Verkehrsunfall, Schuldfrage, Erfahrung?

    • (1) 29.04.13 - 19:29

      Huhu,

      hatte heute meinen ersten Verkehrsunfall, nach über 10 Jahren Verkehrspraxis.

      Zum Unfallhergang: Ich stand auf einer gekennzeichneten Parkfläche. Frau O. fuhr mit ihrem PKW vorbei und hielt auf der Strasse. Ich setze den Blinker, schaute auf die Strasse ob alles frei ist, und scherte aus auf die Strasse.Dann stand ich mit dem linken Vorderrad auf der Strasse, Frau O. fuhr plötzlich zurück, ich hupte sehr lange, doch Frau Olguner bremste nicht, und fuhr auf mein Auto auf.

      Die Polizei sieht die Schuld bei Frau O. Die allerdings sieht keine Schuld bei sich. Ich habe meinen Anwalt eingeschaltet.
      Die Versicherung der Gegenpartei wollte mir "Ihren" Gutachter aufschwätzen, wovon mein Anwalt mir abgeraten hat. Nun werden wir einen eigenen Gutachter beauftragen.

      Die Frage, wie gehen solche Fälle meistens aus? Und wie lange zieht sich sowas in der Regel? Ich gehe davon aus das es zur Gerichtsverhandlung kommen wird.

      Die Holde fing bei der Polizei an zu lügen, ich hätte nicht geblinkt, und hupen hat sie auch nichts gehört. Leider waren nur meine Kinder anwesend, die es mitbekommen haben.

      Was kommt nun alles auf mich zu...

      Bitte Erfahrungswerte/Berichte...

      LG an Euch

      Das Frau O. ist sinnlos, wenn du vier Zeilen später dann doch den kompletten Nachnamen erwähnst *nur so nebenher* ;-)

      Die Polizei darf für gewöhnlich keine Schuldfrage klären, das ist Job der Versicherungen bzw derer Gutachter, aber bei Rückwärtsfahrvergehen kann man sehr wohl davon ausgehen, dass der Rückwärtsfahrende schuld ist, da man in dieser Situation besondere Vorsicht walten zu lassen hat.
      Den Gutachter der Gegenversicherung zu nehmen #rofl die Versicherung ist ja schon lustig, unabhängig ist der nämlich bestimmt nicht.
      Lass sich deinen Anwalt um die Sache kümmern, wirklich Sorgen würde ich mir nicht machen, denn selbst wenn du wirklich nicht geblinkt hättest, du standest hinter ihr (wenn auch nur leicht) und sie hat einfach nicht aufgepasst.
      Meinem Mann ist mal einer drauf gefahren, während er (mein Mann) rückwärts fuhr, der Unfallgegner stand erst und muss auf einmal losgefahren sein, denn er stand auf einmal zwei Meter weiter vorne, selbst da wurde meinem Mann die volle Schuld zugesprochen, weil er eben der Rückwärtsfahrer war.

      LG, lass dich nicht irre machen....#klee

    Hi,

    also wenn nachgewiesen werden kann dass SIE aufgefahren ist auf dein stehendes Auto, ist die Schuldfrage eindeutig geklärt. Wenn das alles nicht eindeutig durch die Polizei und Zeugen festgestellt werden konnte, wird es ziemlich schwierig werden die Schuldfrage überhaupt zu klären.

    Über was für eine Schadenshöhe reden wir denn überhaupt??

    LG

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