Heilpraktiker für Psychotherapie

Hallo ihr lieben,

ich überlege nach meiner Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin die Ausbildung/Fernstudium zur Heilpraktikerin für Psychotherapie zu absolvieren.

Ich kann zwar alles googlen was ich wissen möchte aber so wirklich aussagekräftig sind viele Informationen für mich nicht.

Gibt es hier jemanden, der diese Ausbildung hat und sogar den Beruf ausführt?

LG
sunrise008

Ich habe von diesen Berufsbild noch nie gehört!

Kannst Du mir verraten, warum ich einen Heilpraktiker der Psychotherapie aufsuchen sollte und keinen Psychotherapeuten?

Ich meine die stellen doch eh keine Rezepte aus!

Also welchen Nutzen hätte ich als Patient , zumal ich Dich ja privat zahlen muß, während der Psychotherapeut von der Krankenkasse finanziert wird?

Pina

>>>Also welchen Nutzen hätte ich als Patient , zumal ich Dich ja privat zahlen muß, während der Psychotherapeut von der Krankenkasse finanziert wird?<<<

Sehe ich auch so, zumal das nur ein Schmalspurausbildung ist.

Brotlose Kunst!

Gruß

Manavgat

Ich wollte keine Meinung dazu hören! Das Heilpraktiker und ihr Tun umstritten sind weiß ich bereits! Warum, weshalb, wieso möchte ich hier nicht klären und diskutieren.

Zumal du/ihr ja bestimmt herausgehört habt, dass ich selbst noch nicht ausreichend informiert bin und sachliche Information suche!

Hallo.

>>> Das Heilpraktiker und ihr Tun umstritten sind weiß ich bereits! <<<

Es geht doch gar nicht um den Heilpraktiker an sich ... und für einen ausgebildeten und niedergelassenen Heilpraktiker ist der "Heilpraktiker für Psychotherapie" sicher eine lohnende Weiterbildung, um sein Spektrum zu erweitern.

Der "Heilpraktiker für Psychotherapie" alleinstehend ist aber, wie schon gesagt wurde, in der Tat brotlose Kunst. Ich kenne einige, die diese Weiterbildung (als mehr kann man es eigentlich nicht bezeichnen) für sich stehend schlussendlich Just for Fun gemacht und nie in diesem Bereich damit gearbeitet haben.

LG

Es ist witzlos, etwas anzubieten, was die Leute selbst zahlen müssen. Denn die, die einen Psychotherapeuten brauchen, werden nach Möglichkeit einen suchen, den die Kasse bezahlt.

Diese Angebote sprießen aus dem Boden wie Pilze. Hypnose und was weiß ich nicht noch alles. Problem: Wer soll sich eine Stunde von 70-100 Euro aus eigener Tasche leisten? Du musst ja auch Räumlichkeiten anmieten usw.

Zur Information: Auch der Psychotherapeut kann und DARF keine Rezepte ausstellen! Das darf lediglich der Psychiater!

Wie du bestimmt gelesen hast, suche ich selbst noch nach Information von Menschen, die diesen Beruf ordentlich und erfolgreich ausüben! Es gibt unter den Heilpraktikern genug Scharlatane... das ist traurig, denn richtig erlernt, mit gutem Abschluss und vor allem mit Herz im Beruf kann auch hier Menschen geholfen werden.

Desweiteren werde ich nicht darüber diskutieren, da ich lediglich auf der Suche nach Leuten bin, die mir Auskunft geben können und keine klischeehaften Vorurteile über Themen, über die sie keine oder kaum Ahnung haben, verbreiten!....

Das war doch garnicht die Frage,

Ich gehe z.B, auch zum Osteopathen und zahle dafür kräftig, weil ich weiss, dass er mir helfen kann. Koennte natürlich auch zum Orthopäden oder Hausarzt gehen, mal wieder spritzen lassen und nichts zahlen, weil ja Kassenleistung.

Ich glaube, es gibt bis jetzt einfach zu wenig Informationen über den hiesigen angestrebten Beruf der TE, deshalb kommen hier Antworten, die garnicht in Frage standen.

Ich habe lediglich begründete Zweifel, das Du, als Nicht- Heilpraktiker , von dieser Ausbild. Leben kannst.

Da ich keinen Patien Nutzen erkennen kann Dich aufzusuchen und Deine Leistungen privat zu finanzieren. Da würde ich entweder einen Heilpraktiker oder einen Psychotherapeuten aufsuchen aber nicht Dich.

