Heilpraktiker für Psychotherapie Seite: 2

      • (26) 04.05.13 - 23:24

        Wow. Wenn du mit deinen Patienten ebenso barsch umgehst wie mit den Leuten hier, solltest du davon Abstand nehmen, Menschen therapeutisch beraten zu wollen.
        Zur Frage: Du brauchst keine Ausbildung zu machen (und ein Studium ist das schon gar nicht). Du musst nur die Feststellungsprüfung bestehen, bei der sichergestellt werden soll, dass du keinen Schaden für die Volksgesundheit darstellst. 45 richtig beantwortete Multiple-Choice-Fragen, eine mündliche Prüfung - und ab dafür.
        Allerdings solltest du dich schon fragen, warum dich ein Patient aufsuchen und selbst bezahlen sollte, wenn er einen hochqualifizierten und studierten Fachmenschen umsonst bekommt. Vor dieser Frage wird nämlich auch jeder stehen, der psychologische Hilfe benötigt. Du solltest sie ihm beantworten können.

        (27) 05.05.13 - 08:47

        Sowas nennt man auch "kleiner Heilpraktiker" und der darf nichts außer Gespräche führen.

        Strenggenommen darfst Du einen Patienten nichtmal anfassen, ihm keine Homöopathischen Mittel verabreichen...... nichts, außer labern. Du kannst also eigentlich nichts bieten und ganzheitlich arbeiten schonmal gar nicht.

        Man kann auch sagen, das ist eine "Heilpraktiker" ausbildung für die, die die große Ausbildung mit den ganzen Inhalten wie Anatomie, Pathologie, körperliche Zusammenhänge etc........und die Prüfung dazu, nicht schaffen würden.

        Wenn schon, dann solltest Du die große Ausbildung machen mit der kannst Du nämlich auch psychotherapeutisch arbeiten, bist aber nicht eingeschränkt.

        Aber bitte nicht per Fernstudium.

        (28) 05.05.13 - 09:05

        Wenn du diese Ausbildung machst, bedeutet das nur, dass du dich mit einem Heilverfahren aus der "Psychoecke" niederlassen und es praktizieren darfst. während dieser Ausbildung lernst du die Erkrankungen aus schulmedizinischer Sicht kennen und du lernst, worauf du besonders achten muss und was du z.B. auf gar keinen Fall behandeln darfst, wie du in Notfällen reagieren musst usw. Dazu benötigtst du danach aber noch die Ausbildung in einem oder mehreren Verfahren. Mir fallen da jetzt die Körper- und die Gestalttherapie ein, aber es gibt sicher auch noch andere.

        Das Problem ist, dass diese Ausbildung dann nochmal über 3 bis 5 jahre geht und sehr zeit- und kostenintensiv ist. Und es geht bei solchen Ausbildungen auch immer ans Eingemachte bei einem selbst.

        Wenn man all das durch hat, braucht man einen langen Atem bis man davon leben kann. Unmöglichist es aber nicht.

        Schlauer fände ich aber, wenn du den "großen" Heilpraktiker machen würdest. Dann steht dir nämlich alles offen. Du kannst danach eine Psychotherapeutische Ausbildung machen, die aber noch mit anderen naturheilkundlichen Verfahren ergänzen.

        Noch schlauer wäre, das ganze an einer guten (!) Schule mit echten Dozenten und Mitschülern zu machen.

        Gruß
        Susanne

        (29) 06.05.13 - 12:54

        Hallo,

        ich habe den Psychologischen Berater gemacht und bräuchte jetzt nur die prüfung vor dem Amtsarzt ablegen .....für meine "Zwecke" ist das aber okay so wie es jetzt ist....

        Meine Erfahrung ist die, das viele Menschen unsere Hilfe brauchen, auch bereit sind die Stunden selbst zu zahlen, das man aber auch schnell an seine Grenzen kommt.

