Würdet ihr für euer Kind mit dem Rauchen aufhören?

    • (1) 03.05.13 - 15:16

      Hallo Gemeinde,

      Jahrelang hat unser (heute fast) 6 Jähriger uns damit genervt, das wir als Eltern aufhören sollten zu rauchen.

      Wir haben dann ein Abkommen getroffen. Das wir zum 01.01.13 beide aufhören werden und uns die Hand darauf gegeben.

      Zum 01.01.13 haben wir es beide nicht geschafft und heimlich weiter geraucht (wenn er geschlafen hat oder während der Arbeitszeit). Einen Monat später hat uns dann das schlechte Gewissen aufgefressen und wir haben zum 01.02.13 aufgehört zu rauchen.

      Am Anfang war es nicht so schlimm für mich, aber jetzt langsam merke ich das die Sehnsucht langsam wieder kommt.

      Wenn ich darüber nachdenke, weiß ich, das ich es nicht für immer aushalten werde. Das schlechte Gewissen bringt mich aber um und ich wünsche mir so oft, das ich einfach eine Rauchen kann, ohne darüber nachzudenken.

      Was würdet ihr mir raten?

      Bitte schreibt jetzt nur nicht, das ich nur bei bestimmten Anlässen rauchen soll, denn das kann ich nicht. #heul

      • Ganz erlich, du bist die Erwachsene, wenn du rauchen willst rauche, solange es nicht in der Wohnung ist.

        Nein ich würde nicht aufhören zu rauchen!

        • Nein, in der Wohnung haben wir nie geraucht. Nur auf dem Balkon.

          Aber ich denke mir das ich es ihm versprochen habe und wie soll er versprechen ernst nehmen, wenn nicht mal seine Mama sich daran hält!? :-(

          • die Amerikaner sehen das alles viel lockerer ;-) In den Filmen ist das so. Ob im richtigen Leben auch? Da wird den Kindern in den brenzligsten Situationen versprochen, dass alles gut wird. Und wenns das dann nicht wird, kümmert es wen?

            Wie kommst du jetzt raus aus der Nummer? Könntest erklären, dass du es dir leichter vorgestellt hast mit dem Aufhören, aber dass es doch nicht so einfach ist. Kannst dann nachlegen, dass du dich von deinem Sohn erpresst gefühlt hast, also unter Zwang das Versprechen gegeben hast. Und das Versprechen, die unter Zwang gegeben werden, nichts bringen. Vielleicht lernt er was draus;-)

            • Oh na prima ... "vielleicht lernt er noch was draus"

              Was ist das denn für eine bescheidende Antwort.

              Das Kind bittet seine Eltern seit Jahren darum Nichtraucher zu werden, ggf. weil er den Geruch nicht erträgt, weiß, dass es ungesund ist und sich um die Gesundheit seiner Eltern sorgt ... dann geben die Eltern ein Versprechen (in ihrem Alter sollten sie wohl wissen, was ein Versprechen bedeutet) und jetzt wird nach ner Lösung gesuchtl, wie man aus der Nummer wieder raus kommt.

              Und dann kommst du mit deinen Vorschlägen und willst dem Kind am Ende noch ein schlechtes Gewissen einreden lassen "Versprechen unter Zwang..."

              Ganz großes Kino, unglaublich.

              Das wird doch zwangsläufig zum Bummerang, das Kind lernt einzig, dass sein Wunsch, der mit einem Versprechen besiegelt wurde, keine Priorität im Leben seiner Eltern hat und dass man sich an Versprechen nicht halten muss. Wenn er clever ist, holt er das bei Gelegenheit wieder raus, wenn er mal versprochen hat, pünktlich daheim zu sein oder gut zu lernen oder die Hausaufgaben zu machen statt TV zu sehen, wenn er erstmal ein Schulkind ist ...

              Also echt.

              • >>Ganz großes Kino, unglaublich.<<
                es interpretiert eben jeder anders

                • Ich wußte bis heute nicht, dass es an einem Versprechen, das man "mit Handschlag" besiegelt, interpretieren kann.

                  Immer dieses "ich halte mir hier noch ein Hintertürchen auf" oder ich rede mich da schon raus.

                  Dann doch lieber so ehrlich sein und sagen: "ich halte mein Versprechen nicht, weil ich es nicht will oder kann" statt dem Kind einzureden, es habe "Schuld" an der Abgabe eines so halbherzigen Versprechens, dass dann natürlich gebrochen werden kann, weil ... "war ja gar nicht ernst gemeint .. Du hast mich nur dazu überedet".

        grundsätzlich richtig--wenn da nicht dieses versprechen wäre!!!