Pina

P.S.
Ich weiß das auch Psychotherapeuten keine Rezepte ausstellen können. Darum fragte ich Dich ja wie Du Dich vom herkömmlichen Therapeuten unterscheidest, außer das Du kein Hochschulstudium nachweisen kannst. Also methodisch? Oder weißt Du das selbst nicht?

Ok... zur Erklärung: Ich weiß selbst noch nicht so viel über das o.g. Berufsbild, deswegen suche ich jemanden, der mir Infos geben kann.

Ich plane eigentlich ein Psychologiestudium zu beginnen, da mein Einsatz in der Psychiatrie im Rahmen meiner Ausbildung zur Krankenpflegerin sehr zugesagt hat. Nun möchte ich nicht einfach nächstes Jahr ein Studium beginnen und dann feststellen, dass es nichts für mich ist und genau aus diesem Grund habe ich darüber nachgedacht erst diese Art "Weiterbildung" zu machen, da in der Ausbildung schon ein paar grundlegende Dinge in der Psychologie gelernt werden und auch eine Art "Basis" geschaffen werden könnte.

Und da ich auch an alternativen zur "Schulmedizin" interessiert bin, dachte ich an den Heilpraktikerberuf!

Ich möchte einfach nur Infos haben, wie, wo und mit was ich mir dann letztendlich mein Geld verdienen kann ist hier nicht die Frage. Es geht lediglich um Infos, damit ich mir meinen weiteren Karriereplan machen kann :-)

Ich würde mir aber Gedanken machen, wenn nur solche Bedenken kommen.

Osteopathen muss man nun mal selbst bezahlen. Aber Psychotherapeuten nicht! Und warum sollte man dann einen wählen, der "nur" eine geringere Ausbildung hat und dann noch bezahlt werden muss?

Heilpraktiker in Verbindung mit Psychotherape in Verbindung mit selbst bezahlen klingt nun mal abschreckend. Für die meisten Leute.

ich kenne persönlich niemanden, der nur diese Ausbildung (oder besser diese nAbschluß, denn als Ausbildung würd ich das jetzt nicht bezeichnen) gemacht hat
ich habe es bei ein paar Psychologen mitbekommen, daß diese nach dem Studium diesen Abschluß gemacht haben, während ihrer Psychotherapeutenausbildung, damit zumindest einige Privatpatienten die Behandlung bei ihnebezahlt bekamen, die sie für ihre Ausbildung brauchten.

Ein paar andere haben diese Abschluß neben anderen in dm bereich (beraterausbildung, logopäden,.) auch wieder aus abrechnungstechnichen gründen und um einfach einen "titel" zusätzlich führen zu können, wenn sie ihr arbeitsfeld erweitern (z.B. zuvor nur logopädie oder Ergeotherapie danach auch Elternberatung, beratung von Kindergärten usw.)

also entweder als "schmückendes beiwerk" oder eben als möglichkeit zur abrechnung von Gesprächen mit privaten krankenkassen.

kommt also darauf an, was du gerne anbieten möchtes,t bzw. was dein ziel ist, ob sich das für dich lohnt.

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Ich möchte einfach nur Infos haben...dann würde ich mich in ein reines Infoforum begeben.

Du befindest dich in einem DISKUSSIONSFORUM - #augen - und willst hier ständig Diskussion und Meinungsäußerung unterdrücken. Na hör mal! #nanana

Eine Diskussion ist mehr als ein strenges Frage-und-Antwort-Spiel...aber das nur nebenbei.

Wenn du ein abgeschlossenes Psychologiestudium hast, hast du den Heilpraktiker für Psychotherapie automatisch.

Für eine Kassenzulassung wie ein Arzt reicht der Dipl.-Psych. allerdings nicht aus, damit ist man ja nicht automatisch psycholog. Psychotherapeut. Dazu braucht man NACH dem bestanden Studium (heute vermutlich Master) noch eine weitere Ausbildung.

lg

>>>Dazu braucht man NACH dem bestanden Studium (heute vermutlich Master) noch eine weitere Ausbildung.<<<

Und diese Ausbildung ist recht teuer.

#pro

Nichts, wo am Ende eine Kassenzulassung lockt, ist umsonst!

Aber eine Facharztausbildung z.b. ist nicht so teuer, ganz im Gegenteil, die Ärzte verdienen da noch Geld.

Aber sie verdienen für die Ausbeutung und die Verantwortung wirklich erschütternd wenig. Und sind auch noch der Spielball der Vorgesetzten! Und das Ganze dauert auch noch 5 Jahre. Ich fand es nur beim Zugucken schon unglaublich hart.

Das stimmt, die werden gnadenlos ausgenutzt.
24 oder 36-Stunden-Dienste, viel Bereitschaft.
Aber immerhin müssen sie noch dafür zahlen, dass sie arbeiten "dürfen".

