Waldorfschüler

    • (1) 07.05.13 - 11:24

      Hallo zusammen,

      jetzt bitte meine Frage nicht falsch verstehen, ich interessiert mich einfach und ich habe im Netzt keinerlei Angaben dazu gefunden:

      Ich finde das Konzept der Waldorfschulen sehr interessant. Und die Abschlüsse sind ja vergleichbar/identisch mit den anderen Schulen. Klar.

      Aber wie ist das später in Ausbildung, Studium und Berufsleben? Kommen Waldorfschüler dann mit den Standardausbildungen sofort klar? Beenden oder schmeißen überdurchschnittliche viele ihre Ausbildung? Die gleichen Fragen auch zum Studium? machen sie statistisch gesehen die gleichen Ausbildungen/Studiengänge? Gibt es deutliche Unterschiede im Berufsleben?

      Ich will hier keine Vorurteile schüren, ich finde die Fragestellung einfach super interessant. Und ja, die gleichen Fragen kann man zu allen anderen Schulformen stellen, aber mir geht es gerade um die Waldorfschulen.

      Deswegen vielen Dank für Antworten, die mir weiterhelfen!

    Hallo,

    die meisten kommen super klar wenige schmeißen ihre Ausbildung hin, liegt aber auch daran das die Eltern hinter ihren Kindern stehen und es den meisten der "waldorfeltern" nicht egal ist was das Kind den ganzen Tag macht und die meisten Eltern auch eher eine höhere Schulbildung haben. Denn sonst ist die Waldorfschule sehr teuer

http://thewaldorfs.waldorf.net/list.html

#coolaber Clausi fehlt
http://newsthunder.de/lifestyle/claus-scholz-waldorfschueler-mit-studium
hilft dir nicht weiter, aber ich konnts mir nicht verkneifen

(13) 07.05.13 - 11:52

Hallo

ich kenne 5 ehemalige Waldorfschüler in den Zwanzigern.Alle haben problemlos studiert bzw. studieren noch.Vier beherrschen mindestens ein Musikinstrument.Eine wechselte ab der 11. Klasse auf ein staatliches Gymnasium ohne irgendwelche Probleme und studierte anschliessend Medizin.

Im Nachhinein bereue ich es zumindest meine Jüngste nicht dort eingeschult zu haben.

L.G.

(15) 07.05.13 - 11:54

Hallo,

meine Schwägerin ist auf eine Waldorfschule gegangen.

Sie hat nach dem Abi eine Lehre gemacht und dann Biologie studiert.

GLG

(16) 07.05.13 - 11:59

Hey, das ist eine interessante Frage.

Ich bin für eine große deutsche Firma tätig und dort unter Anderem für die Auswahl unserer Azubis zuständig.

Bewerbungen mit reinem Waldorfabschluss lagen mir noch nie vor, diese würde ich auch aussortieren.

Waldorfschüler mit Abitur oder Fachoberschulreife kommen bei mir allerdings sofort in die nächste Runde.

Nach meiner ganz persönlichen Erfahrung stammen viele dieser Schüler aus Elternhäusern, in denen ein hoher Bildungsanspruch herrscht. Die Schüler sind sehr interessiert, motiviert und bringen sich auf völlig andere Weise in die theoretischen und praktischen Ausbildungsteile mit ein.

Ich höre immer wieder von Fachlehrern, dass sie die Selbständigkeit und das Sozialverhalten von Waldorfschülern aufs höchste loben.
Abgesehen davon spricht es auch für Intelligenz und ein hohes Maß an Fleiss wenn diese Schüler das Abitur erreichen.
Sie müssen Unmengen nachholen.

Ich habe sie gerne "im Bewerber-Stapel" :-)

  • (17) 07.05.13 - 12:03

    Danke für deine "Fachantwort"! :-)

    Heißt allerdings, dass nur sehr intelligente Waldorfschüler das Abitur erreichen können und solcheaussozial schwachen Elternhäusern keine Chance haben.

    Warum sortierst du die "nur Waldorfabschlüsse" aus? Frage ich aus Interesse, nicht als Vorwurf!

    LG

    • (18) 07.05.13 - 12:04

      P.S. Sorry für die Tippfehler. Wie peinlich bei einem "Personaler"! :-)

      Komme mir jetzt vor, als würde ich eine Bewerbung schreiben...

      (19) 07.05.13 - 12:06

      Du wirst auf einer Waldorfschule kaum ein Kind aus einem sozialschwachen Elternhaus finden, denn die Schule ist nicht billig.

      • (20) 07.05.13 - 12:24

        Das finde ich sehr traurig. Anthroposophie sollte eigentlich für alle da sein...

        • (21) 07.05.13 - 12:27

          Es ist nunmal keine staatliche Schule. Irgendwie muss so eine Schule auch finanziert werden

          (22) 07.05.13 - 15:46

          Hallo,

          bei uns in der Nähe gibt es auch eine Waldorfschule....
          den folgenden Text hab ich von deren Website:

          "das Solidarmodell, das heißt, finanzstärkere Familien zahlen höhere Elternbeiträge, finanzschwächere geringere. So wird kein Kind aus finanziellen Gründen vom Besuch der Waldorfschule ausgeschlossen. "

          Das ist doch mal ein guter Ansatz.

          • Und trotzdem kann es sich kaum ein fianzschwächserer leisten. Da zahlst du auch mindestens 50 € pro Monat, plus Bücher und plus vieler Klassenfahrten und noch jährlichen Spenden

    (24) 07.05.13 - 12:10

    Wir stellen nur Bewerber ein die Abitur, Fachabitur oder die Fachoberschulreife haben.

    Das ist der Grund.

    Der Waldorf-Abschluss wird bei uns nicht anerkannt.

(25) 07.05.13 - 12:04

Hallo,

ich will jetzt meine Schwägerin nicht kritisieren, intelligent mag sie sein, aber besonders fleissig ist sie nie gewesen.

Und sie hat auch nicht Unmengen nachholen müssen, um das Abitur zu schaffen.

GLG

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