    Hypnose, meine Liebe. Das soll helfen.

    Ich würde zu rauchen aufhören, wenn ich schwanger werden wollte.

    Ich habe aber schon eine Weile vorher aufgehört, weil mein Körper mir das so gesagt hat: Von einem Tag zum nächsten wurde mir vom Rauchen speiübel, also habe ich es dann gelassen.

    Es kam zwar eine Zeit, in der ich in harten Zeiten geraucht habe (Trennungsstress und co.), aber ich mag das nicht mehr.

    Das Problem ist die Gewohnheit: Es ist gemütlich, es ist schön, alle rauchen - nur die Medina. die hat ja aufgehört und kann nicht mitrauchen. #schrei
    Da muss man schon taff sein, um das durchzuhalten.

    Halt das durch, du, das ist viel gesünder für dich und dein Kind. Und dein gesamtes Umfeld.

    • <<<Von einem Tag zum nächsten wurde mir vom Rauchen speiübel, also habe ich es dann gelassen.>>>

      So war es bei mir auch. Ich habe bei beiden Schwangerschaften nicht geraucht und nach der Stillzeit wieder angefangen.

      Die Gewohnheit ja, aber das alle Rauchen, leider nicht. Die meisten meiner Freundinnen rauchen nicht..... das ist ja das seltsame.

      Ich habe es einfach geliebt, in einem Cafe zu sitzen und eine zu rauchen. Oder nach einem stressigen Tag nach Hause zu kommen und erst mal eine zu Rauchen, bevor alles andere in Angriff genommen wird. Das fehlt mir so....#schmoll

      Ich denke so lange ich es nicht von alleine will, unterdrücke ich es nur. Ich sehe mich nämlich nach drei Monaten immer noch nicht als Nichtraucherin.

      • (14) 03.05.13 - 17:50

        "So war es bei mir auch. Ich habe bei beiden Schwangerschaften nicht geraucht und nach der Stillzeit wieder angefangen."

        Dann warst du doch schon auf dem besten Weg.Warum hast du wieder angefangen wenn du schon ca. 1 - 1 1/2 Jahre nicht geraucht hast?

(15) 03.05.13 - 15:33

Ich sehe es auch so, dass ihr die Erwachsenen seid. So ein Versprechen würde ich mir gar nicht erst abnötigen lassen!

Ich hätte es dem Kind nicht versprochen, sondern einfach nur vereinbart, dass ich es versuchen werde. Aber jetzt ist es halt so wie es ist.

Im Großen und Ganzen denke ich aber, dass es auch eine wichtige Lektion für euren Sohn sein kann zu sehen, dass ihr nicht perfekt seid. Ihr müsst jetzt nur mit der Situation richtig umgehen.

D.h. nichts verheimlichen, sondern ehrlich eingestehen, dass man es nicht geschafft hat und es einem leid tut, dass man sein Versprechen nicht einhalten konnte. Nur so könnt ihr die Situation retten
Wenn er irgendwann nämlcih zufällig mitbekommt, dass ihr doch wieder raucht und somit merkt, dass ihr ihn angelogen bzw. es ihm verheimlicht habt, ist das Vertrauen erstmal hinüber.

Meine Meinung!

LG Brijuni

  • (16) 03.05.13 - 15:39

    Ja, da hast du Recht!

    Das blöde daran ist, das ich mir denke... was würde ich ihm sagen, wenn er irgendwann ankommt und sagt, das er damit angefangen hat!?

    Ich wollte ihm damit ein Vorbild sein.... aber ich stehe einfach nicht 100% dahinter.

(17) 03.05.13 - 15:34

Hallo,

Na aber sicher würde ich für mein Kind aufhören. Finde es ehrlich gesagt mehr als traurig und peinlich, dass dich da euer Kind drum bitten muss..

Kinder und Rauchen geht für mich gar nicht. Ist meine Meinung. Und ich habe früher auch geraucht. Habe damit aber Gott sei dank schon Jahre vor unserer Tochter aufgehört.

Such dir irgendnen schönen anderen Ausgleich, wenn dich die Sucht überkommt. Keine Ahnung, nimm deine Kinder in den Arm, kau kaugummi, geh ne runde joggen oder oder. Tausendmal besser als ein Glimmstängel in der Hand, mit dem du deinen eigenen Tod finanzierst.

