Heilpraktiker für Psychotherapie

    • (1) 04.05.13 - 19:05

      Hallo ihr lieben,

      ich überlege nach meiner Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin die Ausbildung/Fernstudium zur Heilpraktikerin für Psychotherapie zu absolvieren.

      Ich kann zwar alles googlen was ich wissen möchte aber so wirklich aussagekräftig sind viele Informationen für mich nicht.

      Gibt es hier jemanden, der diese Ausbildung hat und sogar den Beruf ausführt?

      LG
      sunrise008

      • Ich habe von diesen Berufsbild noch nie gehört!

        Kannst Du mir verraten, warum ich einen Heilpraktiker der Psychotherapie aufsuchen sollte und keinen Psychotherapeuten?

        Ich meine die stellen doch eh keine Rezepte aus!

        Also welchen Nutzen hätte ich als Patient , zumal ich Dich ja privat zahlen muß, während der Psychotherapeut von der Krankenkasse finanziert wird?

        Pina

        • >>>Also welchen Nutzen hätte ich als Patient , zumal ich Dich ja privat zahlen muß, während der Psychotherapeut von der Krankenkasse finanziert wird?<<<

          Sehe ich auch so, zumal das nur ein Schmalspurausbildung ist.

          Zur Information: Auch der Psychotherapeut kann und DARF keine Rezepte ausstellen! Das darf lediglich der Psychiater!

          Wie du bestimmt gelesen hast, suche ich selbst noch nach Information von Menschen, die diesen Beruf ordentlich und erfolgreich ausüben! Es gibt unter den Heilpraktikern genug Scharlatane... das ist traurig, denn richtig erlernt, mit gutem Abschluss und vor allem mit Herz im Beruf kann auch hier Menschen geholfen werden.

          Desweiteren werde ich nicht darüber diskutieren, da ich lediglich auf der Suche nach Leuten bin, die mir Auskunft geben können und keine klischeehaften Vorurteile über Themen, über die sie keine oder kaum Ahnung haben, verbreiten!....

          • Ich habe lediglich begründete Zweifel, das Du, als Nicht- Heilpraktiker , von dieser Ausbild. Leben kannst.

            Da ich keinen Patien Nutzen erkennen kann Dich aufzusuchen und Deine Leistungen privat zu finanzieren. Da würde ich entweder einen Heilpraktiker oder einen Psychotherapeuten aufsuchen aber nicht Dich.

            Pina

            P.S.
            Ich weiß das auch Psychotherapeuten keine Rezepte ausstellen können. Darum fragte ich Dich ja wie Du Dich vom herkömmlichen Therapeuten unterscheidest, außer das Du kein Hochschulstudium nachweisen kannst. Also methodisch? Oder weißt Du das selbst nicht?

            • Ok... zur Erklärung: Ich weiß selbst noch nicht so viel über das o.g. Berufsbild, deswegen suche ich jemanden, der mir Infos geben kann.

              Ich plane eigentlich ein Psychologiestudium zu beginnen, da mein Einsatz in der Psychiatrie im Rahmen meiner Ausbildung zur Krankenpflegerin sehr zugesagt hat. Nun möchte ich nicht einfach nächstes Jahr ein Studium beginnen und dann feststellen, dass es nichts für mich ist und genau aus diesem Grund habe ich darüber nachgedacht erst diese Art "Weiterbildung" zu machen, da in der Ausbildung schon ein paar grundlegende Dinge in der Psychologie gelernt werden und auch eine Art "Basis" geschaffen werden könnte.

              Und da ich auch an alternativen zur "Schulmedizin" interessiert bin, dachte ich an den Heilpraktikerberuf!

              Ich möchte einfach nur Infos haben, wie, wo und mit was ich mir dann letztendlich mein Geld verdienen kann ist hier nicht die Frage. Es geht lediglich um Infos, damit ich mir meinen weiteren Karriereplan machen kann :-)

              • Der Beitrag wurde ausgeblendet Der Beitrag wurde von den Administratoren ausgeblendet.

                Ich möchte einfach nur Infos haben...dann würde ich mich in ein reines Infoforum begeben.