Wow. Wenn du mit deinen Patienten ebenso barsch umgehst wie mit den Leuten hier, solltest du davon Abstand nehmen, Menschen therapeutisch beraten zu wollen.
Zur Frage: Du brauchst keine Ausbildung zu machen (und ein Studium ist das schon gar nicht). Du musst nur die Feststellungsprüfung bestehen, bei der sichergestellt werden soll, dass du keinen Schaden für die Volksgesundheit darstellst. 45 richtig beantwortete Multiple-Choice-Fragen, eine mündliche Prüfung - und ab dafür.
Allerdings solltest du dich schon fragen, warum dich ein Patient aufsuchen und selbst bezahlen sollte, wenn er einen hochqualifizierten und studierten Fachmenschen umsonst bekommt. Vor dieser Frage wird nämlich auch jeder stehen, der psychologische Hilfe benötigt. Du solltest sie ihm beantworten können.

Sowas nennt man auch "kleiner Heilpraktiker" und der darf nichts außer Gespräche führen.

Strenggenommen darfst Du einen Patienten nichtmal anfassen, ihm keine Homöopathischen Mittel verabreichen...... nichts, außer labern. Du kannst also eigentlich nichts bieten und ganzheitlich arbeiten schonmal gar nicht.

Man kann auch sagen, das ist eine "Heilpraktiker" ausbildung für die, die die große Ausbildung mit den ganzen Inhalten wie Anatomie, Pathologie, körperliche Zusammenhänge etc........und die Prüfung dazu, nicht schaffen würden.

Wenn schon, dann solltest Du die große Ausbildung machen mit der kannst Du nämlich auch psychotherapeutisch arbeiten, bist aber nicht eingeschränkt.

Aber bitte nicht per Fernstudium.

Wenn du diese Ausbildung machst, bedeutet das nur, dass du dich mit einem Heilverfahren aus der "Psychoecke" niederlassen und es praktizieren darfst. während dieser Ausbildung lernst du die Erkrankungen aus schulmedizinischer Sicht kennen und du lernst, worauf du besonders achten muss und was du z.B. auf gar keinen Fall behandeln darfst, wie du in Notfällen reagieren musst usw. Dazu benötigtst du danach aber noch die Ausbildung in einem oder mehreren Verfahren. Mir fallen da jetzt die Körper- und die Gestalttherapie ein, aber es gibt sicher auch noch andere.

Das Problem ist, dass diese Ausbildung dann nochmal über 3 bis 5 jahre geht und sehr zeit- und kostenintensiv ist. Und es geht bei solchen Ausbildungen auch immer ans Eingemachte bei einem selbst.

Wenn man all das durch hat, braucht man einen langen Atem bis man davon leben kann. Unmöglichist es aber nicht.

Schlauer fände ich aber, wenn du den "großen" Heilpraktiker machen würdest. Dann steht dir nämlich alles offen. Du kannst danach eine Psychotherapeutische Ausbildung machen, die aber noch mit anderen naturheilkundlichen Verfahren ergänzen.

Noch schlauer wäre, das ganze an einer guten (!) Schule mit echten Dozenten und Mitschülern zu machen.

Gruß
Susanne

Hallo,

ich habe den Psychologischen Berater gemacht und bräuchte jetzt nur die prüfung vor dem Amtsarzt ablegen .....für meine "Zwecke" ist das aber okay so wie es jetzt ist....

Meine Erfahrung ist die, das viele Menschen unsere Hilfe brauchen, auch bereit sind die Stunden selbst zu zahlen, das man aber auch schnell an seine Grenzen kommt.

Ich finde es nicht schön, wenn so abwertend gesprochen wird: du laberst nur rum usw.........denn was macht man sonst in einer z.B. verhaltens- oder Gesprächstherapie? Und nichts anderes, nur im kleinne, mache ich mit meinen "Kunden". Da ich auf dem Gebiet der Trauer arbeite kommen auch viele Menschen zu mir, die von Psychologen geschickt werden. Ob man das nun glaubt oder nicht.....

Viele Psychologen haben hier ewig lange Wartelisten, und um diese Zeit zu überbrücken gibt es z.B. mich. Leben kann ich davon nicht, aber da ich nicht davon leben muss, st das okay........

Wenn du magst kannst du mich gerne anschreiben ....

Sandra

Hallo,

Heilpraktiker für Psychotherapie darf man sich nur nach bestandener schriftlicher und mündlicher amtsärztlicher Prüfung nennen. Ein Psychologiestudium erlaubt NICHT die Führung dieses Titels!

LG