Lieben Gruß!

  • Aha und Kinder und Alkohol wahrscheinlich auch nicht, oder?

    Also sobald man die Elternrolle einnimmt, hat man auf eigene Rechte und Laster zu verzichten, der Kinder zuliebe.

    Eine neue Haarfarbe gibt es auch nur nach Rücksprache, mit den Kindern.

    Die TE schreibt, das sie NICHT in der Wohnung und NICHT im Beisein der Kindern raucht, daran finde ich nun nichts verwerfliches.

    Jeder sollte sein Leben so leben, wie er es für richtig hält, denn es ist eh schon zu kurz.

    • und irgendwann, wenn sich das Kind nicht so entwickelt, wie von den Eltern gewünscht, dann kommts. Wegen dir hab ich mit dem Rauchen aufgehört, und das ist der Dank?

      >>Jeder sollte sein Leben so leben, wie er es für richtig hält, denn es ist eh schon zu kurz.<<
      aber bitte, ohne andere mit irgendwas zu belästigen

      Hallo,

      Kommt auf das Verhältnis zum Alkohol an. Wenn ich jeden Tag was trinken muss, find ich das genauso schlimm. Wenn ich dagegen z. B. Mal am wochenende, beim wegggehen, auf feierlichkeiten etc. ein Glas Sekt, Wein oder Bier oder meinetwegen auch mal einen Schnaps trinke okay. In Maßen eben.

      Auch wenn die TE nicht in der Wohnung raucht, so stinken die Klamotten, Hände etc. danach. kalter Rauch ist sehr unangenehm. Zudem kann Rauchen leider auch Allergien und Asthma auslösen, bzw. verschlimmern. Von Lungenkrebs und dergleichen brauche ich dir denke ich nix erzählen.

      Nur weil man Kinder hat, muss man sein Leben nicht aufgeben. Aber wieso kann man es nicht gesünder gestalten? Und es ist nun mal bewiesen, dass Rauchen schädlich ist. Ich würde es definitiv für mein Kind aufgeben.

      Lieben Gruß!

      Sabine

      • Natürlich ist es gesünder, ohne rauchen, keine Frage. Aber das kann man nicht alles pauschalisieren. Meine Mama ist mit 50 an Krebs gestorben, nie eine geraucht, und es gibt noch mehr Beispiele.

        Man sollte aufhören, wenn man selbst dazu bereit ist und nicht für jemanden anders egal,ob Kinder oder Partner.

        Und es ist auch nicht gesagt, das die Kids selbst zu Rauchern werden, nur weil man selbst ab und an eine raucht.

        Viele Grüße

        Mimi

(22) 03.05.13 - 15:34

Hallo

Ich Rauche zwar nur, wenn ich innerlich unter Streß stehe oder nevös bin ( also sehr selten) aber ich würde versuchen es zu reduzieren bzw. nur da zu Rauchen wo mein Kind nicht ist.

Als Kind von 2 starkrauchern in der Familie kann ich dir sagen, meine Eltern haben da nie Rücksicht auf uns genommen. Da wurde halt auch am Esstisch, wo Essen auf dem Tisch stand, geraucht. Ich fand es immer eklig, sagte es auch , aber ernst nahm mich da keiner.

Man kann versuchen es zu reduzieren, wenn man vorher starker Raucher war.

  • (23) 03.05.13 - 15:42

    Das wäre die perfekte Lösung wenn ich das könnte.

    <<<Als Kind von 2 starkrauchern in der Familie kann ich dir sagen, meine Eltern haben da nie Rücksicht auf uns genommen. Da wurde halt auch am Esstisch, wo Essen auf dem Tisch stand, geraucht. Ich fand es immer eklig, sagte es auch , aber ernst nahm mich da keiner.>>>

    Das finde ich unter aller Sau! Ich würde niemals in der Wohnung oder im Auto rauchen. Auch wenn wir unterwegs sind, stelle ich mich weiter weg, wenn ich eine Rauchen will, das die Kinder den Rauch nicht einatmen.

#rofl#rofl ich musste gerade an die armen Männer denken, die von ihrer Frau beim Pornoschauen erwischt wurden und denen die Frau ständig in den Ohren hängt, dass sie endlich damit aufhören sollen. Und die dann entnervt das Versprechen geben. Und dann heimlich weiterschauen;-) weils doch so schön ist

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