                Du befindest dich in einem DISKUSSIONSFORUM - #augen - und willst hier ständig Diskussion und Meinungsäußerung unterdrücken. Na hör mal! #nanana

                Eine Diskussion ist mehr als ein strenges Frage-und-Antwort-Spiel...aber das nur nebenbei.

                Wenn du ein abgeschlossenes Psychologiestudium hast, hast du den Heilpraktiker für Psychotherapie automatisch.

                Für eine Kassenzulassung wie ein Arzt reicht der Dipl.-Psych. allerdings nicht aus, damit ist man ja nicht automatisch psycholog. Psychotherapeut. Dazu braucht man NACH dem bestanden Studium (heute vermutlich Master) noch eine weitere Ausbildung.

                lg

                Hallo,

                Heilpraktiker für Psychotherapie darf man sich nur nach bestandener schriftlicher und mündlicher amtsärztlicher Prüfung nennen. Ein Psychologiestudium erlaubt NICHT die Führung dieses Titels!

                LG

                • Echt? Ich kenne es hier aus Berlin nur so:

                  zitiert aus www.therapie.de:

                  "... Therapeuten mit Erlaubnis zur Psychotherapie nach Heilpraktikergesetz (HPG): Psychologen und Heilpraktiker

                  1. Diplom-Psychologen

                  Wer ein abgeschlossenes Studium in Psychologie mit dem Prüfungsfach „klinische Psychologie“ besitzt und mindestens 25 Jahre alt ist, erhält die „Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde durch Diplom-Psychologen“ ohne zusätzliche Prüfung vom Gesundheitsamt. In diesem Fall müssen lediglich ein ärztliches Attest und ein polizeiliches Führungszeugnis vorgelegt werden, um die körperliche, geistige und charakterliche Eignung zu belegen. Diese Heilkunde-Erlaubnis gilt nur für Psychotherapie, nicht zur Behandlung von körperlichen Krankheiten.

                  Diplom-Psychologen haben in ihrem Studium bereits eingehende Vorkenntnisse über psychische Krankheitsbilder, deren Ursachen, Verlaufsformen und Behandlungsmöglichkeiten erworben und erfüllen damit wichtige Voraussetzungen für den Beruf des Psychotherapeuten. Der Anteil an Diplom-Psychologen unter den Therapeuten mit Erlaubnis nach HPG ist relativ hoch..."

                  lg

                  • Ja, wie es schon da steht, wenn du Psychologie mit dem Prüfungsfach klinische Psychologie studiert hast, darft du dich "Diplom-Psychologe" nennen, aber nicht Heilpraktiker für Psychotherapie.
                    Wenn man jedoch den "großen" Heilpraktiker bestanden hat, darf man auch Heilpraktiker für Psychotherarpie arbeiten, weil diese Ausbildung da mit einbezogen wird. Wenn man auch therapeutisch arbeiten möchte, ist es ratsam, den großen Heilpraktiker zu machen, denn dann darf man auch z.B. mit Bachblüten oder Homöopathie arbeiten. Beim HP für Psychotherapie ist man auf Therapieverfahren angewiesen, die keinen körperlichen Kontakt erlauben (was oftmals nicht eingehalten wird!). Desweiteren gibt es auch immer mehr "psychologische Berater", die letztendlich nicht mehr machen, als die HPs für Psychotherapie, denen jedoch die amtsärztliche Prüfung fehlt. Da die Flut immer größer wird und wohl auch nicht jeder für den Beruf gemacht ist, ist es wirklich schwer, sich ein festes Standbein damit aufzubauen.

                    LG

                    • In der Tat, alle Dipl-Psych, die ich kenne, hatten Klinische Psychologie und haben diesen HP für Psychotherapie einfach mal beantragt und erhalten. Hier in Berlin gibts davon echt ne Menge...;-)

                      Aber du hast Recht, der Markt wird zusehends unübersichtlicher und es ist nicht klar, was sich da tummelt.

                      Ich selbst würde nicht zu einem Therapeuten gehen, der keine Kassenzulassung hat und das auch niemandem empfehlen. Kenne auch sehr häßliche "Heilpraktikergeschichten" aus meinem Umfeld.

                      lg

                      • Naja, diese hässlichen Geschichten gibt es aber auch von der Seite der Kassenzulassung, egal ob Psychologen oder Ärzte, schwarze Schafe gibts halt überall. Die HP-Praxis, in der ich arbeite, kann sich jedenfalls nicht mehr retten vor Stamm- und Neukunden und so ziemlich alle sind zufrieden mit dem Erfolg der Therapie, auch ohne Kassenzulassung ;-)! Bis dann mal!