        Ich finde es nicht schön, wenn so abwertend gesprochen wird: du laberst nur rum usw.........denn was macht man sonst in einer z.B. verhaltens- oder Gesprächstherapie? Und nichts anderes, nur im kleinne, mache ich mit meinen "Kunden". Da ich auf dem Gebiet der Trauer arbeite kommen auch viele Menschen zu mir, die von Psychologen geschickt werden. Ob man das nun glaubt oder nicht.....

        Viele Psychologen haben hier ewig lange Wartelisten, und um diese Zeit zu überbrücken gibt es z.B. mich. Leben kann ich davon nicht, aber da ich nicht davon leben muss, st das okay........

        Wenn du magst kannst du mich gerne anschreiben ....

        Sandra

      • Hallo,

        na du bekommst ja teilweise nette Antworten hier.....musst dich rechtfertigen, warum du hier Fragen stellst, die scheinbar keiner beantworten kann....#augen.

        Also ich kenne 2 HPs für Psychotherapie. Sie haben sich auf Hypnose und Reinkarnationstherapie und syst. Familienaufstellungen spezialisiert. Es langt bei beiden zum Leben, aber große Sprünge können sie sich nicht leisten. Ich denke, es liegt an der eigenen Person, wie gut man in seinem Beruf ist. Das ist in diesem Bereich nicht anders als in anderen Berufen auch. Wenn man erfolgreich arbeitet, dann spricht es sich rum und der zurfiedene Kundenstamm wird immer größer. Wenn man Durchschnitt ist oder den Menschen nicht helfen kann, dann wird es ein schmaler Grad sein, auf dem man wandert und wenn man finanziell vom Erfolg abhängig ist, dann würde ich für mich eher Anstand davon nehmen.

        LG

        Hallo Sunrise,

        Also es ist so. Solltest du die Zeit und Möglichkeit haben, dann solltest du dir die Paracelsus Schulen genauer anschauen. Die sind seit Jahrzehnten schon Marktführer in dem Bereich der Heilpraktiker Ausbildung. Wenn du aber im Moment noch berufstätig bist, empfiehlt sich ein Fernstudium. Übrigens gibt es auch hier zahlreiche Seminare um auch den praktischen Teil der Ausbildung nicht zu vernachlässigen.

        Denk aber auch dran, dass beide Ausbildungswege dich lediglich auf die die Heilpraktiker Prüfung vor dem Gesundheitsamt vorbereiten. Nur wenn du diese bestehen solltest, darfst du als HP für Psychotherapie tätig sein.

        Wenn du noch mehr Info brauchst schau doch einfach mal hier vorbei: http://www.heilpraktiker-fernstudium-kosten.de/ vorbei.

      • Hallo Sunrise,

        Ohne in die Diskussion einzusteigen erzähl ich dir kurz wie es bei mir war. Ich habe meine Heilpraktiker Ausbildung im Fernstudium absolviert. Jedoch habe ich mir zusätzlich zum Fernstudium ein paar praktische Unterrichtseinheiten von einem befreundeten Heilpraktiker gegönnt. Injektionstechniken erlernt man nun mal nicht nur durch lesen :)

        Mit diser Mischung war ich ziemlich gut aufgestellt und habe auch die Prüfungen beim ersten Mal bestanden. Wichtiger war mir aber, dass ich durch meine priveten "Nachhilfestunden" auch ein wenig mehr praktische Erfahrung mitbrachte als die anderen.

        Infos im Netz sind schwierig zu finden da gebe ich dir recht. Einzig brauchbares ist der Kostenüberblick hier : http://www.heilpraktiker-ausbildung-kosten.de/
        Aber die Besten Info's bekommst du direkt beim Heilpraktiker selbst. Daher würde ich mich an deiner Stelle mal im Heilpraktiker Forum anmelden und mich dort erkundigen. http://www.heilpraktiker-foren.de/

        Hoffe ich konnte dir weiterhelfen. Ich wünsche dir in jedem Fall alles Gute für deinen weiteren Weg.

        Liebe Grüße

        Kerstin

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