die sich von ihrer erwachsenen Nachbarin gerne umsorgen lassen.

                    • Du hast schon gelesen, warum sie dir nicht mehr anwortet? Weil sie deine Art und Weise "eigenartig" findet und keinen bock hat, sich so in eine Rechtfertigungsposition drücken zu lassen. Und es ist fast schade für dich, dass du keine 15 jährigen kennst, die sich gern umsorgen lassen. Ich kenne einige jugendliche, die "hotel mama" noch sehr schön finden und selbst dann, wenn sie mit ihren Freunden abhängen, immer noch gern die elterliche Wärme udn Fürsorge spüren udn darauf auch Wert legen.

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