    (19) 04.05.13 - 20:34

    Brotlose Kunst!

    Gruß

    Manavgat

    • (20) 04.05.13 - 20:53

      Ich wollte keine Meinung dazu hören! Das Heilpraktiker und ihr Tun umstritten sind weiß ich bereits! Warum, weshalb, wieso möchte ich hier nicht klären und diskutieren.

      Zumal du/ihr ja bestimmt herausgehört habt, dass ich selbst noch nicht ausreichend informiert bin und sachliche Information suche!

      • Hallo.

        >>> Das Heilpraktiker und ihr Tun umstritten sind weiß ich bereits! <<<

        Es geht doch gar nicht um den Heilpraktiker an sich ... und für einen ausgebildeten und niedergelassenen Heilpraktiker ist der "Heilpraktiker für Psychotherapie" sicher eine lohnende Weiterbildung, um sein Spektrum zu erweitern.

        Der "Heilpraktiker für Psychotherapie" alleinstehend ist aber, wie schon gesagt wurde, in der Tat brotlose Kunst. Ich kenne einige, die diese Weiterbildung (als mehr kann man es eigentlich nicht bezeichnen) für sich stehend schlussendlich Just for Fun gemacht und nie in diesem Bereich damit gearbeitet haben.

        LG

Es ist witzlos, etwas anzubieten, was die Leute selbst zahlen müssen. Denn die, die einen Psychotherapeuten brauchen, werden nach Möglichkeit einen suchen, den die Kasse bezahlt.

Diese Angebote sprießen aus dem Boden wie Pilze. Hypnose und was weiß ich nicht noch alles. Problem: Wer soll sich eine Stunde von 70-100 Euro aus eigener Tasche leisten? Du musst ja auch Räumlichkeiten anmieten usw.

  • Das war doch garnicht die Frage,

    Ich gehe z.B, auch zum Osteopathen und zahle dafür kräftig, weil ich weiss, dass er mir helfen kann. Koennte natürlich auch zum Orthopäden oder Hausarzt gehen, mal wieder spritzen lassen und nichts zahlen, weil ja Kassenleistung.

    Ich glaube, es gibt bis jetzt einfach zu wenig Informationen über den hiesigen angestrebten Beruf der TE, deshalb kommen hier Antworten, die garnicht in Frage standen.

    • Ich würde mir aber Gedanken machen, wenn nur solche Bedenken kommen.

      Osteopathen muss man nun mal selbst bezahlen. Aber Psychotherapeuten nicht! Und warum sollte man dann einen wählen, der "nur" eine geringere Ausbildung hat und dann noch bezahlt werden muss?

      Heilpraktiker in Verbindung mit Psychotherape in Verbindung mit selbst bezahlen klingt nun mal abschreckend. Für die meisten Leute.

ich kenne persönlich niemanden, der nur diese Ausbildung (oder besser diese nAbschluß, denn als Ausbildung würd ich das jetzt nicht bezeichnen) gemacht hat
ich habe es bei ein paar Psychologen mitbekommen, daß diese nach dem Studium diesen Abschluß gemacht haben, während ihrer Psychotherapeutenausbildung, damit zumindest einige Privatpatienten die Behandlung bei ihnebezahlt bekamen, die sie für ihre Ausbildung brauchten.

Ein paar andere haben diese Abschluß neben anderen in dm bereich (beraterausbildung, logopäden,.) auch wieder aus abrechnungstechnichen gründen und um einfach einen "titel" zusätzlich führen zu können, wenn sie ihr arbeitsfeld erweitern (z.B. zuvor nur logopädie oder Ergeotherapie danach auch Elternberatung, beratung von Kindergärten usw.)

also entweder als "schmückendes beiwerk" oder eben als möglichkeit zur abrechnung von Gesprächen mit privaten krankenkassen.

kommt also darauf an, was du gerne anbieten möchtes,t bzw. was dein ziel ist, ob sich das für dich lohnt.

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